Hiob 38
Zürcher Bibel
von Theologischer Verlag ZürichDie Reden Gottes und Hiobs Antworten
1 Und der HERR antwortete Hiob aus dem Sturm und sprach: (Hi 9,17) 2 Wer behauptet, mein Walten sei finster, und redet ohne Einsicht? (Hi 34,35; Hi 40,2; Hi 42,3) 3 Gürte deine Lenden wie ein Mann, dann will ich dich fragen, und du lehre mich! (Hi 36,22; Hi 40,7; Jes 45,9) 4 Wo warst du, als ich die Erde gegründet habe? Rede, wenn du es weisst! (Hi 15,7; Ps 78,69; Ps 104,9; Ps 148,6) 5 Wer hat ihre Masse bestimmt? Weisst du es? Und wer hat die Messschnur über sie gespannt? (Sach 1,16) 6 Wo sind ihre Pfeiler eingesenkt, und wer hat ihren Eckstein gelegt, (Hi 26,7) 7 als alle Morgensterne jauchzten und alle Götter jubelten? (Ps 1,6; Ps 148,3) 8 Und wer hat das Meer mit Toren verschlossen, als es hervorbrach aus dem Mutterschoss? (Ps 33,7; Spr 8,29; Jer 5,22; Jer 26,10) 9 Ich habe ihm Gewölk als Kleid gegeben und dunkle Wolken als Windeln. 10 Ich habe ihm ein Becken gegraben und ihm Tor und Riegel gegeben. 11 Und ich habe gesagt: Bis hierher und nicht weiter! Hier müssen deine stolzen Wogen sich legen. (Ps 89,10; Ps 93,4; Ps 104,7) 12 Hast du in deinem Leben je dem Morgen geboten, der Morgenröte ihren Ort gezeigt, (Mal 3,20) 13 dass sie die Enden der Erde fasse und die Frevler von ihr abgeschüttelt werden? 14 Wie Ton unter dem Siegel wandelt sie sich und wirft Falten wie ein buntes Kleid. 15 Den Frevlern wird ihr Licht genommen, und der erhobene Arm wird zerbrochen. (Hi 18,6) 16 Bist du zu den Quellen des Meeres gekommen und auf dem Grund der Urflut geschritten? (Ps 77,20) 17 Haben sich dir die Tore des Todes aufgetan, und hast du die Tore der Finsternis gesehen? (Ps 9,14) 18 Hast du ermessen, wie weit die Erde ist? Rede, wenn du das alles weisst! 19 Wo ist der Weg zur Wohnung des Lichts, und wo hat die Finsternis ihren Ort? 20 Kannst du sie in ihr Gebiet begleiten, und kennst du die Wege zu ihrem Haus? 21 Du weisst es, du wurdest ja damals geboren, und gross ist die Zahl deiner Tage! (Hi 36,26) 22 Bist du zu den Speichern des Schnees gelangt, und hast du die Speicher des Hagels gesehen? (Hi 37,9) 23 Ich habe sie aufgespart für die Zeit der Bedrängnis, für den Tag des Kampfes und der Schlacht. (2Mo 9,18; Jes 30,30; Hes 13,11) 24 Auf welchem Weg breitet das Licht sich aus, verteilt der Ostwind sich über die Erde? 25 Wer hat der Regenflut die Bahn gebrochen und Blitz und Donner den Weg bestimmt, (Hi 28,26) 26 es regnen zu lassen auf unbewohntes Land, auf die menschenleere Wüste, 27 den Durst von Öde und Wildnis zu stillen und frisches Gras gedeihen zu lassen? 28 Hat der Regen einen Vater, und wer hat die Tropfen des Taus gezeugt? (Jer 14,22) 29 Aus wessen Schoss ist das Eis gekommen, und wer hat den Reif des Himmels geboren? (Hi 37,10) 30 Zu Stein erstarren die Gewässer, und die Wasserfläche gefriert. 31 Knüpfst du die Bande des Siebengestirns, und löst du die Fesseln des Orion? (Hi 9,9) 32 Führst du die Sterne des Tierkreises heraus zur rechten Zeit, und leitest du den Grossen und den Kleinen Bären? 