Johannes 4

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Als nun Jesus erfuhr, dass den Pharisäern zu Ohren gekommen war, dass Jesus mehr zu Jüngern machte und taufte als Johannes – (Joh 3,22; Joh 3,26)2 obwohl Jesus nicht selber taufte, sondern seine Jünger –,3 verließ er Judäa und zog wieder nach Galiläa.4 Er musste aber durch Samarien reisen. (Lk 9,51)5 Da kam er in eine Stadt Samariens, die heißt Sychar, nahe bei dem Feld, das Jakob seinem Sohn Josef gegeben hatte. (1Mo 48,22; Jos 24,32)6 Es war aber dort Jakobs Brunnen. Weil nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich an den Brunnen; es war um die sechste Stunde.7 Da kommt eine Frau aus Samarien, um Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken!8 Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um Speise zu kaufen.9 Da spricht die samaritische Frau zu ihm: Wie, du, ein Jude, erbittest etwas zu trinken von mir, einer samaritischen Frau? Denn die Juden haben keine Gemeinschaft mit den Samaritern. – (Lk 9,52)10 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn, und er gäbe dir lebendiges Wasser. (Joh 7,37)11 Spricht zu ihm die Frau: Herr, du hast doch nichts, womit du schöpfen könntest, und der Brunnen ist tief; woher hast du denn lebendiges Wasser?12 Bist du etwa mehr als unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gegeben hat? Und er hat daraus getrunken und seine Söhne und sein Vieh.13 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; (Joh 6,58)14 wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt. (Ps 36,10; Joh 6,35; Joh 7,38)15 Spricht die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit mich nicht dürstet und ich nicht herkommen muss, um zu schöpfen!16 Spricht er zu ihr: Geh hin, ruf deinen Mann und komm wieder her!17 Die Frau antwortete und sprach zu ihm: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast richtig gesagt: »Ich habe keinen Mann.«18 Denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann; das hast du recht gesagt.19 Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. (Joh 9,17)20 Unsere Väter haben auf diesem Berge angebetet, und ihr sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten soll. (5Mo 12,5; Ps 122,1)21 Jesus spricht zu ihr: Glaube mir, Frau, es kommt die Zeit, dass ihr weder auf diesem Berge noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. (2Kön 17,29; Jes 2,3)23 Aber es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. (Röm 12,1; 2Kor 3,17)25 Spricht die Frau zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der da Christus heißt. Wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen. (Joh 1,41)26 Jesus spricht zu ihr: Ich bin’s, der mit dir redet.27 Unterdessen kamen seine Jünger, und sie wunderten sich, dass er mit einer Frau redete; doch sagte niemand: Was willst du?, oder: Was redest du mit ihr?28 Da ließ die Frau ihren Krug stehen und ging hin in die Stadt und spricht zu den Leuten:29 Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe, ob er nicht der Christus sei!30 Da gingen sie aus der Stadt heraus und kamen zu ihm.31 Unterdessen mahnten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iss!32 Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, von der ihr nicht wisst.33 Da sprachen die Jünger untereinander: Hat ihm jemand zu essen gebracht?34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk. (Joh 6,38; Joh 17,4)35 Sagt ihr nicht selber: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht auf die Felder: sie sind schon reif zur Ernte. (Mt 9,37)36 Wer erntet, empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf dass sich miteinander freuen, der da sät und der da erntet.37 Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet.38 Ich habe euch gesandt zu ernten, wo ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.39 Es glaubten aber an ihn viele der Samariter aus dieser Stadt um des Wortes der Frau willen, die bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe.40 Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, dass er bei ihnen bleibe; und er blieb dort zwei Tage.41 Und noch viel mehr glaubten um seines Wortes willen.42 Und sie sprachen zu der Frau: Nun glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; denn wir haben selber gehört und erkannt: Dieser ist wahrlich der Welt Heiland. (Apg 8,5; 1Joh 4,14)43 Aber nach den zwei Tagen zog er von dort nach Galiläa. (Mt 4,12)44 Denn er selber, Jesus, bezeugte, dass ein Prophet in seiner Vaterstadt nichts gilt. (Mt 13,57)45 Als er nun nach Galiläa kam, nahmen ihn die Galiläer auf, die alles gesehen hatten, was er in Jerusalem auf dem Fest getan hatte; denn sie waren auch zum Fest gekommen. (Joh 2,23)46 Und Jesus kam abermals nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser zu Wein gemacht hatte. Und es war ein Mann im Dienst des Königs; dessen Sohn lag krank in Kapernaum. (Mt 8,5; Lk 7,1; Joh 2,1; Joh 2,9)47 Dieser hörte, dass Jesus aus Judäa nach Galiläa gekommen war, und ging hin zu ihm und bat ihn, herabzukommen und seinen Sohn zu heilen; denn der war todkrank.48 Da sprach Jesus zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht. (Joh 2,18; 1Kor 1,22)49 Der königliche Beamte sprach zu ihm: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt!50 Jesus spricht zu ihm: Geh hin, dein Sohn lebt! Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin.51 Und während er noch hinabging, begegneten ihm seine Knechte und sagten: Dein Kind lebt.52 Da fragte er sie nach der Stunde, in der es besser mit ihm geworden war. Und sie antworteten ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber.53 Da merkte der Vater, dass es zu der Stunde war, in der Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause.54 Das ist nun das zweite Zeichen, das Jesus tat, als er aus Judäa nach Galiläa kam. (Joh 2,11)

Johannes 4

Библия, синодално издание

von Bulgarian Bible Society
1 Когато, прочее, Иисус узна, че фарисеите чули, какво Той повече от Иоана придобива ученици и кръщава, (Joh 3,26)2 – макар Сам Иисус да не кръщаваше, а учениците Му, –3 остави Иудея и отиде пак в Галилея.4 А трябваше да мине Той през Самария.5 И тъй, дохожда в самарийския град, наричан Сихар, близо до землището, което Иаков бе дал на сина си Иосифа. (1Mo 33,19; 1Mo 48,22; Jos 24,32)6 Там беше Иакововият извор. Уморен прочее от път, Иисус седеше си тъй при извора. Часът беше около шестия.7 Дохожда една жена от Самария да си начерпи вода. Иисус и казва: дай Ми да пия.8 Защото учениците Му бяха отишли в града да купят храна.9 Жената самарянка Му казва: как Ти, бидейки иудеин, искаш да пиеш от мене, която съм жена самарянка? (Защото иудеите нямат сношение със самаряните.) (2Kön 17,24; Lk 9,53)10 Иисус и отговори и рече: да би знаяла дара Божий, и кой е Оня, Който ти казва: дай Ми да пия, ти сама би изпросила от Него, и Той би ти дал вода жива. (Jes 12,3; Jes 44,3; Sach 14,8)11 Жената Му казва: господине, ни почерпало имаш, па и кладенецът е дълбок: отде тогава имаш живата вода?12 Нима Ти си по-голям от отца ни Иакова, който ни даде тоя кладенец, и сам той от него е пил, и синовете му, и добитъкът му?13 Иисус и отговори и рече: всякой, който пие от тая вода, пак ще ожаднее;14 а който пие от водата, която Аз ще му дам, той вовеки няма да ожаднее; но водата, която му дам, ще стане в него извор с вода, която тече в живот вечен.15 Казва Му жената: господине, дай ми тая вода, за да не ожаднявам и да не дохождам тук да вадя.16 Иисус и казва: иди повикай мъжа си и дойди тука.17 Отговори жената и рече: нямам мъж. Иисус и казва: добре каза, че