Offenbarung 19

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Danach hörte ich etwas wie den lauten Ruf einer großen Schar im Himmel, sie sprachen: Halleluja! / Das Heil und die Herrlichkeit und die Macht sind bei unserm Gott.2 Seine Urteile sind wahr und gerecht. / Er hat die große Hure gerichtet, / die mit ihrer Unzucht die Erde verdorben hat. Er hat Rache genommen für das Blut seiner Knechte, / das an ihren Händen klebte. (2Kön 9,7; Ps 19,10)3 Noch einmal riefen sie: Halleluja! / Der Rauch der Stadt steigt auf in alle Ewigkeit. (Jes 34,10)4 Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier Lebewesen fielen nieder vor Gott, der auf dem Thron sitzt, beteten ihn an und riefen: Amen, halleluja! (Ps 106,48; Jes 6,1)5 Und eine Stimme kam vom Thron her; sie sagte: Preist unsern Gott, all seine Knechte / und alle, die ihn fürchten, Kleine und Große! (Ps 115,13; Ps 134,1)6 Da hörte ich etwas wie den Ruf einer großen Schar und wie das Rauschen gewaltiger Wassermassen und wie das Rollen mächtiger Donner; die Worte waren: Halleluja! / Denn König geworden ist der Herr, unser Gott, / der Herrscher über die ganze Schöpfung. (Ps 93,1; Hes 1,24; Hes 43,2; Dan 7,14)7 Wir wollen uns freuen und jubeln / und ihm die Ehre erweisen. Denn gekommen ist die Hochzeit des Lammes / und seine Frau hat sich bereit gemacht. (Ps 118,24)8 Sie durfte sich kleiden in strahlend reines Leinen. / Das Leinen bedeutet die gerechten Taten der Heiligen. (Ps 45,14; Jes 61,10)9 Jemand sagte zu mir: Schreib auf: Selig, wer zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen ist! Dann sagte er zu mir: Das sind zuverlässige Worte Gottes. (Offb 1,3)10 Und ich fiel ihm zu Füßen, um ihn anzubeten. Er aber sagte zu mir: Tu das nicht! Ich bin ein Mitknecht wie du und deine Brüder, die das Zeugnis Jesu festhalten. Gott bete an! Das Zeugnis Jesu ist der Geist prophetischer Rede. (Offb 22,9)11 Dann sah ich den Himmel offen und siehe, da war ein weißes Pferd und der, der auf ihm saß, heißt: Der Treue und Wahrhaftige; gerecht richtet er und führt er Krieg. (Ps 96,13; Hes 1,1)12 Seine Augen waren wie Feuerflammen und auf dem Haupt trug er viele Diademe; und auf ihm stand ein Name geschrieben, den er allein kennt. (Dan 10,6)13 Bekleidet war er mit einem blutgetränkten Gewand; und sein Name heißt: Das Wort Gottes. (Jes 63,1)14 Die Heere des Himmels folgten ihm auf weißen Pferden; sie waren in reines, weißes Leinen gekleidet.15 Aus seinem Mund kam ein scharfes Schwert; mit ihm wird er die Völker schlagen. Und er weidet sie mit eisernem Zepter und er tritt die Kelter des Weines, des rächenden Zornes Gottes, des Herrschers über die ganze Schöpfung. (Ps 2,9; Jes 11,4; Jes 49,2; Jes 63,3)16 Auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte trägt er den Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.17 Dann sah ich einen Engel, der in der Sonne stand. Er rief mit lauter Stimme allen Vögeln zu, die hoch am Himmel flogen: Kommt her! Versammelt euch zum großen Mahl Gottes! (Hes 39,4)18 Fresst Fleisch von Königen, von Heerführern und von Helden, Fleisch von Pferden und ihren Reitern, Fleisch von allen, von Freien und Sklaven, von Großen und Kleinen!19 Dann sah ich das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um mit dem, der auf dem Pferd saß, und seinem Heer Krieg zu führen. (Ps 2,2)20 Aber das Tier wurde gepackt und mit ihm der falsche Prophet; er hatte vor seinen Augen Zeichen getan und dadurch alle verführt, die das Kennzeichen des Tieres angenommen und sein Standbild angebetet hatten. Bei lebendigem Leib wurden beide in den See von brennendem Schwefel geworfen. (Jes 30,33; Dan 7,11)21 Die Übrigen wurden getötet mit dem Schwert, das aus dem Mund des Reiters kam; und alle Vögel fraßen sich satt an ihrem Fleisch. (Hes 39,17)