33 Kennst du die Gesetze des Himmels, und setzt du auf der Erde seine Herrschaft durch? (Jer 31,35) 34 Erhebst du deine Stimme zu den Wolken, dass ein Regenguss auf dich niederströmt? 35 Entsendest du die Blitze, dass sie niederfahren und zu dir sagen: Hier sind wir!? (Hi 36,32) 36 Wer hat dem Ibis Weisheit verliehen und wer dem Hahn Einsicht gegeben?[1] (Hi 39,17) 37 Wer zählt mit Weisheit die Wolken ab, und wer schüttet die Krüge des Himmels aus, 38 wenn der Erdboden hart ist, als sei er gegossen, und die Schollen fest aneinander haften? 39 Erjagst du Beute für die Löwin, stillst du die Gier der jungen Löwen, (Ps 104,21) 40 wenn sie kauern in den Höhlen, im Dickicht auf der Lauer liegen? 41 Wer bereitet dem Raben sein Futter, wenn seine Jungen zu Gott schreien, ohne Nahrung umherflattern? (Ps 147,9; Mt 6,26)Hiob 38
Das Buch
von SCM VerlagDas Kapitel ist in dieser Übersetzung nicht verfügbar.
Hiob 38
Gute Nachricht Bibel 2018
von Deutsche BibelgesellschaftGott antwortet Ijob mit Fragen: Beispiele seiner Macht und Weisheit
1 Dann ergriff der HERR selbst das Wort und antwortete Ijob aus dem Sturm heraus. Er sagte zu ihm: (Ps 18,10; Ps 50,3; Hes 1,4; Nah 1,3; Hab 1,3) 2 »Wer bist du, dass du meinen Plan anzweifelst, von Dingen redest, die du nicht verstehst? 3 Nun gut! Steh auf und zeige dich als Mann! Ich will dich fragen, gib du mir Bescheid! (Hi 40,7) 4 Wo warst du denn, als ich die Erde machte? Wenn du es weißt, dann sage es mir doch! (Hi 15,7) 5 Wer hat bestimmt, wie groß sie werden sollte? Wer hat das mit der Messschnur festgelegt? Du weißt doch alles! Oder etwa nicht? (Spr 30,4) 6 Auf welchem Sockel stehen ihre Pfeiler? Wer hat den Grundstein ihres Baus gelegt? (Ps 24,2; Ps 75,4; Ps 104,5) 7 Ja, damals sangen alle Morgensterne, die Gottessöhne jubelten vor Freude! (Hi 1,6; Ps 19,2; Bar 3,34) 8 Wer hat das Meer mit Toren abgesperrt, als es hervorbrach aus dem Schoß der Erde? 9 Ich war’s, ich hüllte es in dichte Wolken, als Windel gab ich ihm den dunklen Nebel. 10 Ich gab ihm seine vorbestimmte Grenze, schloss es mit Tor und Riegel sicher ein. 11 Ich sagte ihm: ›Bis hierher und nicht weiter! Hier hört der Hochmut deiner Wellen auf!‹ (Ps 104,6; Spr 8,29; Jer 5,22) 12 Hast du je einen Tag heraufbefohlen, der Morgenröte ihren Platz bestimmt 13 und ihr gesagt, der Erde Saum zu fassen und alle Bösen von ihr abzuschütteln? 14 In ihrem Licht erheben sich die Berge,[1] wie Kleiderfalten treten sie hervor. 15 Den Bösen aber bringt das Licht kein Glück, es setzt dem Missbrauch ihrer Macht ein Ende. 16 Warst du schon unten bei den Meeresquellen? Den Grund des Meeres, hast du ihn durchstreift? (Sir 24,5) 17 Hast du am Tor der Totenwelt gestanden, dort, wo die ewige Finsternis beginnt? 18 Weißt du, wie weit die Erde sich erstreckt? Wenn du das alles kennst, dann sag es mir! 19 Kennst du den Weg zum Ursprungsort des Lichtes? Von welcher Stelle kommt die Dunkelheit? 20 Führst du sie bis ans Ende ihres Weges und bringst sie dann zu ihrem Ort zurück? 