1Dann wandten wir uns und zogen wieder in die Wüste auf der Straße zum Schilfmeer, wie der HERR zu mir gesagt hatte, und umzogen das Gebirge Seïr eine lange Zeit. (4Mo 21,4)2Und der HERR sprach zu mir:3Ihr habt dies Gebirge lange genug umzogen; wendet euch nach Norden.4Und gebiete dem Volk und sprich: Ihr werdet durch das Land eurer Brüder, der Söhne Esau, ziehen, die auf dem Seïr wohnen, und sie werden sich vor euch fürchten. Da hütet euch nun sehr! (4Mo 20,14)5Fangt keinen Krieg mit ihnen an, denn ich werde euch von ihrem Lande nicht einen Fußbreit geben, denn das Gebirge Seïr habe ich den Söhnen Esau zum Besitz gegeben. (1Mo 36,8)6Speise sollt ihr für Geld von ihnen kaufen, damit ihr zu essen habt, auch Wasser sollt ihr für Geld von ihnen kaufen, damit ihr zu trinken habt.7Denn der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände. Er hat dein Wandern durch diese große Wüste auf sein Herz genommen. Vierzig Jahre ist der HERR, dein Gott, bei dir gewesen. An nichts hast du Mangel gehabt. (4Mo 14,33)8Als wir nun von unsern Brüdern, den Söhnen Esau, die auf dem Gebirge Seïr wohnten, weggezogen waren, weg von dem Weg durch die Araba, weg von Elat und Ezjon-Geber, wandten wir uns und zogen den Weg zur Steppe der Moabiter.9Da sprach der HERR zu mir: Du sollst den Moabitern keinen Schaden tun noch sie bekriegen; ich will dir von ihrem Lande nichts zum Besitz geben, denn ich habe Ar den Söhnen Lot zum Besitz gegeben. – (1Mo 19,36)10Die Emiter haben vorzeiten darin gewohnt; das war ein großes, starkes und hochgewachsenes Volk wie die Anakiter. (5Mo 1,28)11Man hielt sie auch für Riesen wie die Anakiter; und die Moabiter nennen sie Emiter.12Auch wohnten vorzeiten auf dem Seïr die Horiter; und die Söhne Esau vertrieben und vertilgten sie vor sich her und wohnten an ihrer statt, gleichwie Israel mit dem Lande tat, das ihnen der HERR zum Besitz gab. (1Mo 14,6)13So macht euch nun auf und zieht durch den Bach Sered! Und wir zogen hindurch. (4Mo 21,12)14Die Zeit aber, die wir von Kadesch-Barnea zogen, bis wir durch den Bach Sered kamen, betrug achtunddreißig Jahre, bis alle Kriegsleute aus dem Lager gestorben waren, wie der HERR ihnen geschworen hatte. (4Mo 14,34)15So war die Hand des HERRN wider sie, um sie aus dem Lager zu vertilgen bis auf den letzten Mann. (4Mo 16,31; 4Mo 21,6; 4Mo 25,3)16Und als alle Kriegsleute aus dem Volk gestorben waren,17redete der HERR mit mir und sprach:18Du wirst heute durch das Gebiet der Moabiter ziehen bei Ar (4Mo 21,13; 4Mo 21,15)19und wirst in die Nähe der Ammoniter kommen. Denen sollst du keinen Schaden tun noch sie bekriegen; ich will dir vom Lande der Ammoniter nichts zum Besitz geben, denn ich hab’s den Söhnen Lot zum Besitz gegeben. – (1Mo 19,38)20Auch dies gilt als Land der Riesen, und es haben auch vorzeiten Riesen darin gewohnt, und die Ammoniter nennen sie Samsummiter.21Das war ein großes, starkes und hochgewachsenes Volk wie die Anakiter. Und der HERR vertilgte sie vor ihnen und ließ sie ihr Land besitzen, sodass sie an ihrer statt dort wohnten,22gleichwie er’s getan hat mit den Söhnen Esau, die auf dem Gebirge Seïr wohnen, als er die Horiter vor ihnen vertilgte und sie deren Land besitzen ließ, sodass sie dort an ihrer statt wohnten bis auf diesen Tag.23Ebenso erging es den Awitern, die in Gehöften wohnten bis nach Gaza: Die Kaftoriter, die aus Kaftor gezogen waren, vertilgten sie und wohnten dort an ihrer statt. (1Mo 10,14; Jos 13,3)24Macht euch auf und zieht aus und geht über den Arnon! Siehe, ich habe Sihon, den König der Amoriter zu Heschbon, in deine Hand gegeben mit seinem Lande. Fang an, es einzunehmen, und kämpfe mit ihm.25Von heute an will ich Furcht und Schrecken vor dir auf alle Völker unter dem ganzen Himmel legen, damit, wenn sie von dir hören, ihnen bange und weh werden soll vor deinem Kommen. (2Mo 23,27)26Da sandte ich Boten aus der Wüste Kedemot an Sihon, den König von Heschbon, mit friedlicher Botschaft