Offenbarung 19

Zürcher Bibel

von Theologischer Verlag Zürich
1 Danach hörte ich etwas, das klang wie ein vielstimmiger Chor im Himmel: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Macht sind in der Hand unseres Gottes. (Offb 7,10)2 Denn voller Wahrheit und Gerechtigkeit ist sein Urteil:[1] Er hat gerichtet die grosse Hure, die die Erde verdarb mit ihrer Unzucht, und gerächt an ihr[2] das Blut seiner Knechte. (5Mo 32,43; Offb 6,10; Offb 14,8; Offb 15,3; Offb 16,6)3 Und ein zweites Mal riefen sie: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf in alle Ewigkeit. (Offb 14,11)4 Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier Wesen fielen nieder und beugten ihre Knie vor Gott, der auf dem Thron sitzt, und sprachen: Amen. Halleluja! (Offb 4,2; Offb 5,14)5 Und eine Stimme kam vom Thron her und sprach: Lobsingt unserem Gott, ihr alle, die ihr seine Knechte seid, und die ihn fürchten, die Kleinen und die Grossen! (Ps 115,13; Ps 134,1)6 Da hörte ich etwas, das klang wie ein vielstimmiger Chor und wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Dröhnen eines gewaltigen Donnerschlags: Halleluja! König geworden ist der Herr, unser Gott, der Herrscher über das All. (Offb 1,15; Offb 11,15)7 Lasst uns fröhlich sein und frohlocken und ihm die Ehre geben! Denn gekommen ist die Hochzeit des Lammes, und seine Braut hat sich schön gemacht. (Ps 21,2; Ps 118,24)8 Und sie durfte sich kleiden in leuchtend weisses, reines Leinen - das Leinen, das sind die gerechten Taten der Heiligen.9 Und er sagt zu mir: Schreib! Selig, die zum Hochzeitsmahl des Lammes geladen sind! Und er sagt zu mir: Diese Worte sind die wahrhaftigen Worte Gottes. (Mt 22,2; Offb 1,3)10 Und ich warf mich zu seinen Füssen, ihn anzubeten. Er aber sagt zu mir: Nicht doch! Dein Mitknecht bin ich und der deiner Brüder, die Zeugnis ablegen für Jesus. Vor Gott beuge deine Knie! Denn im Zeugnis für Jesus äussert sich der Geist der Prophetie.[3] (Offb 22,8)11 Und ich sah den Himmel offen stehen, und siehe: Ein weisses Pferd, und der auf ihm sitzt, heisst 'Treu' und 'Wahrhaftig',[4] und er richtet und kämpft in Gerechtigkeit. (Offb 3,14)12 Seine Augen sind wie Feuerflammen, und auf seinem Haupt trägt er viele Diademe; auf ihm steht ein Name geschrieben, den niemand kennt als er allein. (Offb 1,14)13 Und bekleidet ist er mit einem Mantel, der in Blut getaucht ist, und sein Name lautet 'Wort Gottes'. (Jes 63,1; Joh 1,1; Offb 14,20)14 Und die himmlischen Heere folgten ihm auf weissen Pferden, in weisses, reines Leinen gehüllt.15 Und aus seinem Mund kommt ein scharfes Schwert hervor, mit dem er die Völker schlagen soll; und er wird sie weiden mit eisernem Stab. Er selbst tritt die Kelter des Weines des grimmigen Zornes Gottes, des Herrschers über das All, (Ps 2,9; Jes 11,4; Jes 12,5; Offb 1,16; Offb 2,12)16 und auf seinem Mantel und seiner Hüfte steht der Name geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. (Offb 17,14)17 Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen, und der rief mit lauter Stimme allen Vögeln, die hoch oben am Himmel flogen, zu: Kommt, versammelt euch zum grossen Gastmahl Gottes! (Hes 39,17)18 Fresst das Fleisch von Königen, das Fleisch von Feldherren, das Fleisch von Starken und das Fleisch von Pferden und ihren Reitern, fresst das Fleisch von allen, von Freien und Sklaven, von Kleinen und Grossen!19 Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen gegen den, der auf dem Pferd sitzt, und gegen sein Heer. (Offb 16,14; Offb 17,12)20 Und das Tier wurde überwältigt und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm getan und durch sie alle in die Irre geführt hatte, die das Mal des Tieres empfangen und ihre Knie gebeugt hatten vor seinem Bild. Bei lebendigem Leib wurden die beiden in den Feuersee geworfen, der im Schwefel brennt. (Offb 13,1; Offb 13,11; Offb 21,8)21 Die anderen wurden getötet durch das Schwert dessen, der auf dem Pferd sitzt, durch das Schwert, das aus seinem Mund hervorkommt; und alle Vögel frassen sich satt an ihrem Fleisch.

