1Ein Lied der Korachiter.2HERR, früher hast du gezeigt, dass du dein Land liebst, und hast für dein Volk[1] alles wieder zum Guten gewendet. (Ps 126,1)3Sein Unrecht hast du weggenommen und seine ganze Verfehlung zugedeckt.4Du hast deinen Zorn zurückgezogen und seine schreckliche Glut wieder abgewendet.5Gott, unser Retter, stell uns auch jetzt wieder her! Hör auf, uns zu zürnen!6Oder willst du für immer zornig auf uns sein? Soll dein Unwille nie zu Ende gehen? (Ps 74,1; Ps 77,8; Ps 79,5)7Willst du uns nicht neu beleben, damit dein Volk sich über dich freut?8HERR, lass uns wieder deine Güte sehen! Komm uns zu Hilfe! (Ps 126,4)9Ich horche auf das, was Gott, der HERR, sagt: Er spricht von Frieden für sein Volk, für alle, die zu ihm gehören; aber sie sollen ihre Torheit nicht wiederholen!10Seine Hilfe ist all denen nahe, die ihn ehren und ihm gehorchen; bald wohnt seine Herrlichkeit wieder in unserem Land. (Hes 11,22)11Dann kommen Güte und Treue zusammen, Recht und Frieden küssen einander.12Die Treue sprießt aus der Erde hervor und das Recht blickt vom Himmel herab.13Der HERR selber gibt Gelingen und unser Land gibt reichen Ertrag. (Ps 67,7)14Das Recht geht dem HERRN voraus und bereitet ihm den Weg. (Jes 58,8)
Psalm 85
Menge Bibel
1Dem Musikmeister; von den Korahiten ein Psalm.2Du hast zwar, HERR, deinem Lande Gnade gewährt, hast Jakobs Mißgeschick gewendet,3hast deinem Volke die Schuld vergeben und all seine Sünde zugedeckt, SELA;4hast deinem ganzen Groll entsagt, von der Glut deines Zorns dich abgewandt:5stell uns nun aber auch wieder her, du Gott unsers Heils, und laß deinen Unmut gegen uns schwinden!6Willst du denn unversöhnlich gegen uns zürnen und deinen Zorn fortdauern lassen für und für?7Willst du uns nicht wieder neu beleben, daß dein Volk sich deiner mag freuen?8Laß uns schauen, o HERR, deine Gnade und gewähre uns dein Heil!9Ich will doch hören[1], was Gott der HERR verkündet! – Fürwahr, er kündet Segen an seinem Volke und seinen Frommen; nur daß sie nicht wieder sich wenden zur Torheit!10Wahrlich, sein Heil[2] ist denen nah, die ihn fürchten, daß Herrlichkeit in unserm Lande wohne,11daß Gnade und Treue einander begegnen[3], Gerechtigkeit und Friede sich küssen.12Die Treue wird aus der Erde sprossen und Gerechtigkeit vom Himmel niederschauen.13Dann wird uns der HERR auch Segen spenden, daß unser Land uns seinen Ertrag gewährt;14Gerechtigkeit wird vor ihm hergehn und achten auf den Weg seiner Schritte.