und ließ ihm sagen: (4Mo 21,21)27Ich will durch dein Land ziehen. Nur wo die Straße geht, will ich gehen; ich will weder zur Rechten noch zur Linken vom Weg abweichen.28Speise sollst du mir für Geld verkaufen, damit ich zu essen habe, und Wasser sollst du mir für Geld geben, damit ich zu trinken habe. Ich will nur zu Fuß hindurchziehen –29wie mir die Söhne Esau gestattet haben, die auf dem Gebirge Seïr wohnen, und die Moabiter, die zu Ar wohnen –, bis ich über den Jordan komme in das Land, das uns der HERR, unser Gott, geben wird.30Aber Sihon, der König von Heschbon, wollte uns nicht hindurchziehen lassen; denn der HERR, dein Gott, verhärtete seinen Sinn und verstockte ihm sein Herz, um ihn in deine Hand zu geben, so wie es heute ist. (2Mo 4,21)31Und der HERR sprach zu mir: Siehe, ich habe angefangen, Sihon mit seinem Lande vor deinen Augen dahinzugeben; fang an, sein Land in Besitz zu nehmen. (Jos 10,12; Jer 24,8; Röm 1,24; Röm 4,25; Röm 8,32)32Und Sihon zog aus uns entgegen mit seinem ganzen Kriegsvolk zum Kampf nach Jahaz.33Aber der HERR, unser Gott, gab ihn vor unsern Augen dahin, dass wir ihn schlugen mit seinen Söhnen und seinem ganzen Kriegsvolk.34Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein und vollstreckten den Bann an allen Städten, an Männern, Frauen und Kindern, und ließen niemand übrig bleiben.35Nur das Vieh raubten wir für uns und die Beute aus den Städten, die wir eingenommen hatten.36Von Aroër an, das am Ufer des Arnon liegt, und von der Stadt im Bachtal bis nach Gilead war keine Stadt, die für uns zu stark befestigt war; der HERR, unser Gott, gab alles vor unsern Augen dahin. (Jos 13,9; 2Sam 24,5)37Nur zu dem Lande der Ammoniter kamst du nicht, weder zum Ufer des Jabbok noch zu den Städten auf dem Gebirge, ganz wie uns der HERR, unser Gott, geboten hatte.
1Nous avons fait demi-tour et nous sommes repartis pour le désert en direction de la mer des Roseaux, comme l’Eternel me l’avait demandé. Pendant de longs jours, nous avons tourné autour de la montagne de Séir.2Alors l’Eternel me dit:3« Vous avez fait assez longtemps le tour de ces montagnes, prenez la direction du nord.4Ordonne au peuple: “Vous allez passer près de la frontière de vos frères, les descendants d’Esaü[1], qui habitent la région de Séir; ils auront peur de vous, mais faites bien attention: (1Mo 36,8)5n’allez pas les attaquer, car je ne vous donnerai rien dans leur pays, pas même de quoi poser le pied. En effet, j’ai donné la région montagneuse de Séir en possession à Esaü[2].6Vous achèterez d’eux tout ce que vous mangerez et vous leur paierez même l’eau que vous boirez:7car l’Eternel votre Dieu vous a bénis dans toutes vos entreprises, il a veillé sur vous pendant votre marche à travers ce vaste désert; voilà quarante années que l’Eternel votre Dieu est avec vous et vous n’avez manqué de rien.” »8Nous avons donc passé plus loin, laissant de côté nos frères, les descendants d’Esaü[3], qui habitent la région de Séir, et nous avons pris la route de la vallée d’Eilath et d’Etsyôn-Guéber, puis, changeant de direction, nous avons pris la route du désert de Moab. (1Mo 25,24)9Alors l’Eternel m’avertit: « Ne traitez pas Moab en ennemi et n’engagez pas de combat contre lui, car je ne vous donnerai rien dans son pays; en effet, j’ai donné le pays d’Ar en possession aux descendants de Loth[4]. » (1Mo 19,30)10Autrefois, les Emim y habitaient[5], c’était un grand peuple, nombreux et de haute taille, comme les Anaqim. (1Mo 14,5; 4Mo 13,22; 4Mo 13,33)11Ils passaient, eux aussi, de même que les Anaqim, pour des Rephaïm, et les Moabites les appellaient Emim.12Auparavant, le pays de Séir était habité par les Horiens, mais les descendants d’Esaü les ont chassés: ils les ont exterminés et se sont établis à leur place, comme Israël a fait pour le pays que l’Eternel lui a donné en possession.13« Maintenant, dit l’Eternel, en route, traversez le torrent du Zéred. » Nous avons donc