Offenbarung 19

Das Buch

von SCM Verlag
1 Danach hörte ich etwas wie ein gewaltiges Getöse von einer riesigen Menschenmenge im Himmel. Sie sagten: »Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Kraft gehören unserem Gott!2 Ja, wahrhaftig und gerecht sind seine Urteile. Denn er hat das Urteil gesprochen über die große Prostituierte, die die Erde mit ihrer Unzucht verdorben hat. Er hat damit das vergossene Blut seiner Diener vergolten.«3 Und noch einmal sagten sie: »Halleluja!« Und der Rauch der Stadt stieg auf bis in die unendlichen Ewigkeiten hinein.4 Da fielen die vierundzwanzig Ältesten und die vier lebendigen Wesen nieder und beteten Gott an, ihn, der auf dem Thron sitzt. Sie sagten: »Amen. Halleluja!«5 Und es kam eine Stimme vom Thron, die sagte: »Gebt unserem Gott die Ehre, alle ihr, seine Diener, ihr, die ihn fürchtet, die Niedrigen und die Hohen.«6 Und ich hörte etwas wie das Getöse einer riesigen Menschenmenge, wie das Geräusch von vielen Wassern, wie das Grollen eines mächtigen Donners. Sie sagten: »Halleluja! Ja, der Herr, unser Gott, der Allherrscher, hat seine Herrschaft angetreten.7 Wir wollen uns freuen und ihm die Ehre geben! Denn das Hochzeitsfest des Gotteslammes ist gekommen, und seine Braut hat sich dafür bereit gemacht!«8 Da wurde es ihr ermöglicht, sich in glänzende, reine, kostbare Leinwand zu kleiden. Diese Leinwand ist ein Sinnbild für die gerechten Taten der Menschen, die sich Gott geweiht haben.9 Dann sagte der Engel zu mir: »Schreibe auf: Glücklich zu nennen sind die Menschen, die zum Hochzeitsmahl des Gotteslammes eingeladen sind!« Danach sagte er zu mir: »Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes!«10 Da fiel ich vor seinen Füßen nieder und wollte ihn anbeten. Doch er sagte zu mir: »Tu das auf keinen Fall! Denn genau wie du bin auch ich nur ein Diener Gottes, gemeinsam mit dir und deinen Schwestern und Brüdern, die mit ihrem Leben als Zeugen für Jesus auftreten. Doch bete Gott an! Das Lebenszeugnis für Jesus ist dasselbe wie die vom Gottesgeist gegebene Gabe der Prophetie.«11 Dann sah ich den geöffneten Himmel. Und schau! Da erschien ein weißes Pferd. Und der, der darauf saß, hieß: »Treu und wahrhaftig!« Ja, in Gerechtigkeit richtet und kämpft er!12 Seine Augen sind wie Feuerflammen, und auf seinem Kopf sind viele Kronen, und darauf war ein Name geschrieben, den niemand kennt außer ihm selbst.13 Das Gewand, das er trug, war in Blut getaucht, und sein Name heißt: »Das Wort Gottes«.14 Und die Heerscharen im Himmel folgten ihm auf weißen Pferden, gekleidet in weißer, reiner Leinwand.15 Und aus seinem Mund kommt ein scharfes Schwert. Mit ihm wird er die Nationen beherrschen. Ja, er wird sie selbst wie ein Hirte leiten mit einem eisernen Stab. Er tritt selbst die Weinkelter des grimmigen Zornes Gottes, des Allherrschers.16 Und auf seinem Gewand und seiner Hüfte ist ein Name geschrieben: »König der Könige und Herr der Herren!«17 Dann sah ich einen Engel. Er stand auf der Sonne und rief mit gewaltiger Stimme allen Vögeln zu, die hoch oben am Himmel fliegen: »Kommt und versammelt euch zum großen Festessen, das Gott vorbereitet hat!18 Da könnt ihr das Fleisch von Königen und von Heerführern und Gewaltigen fressen, das Fleisch von Pferden und von denen, die auf ihnen reiten, das Fleisch aller Freien und Sklaven, von Geringen und Großen!«19 Dann sah ich das Untier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt. Sie wollten Krieg führen gegen den, der auf dem Pferd saß, und gegen seine Heerscharen.20 Da wurde das Untier ergriffen und auch der falsche Prophet, der bei ihm war. Das ist der, der die Wunderzeichen vor ihm bewirkt hatte, durch die die Menschen verführt wurden, die Menschen, die das Zeichen des Untiers angenommen und die sein Bild angebetet hatten. Bei lebendigem Leib wurden die beiden in das Feuermeer geworfen, das mit Schwefel brennt.21 Und die Übrigen wurden getötet durch das Schwert, das aus dem Mund von ihm hervorging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.