21 Du musst es können, denn du bist so alt, du warst ja damals lange schon geboren! (Hi 15,7) 22 Hast du die Vorratskammern schon gesehen, wo ich den Schnee und Hagel aufbewahre? (Hi 36,27; Ps 33,7; Ps 135,7; Jer 10,13) 23 Ich halte sie bereit für Unheilstage; mit ihnen greif ich ein in Kampf und Krieg. (Jos 10,11; Jes 30,30) 24 Wo ist der Weg zum Aufgangsort der Sonne und wo der Platz, von dem der Ostwind kommt? 25 Wer grub am Himmel Rinnen für den Regen? Wer bahnte dem Gewitter seinen Weg? (Hi 28,26) 26 Wer lässt es regnen auf die öde Steppe, aufs Land, in dem es keine Menschen gibt? 27 Wer stillt den Durst der ausgedörrten Erde, damit sie grünes Gras aufsprießen lässt? 28 Denk an den Regen: Hat er einen Vater? Und sieh den Tau: Hat jemand ihn gezeugt? 29 Wo kommt das Eis her? Wer ist seine Mutter? Und welcher Schoß gebar den Reif und Frost, 30 der Bach und Fluss in harten Stein verwandelt, das Meer bewegungslos erstarren lässt? 31 Kannst du das Siebengestirn zusammenbinden? Löst du den Gürtel des Orions auf? (Hi 9,9) 32 Lässt du die Tierkreisbilder aufmarschieren, dass jedes sichtbar wird zu seiner Zeit? Lenkst du den Großen und den Kleinen Wagen? 33 Kennst du die Ordnung, der der Himmel folgt, und machst sie gültig für die ganze Erde? (Jer 33,25) 34 Rufst du den Wolken dort Befehle zu, damit sie Regen auf dich strömen lassen? 35 Schickst du die Blitze auf die Erde nieder? Stehn sie dir zu Befehl, wenn du sie rufst? 36 Wer sagt dem Ibis, dass der Nilstrom steigt? Wer sagt dem Hahn, dass Regenwetter kommt?[2] 37 Wer zählt die rechte Zahl von Wolken ab? Wer leert des Himmels Wasserkrüge aus, 38 wenn alle Ackerschollen fest zusammenbacken, die Erde hart geworden ist wie Stein? 39 Treibst du der Löwin ihre Beute zu? Stillst du die heiße Gier der jungen Löwen, (Ps 104,21; Ps 104,27) 40 wenn sie sich in den Höhlen niederkauern, in dichten Büschen auf der Lauer liegen? 41 Wer ist es, der den Raben Futter gibt, wenn ihre Jungen nichts zu fressen finden und mir laut schreiend ihren Hunger klagen?Hiob 38
Hoffnung für alle
von BiblicaDer mächtige Schöpfer
1 Dann aber redete der HERR mit Hiob. Er antwortete ihm aus dem Sturm: 2 »Wer bist du, dass du meine Weisheit anzweifelst mit Worten ohne Verstand? 3 Tritt mir gegenüber wie ein Mann und gib mir Antwort auf meine Fragen! 4 Wo warst du, als ich das Fundament der Erde legte? Sag es doch, wenn du so viel weißt! 5 Wer hat ihre Maße festgelegt und wer die Messschnur über sie gespannt? Du weißt es doch, oder etwa nicht? 6 Worin sind die Pfeiler der Erde eingesenkt, und wer hat ihren Grundstein gelegt? 7 Damals sangen alle Morgensterne, und die Gottessöhne jubelten vor Freude. 8 Wer schloss die Schleusentore, um das Meer zurückzuhalten, als es hervorbrach aus dem Mutterschoß der Erde? 9 Ich hüllte es in Wolken und in dichtes Dunkel wie in Windeln; 10 ich setzte dem Meer eine Grenze, schloss seine Tore und Riegel 11 und sprach: ›Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter! Hier müssen sich deine mächtigen Wogen legen!‹ 12 Sag, hast du je das Tageslicht herbeigerufen und der Morgenröte ihren Weg gewiesen? 