мъж нямаш;18 защото петима мъжа си имала, и тоя, когото сега имаш, не ти е мъж; това право си каза.19 Казва Му жената: господине, виждам, че Ти си пророк.20 Нашите бащи се покланяха в тая планина, а вие казвате, че в Иерусалим е мястото, дето трябва да се покланяме. (5Mo 12,6; 5Mo 16,6; 1Kön 9,3)21 Иисус и казва: жено, повярвай Ми, че настъпва час, когато нито в тая планина, нито в Иерусалим ще се поклоните на Отца.22 Вие се кланяте на това, което не знаете, а ние се кланяме на това, което знаем, защото спасението е от иудеите. (1Mo 12,3; 2Kön 17,29; Jes 2,3; Röm 9,5)23 Но иде час, и дошъл е вече, когато истинските поклонници ще се поклонят на Отца с дух и с истина, защото Отец иска такива да бъдат, които Му се покланят.24 Бог е дух: и тия, които Му се покланят, трябва да се покланят с дух и с истина. (2Kor 3,17; Phil 3,3)25 Казва Му жената: зная, че ще дойде Месия, наричан Христос; когато Той дойде, всичко ще ни възвести.26 Иисус и казва: Аз съм, Който говоря с тебе.27 В това време дойдоха учениците Му и се почудиха, задето Той се разговаря с жена; ала ни един не рече: какво искаш, или какво приказваш с нея?28 Тогава жената остави стомната си и отиде в града и казва на човеците:29 дойдете и вижте един човек, който ми каза всичко, що съм направила: да не би Той да е Христос?30 Тогава те излязоха из града и идеха към Него.31 Между това учениците Го молеха, казвайки: Рави, яж!32 Но Той им рече: Аз имам храна да ям, която вие не знаете.33 Поради това учениците думаха помежду си: да не би някой да Му е донесъл да яде?34 Иисус им казва: Моята храна е да изпълнявам волята на Оногова, Който Ме е пратил, и да извърша Неговото дело.35 Не вие ли казвате, че още четири месеца, и жетва ще дойде? Аз пък ви казвам: подигнете си очите и погледнете нивите, че са побелели и узрели за жетва. (Mt 9,37; Lk 10,2)36 Вече и жетварят получава награда и събира плод за вечен живот, за да се радват заедно и сеячът и жетварят.37 Защото в тоя случай права си е думата: един сее, а друг жъне.38 Аз ви проводих да жънете онова, за което вие не сте се трудили; други се трудиха, а вие влязохте в техния труд.39 И много самаряни от оня град повярваха в Него по думите на жената, която свидетелствуваше: каза ми всичко, що съм сторила.40 Затова, когато самаряните дойдоха при Него, молиха Го да постои при тях; и Той престоя там два дена.41 И още по-много народ повярва поради словото Му.42 А на жената думаха: ние вярваме не вече поради твоето казване; защото сами чухме и знаем, че Този наистина е Спасителят на света, Христос.43 А след двата дена Той излезе оттам и отиде в Галилея. (Mt 4,12; Mk 1,14)44 Защото Сам Иисус бе засвидетелствувал, че пророк в отечеството си няма почет. (Mt 13,57; Mk 6,4; Lk 4,24)45 Когато, прочее, дойде в Галилея, галилейци Го приеха, защото бяха видели всичко, що бе извършил в Иерусалим на празника, – понеже и те бяха ходили на празника.46 И тъй, Иисус пак дойде в Кана Галилейска, дето бе превърнал водата на вино. Имаше един царедворец, чийто син беше болен в Капернаум. (Joh 2,11)47 Като чу, че от Иудея Иисус стигнал в Галилея, той отиде при Него и Го молеше да слезе и изцери сина му, който беше на умиране.48 А Иисус му рече: ако не видите личби и чудеса, няма да повярвате.49 Царедворецът Му казва: Господи, дойди, докле не е умряло детето ми.50 Иисус му казва: иди си, син ти е жив. И човекът повярва думата, що му каза Иисус, и си тръгна.51 Когато той вече слизаше, срещнаха го слугите му и му обадиха: син ти е жив.52 А той ги попита за часа, в който му стана по-леко. Отговориха му: вчера в седмия час го остави огницата.53 Тогава бащата разбра, че това е било в същия час, в който Иисус му рече: син ти е жив. И повярва той и целият му дом.54 Това пък второ чудо Иисус извърши, когато дойде от Иудея в Галилея.