von Deutsche Bibelgesellschaft1Meine lieben Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr kein Unrecht tut. Sollte aber jemand schuldig werden, so haben wir einen, der beim Vater für uns eintritt: Jesus Christus, den Gerechten, der ohne Schuld ist.[1] (Apg 3,14; Röm 8,34; Hebr 7,25)2Durch seinen Tod hat er Sühne für unsere Schuld geleistet[2], ja sogar für die Schuld der ganzen Welt. (Joh 1,29; 1Joh 4,10)
Wahre Gotteserkenntnis: Sein Wort befolgen
3Ob wir Gott wirklich kennen, erkennen wir daran, dass wir auf seine Befehle hören.4Wer behauptet: »Ich kenne Gott«, ihm aber nicht gehorcht, ist ein Lügner und die Wahrheit lebt nicht in ihm. (Joh 8,44; 1Joh 1,6; 1Joh 4,6)5Wer aber Gottes Wort befolgt, bei dem hat die göttliche Liebe ihr Ziel erreicht. Und daran erkennen wir, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben. (Joh 14,15; 1Joh 2,17; 1Joh 5,3; 2Joh 1,6)6Wer behauptet, ständig Gemeinschaft mit ihm zu haben, muss so leben, wie Jesus gelebt hat. (Joh 13,15; Joh 15,4)
Das neue Gebot
7Ihr Lieben, was ich euch schreibe, ist kein neues Gebot, sondern das alte, das ihr von Anfang an kennt. Es ist die Botschaft, die ihr gehört habt. (Joh 13,34; 1Joh 2,24; 1Joh 3,11)8Und doch ist es ein stets neues Gebot – so wie Christus es verkündet und selbst erfüllt hat und wie er es euch gegeben und euch zu seiner Erfüllung befähigt hat.[3] Denn die Dunkelheit weicht zurück und das wahre Licht leuchtet schon. (Joh 8,12; Röm 13,12)9Wer behauptet, im Licht zu leben, aber seinen Bruder oder seine Schwester[4] nicht liebt, ist immer noch im Dunkeln. (1Joh 3,10; 1Joh 3,15; 1Joh 4,20)10Nur wer seine Glaubensgeschwister liebt, lebt wirklich im Licht. Und im Licht gibt es nichts, wodurch jemand zu Fall kommen könnte.[5]11Wer aber seinen Bruder oder seine Schwester nicht liebt, lebt in der Dunkelheit. Ein solcher Mensch tappt im Dunkeln und weiß nicht, wo sein Weg endet; denn die Dunkelheit hat ihn blind gemacht.
Absage an die gottfeindliche Welt
12Ihr Kinder, ich gebe es euch schriftlich:[6] Eure Verfehlungen sind vergeben; das verbürgt der Name Jesus Christus. (Apg 4,12; 1Joh 3,5)13Ihr Väter und Mütter,[7] ich gebe es euch schriftlich: Ihr habt den erkannt, der von Anfang an da ist. Ihr jungen Leute,[8] ich gebe es euch schriftlich: Ihr habt den Teufel besiegt.14So habt ihr es jetzt schwarz auf weiß,[9] ihr Kinder: Ihr habt den Vater erkannt! Ihr habt es schwarz auf weiß, ihr Väter und Mütter: Ihr habt den erkannt, der von Anfang an da ist! Ihr habt es schwarz auf weiß, ihr jungen Leute: Ihr seid stark, denn das Wort Gottes ist in euch lebendig und ihr habt den Teufel besiegt!15Liebt nicht die Welt und das, was zu ihr gehört! Wer die Welt liebt, in dessen Herz gibt es keine Liebe zum Vater. (Jak 4,4)16Die Welt ist erfüllt von der Gier der Triebe und Sinne, von der Gier der Augen, vom Prahlen mit Geld und Macht. Das alles kommt nicht vom Vater, sondern gehört zur Welt. (Röm 13,14; Eph 2,3)17Die Welt vergeht und mit ihr die ganze Lust und Gier. Wer aber tut, was Gott will, wird ewig leben. (1Kor 7,31; 1Joh 2,5)
Die Boten des Antichrist
18Meine Kinder, die letzte Stunde ist da! Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommen wird, und er ist schon da: Viele »Antichristen« sind aufgetreten, und daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist. (2Thess 2,3; 1Joh 4,3; 2Joh 1,7)19Sie waren früher mit uns zusammen; aber sie gehörten nicht wirklich zu uns, sonst wären sie bei uns geblieben. Sie haben sich von uns getrennt, damit sie allesamt bloßgestellt würden als solche, die nie zu uns gehört haben. (Apg 20,30)20Ihr aber habt von Christus den Heiligen Geist empfangen,[10] und ihr alle habt die wahre Erkenntnis. (1Joh 2,27)21Ich schreibe euch also nicht, weil ich meine, dass ihr die Wahrheit noch nicht kennt. Ihr kennt sie sehr wohl und wisst deshalb auch, dass aus der Wahrheit keinerlei Lüge kommen kann.22Wer ist der Lügner? Der, der verneint, dass in Jesus der Sohn Gottes erschienen ist.[11] Das ist der Antichrist; er verneint mit dem Sohn auch den Vater. (1Joh 4,2; 2Joh 1,7)23Wer den Sohn leugnet, hat auch keine Verbindung mit dem Vater. Wer sich aber zum Sohn bekennt, ist auch mit dem Vater verbunden. (1Joh 4,15; 2Joh 1,9)24Bewahrt also in eurem Herzen die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt. Wenn das, was ihr von Anfang an gehört habt, in eurem Herzen bleibt, dann werdet auch ihr stets mit dem Sohn und dem Vater verbunden bleiben. (1Joh 2,7)25Und das ist es auch, was Christus uns versprochen hat: ewiges Leben. (Joh 5,24)26So viel über die Leute, die euch irreführen wollen.27Ihr aber habt von Christus den Heiligen Geist[12] empfangen. Solange dieser Geist in euch bleibt, habt ihr keinen anderen Lehrer nötig. Denn er belehrt euch über alles. Was er sagt, ist wahr und keine Lüge. Tut darum, was der Geist euch lehrt: Bleibt mit Christus vereint! (Joh 14,16)