Offenbarung 19

Gute Nachricht Bibel 2018

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Danach hörte ich im Himmel das laute Rufen einer großen Menge: »Halleluja – Preist den Herrn! Der Sieg und die Herrlichkeit und die Macht gehören unserem Gott!2 Seine Urteile sind wahr und gerecht. Er hat die große Hure verurteilt, die mit ihrer Unzucht die Erde zugrunde gerichtet hat. Er hat das Blut seiner Diener und Dienerinnen[1] gerächt, das an ihren Händen klebte.« (5Mo 32,43; Offb 16,6)3 Und wieder riefen sie: »Halleluja – Preist den Herrn! Der Rauch der brennenden Stadt steigt in alle Ewigkeit zum Himmel!« (Jes 34,10; Offb 14,11; Offb 18,9; Offb 18,18)4 Die vierundzwanzig Ältesten und die vier mächtigen Gestalten warfen sich nieder und beteten Gott an, der auf dem Thron saß. Sie riefen: »Amen! Halleluja!« (Offb 4,4; Offb 4,6; Offb 5,7)5 Dann sprach eine Stimme vom Thron her: »Preist unseren Gott, ihr seine Diener und Dienerinnen, ihr alle, die ihr ihn verehrt, Hohe und Niedrige miteinander!«6 Dann hörte ich das Rufen einer großen Menge. Es klang wie das Tosen des Meeres und wie lautes Donnerrollen. Sie riefen: »Halleluja – Preist den Herrn! Der Herr hat nun die Herrschaft angetreten, er, unser Gott, der Herrscher der ganzen Welt!7 Wir wollen uns freuen und jubeln und ihm die Ehre geben! Der Hochzeitstag des Lammes ist gekommen; seine Braut hat sich bereit gemacht. (Offb 21,2)8 Ihr wurde ein herrliches Kleid gegeben aus reinem, leuchtendem Leinen!« Das Leinen steht für die gerechten Taten der Menschen in Gottes heiligem Volk.[2] (Offb 6,11)9 Dann sagte der Engel zu mir: »Schreib auf: Freuen dürfen sich alle, die zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen sind.« Und er fügte hinzu: »Dies alles sind Worte, die von Gott kommen; auf sie ist Verlass.« (Jes 25,6; Mt 22,2; Lk 14,15)10 Ich warf mich vor ihm nieder, um ihn anzubeten. Aber er sagte zu mir: »Tu das nicht! Ich bin nur ein Diener wie du und wie deine Brüder und Schwestern[3], die festhalten an dem, wofür Jesus als Zeuge einsteht. Bete Gott an!« Wofür Jesus als Zeuge einsteht: das ist es, was die Propheten in der Kraft des Geistes verkünden.[4] (Offb 6,9; Offb 22,8)11 Dann sah ich den Himmel weit geöffnet. Und ich sah ein weißes Pferd, auf dem saß einer, der heißt der Treue und Wahrhaftige. Er urteilt und kämpft gerecht. (Mt 3,16)12 Seine Augen waren wie Flammen und auf dem Kopf trug er viele Kronen. Ein Name stand auf ihm geschrieben, den nur er selbst kennt. (Offb 1,14)13 Sein Mantel war blutgetränkt, und sein Name ist »Das Wort Gottes«. (Jes 63,1; Joh 1,1)14 Die Heere des Himmels folgten ihm. Alle ritten auf weißen Pferden und waren in reines weißes Leinen gekleidet. (Offb 6,11)15 Aus seinem Mund kam ein scharfes Schwert, mit dem er die Völker besiegen sollte. Er wird sie mit eisernem Zepter regieren und sie zertreten, wie man die Trauben in der Weinpresse zertritt. So vollstreckt er den glühenden Zorn Gottes, des Herrschers der ganzen Welt. (Offb 1,16)16 Auf seinem Mantel und auf seinem Schenkel stand sein Name: »König der Könige und Herr der Herren«. (Offb 17,14)17 Dann sah ich einen Engel, der stand in der Sonne. Er rief allen Vögeln, die hoch am Himmel flogen, mit lauter Stimme zu: »Kommt, versammelt euch für Gottes großes Festmahl! (Hes 39,4; Hes 39,17)18 Kommt und fresst das Fleisch von Königen, Heerführern und Kriegern! Fresst das Fleisch der Pferde und ihrer Reiter, das Fleisch von allen Menschen, von Sklaven und Freien, von Hohen und Niedrigen!«19 Dann sah ich das Tier zusammen mit den Königen der Erde. Ihre Heere waren angetreten, um gegen den Reiter und sein Heer zu kämpfen. (Ps 2,2; Hes 38,2; Hes 38,14; Sach 14,2; Offb 17,12)20 Das Tier wurde gefangen genommen und auch der falsche Prophet, der unter den Augen des Tieres die Wunder getan hatte. Durch diese Wunder hatte er alle verführt, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Standbild des Tieres angebetet hatten. Das Tier und der falsche Prophet wurden bei lebendigem Leib in einen See von brennendem Schwefel geworfen. (Offb 13,1; Offb 13,14)21 Alle Übrigen wurden durch das Schwert vernichtet, das aus dem Mund dessen kommt, der auf dem Pferd reitet. Alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch. (Offb 1,16)

