1Ein Gedicht Davids, ein Gebet. Er verfasste es, als er in der Höhle war. (1Sam 22,1; 1Sam 24,4)2Ich schreie zum HERRN, so laut ich kann, ich bitte den HERRN um Hilfe.3Ihm klage ich meine Not, ihm sage ich, was mich quält.4Auch wenn ich selbst allen Mut verliere, du, HERR, weißt, wie es mit mir weitergeht! Auf dem Weg, den ich gehen muss, hat man mir Schlingen gelegt.5Ich schaue mich um: da ist niemand, der mich beachtet. Ich habe keine Zuflucht mehr, keinen Menschen, der sich um mich kümmert.6Zu dir, HERR, schreie ich! Ich sage: Du bist meine Zuflucht, mit dir habe ich alles, was ich im Leben brauche!7Höre mein Schreien, ich bin mit meiner Kraft am Ende! Rette mich vor meinen Verfolgern, sie sind zu stark für mich!8Befreie mich aus dem Gefängnis! Im Kreise aller, die dir die Treue halten, werde ich dir dafür danken, HERR, dass du so gut zu mir gewesen bist. (Ps 22,23)
Masquil de David. Cuando estaba en la cueva. Oración.
1A gritos, le pido al SEÑOR ayuda; a gritos, le pido al SEÑOR compasión.2Ante él expongo mis quejas; ante él expreso mis angustias.3Cuando ya no me queda aliento, tú me muestras el camino.[1] Por la senda que transito, algunos me han tendido una trampa.4Mira a mi derecha, y ve: nadie me tiende la mano. No tengo dónde refugiarme; por mí nadie se preocupa.5A ti, SEÑOR, te pido ayuda; a ti te digo: «Tú eres mi refugio, mi porción en la tierra de los vivos».6Atiende a mi clamor, porque me siento muy débil; líbrame de mis perseguidores, porque son más fuertes que yo.7Sácame de la prisión, para que alabe yo tu nombre. Los justos se reunirán en torno a mí por la bondad que me has mostrado.