1.Korinther 13

Gute Nachricht Bibel 2018

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Wenn ich die Sprachen aller Menschen spreche und sogar die Sprache der Engel, aber ich habe keine Liebe – dann bin ich doch nur ein dröhnender Gong oder eine lärmende Trommel. (Röm 13,8; 1Kor 8,1; 2Kor 12,3)2 Wenn ich prophetische Eingebungen habe und alle himmlischen Geheimnisse weiß und alle Erkenntnis besitze, wenn ich einen so starken Glauben habe, dass ich Berge versetzen kann, aber ich habe keine Liebe – dann bin ich nichts. (Mt 7,22; Mt 17,20; 1Kor 12,8)3 Und wenn ich all meinen Besitz verteile und den Tod in den Flammen auf mich nehme,[1] aber ich habe keine Liebe – dann nützt es mir nichts. (Dan 3,19; Mk 10,21)4 Die Liebe ist geduldig und gütig. Die Liebe eifert nicht für den eigenen Standpunkt, sie prahlt nicht und spielt sich nicht auf.5 Die Liebe nimmt sich keine Freiheiten heraus, sie sucht nicht den eigenen Vorteil. Sie lässt sich nicht zum Zorn reizen und trägt das Böse nicht nach.6 Sie ist nicht schadenfroh, wenn anderen Unrecht geschieht, sondern freut sich mit, wenn jemand das Rechte tut.7 Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld.8 Niemals wird die Liebe vergehen. Prophetische Eingebungen hören einmal auf, das Reden in Sprachen des Geistes verstummt, auch die Erkenntnis wird ein Ende nehmen. (1Kor 14,1)9 Denn unser Erkennen ist Stückwerk, und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.10 Wenn sich die ganze Wahrheit enthüllen wird, ist es mit dem Stückwerk vorbei.11 Einst, als ich noch ein Kind war, da redete ich wie ein Kind, ich fühlte und dachte wie ein Kind. Als ich dann aber erwachsen war, habe ich die kindlichen Vorstellungen abgelegt.12 Jetzt sehen wir nur ein unklares Bild wie in einem trüben Spiegel; dann aber schauen wir Gott von Angesicht. Jetzt kennen wir Gott nur unvollkommen; dann aber werden wir Gott völlig kennen, so wie er uns jetzt schon kennt. (Röm 8,24; 2Kor 5,7; 1Joh 3,2)13 Auch wenn alles einmal aufhört – Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei werden immer bleiben; doch am höchsten steht die Liebe. (Gal 5,5; Kol 1,4; 1Thess 1,3; 1Thess 5,8; Hebr 10,22)

1.Korinther 13

Zürcher Bibel

von Theologischer Verlag Zürich
1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz, eine lärmende Zimbel. (1Kor 14,2)2 Und wenn ich die Gabe prophetischer Rede habe und alle Geheimnisse kenne und alle Erkenntnis besitze und wenn ich allen Glauben habe, Berge zu versetzen, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts.3 Und wenn ich all meine Habe verschenke und meinen Leib dahingebe, dass ich verbrannt werde,[1] aber keine Liebe habe, so nützt es mir nichts.4 Die Liebe hat den langen Atem, gütig ist die Liebe, sie eifert nicht. Die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf, (1Kor 8,1)5 sie ist nicht taktlos, sie sucht nicht das ihre, sie lässt sich nicht zum Zorn reizen, sie rechnet das Böse nicht an, (1Kor 10,24)6 sie freut sich nicht über das Unrecht, sie freut sich mit an der Wahrheit.7 Sie trägt alles,[2] sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. (1Kor 9,12)8 Die Liebe kommt niemals zu Fall: Prophetische Gaben - sie werden zunichte werden; Zungenreden - sie werden aufhören; Erkenntnis - sie wird zunichte werden. (1Kor 12,8; 1Kor 12,10; 1Kor 14,2)9 Denn Stückwerk ist unser Erkennen und Stückwerk unser prophetisches Reden.10 Wenn aber das Vollkommene kommt, dann wird zunichte werden, was Stückwerk ist.11 Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, überlegte wie ein Kind. Als ich aber erwachsen war, hatte ich das Wesen des Kindes abgelegt. (1Kor 3,1)12 Denn jetzt sehen wir alles in einem Spiegel, in rätselhafter Gestalt, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk, dann aber werde ich ganz erkennen, wie ich auch ganz erkannt worden bin. (5Mo 8,3; 5Mo 34,10)13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Die grösste unter ihnen aber ist die Liebe. (Kol 1,4; 1Thess 1,3)

