1Ein Lied Asafs, nach der Weise Jedutuns. (1Chr 25,1)2Ich schreie zu Gott, so laut ich kann; ich schreie zu Gott, er wird mich hören.3In meiner Angst suche ich den Herrn; nachts strecke ich die Hand nach ihm aus, ohne davon zu ermüden. Trost von Menschen kann mir nicht helfen!4Denke ich an Gott, so muss ich stöhnen. Komme ich ins Grübeln, so packt mich Verzweiflung.5Er hindert mich, die Augen zuzumachen; ich bin verstört, kaum finde ich Worte.6Ich denke nach über frühere Zeiten, ich erinnere mich an längst vergangene Jahre, (Ps 143,5)7als mich beim Saitenspiel noch Freude erfüllte. Die ganze Nacht verbringe ich mit Grübeln, immer wieder bewegen dieselben Fragen mein Herz:8Hat der Herr uns für immer verstoßen? Will er sich nicht mehr erbarmen? (Ps 74,1; Kla 5,1; Kla 5,20)9Ist er nie wieder gut zu uns? Gilt sein Versprechen in Zukunft nicht mehr?10Hat Gott vergessen, sich zu erbarmen? Verschließt er im Zorn sein Herz?11Von Gottes Macht ist nichts zu sehen, der Höchste tut nichts mehr für uns – das ist es, was mich quält!12Ich denke an deine Taten, HERR, deine Wunder von damals mache ich mir bewusst.13Ich zähle mir auf, was du vollbracht hast, immer wieder denke ich darüber nach.14Gott, heilig ist alles, was du tust! Kein anderer Gott ist so gewaltig wie du!15Du bist der Einzige, der Wunder tut; an den Völkern hast du deine Macht bewiesen.16Dein Volk, die Nachkommen Jakobs und Josefs, hast du mit starker Hand befreit. (2Mo 14,21)17Als die Wasserfluten dich sahen, Gott, da fingen sie an zu beben, die Tiefen des Meeres begannen zu zittern.18Die Wolken vergossen Ströme von Regen, in ihrer Mitte grollte der Donner und deine Pfeile schossen hin und her.19Dein Wagen donnerte durch die Wolken, deine Blitze erhellten die Welt, die Erde zitterte und bebte.20Dein Weg führte mitten durch das Meer, deine Schritte gingen durch Wassertiefen, doch deine Spuren konnte niemand sehen.21Durch deine Diener Mose und Aaron hast du dein Volk geführt wie eine Herde.
1A Dios elevo mi voz suplicante; a Dios elevo mi voz para que me escuche.2Cuando estoy angustiado, recurro al Señor; sin cesar elevo mis manos por las noches, pero me niego a recibir consuelo.3Me acuerdo de Dios, y me lamento; medito en él, y desfallezco. Selah4No me dejas conciliar el sueño; tan turbado estoy que ni hablar puedo.5-6Me pongo a pensar en los tiempos de antaño; de los años ya idos me acuerdo. Mi corazón reflexiona por las noches;[1] mi espíritu medita e inquiere:7«¿Nos rechazará el Señor para siempre? ¿No volverá a mostrarnos su buena voluntad?8¿Se habrá agotado su gran amor eterno, y sus promesas por todas las generaciones?9¿Se habrá olvidado Dios de sus bondades, y en su enojo ya no quiere tener compasión de nosotros?» Selah10Y me pongo a pensar: «Esto es lo que me duele: que haya cambiado la diestra del Altísimo».11Prefiero recordar las hazañas del SEÑOR, traer a la memoria sus milagros de antaño.12Meditaré en todas tus proezas; evocaré tus obras poderosas.13Santos, oh Dios, son tus caminos; ¿qué dios hay tan excelso como nuestro Dios?14Tú eres el Dios que realiza maravillas; el que despliega su poder entre los pueblos.15Con tu brazo poderoso redimiste a tu pueblo, a los descendientes de Jacob y de José. Selah16Las aguas te vieron, oh Dios, las aguas te vieron y se agitaron; el propio abismo se estremeció con violencia.17Derramaron su lluvia las nubes; retumbaron con estruendo los cielos; rasgaron el espacio tus centellas.18Tu estruendo retumbó en el torbellino y tus relámpagos iluminaron el mundo; la tierra se estremeció con temblores.19Te abriste camino en el mar; te hiciste paso entre las muchas aguas, y no se hallaron tus huellas.20Por medio de Moisés y de Aarón guiaste como un rebaño a tu pueblo.