von Deutsche Bibelgesellschaft1Da erbebte der König und ging hinauf in das Obergemach des Tores und weinte, und im Gehen rief er: Mein Sohn Absalom! Mein Sohn, mein Sohn Absalom! Wollte Gott, ich wäre für dich gestorben! O Absalom, mein Sohn, mein Sohn!2Und es wurde Joab angesagt: Siehe, der König weint und trägt Leid um Absalom.3So wurde aus dem Sieg an diesem Tag eine Trauer unter dem ganzen Kriegsvolk; denn das Volk hatte an diesem Tage gehört, dass sich der König um seinen Sohn gräme.4Und das Kriegsvolk stahl sich weg an diesem Tage in die Stadt, wie sich Kriegsvolk wegstiehlt, das sich schämen muss, weil es im Kampf geflohen ist.5Der König aber hatte sein Angesicht verhüllt und schrie laut: Ach, mein Sohn Absalom! Absalom, mein Sohn, mein Sohn!6Joab aber kam zum König ins Haus und sprach: Du hast heute schamrot gemacht alle deine Knechte, die dir heute das Leben gerettet haben und deinen Söhnen, deinen Töchtern, deinen Frauen und Nebenfrauen,7weil du lieb hast, die dich hassen, und hasst, die dich lieb haben. Denn du lässt heute merken, dass dir nichts gelegen ist an den Hauptleuten und Knechten. Ja, ich merke heute wohl: Wenn nur Absalom lebte und wir heute alle tot wären, das wäre dir recht.8So mache dich nun auf und komm heraus und rede mit deinen Knechten freundlich. Denn ich schwöre dir bei dem HERRN: Wirst du nicht herauskommen, so wird kein Mann bei dir bleiben diese Nacht. Das wird für dich ärger sein als alles Übel, das über dich gekommen ist von deiner Jugend auf bis hierher.
Davids Rückkehr nach Jerusalem
9Da stand der König auf und setzte sich ins Tor. Und man sagte es allem Kriegsvolk: Siehe, der König sitzt im Tor. Da kam alles Volk vor den König. Als Israel geflohen war, ein jeder zu seinen Zelten,10stritt sich alles Volk in allen Stämmen Israels, und sie sprachen: Der König hat uns errettet aus der Hand unserer Feinde und uns erlöst aus der Hand der Philister und hat jetzt aus dem Lande fliehen müssen vor Absalom.11Aber Absalom, den wir über uns gesalbt hatten, ist gefallen im Kampf. Warum seid ihr nun so still und holt den König nicht wieder zurück?12Es kam aber die Rede ganz Israels vor den König. Und der König sandte zu den Priestern Zadok und Abjatar und ließ ihnen sagen: Redet mit den Ältesten in Juda und sprecht: Warum wollt ihr die Letzten sein, den König zurückzuholen in sein Haus?13Ihr seid meine Brüder, von meinem Gebein und Fleisch; warum wollt ihr denn die Letzten sein, den König zurückzuholen? (1Mo 29,14; 2Sam 5,1)14Und zu Amasa sprecht: Bist du nicht von meinem Gebein und Fleisch? Gott tue mir dies und das, wenn du nicht Feldhauptmann sein sollst vor mir dein Leben lang an Joabs statt. (2Sam 17,25; 2Sam 20,4; 1Kön 2,5)15Und er wandte das Herz aller Männer Judas wie eines Mannes Herz, und sie sandten hin zum König: Komm zurück, du und alle deine Knechte!16So kam der König zurück. Und als er an den Jordan kam, waren die Männer Judas nach Gilgal gekommen, um dem König entgegenzuziehen und den König über den Jordan zu führen.17Und Schimi, der Sohn Geras, der Benjaminiter, der in Bahurim wohnte, zog eilends mit den Männern von Juda hinab dem König David entgegen (2Sam 16,5; 1Kön 2,8; 1Kön 2,36)18und mit ihm tausend Mann von Benjamin, dazu auch Ziba, der Knecht des Hauses Saul, mit seinen fünfzehn Söhnen und zwanzig Knechten, und sie gelangten an den Jordan, bevor der König kam, (2Sam 9,2; 2Sam 9,10; 2Sam 16,1)19und durchschritten die Furt, damit sie das Haus des Königs hinüberführten und täten, was ihm gefiele. Schimi aber, der Sohn Geras, fiel vor dem König nieder, als dieser über den Jordan gehen wollte,20und sprach zum König: Mein Herr rechne es mir nicht als Schuld an und denke nicht mehr daran, dass dein Knecht sich an dir vergangen hat an dem Tage, da mein Herr, der König, aus Jerusalem ging, und der König nehme es nicht zu Herzen.21Denn dein Knecht erkennt, dass ich gesündigt habe. Und siehe, ich bin heute als Erster vom ganzen Hause Josef gekommen, dass ich meinem Herrn, dem König, entgegenzöge.22Aber Abischai, der Sohn der