Offenbarung 19

Hoffnung für alle

von Biblica
1 Danach hörte ich im Himmel viele Stimmen wie von einer großen Menschenmenge. Sie riefen: »Halleluja – lobt den Herrn! In ihm allein ist alles Heil, unserem Gott gehört alle Macht und Herrlichkeit!2 Er ist der unbestechliche und gerechte Richter. Er hat sein Urteil über die große Hure vollstreckt, die mit ihren Verführungskünsten[1] die ganze Welt verdorben hat. Für das Blut seiner Diener, das an ihren Händen klebte, zog er sie zur Rechenschaft.«3 Und wieder riefen sie: »Halleluja – lobt den Herrn! Bis in alle Ewigkeit wird der Rauch dieser brennenden Stadt zum Himmel aufsteigen.«4 Da fielen die vierundzwanzig Ältesten[2] und die vier mächtigen Gestalten vor dem Thron Gottes nieder. Sie beteten Gott an und riefen: »Amen! Lobt den Herrn. Halleluja!« (Offb 4,4)5 Jetzt erklang vom Thron eine Stimme: »Rühmt unseren Gott – alle, ob groß oder klein, die ihr Ehrfurcht vor ihm habt und ihm dient!«6 Und wieder hörte ich viele Stimmen wie von einer großen Menschenmenge: gewaltig wie das Tosen einer mächtigen Brandung und wie lautes Donnergrollen. Sie riefen: »Halleluja – lobt den Herrn! Denn der allmächtige Gott, unser Herr, hat seine Herrschaft angetreten.7 Wir wollen uns freuen, jubeln und Gott ehren. Jetzt ist der große Hochzeitstag des Lammes gekommen; seine Braut hat sich dafür bereitgemacht!8 In reines, strahlend weißes Leinen durfte sie sich kleiden.« Das Leinen ist ein Bild für die gerechten Taten der Menschen, die zu Gott gehören.9 Dann befahl mir der Engel: »Schreib: ›Glücklich, wer zum Hochzeitsfest des Lammes eingeladen ist!‹« Und er fügte hinzu: »Gott selbst hat das gesagt, und seine Worte sind zuverlässig!«10 Da fiel ich vor dem Engel nieder und wollte ihn anbeten. Aber er wehrte ab und sagte: »Nein, tu das nicht! Ich diene Gott ebenso wie du und deine Geschwister, die ihr euch zu Jesus bekennt. Bete allein Gott an! Denn das Wesen jeder prophetischen Botschaft ist es, auf Jesus hinzuweisen.[3]«11 Da öffnete sich der Himmel vor meinen Augen, und ich sah ein weißes Pferd. Der darauf saß, heißt »der Treue und Wahrhaftige«. Es ist der gerechte Richter, der für die Gerechtigkeit kämpft!12 Seine Augen leuchteten wie flammendes Feuer, und sein Kopf war mit vielen Kronen geschmückt. Der Reiter trug einen Namen, den nur er selbst kannte.13 Sein Gewand war mit Blut getränkt, und sein Name lautete: »das Wort Gottes«.14 Die Heere des Himmels folgten ihm auf weißen Pferden. Sie alle trugen Gewänder aus reinem, strahlend weißem Leinen.15 Aus dem Mund des Reiters kam ein scharfes Schwert, mit dem er die Völker besiegt. Er wird mit eisernem Zepter über sie herrschen. Und wie beim Keltern der Saft aus den Trauben gepresst wird, so wird er sie zertreten, und sie werden den furchtbaren Zorn des allmächtigen Gottes zu spüren bekommen.16 Auf seinem Gewand, an der Hüfte, stand der Name: »König über alle Könige! Herr über alle Herren!«17 Dann sah ich einen Engel, umstrahlt vom Sonnenlicht. Mit lauter Stimme rief er allen Vögeln zu, die hoch am Himmel flogen: »Kommt her! Versammelt euch zum großen Festmahl, das Gott bereitet hat.18 Stürzt euch auf das Fleisch der Könige, der Heerführer und aller Mächtigen dieser Erde. Fresst das Fleisch der Pferde und ihrer Reiter, das Fleisch der Herren und der Sklaven, der Großen und der Kleinen.«19 Dann sah ich das Tier und die Herrscher der Erde. Mit ihren Armeen waren sie angetreten, um gegen den Reiter auf dem weißen Pferd und gegen sein Heer zu kämpfen.20 Doch das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet. Der hatte im Auftrag des Tieres die Wunder getan und damit alle verführt, die das Zeichen des Tieres angenommen und seine Statue angebetet hatten. Bei lebendigem Leib wurden beide – das Tier und der Lügenprophet – in einen See voller brennendem Schwefel geworfen.21 Die anderen wurden mit dem Schwert getötet, das aus dem Mund des Reiters auf dem weißen Pferd kam. Und alle Vögel fraßen sich satt an ihrem Fleisch.

