Psalm 129

Gute Nachricht Bibel 2018

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Ein Lied, zu singen auf dem Weg nach Jerusalem. Hart haben sie mir zugesetzt von Anfang an – so soll das Volk Israel sagen –, (Ps 124,1; Kla 3,22) 2 hart haben sie mir zugesetzt von Anfang an, doch niemals konnten sie mich vernichten. 3 Den Rücken haben sie mir aufgerissen wie ein Feld, in das man Furchen pflügt. 4 Der HERR ist treu! Er hat mich aus der Gewalt der Bösen befreit, die Stricke hat er zerschnitten! (2Mo 20,2; Ri 2,18; Esr 9,7) 5 Zurückweichen müssen sie und sich schämen, alle, die den Zionsberg hassen! 6 Es ergehe ihnen wie dem Gras auf den Dächern: Die Hälmchen verdorren, bevor sie aufgeschossen sind; 7 kein Schnitter rafft sie zusammen, niemand sammelt sie zu Bündeln, 8 niemand geht vorüber und sagt zu den Schnittern: »Der HERR segne euch!« Im Auftrag des HERRN sprechen wir euch seinen Segen zu! (Rut 2,4) 

Psalm 129

Hoffnung für alle

von Biblica
1 Ein Lied für Festbesucher, die nach Jerusalem hinaufziehen. Das soll Israel bekennen: Solange wir zurückdenken können, wurden wir ständig unterdrückt. 2 Ja, solange es uns Israeliten gibt, hat man uns verfolgt. Und doch konnten uns die Feinde nicht auslöschen! 3 Unseren Rücken haben sie bearbeitet wie einen Acker, in den man tiefe Furchen pflügt. 4 Doch der HERR ist treu und gerecht! Er durchschnitt die Stricke, mit denen uns die Gottlosen gefangen hielten. 5 Alle, die Gottes Stadt auf dem Berg Zion hassen, sollen beschämt zurückweichen! 6 Es soll ihnen ergehen wie dem Gras auf den Dächern, das verdorrt, bevor es aufschießen kann! 7 Kein Schnitter kann es schneiden, und niemand bindet es zu Bündeln zusammen. 8 Kein Wanderer ruft den Schnittern im Vorbeigehen zu: »Der HERR segne euch! Wir segnen euch im Namen des HERRN!« 

Psalm 129

Neues Leben. Die Bibel

von SCM Verlag
1 Ein Lied für die Pilgerfahrt nach Jerusalem. Seit frühester Jugend haben meine Feinde mich oft bedrängt – so soll Israel sprechen –, (2Mo 1,11) 2 seit frühester Jugend haben meine Feinde mich oft bedrängt, doch nie konnten sie mir ernstlich schaden. (Jer 15,20; Mt 16,18) 3 Mein Rücken ist mit Narben überzogen, als hätte ein Bauer lange Furchen hineingepflügt. 4 Doch der HERR ist gerecht; er hat die Fesseln durchtrennt, mit denen die Gottlosen mich gebunden hatten. 5 Alle, die Jerusalem[1] hassen, sollen beschämt zurückweichen! (Ps 71,13; Mi 4,11) 6 Sie sollen sein wie das Gras auf den Dächern, das verdorrt, noch bevor es halb gewachsen ist, (2Kön 19,26; Ps 37,2) 7 das der Schnitter übersieht und der Garbenbinder verachtet. 8 Und die Vorübergehenden sollen nicht sprechen: »Der Segen des HERRN ruhe auf euch! Wir segnen euch im Namen des HERRN.« (Rut 2,4; Ps 118,26)