Zeruja, hob an und sprach: Sollte Schimi nicht sterben, da er doch dem Gesalbten des HERRN geflucht hat?23David aber sprach: Was hab ich mit euch zu schaffen, ihr Söhne der Zeruja, dass ihr mir heute zum Satan werden wollt? Sollte heute jemand sterben in Israel? Meinst du, ich wisse nicht, dass ich heute wieder König über Israel geworden bin? (2Sam 16,10)24Und der König sprach zu Schimi: Du sollst nicht sterben. Und der König schwor es ihm. (1Kön 2,8)25Mefi-Boschet, der Sohn Sauls, kam auch herab, dem König entgegen. Und er hatte seine Füße und seinen Bart nicht gereinigt und seine Kleider nicht gewaschen von dem Tage an, da der König weggegangen war, bis zu dem Tag, da er wohlbehalten zurückkäme. (2Sam 9,1; 2Sam 16,1)26Als er nun nach Jerusalem kam, dem König zu begegnen, sprach der König zu ihm: Warum bist du nicht mit mir gezogen, Mefi-Boschet?27Und er sprach: Mein Herr und König, mein Knecht hat mich betrogen. Dein Knecht dachte: Ich will einen Esel satteln und darauf reiten und zum König ziehen, denn dein Knecht ist lahm.28Dazu hat er deinen Knecht verleumdet vor meinem Herrn, dem König. Aber mein Herr, der König, ist wie der Engel Gottes; tu, was dir wohlgefällt. (2Sam 14,17; 2Sam 16,3)29Meines Vaters ganzes Haus hätte ja den Tod erleiden müssen von meinem Herrn, dem König; du aber hast deinen Knecht gesetzt unter die, die an deinem Tisch essen. Was hab ich weiter für Recht oder Anspruch, zum König um Hilfe zu schreien? (2Sam 9,7)30Der König sprach zu ihm: Was redest du noch weiter? Nun bestimme ich: Du und Ziba, teilt das Ackerland miteinander. (2Sam 9,9; 2Sam 16,3)31Mefi-Boschet sprach zum König: Er nehme ihn auch ganz, nachdem mein Herr und König wohlbehalten heimgekommen ist.32Und Barsillai, der Gileaditer, kam herab von Roglim und zog mit dem König an den Jordan, um ihn über den Jordan zu geleiten. (2Sam 17,27; 1Kön 2,7)33Und Barsillai war sehr alt, achtzig Jahre. Er hatte den König versorgt, als er in Mahanajim war; denn er war ein Mann von großem Vermögen.34Und der König sprach zu Barsillai: Du sollst mit mir ziehen, ich will dich versorgen bei mir in Jerusalem.35Aber Barsillai sprach zum König: Was ist’s noch, das ich zu leben habe, dass ich mit dem König hinaufziehen sollte nach Jerusalem?36Ich bin heute achtzig Jahre alt. Wie kann ich noch unterscheiden, was gut oder böse ist, und schmecken, was ich esse oder trinke, und hören, was die Sänger oder Sängerinnen singen? Warum sollte dein Knecht meinen Herrn, den König, noch beschweren?37Dein Knecht wird ein kleines Stück mit dem König über den Jordan gehen. Warum will mir der König so reichlich vergelten?38Lass deinen Knecht umkehren, dass ich sterbe in meiner Stadt bei meines Vaters und meiner Mutter Grab. Siehe, da ist dein Knecht Kimham, den lass mit meinem Herrn, dem König, ziehen und tu ihm, was dir wohlgefällt. (Jer 41,17)39Der König sprach: Kimham soll mit mir ziehen, und ich will ihm tun, was dir wohlgefällt; auch alles, was du von mir begehrst, will ich dir tun.40Und als das ganze Volk über den Jordan gegangen war und der König auch, küsste der König den Barsillai und segnete ihn. Und er kehrte zurück an seinen Ort.41Und der König zog hinüber nach Gilgal, und Kimham zog mit ihm. Und das ganze Volk von Juda hatte den König hinübergeführt und auch die Hälfte des Volks von Israel.42Und siehe, da kamen alle Männer von Israel zum König und sprachen zu ihm: Warum haben dich unsere Brüder, die Männer von Juda, gestohlen und haben den König und sein Haus über den Jordan geführt und alle Männer Davids mit ihm?43Da antworteten alle Männer von Juda denen von Israel: Der König steht uns doch näher; warum zürnt ihr darüber? Meint ihr, dass wir vom König Nahrung und Geschenke empfangen haben?44Aber es antworteten die Männer von Israel denen von Juda: Wir haben zehnfachen Anteil am König und sind auch die Erstgeborenen vor euch. Warum habt ihr uns denn so gering geachtet? Und haben wir nicht zuerst davon geredet, uns unsern König zurückzuholen? Aber die von Juda redeten noch heftiger als die von Israel.