13 Sie fasst die Erde bei den Zipfeln und schüttelt die Übeltäter von ihr ab. 14 In ihrem Licht färbt die Erde sich bunt wie ein Kleid; ihre Gestalt tritt hervor, deutlich wie ein Siegelabdruck auf Ton. 15 Dann wird den Übeltätern das schützende Dunkel[1] genommen, und ihr drohend erhobener Arm wird zerbrochen. 16 Bist du hinab zu den Quellen des Meeres gereist, hast du den Abgrund des Ozeans durchwandert? 17 Haben sich dir die Tore des Todes geöffnet, die den Eingang ins dunkle Land verschließen? 18 Hast du die Weiten der Erde überblickt? Sag es mir, wenn du das alles weißt! 19 Woher kommt das Licht, und wie gelangt man dorthin? Woher kommt die Finsternis? 20 Kannst du Licht und Dunkelheit an ihre Orte bringen, kennst du den Weg zu ihrem Land? 21 Ganz gewiss, denn du warst schon geboren, als ich sie schuf, du lebst ja seit uralten Zeiten! 22 Hast du die Vorratskammern gesehen, in denen ich Schnee und Hagel aufbewahre? 23 Ich spare sie auf für den Unglückstag, für Kriegszeiten und Schlachtgetümmel. 24 Weißt du, wo das Licht herkommt und von wo der Ostwind loszieht? Wie gelangt man dorthin? 25 Wer schafft den Regenfluten eine Bahn, wer ebnet Blitz und Donner den Weg, 26 damit Gewitterregen niedergehn auf unbewohntes Land, über unwegsame Wüsten, 27 damit die ausgedörrte Steppe durchtränkt wird und frisches Grün aus dem Boden sprießt? 28 Hat der Regen einen Vater? Wer lässt den Tau entstehen? 29 Wer bringt Eis und Frost hervor, 30 wenn das Wasser hart wird wie Stein, wenn Seen und Flüsse zugefroren sind? 31 Knüpfst du die Bänder des Siebengestirns, kannst du den Gürtel des Orion öffnen? 32 Lässt du die Sternbilder erscheinen, je nach Jahreszeit, bringst du den Großen und den Kleinen Wagen herauf? 33 Hast du die Gesetze des Himmels entdeckt, und kannst du sie auf die Erde übertragen? 34 Rufst du den Wolken einen Befehl zu, damit sie Regen auf dich herabströmen lassen? 35 Schleuderst du die Blitze in ihr Ziel? Sagen sie: ›Wir stehen dir zu Diensten‹? 36 Wer lässt die Wolken wohlgeordnet ziehen? Wer bestimmt das Wetter nach einem weisen Plan?[2] 37 Wer ist so klug, dass er die Zahl der Wolken kennt? Wer schüttet ihr Wasser auf die Erde nieder,[3] 38 wenn dort der Boden hart geworden ist wie Eisen und die Schollen aneinander kleben? 39 Erjagst du die Beute für die Löwin, stillst du den Hunger ihrer Jungen, 40 wenn sie sich in Höhlen verkriechen, im Dickicht auf der Lauer liegen? 41 Wer lässt den Raben Futter finden, wenn seine Jungen zu Gott schreien, wenn sie hungrig und hilflos umherirren?Hiob 38
Neue evangelistische Übersetzung
von Karl-Heinz VanheidenDie erste Rede Gottes aus dem Sturm
1 Da antwortete Jahwe aus dem Sturm und sagte zu Hiob: 2 „Wer verdunkelt da den Beschluss / mit Worten, denen das Wissen fehlt? 3 Steh auf und zeige dich als Mann! / Dann will ich dich fragen, und du belehrst mich. 4 Wo warst du, als ich die Erde gründete? / Sag an, wenn du es weißt! 5 Wer hat ihre Maße bestimmt? Weißt du es? / Wer hat die Messschnur über sie gespannt? 6 Wo sind ihre Pfeiler eingesenkt? / Wer hat ihren Eckstein gelegt, 7 als alle Morgensterne jubelten / und alle Gottessöhne jauchzten?“Gott, der Herr über die Erde