Offenbarung 19

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Danach hörte ich im Himmel einen gewaltigen Jubelchor: „Halleluja, gepriesen sei Gott![1] / Jede Rettung kommt von ihm, / von unserem Gott! / Und ihm gehört die Ehre und die Macht!2 Denn seine Urteile sind wahr und gerecht. / Die große Hure hat er hingerichtet, / die mit ihrer Unmoral die ganze Erde verdarb, / und das Blut seiner Diener hat er an ihr gerächt.“3 Und von neuem klangen die Jubelrufe auf: „Halleluja, gepriesen sei Gott! / Der Rauch dieser Stadt steigt auf in alle Ewigkeit!“4 Auch die 24 Ältesten und die vier mächtigen Wesen beteten Gott an. Sie fielen vor seinem Thron nieder und sagten: „Amen! Halleluja!“5 Dann war eine Stimme zu hören, die vom Thron her kam und rief: „Lobt unseren Gott, ihr Geringen und ihr Großen, alle, die ihr ihm gehört und ihm ehrfürchtig dient!“6 Dann hörte ich einen Jubelgesang, der von einem vielstimmigen Chor zu kommen schien. Er klang wie das Tosen einer starken Brandung und gleichzeitig wie lautes Donnerrollen: „Halleluja, gepriesen sei Gott, / denn es herrscht unser Herr, der allmächtige Gott!7 Wir wollen uns freuen und jubeln / und ihm die Ehre geben! / Denn jetzt ist die Hochzeit des Lammes gekommen / und seine Braut hat sich dafür schöngemacht.8 Strahlend weißes Leinen hatte Gott ihr dazu geschenkt.“ Denn die feine Leinwand steht für die gerechten Taten der Heiligen.9 Dann befahl mir der Engel: „Schreibe: Glücklich diejenigen, die zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen sind!“ Und er fügte hinzu: „Das sind Gottes zuverlässige Worte.“ (Offb 20,6)10 Da warf ich mich ihm zu Füßen, um ihn anzubeten. Aber er sagte zu mir: „Tu das nicht! Ich bin auch nur ein Diener ‹Gottes› wie du und deine Brüder, denen Jesus das bezeugt. Bete Gott an! Denn was Jesus bezeugt, ist das, was der Geist eingibt.“11 Dann sah ich den Himmel geöffnet und auf einmal erschien ein weißes Pferd. Der Reiter heißt: Der Treue und Wahrhaftige. Er führt einen gerechten Krieg und richtet gerecht.12 Seine Augen lodern wie Feuerflammen, auf seinem Kopf trägt er viele Diademe[2], und an seiner Stirn steht ein Name, dessen Bedeutung nur er selber kennt. (Offb 12,3)13 Sein Mantel ist voller Blut und sein Name lautet: Das Wort Gottes.14 Die Heere des Himmels folgen ihm. Sie reiten auf weißen Pferden und sind in reines weißes Leinen gekleidet.15 Aus dem Mund des Reiters kommt ein scharfes Schwert heraus, mit dem er die Völker besiegen wird. Und mit eisernem Zepter wird er über sie herrschen. Er vollstreckt den furchtbaren Zorn des allmächtigen Gottes und wird die Völker wie reife Trauben in der Kelter zertreten.16 Auf der Seite seines Mantels steht noch ein Name: „König der Könige und Herr der Herren!“17 Dann sah ich einen Engel in der Sonne stehen, der allen Vögeln, die oben am Himmel flogen, laut zurief: „Kommt her! Sammelt euch zum großen Mahl, das Gott euch gibt.18 Fresst euch satt am Fleisch von Königen und Generälen, fresst das Fleisch von Mächtigen, von Pferden und ihren Reitern, fresst das Fleisch von Freien und Sklaven, von Großen und Geringen!“19 Schließlich sah ich, wie das Tier die Könige der Erde zusammenbrachte und wie sie mit ihren Heeren gegen den Reiter auf dem weißen Pferd und seinem Heer in den Kampf zogen.20 Doch das Tier wurde gefangen genommen und mit ihm der falsche Prophet, der unter den Augen des Tieres all die auffälligen Wunder getan hatte. Dadurch waren alle verführt worden, die das Zeichen des Tieres angenommen und sein Standbild angebetet hatten. Beide wurden lebendig in den See geworfen, der mit brennendem Schwefel gefüllt ist, den Feuersee.21 Alle anderen wurden mit dem Schwert umgebracht, das aus dem Mund des Reiters auf dem weißen Pferd kam. Und alle Vögel fraßen sich an ihrem Fleisch satt.