2.Samuel 19
Библия, синодално издание
von Bulgarian Bible Society1И обадиха на Иоава: ето, царят плаче и тъжи за Авесалома.2И победата на оня ден се обърна в плач за целия народ: защото него ден народът чу и казваше, че царят скърби за сина си.3Тогава народът влизаше в града скришом, както се спотайват от срам люде, побягнали от битка.4А царят закри лице и викаше високо: сине Авесаломе! Авесаломе, сине мой, сине! (2Sam 15,30)5И Иоав дойде при царя вкъщи и рече: ти днес посрами всичките си слуги, които избавиха днес живота ти, живота на твоите синове и дъщери, живота на твоите жени и живота на твоите наложници;6ти обичаш ония, които те мразят, а мразиш ония, които те обичат, понеже днес показа, че за тебе са нищо и вождове и слуги; днес разбрах, че тебе щеше да бъде по-приятно, ако Авесалом останеше жив, а ние всички бяхме измрели;7затова стани, излез и поговори по сърце на рабите си; защото, кълна се в Господа, че, ако не излезеш, тая нощ ни един човек не ще остане с тебе; и това ще бъде за тебе по-лошо от всички беди, каквито са те постигнали от младини доднес.8Стана царят и седна при портите, а на целия народ обадиха, че царят седи при портите. И целият народ дойде при царя (при портите); а израилтяните се разбягаха по шатрите си. (2Sam 5,1)9И целият народ по всички колена Израилеви се препираше и казваше: цар (Давид) ни избави от ръцете на враговете ни и ни освободи от ръцете на филистимци, а сега сам побягна от тая земя (от царството си), от Авесалома.10Но Авесалом, когото помазахме за цар над нас, умря в боя; а сега защо бавите, та не върнете царя? (Тия думи на цял Израил стигнаха до царя.)11И цар Давид прати да кажат на свещениците Садока и Авиатара: кажете на Иудините старейшини: защо искате да сте последни за връщането на царя у дома му, когато думите на цял Израил стигнаха до царя в неговия дом?12Вие сте мои братя, вие сте моя кост и моя плът, защо искате да сте последни за връщането на царя в дома му? (2Sam 5,1)13А на Амесая кажете: не си ли ти моя кост и моя плът? Нека Бог ми стори това и това и още повече да ми стори, ако ти не станеш при мене завинаги военачалник вместо Иоава! (2Sam 17,25)14И склони сърцето на всички иудеи като на един човек. И те пратиха да кажат на царя: върни се ти и всички твои слуги.15Върна се царят и стигна до Иордан, а иудеите дойдоха в Галгал да посрещнат царя и да го преведат през Иордан16И Семей, син на Гера, вениаминец от Бахурим, побърза и отиде с иудеите да посрещне цар Давида, (1Kön 2,8)17и заедно с него имаше хиляда души вениаминци, и Сива, слуга на Сауловия дом, с петнайсетте си синове и с двайсетте си слуги; те преминаха Иордан пред лицето на царя (и приготвиха да мине царят през Иордан). (2Sam 9,2; 2Sam 9,10; 2Sam 16,1)18Когато прекараха кораба, за да преведат челядта на царя и да му послужат, тогава Семей, син на Гера, падна (ничком) пред царя, щом той премина Иордан,19и каза на царя: господарю, не ми смятай за престъпление и не спомняй онова, което съгреши рабът ти в оня ден, когато моят господар-цар излизаше из Иерусалим, и не туряй това, царю, на сърце;20защото рабът ти знае, че е съгрешил; и ето, от целия Иосифов дом дойдох днес първи да посрещна господаря си царя.21Авеса, Саруев син, отговори и каза: нима Семей няма да умре, задето злослови помазаника Господен? (2Mo 22,28; 2Sam 16,9)22А Давид каза: какво е