Mahnung zur Treue
28Bleibt also mit ihm vereint, meine Kinder! Dann werden wir voll Zuversicht sein, wenn er erscheint, und müssen nicht als Schuldige vor ihm stehen, wenn er kommt. (Joh 15,4; 1Joh 3,21)29Ihr wisst doch, dass Christus nie etwas Unrechtes getan hat. Dann wisst ihr auch, dass jeder, der das Rechte tut, genau wie Christus Gott zum Vater hat. (1Joh 3,7; 1Joh 3,10)
1.Johannes 2
Nueva Versión Internacional (Castellano)
von Biblica1Mis queridos hijos, os escribo estas cosas para que no pequéis. Pero, si alguno peca, tenemos ante el Padre a un intercesor, a Jesucristo, el Justo.2Él es el sacrificio por el perdón de[1] nuestros pecados, y no solo por los nuestros, sino por los de todo el mundo.3¿Cómo sabemos si hemos llegado a conocer a Dios? Si obedecemos sus mandamientos.4El que afirma: «Lo conozco», pero no obedece sus mandamientos, es un mentiroso y no tiene la verdad.5En cambio, el amor de Dios se manifiesta plenamente[2] en la vida del que obedece su palabra. De este modo sabemos que estamos unidos a él:6el que afirma que permanece en él debe vivir como él vivió.7Queridos hermanos, lo que os escribo no es un mandamiento nuevo, sino uno antiguo que habéis tenido desde el principio. Este mandamiento antiguo es el mensaje que ya oísteis.8Por otra parte, lo que os escribo es un mandamiento nuevo, cuya verdad se manifiesta tanto en la vida de Cristo como en la vuestra, porque la oscuridad se va desvaneciendo y ya brilla la luz verdadera.9El que afirma que está en la luz, pero odia a su hermano, todavía está en la oscuridad.10El que ama a su hermano permanece en la luz, y no hay nada en su vida[3] que lo haga tropezar.11Pero el que odia a su hermano está en la oscuridad y en ella vive, y no sabe a dónde va porque la oscuridad no lo deja ver.12Os escribo, queridos hijos, porque vuestros pecados han sido perdonados por el nombre de Cristo.13Os escribo, padres, porque habéis conocido al que es desde el principio. Os escribo, jóvenes, porque habéis vencido al maligno. Os he escrito, queridos hijos, porque habéis conocido al Padre.14Os he escrito, padres, porque habéis conocido al que es desde el principio. Os he escrito, jóvenes, porque sois fuertes, y la palabra de Dios permanece en vosotros, y habéis vencido al maligno.
No amemos al mundo
15No améis al mundo ni nada de lo que hay en él. Si alguien ama al mundo, no tiene el amor del Padre.16Porque nada de lo que hay en el mundo —los malos deseos del cuerpo, la codicia de los ojos y la arrogancia de la vida— proviene del Padre, sino del mundo.17El mundo se acaba con sus malos deseos, pero el que hace la voluntad de Dios permanece para siempre.
Cuidémonos de los anticristos
18Queridos hijos, esta es la hora final, y así como vosotros oísteis que el anticristo vendría, muchos son los anticristos que han surgido ya. Por eso nos damos cuenta de que esta es la hora final.19Aunque salieron de entre nosotros, en realidad no eran de los nuestros; si lo hubieran sido, se habrían quedado con nosotros. Su salida sirvió para comprobar que ninguno de ellos era de los nuestros.20Todos vosotros, en cambio, habéis recibido unción del Santo, de manera que conocéis la verdad.[4]21No os escribo porque ignoréis la verdad, sino porque la conocéis y porque ninguna mentira procede de la verdad.22¿Quién es el mentiroso sino el que niega que Jesús es el Cristo? Es el anticristo, el que niega al Padre y al Hijo.23Todo el que niega al Hijo no tiene al Padre; el que reconoce al Hijo tiene también al Padre.24Permanezca en vosotros lo que habéis oído desde el principio, y así[5] permaneceréis también en el Hijo y en el Padre.25Esta es la promesa que él nos dio: la vida eterna.26Estas cosas os escribo acerca de los que procuran engañaros.27En cuanto a vosotros, la unción que de él recibisteis permanece en vosotros, y no necesitáis que nadie os enseñe. Esa unción es auténtica —no es falsa— y os enseña todas las cosas. Permaneced en él, tal y como él os enseñó.
Permanezcamos en Dios
28Y ahora, queridos hijos, permanezcamos[6] en él para que, cuando se manifieste, podamos presentarnos ante él confiadamente, seguros de no ser avergonzados en su venida.29Si reconocéis que Jesucristo es justo, reconoced también que todo el que practica la justicia ha nacido de él.