Offenbarung 19

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Danach hörte ich im Himmel lauten Jubel wie von einem vielstimmigen Chor[1]: »Halleluja! Gepriesen sei unser Gott! Von ihm kommt das Heil, ihm gebührt die Ehre und ihm gehört die Macht.[2]2 Denn seine Gerichtsurteile sind richtig[3] und gerecht. Er hat Gericht gehalten über die große Hure, die mit ihrer Unmoral die ganze Erde ins Verderben stürzte, und hat sie dafür zur Rechenschaft gezogen, dass das Blut seiner Diener an ihren Händen klebte.«3 Und von neuem erklangen die Jubelrufe[4]: »Halleluja! ´Gepriesen sei Gott!` Ja, für immer und ewig steigt der Rauch dieser brennenden Stadt zum Himmel auf[5]4 Auch die vierundzwanzig Ältesten und die vier lebendigen Wesen beteten Gott an. Sie warfen sich vor seinem Thron nieder und riefen: »Amen! Halleluja!«5 Und eine Stimme, die vom Thron her kam, sprach: »Lobt unseren Gott, ihr alle, Kleine und Große, die ihr seine Diener seid und euch[6] ihm in Ehrfurcht unterstellt habt!«6 Dann hörte ich ein weiteres Mal einen Jubelgesang, der von einem vielstimmigen Chor zu kommen schien und wie das Tosen einer mächtigen Brandung und wie gewaltiges Donnerrollen klang[7]: »Halleluja! Gepriesen sei der Herr! Denn er ist es, der von jetzt an regiert[8], er, unser Gott, der allmächtige Herrscher.7 Lasst uns jubeln vor Freude und ihm die Ehre geben, denn jetzt wird die Hochzeit des Lammes gefeiert! Seine Braut[9] hat sich ´für das Fest` bereitgemacht;8 sie durfte sich in reines, strahlend weißes Leinen kleiden.« (Das weiße Leinen stellt das Gute dar, das die getan haben, die zu Gottes heiligem Volk gehören und sich nach Gottes Willen richten.[10])9 Der Engel[11] befahl mir: »Schreibe: Glücklich, wer zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen[12] ist!« Und er fügte hinzu: »Auf alle diese Worte[13] ist Verlass, denn es sind Worte Gottes.[14]«10 Da warf ich mich vor ihm nieder und wollte ihn anbeten. Doch er sagte zu mir: »Tu das nicht! Ich bin ´Gottes` Diener wie du und deine Geschwister, die ihr treu zur Botschaft von Jesus steht[15]. Bete vielmehr Gott an! Denn die prophetische Botschaft, die der Geist Gottes eingibt, ist die Botschaft von Jesus.[16]«11 Nun sah ich, dass der Himmel geöffnet war. Und auf einmal erschien ein weißes Pferd, auf dem jemand saß. Der Reiter heißt »der Treue und Wahrhaftige«, und er kommt als gerechter Richter und führt einen gerechten Krieg[17].12 Seine Augen glichen lodernden Flammen, und auf dem Kopf trug er viele Kronen[18]. ´Auf seiner Stirn` stand ein Name, der nur ihm selbst bekannt ist,13 und der Mantel, in den er gehüllt war, war mit Blut getränkt. Der Reiter hatte noch einen anderen Namen[19]: »Das Wort Gottes«.14 Ihm folgten, auf weißen Pferden reitend und in reines, leuchtend weißes Leinen gekleidet, die Heere des Himmels.15 Aus dem Mund des Reiters kam ein scharfes Schwert. Mit diesem Schwert wird er den Völkern eine vernichtende Niederlage beibringen; er wird mit eisernem Zepter über sie regieren und sie den furchtbaren Zorn des allmächtigen Gottes erfahren lassen, indem er sie wie reife Trauben in der Weinpresse zertritt[20].16 Und auf dem Mantel des Reiters – dort, wo der Mantel die Hüfte bedeckt – stand noch ein weiterer Name[21]: »König über alle Könige und Herr über alle Herren.«17 Dann sah ich mitten in der Sonne[22] einen Engel stehen, der allen Vögeln, die hoch oben am Himmel flogen, mit lauter Stimme zurief: »Kommt her! Versammelt euch zu dem großen Mahl, das Gott für euch zubereitet hat,18 und fresst euch satt am Fleisch von Königen und Generälen! Fresst das Fleisch der Mächtigen[23], das Fleisch der Pferde und ihrer Reiter, das Fleisch aller freien Leute und aller Sklaven! Fresst das Fleisch von Groß und Klein!«19 Schließlich sah ich auch das Tier und die Könige der ganzen Erde. Ich sah, wie sie mit ihren Armeen gemeinsam gegen den Reiter auf dem weißen Pferd und gegen sein Heer in den Kampf zogen.20 Doch das Tier wurde gefangen genommen und mit ihm der falsche Prophet, der im Auftrag[24] des Tieres all die Aufsehen erregenden Wunder[25] getan und auf diese Weise die Menschen dazu verführt hatte, sich das Kennzeichen des Tieres anbringen zu lassen und sein Standbild anzubeten. Beide – das Tier und der falsche Prophet – wurden bei lebendigem Leib in den Feuersee geworfen, der mit brennendem Schwefel gefüllt ist.21 Alle anderen wurden mit dem Schwert umgebracht, das aus dem Mund des Reiters auf dem weißen Pferd hervorkam. Und alle Vögel fraßen sich am Fleisch der Getöteten satt.