traversé le torrent du Zéred[6].14Entre notre départ de Qadesh-Barnéa et notre traversée du torrent du Zéred, il s’est écoulé trente-huit ans, le temps que disparaisse l’ensemble des hommes en âge de combattre, comme l’Eternel le leur avait juré[7]. (4Mo 14,28)15La main de l’Eternel vint même les atteindre à l’intérieur du camp, jusqu’à leur complète disparition.16Lorsque la mort eut fait disparaître du milieu du peuple tous les hommes en âge de porter les armes jusqu’au dernier,17l’Eternel me dit:18« Aujourd’hui, tu franchiras la frontière de Moab et tu traverseras le pays d’Ar.19Tu te trouveras en face des Ammonites. Ne les attaque pas et ne les provoque pas, car je ne te donne aucun territoire dans le pays des Ammonites; en effet, c’est aux descendants de Loth que je l’ai donné en possession[8]. » (1Mo 19,30)20Ce pays[9] aussi passait pour avoir été habité par des Rephaïm. Ceux-ci l’occupaient autrefois, et ils étaient appelés Zamzoummim par les Ammonites.21C’était un grand peuple, nombreux et de haute taille comme les Anaqim, mais l’Eternel les avait détruits par les Ammonites, qui avaient pris possession de leur pays pour s’établir à leur place.22Il fit pour les Ammonites comme pour les descendants d’Esaü qui demeurent dans le pays de Séir, pour lesquels il a détruit les Horiens et qui ont pris possession de leur pays, où ils ont habité à leur place jusqu’à ce jour.23Il en est de même des Avviens qui habitent dans les villages jusqu’à Gaza; les Crétois, venus de Crète[10], les détruisirent et s’installèrent à leur place.
La victoire sur Sihôn et Og
24« Allons, mettez-vous en route, dit l’Eternel, et traversez le torrent de l’Arnon. Je vais vous livrer Sihôn l’Amoréen, roi de Heshbôn, avec tout son pays. Commencez à prendre possession de son domaine, engagez le combat contre lui.25Aujourd’hui je vais commencer à faire de vous la terreur de tous les peuples qui habitent sous le ciel, ils vous craindront tellement qu’au seul bruit de votre approche, ils se mettront à trembler et seront pris de panique en face de vous. »26Alors, depuis le désert de Qedémoth, j’ai envoyé à Sihôn, roi de Heshbôn, des émissaires, avec ce message de paix:27« Permets-nous de passer par ton pays. Nous suivrons uniquement la route sans nous en écarter ni à droite, ni à gauche.28Tu nous fourniras à prix d’argent la nourriture que nous mangerons et tu nous donneras contre paiement l’eau que nous boirons,29comme l’ont fait les descendants d’Esaü qui habitent en Séir et les Moabites qui vivent dans le pays d’Ar. Laisse-nous simplement passer à pied jusqu’à ce que nous ayons traversé le Jourdain pour entrer dans le pays que l’Eternel notre Dieu nous donne. »30Mais Sihôn, roi de Heshbôn, refusa de nous laisser passer chez lui, car l’Eternel votre Dieu l’avait rendu inflexible et entêté, afin de le livrer en votre pouvoir – comme cela est arrivé.31Puis l’Eternel me dit: « Vois, j’ai commencé de vous livrer Sihôn et son pays. Entreprends la conquête de son pays. »32Alors Sihôn se mit en campagne contre nous et nous attaqua à Yahats avec toute son armée.33Mais l’Eternel notre Dieu le livra à notre merci, et nous l’avons vaincu, lui, ses fils et toute son armée.34Nous nous sommes alors emparés de toutes ses villes et nous en avons exterminé la population pour la vouer à l’Eternel, hommes, femmes et enfants, sans laisser aucun survivant.35Nous avons seulement gardé pour nous le bétail ainsi que le butin trouvé dans les villes conquises.36Depuis Aroër sur la falaise au-dessus du torrent de l’Arnon, et depuis la ville qui est au fond des gorges du torrent jusqu’à Galaad, il n’y a pas eu de cité imprenable pour nous, car l’Eternel notre Dieu nous les a toutes livrées.37Mais vous ne vous êtes pas approchés du pays des Ammonites, ni d’aucun endroit situé sur la rive du torrent du Yabboq, ni des villes de la montagne, ni d’aucun des lieux que l’Eternel notre Dieu nous avait commandé d’épargner.