мене и вам, синове Саруеви, та сега ми ставате клеветници? Днес ли трябва да убивате кого и да било от Израиля? Не зная ли, че днес съм цар над Израиля?23И каза царят на Семея: ти няма да умреш. И царят му се закле. (1Kön 2,8)24Излезе да посрещне царя и Мемфивостей, син на Ионатана, Саулов син. Той си не беше мил нозете, (нито рязал ноктите,) не беше се грижил за брадата си и не беше прал дрехите си от оня ден, когато царят излезе, до деня, когато се завърна смиром. (2Sam 9,6)25Когато той излезе из Иерусалим да посрещне царя, царят го попита: Мемфивостее, защо не дойде с мене? (2Sam 16,3)26Оня отговори: господарю мой, царю, моят слуга ме излъга, защото аз, рабът ти, си думах: „ще си оседлая осела, ще го възседна и ще отида с царя“, понеже рабът ти е хром.27А той наклевети раба ти пред господаря ми, царя. Но моят господар, царят, е като ангел Божий; прави, що ти е воля; (2Sam 16,3)28макар и целият ми бащин дом да бе заслужил смърт пред моя господар-царя, но ти постави своя раб между твоите сътрапезници; какво право имам, прочее, още да се оплаквам пред царя? (2Sam 9,11)29А царят му каза: защо говориш всичко това? Аз казах, ти и Сива да разделите помежду си нивите. (2Sam 16,4)30Но Мемфивостей отговори на царя: нека той вземе дори всичко, след като моят господар-цар се завърна смиром у дома си.31Дойде от Роглим и галаадецът Верзелий и премина с царя Иордан, за да го придружи отвъд Иордан. (2Sam 17,27; 1Kön 2,7)32А Верзелий беше много стар, на осемдесет години. Той хранеше царя, докле живееше в Маханаим, понеже беше заможен човек.33И царят каза на Верзелия: дойди с мене, и аз ще те храня в Иерусалим.34Но Верзелий отговори на царя: много ли ми остава да живея, та да отивам с царя в Иерусалим?35Сега съм на осемдесет години; ще различа ли добро от лошо? Ще разбере ли рабът ти вкуса на това, което ще яде и ще пие? И ще мога ли да чувам гласа на певците и на певиците? Защо, прочее, рабът ти да бъде тегота на своя цар-господар?36Рабът ти ще придружи още малко царя отвъд Иордан: за какво, прочее, царят ще ме награждава с такава милост?37Позволи на раба си да се върне и да умре в своя град, при гроба на баща си и на майка си. Но ето, рабът ти, син ми Кимхам, нека отиде с моя цар-господар, и ти постъпи с него, както ти е воля.38И царят каза: нека Кимхам дойде с мене, и аз ще направя за него, каквото ти е воля; и всичко, каквото ти би поискал от мене, ще направя за тебе.39И целият народ премина Иордан, и царят тъй също. И царят целуна Верзелия и го благослови, и той се върна у дома си.40И царят тръгна за Галгал; тръгна с него и Кимхам; и целият иудейски народ и половината израилски народ придружиха царя.41И ето, всички израилтяни дойдоха при царя и му казаха: защо нашите братя, мъжете Иудини, грабнаха тебе, и преведоха през Иордан царя и челядта му и заедно с него всички Давидови люде?42И всички Иудини мъже отговориха на израилтяните: затова, защото царят е нам близък; и за какво да се сърдите поради това? Нима сме изяли нещо от царя, или сме взели от него дарове? (Или ни е освободил от данъци?)43И израилтяните отговориха на Иудините мъже и казаха: ние сме десет части у царя, тъй също и за Давида; (ние сме първенец, а не вие;) защо, прочее, ни унизиха? Нали нам се падаше първата дума, за да върнем нашия цар? Но думата на Иудините мъже беше по-силна от думата на израилтяните.