Offenbarung 19

Neues Leben. Die Bibel

von SCM Verlag
1 Danach hörte ich eine große Menge im Himmel rufen: »Halleluja! Die Rettung kommt von unserem Gott. Ihm allein gehören Herrlichkeit und Macht. (Offb 4,11; Offb 7,10; Offb 12,10)2 Seine Urteile sind wahr und gerecht. Er hat die große Hure bestraft, die die Erde mit ihrer Unzucht verdorben hat, und er hat das Blut seiner Diener an ihr gerächt.«3 Und wieder erklangen die Stimmen: »Halleluja! Der Rauch dieser Stadt steigt in Ewigkeit auf!« (Jes 34,10; Offb 14,11)4 Da fielen die vierundzwanzig Ältesten und die vier lebendigen Wesen nieder und beteten Gott an, der auf dem Thron sitzt. Sie riefen aus: »Amen. Halleluja!« (Offb 4,4)5 Und vom Thron war eine Stimme zu hören, die sagte: »Lobt unseren Gott, alle seine Diener, die ihn fürchten, vom geringsten bis zum größten.« (Ps 115,13; Ps 134,1; Ps 135,1; Offb 11,18)6 Dann hörte ich wieder etwas, das wie das Rufen einer riesigen Menschenmenge oder das Rauschen mächtiger Meereswellen oder das Krachen lauter Donnerschläge klang: »Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, herrscht. (Offb 11,15)7 Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihn ehren. Denn die Zeit für das Hochzeitsmahl des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich vorbereitet. (Mt 22,2; Mt 25,10; Eph 5,32; Offb 21,2)8 Sie darf sich in strahlend weißes Leinen kleiden.« Denn das strahlende Leinen steht für die guten Taten der Menschen, die zu Gott gehören[1].9 Und der Engel sagte: »Schreib auf: Glücklich sind diejenigen, die zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen sind.« Und er fügte hinzu: »Das sind Gottes Worte, die wahr und zuverlässig sind.« (Lk 14,15; Offb 21,5; Offb 22,6)10 Da fiel ich vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten, aber er sagte: »Nein, bete nicht mich an! Denn ich bin ein Diener Gottes, genau wie du und alle anderen, die ihr an der Botschaft von Jesus festhaltet. Bete Gott an! Denn das Wesen der prophetischen Rede besteht in der Botschaft von Jesus.« (Apg 10,25; Offb 22,8)11 Dann sah ich den Himmel geöffnet, und es stand dort ein weißes Pferd. Und der, der auf dem Pferd saß, wird der Treue und Wahrhaftige genannt, weil er gerecht richtet und Krieg führt. (Jes 11,4; Offb 3,14)12 Seine Augen waren wie Feuerflammen, und auf dem Kopf hatte er viele Kronen. Es stand ein Name auf seiner Stirn geschrieben, und nur er wusste, was dieser Name bedeutete. (Offb 1,14; Offb 2,17)13 Er trug ein Gewand, das in Blut getaucht worden war, und sein Name ist »Das Wort Gottes«. (Jes 63,1; Joh 1,1; 1Joh 1,1)14 Die in weißes, reines Leinen gekleideten Heerscharen des Himmels folgten ihm auf weißen Pferden. (Offb 3,4)15 Aus seinem Mund kam ein scharfes Schwert. Mit ihm wird er die Völker schlagen. Er wird sie mit eisernem Stab regieren; und er tritt die Weinpresse des schrecklichen Zorns des allmächtigen Gottes. (Jes 11,4; Jes 63,3; 2Thess 2,8; Offb 2,27; Offb 14,20)16 Auf seinem Gewand und auf seinem Schenkel stand folgender Titel geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. (Offb 17,14)17 Dann sah ich einen Engel in der Sonne stehen, der den Vögeln, die hoch oben am Himmel flogen, zurief: »Kommt! Sammelt euch zum großen Mahl, das Gott vorbereitet hat. (Hes 39,17)18 Kommt und fresst das Fleisch von Königen, Befehlshabern und starken Kriegern, von Pferden und ihren Reitern und von allen Menschen, ob Freie oder Sklaven, kleinen oder großen!«19 Dann sah ich, wie das Tier die Könige der Erde und ihre Heere versammelte, um gegen den Reiter auf dem Pferd und sein Heer zu kämpfen.20 Und das Tier wurde gefangen und mit ihm der falsche Prophet, der in seinem Namen große Wunder getan und damit alle verführt hatte, die das Zeichen des Tieres angenommen und sein Standbild angebetet hatten. Sowohl das Tier als auch der falsche Prophet wurden lebendig in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt. (Jes 30,33; Dan 7,11; Offb 13,12; Offb 20,10; Offb 21,8)21 Die übrigen wurden durch das Schwert getötet, das aus dem Mund dessen kam, der auf dem weißen Pferd saß. Und alle Vögel des Himmels wurden satt von ihrem Fleisch.