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Sirach 36

Einheitsübersetzung 2016

1 Hab Erbarmen mit uns, Gebieter, du Gott aller, /[1] 2 sieh herab und wirf die Furcht vor dir auf alle Völker! 3 Erheb deine Hand gegen fremde Völker, / sie sollen deine Macht sehen! 4 Wie du dich vor ihnen als heilig erwiesen hast an uns, / so erweise dich als groß an ihnen vor unseren Augen! 5 Sie sollen dich erkennen, wie auch wir erkannt haben, / dass es keinen Gott gibt außer dir, Herr! (De 4:39; De 32:39; 1Sa 2:2; 2Sa 7:22; Es 4:17; Joe 2:27; Joe 4:14) 6 Erneuere die Zeichen und wirke andere Wunder! / 7 Zeig die Herrlichkeit deiner Hand und des rechten Arms! 8 Wecke die Wut und gieß aus den Zorn!/ (Ps 79:6) 9 Vertreib den Gegner und vertilge den Feind! 10 Beschleunige die Zeit und gedenke des Eides! / Sie sollen deine Großtaten erzählen. 11 Wer entkommt, soll durch Zornesglut verzehrt werden. / Die deinem Volk Böses antun, sollen vernichtet werden. 12 Zerschmettere die Häupter der feindlichen Herrscher, / die da sagen: Es gibt keinen außer uns![2] (Nu 24:17) 13-15 Sammle alle Stämme Jakobs! / 16 Verteil unter ihnen den Erbbesitz wie am Anfang![3] (Jos 13:1) 17 Herr, hab Erbarmen mit dem Volk, das bei deinem Namen gerufen worden ist, / und mit Israel, das du einem Erstgeborenen gleichgemacht hast! (Ex 4:22; Jer 31:9; Wis 18:13) 18 Habe Mitleid mit der Stadt deines Heiligtums, / mit Jerusalem, dem Ort deiner Ruhe! (2Ch 6:41; Ps 132:8; Isa 2:1; Mt 4:1) 19 Erfülle Zion mit deinem Lobpreis / und dein Volk mit deiner Herrlichkeit![4] 20 Gib Zeugnis für das, was du am Anfang geschaffen hast, / und erwecke die Prophezeiungen wieder, die in deinem Namen ergangen sind! 21 Gib den Lohn denen, die dich erwarten, / und deine Propheten sollen sich glaubwürdig erweisen! 22 Erhöre, Herr, die Bitte deiner Diener / gemäß dem Segen Aarons über dein Volk! Alle auf der Erde werden erkennen, / dass du Herr bist, der Gott der Ewigkeiten. 23 Der Magen verzehrt jede Speise, / aber eine Speise ist besser als eine andere Speise. 24 Der Gaumen prüft Gerichte vom Wild, / Gleiches tut ein kluges Herz mit Lügenworten. 25 Ein verschlagenes Herz verursacht Leid, / ein vielerfahrener Mensch vergilt es ihm. 26 Eine Frau nimmt alles, was männlich ist, / doch eine Tochter ist besser als eine andere Tochter. 27 Die Schönheit einer Frau macht das Gesicht heiter, / sie übertrifft jedes Verlangen des Menschen. (Sir 26:13) 28 Wenn sie voll Mitgefühl und Bescheidenheit spricht, / ist ihr Mann nicht wie andere Menschensöhne. (Sir 28:17) 29 Eine Frau zu erwerben, ist der Anfang vom Besitz, / eine Hilfe, die ihm entspricht, und eine Säule der Ruhe. (Ge 2:18; Pr 18:22) 30 Fehlt ein Zaun, wird der Besitz geplündert, / fehlt einem die Frau, wird er herumirren und klagen. 31 Denn wer wird einem flinken Räuber vertrauen, / der von Stadt zu Stadt springt? So ist ein Mensch, der kein Heim hat / und überall Halt macht, wo er gerade am Abend ist. (Pr 27:8)