1.Korinther 13

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, / hätte aber die Liebe nicht, / wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke. (Mt 22,37; Mk 12,29; Lk 10,26; 1Kor 14,1; Gal 5,13; Kol 3,14)2 Und wenn ich prophetisch reden könnte / und alle Geheimnisse wüsste / und alle Erkenntnis hätte; / wenn ich alle Glaubenskraft besäße / und Berge damit versetzen könnte, / hätte aber die Liebe nicht, / wäre ich nichts. (Mt 17,20; Mt 21,21; Mk 11,23)3 Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte / und wenn ich meinen Leib opferte, um mich zu rühmen, / hätte aber die Liebe nicht, / nützte es mir nichts. (Mt 19,21; Mk 10,21; Lk 18,22)4 Die Liebe ist langmütig, / die Liebe ist gütig. / Sie ereifert sich nicht, / sie prahlt nicht, / sie bläht sich nicht auf.5 Sie handelt nicht ungehörig, / sucht nicht ihren Vorteil, / lässt sich nicht zum Zorn reizen, / trägt das Böse nicht nach.6 Sie freut sich nicht über das Unrecht, / sondern freut sich an der Wahrheit.7 Sie erträgt alles, / glaubt alles, / hofft alles, / hält allem stand.8 Die Liebe hört niemals auf. / Prophetisches Reden hat ein Ende, / Zungenrede verstummt, / Erkenntnis vergeht.9 Denn Stückwerk ist unser Erkennen, / Stückwerk unser prophetisches Reden;10 wenn aber das Vollendete kommt, / vergeht alles Stückwerk.11 Als ich ein Kind war, / redete ich wie ein Kind, / dachte wie ein Kind / und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, / legte ich ab, was Kind an mir war.12 Jetzt schauen wir in einen Spiegel / und sehen nur rätselhafte Umrisse, / dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk, / dann aber werde ich durch und durch erkennen, / so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.13 Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; / doch am größten unter ihnen ist die Liebe. (Kol 1,4; 1Thess 1,3; 1Thess 5,8; Hebr 10,22)

1.Korinther 13

Das Buch

von SCM Verlag
1 Wenn ich in den verschiedensten Menschensprachen spreche oder in Engelssprachen, aber dabei die echte göttliche Liebe nicht besitze, dann bin ich zu einem Stück Erz geworden, das Töne abgibt, oder zu einer Zimbel, die nur noch klirrt.2 Und wenn ich eine prophetische Befähigung habe, die verborgenen Geheimnisse und alle tiefe Erkenntnis weiß und einen Glauben habe, der alles umfasst, sodass ich sogar Berge versetzen kann, aber keine echte Liebe habe, dann bin ich ein Nichts.3 Und wenn ich mein gesamtes Eigentum zur Armenspeisung verwende und meinen Körper dem Feuertod übergebe, aber keine Liebe habe, dann wird mir das nichts nützen.4 Die Liebe hat einen langen Atem, reich an Freundlichkeit ist die Liebe, sie wird nicht vom Neid zerfressen. Diese Liebe ist nicht großtuerisch und plustert sich nicht auf.5 Sie ist nicht unhöflich und sucht nicht ihren eigenen Vorteil. Sie wird nicht bitter und rechnet auch das Böse nicht an.6 Sie hat keine Freude an der Ungerechtigkeit, sondern freut sich mit über die Wahrheit.7 Alles erträgt sie, in allen Umständen vertraut sie, alles hofft sie und alles hält sie aus.8 Niemals versiegt sie, diese wahre Liebe. Doch die prophetische Befähigung, sie wird einmal überholt sein. Auch die geistgewirkten Sprachen, sie werden aufhören. Genauso wird die Erkenntnis zu ihrem Ende kommen.9 Denn wir erkennen nur stückweise und auch unsere Prophetie gelingt nur zum Teil.10 Wenn dann aber das kommt, was schon vollkommen ist, dann wird das, was nur stückweise existiert, weggetan werden.11 Ja, als ich ein unmündiges Kind war, redete ich wie ein unmündiges Kind und meine Gedankengänge waren entsprechend unreif. Doch als ich dann ein Mann wurde, da ließ ich die Angewohnheiten eines unreifen Kindes hinter mir.12 Wir schauen noch wie in einen unklaren Metallspiegel, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Noch erkenne ich alles nur bruchstückhaft, dann aber werde ich erkennen, so wie ich jetzt schon selbst von Gott erkannt worden bin.13 Doch hier und jetzt bleiben das Vertrauen, die Hoffnung und die Liebe, diese drei Lebenswirklichkeiten. Und die bedeutendste davon ist die Liebe.