8 „Wer verschloss das Meer mit einem Tor / als es berstend aus dem Mutterleib schoss? 9 Ich gab ihm die Wolken als Kleid, / das Wetterdunkel als Windel. 10 Ich brach ihm eine Grenze aus dem Gestein, / setzte ihm Riegel und Torflügel ein. 11 Ich sagte: 'Bis hierher und nicht weiter! / Hier bricht der Stolz deiner Wellen!' 12 Hast du je in deinem Leben dem Morgen geboten, / dem Frührot seinen Ort gezeigt, 13 dass es die Säume der Erde erfasst, / um die Schuldigen herauszuschütteln? 14 Die Erde faltet sich wie Siegelton;[1] / wie im Prachtgewand steht alles da. 15 Den Bösen wird ihr Licht entzogen, / es zerbricht der zum Sündigen erhobene Arm. 16 Bist du zu den Quellen des Meeres gekommen, / hast du den Grund der Fluten durchquert? 17 Haben sich dir die Tore des Todes enthüllt, / hast du die Pforten der Schatten gesehen? 18 Hast du ermessen, wie breit die Erde ist? / Sag an, wenn du das alles weißt! 19 Wo ist der Weg zur Wohnung des Lichts? / Die Finsternis, wo hat sie ihren Ort? 20 Kannst du sie in ihr Gebiet begleiten, / kennst du die Wege zu ihrem Haus? 21 Du weißt es, du bist doch damals geboren, / und die Zahl deiner Tage ist groß!“Gott, der Herr unseres Himmels
22 „Bist du zu den Speichern des Schnees gelangt? / Hast du die Kammern des Hagels gesehen, 23 den ich aufgespart habe für Zeiten der Not, / für den Tag des Kampfes und der Schlacht? 24 Wo ist der Weg, auf dem das Licht sich teilt, / der Ostwind sich über die Erde zerstreut? 25 Wer bricht der Regenflut die Bahn, / bahnt dem Gewitter seinen Weg? 26 Wer schickt den Regen auf unbewohntes Land, / auf die Wüste, wo kein Mensch ist? 27 Wer stillt den Durst der ausgedörrten Erde, / dass sie frisches Gras gedeihen lässt? 28 Hat der Regen einen Vater? / Wer hat die Tautropfen gezeugt? 29 Aus wessen Schoß kam das Eis hervor? / Wer hat den Reif des Himmels geboren? 30 Die Gewässer erstarren zu Stein / und die Fläche der Flut wird fest. 31 Schnürst du die Bänder des Siebengestirns, / löst du die Fesseln des Orion? 32 Führst du die Tierkreisbilder zu ihrer Zeit aus, / leitest du den großen Bären samt seinen Jungen? 33 Kennst du die Gesetze des Himmels? / Setzt du seine Herrschaft auf der Erde durch? 34 Rufst du den Wolken dort Befehle zu, / dass ein Wasserschwall dich dann umhüllt? 35 Schickst du Blitze, dass sie niederfahren, / dass sie zu dir sagen: 'Hier sind wir!'? 36 Wer hat den Vögeln Weisheit gegeben, / wer mit Verstand die Fliegenden begabt? 37 Wer ist so weise, dass er die Wolken zählt? / Wer schüttet die Himmelsgefäße aus, 38 wenn der Staub zu dichtem Guss zusammenbackt / und die Schollen aneinanderkleben?“Gott, der Herr der Tiere
39 „Jagst du der Löwin ihre Beute? / Stillst du den jungen Löwen die Gier, 40 wenn sie in den Höhlen kauern, / im Dickicht auf der Lauer liegen? 41 Wer stellt dem Raben sein Futter bereit, / wenn seine Jungen zu Gott schreien, / herumflattern aus Mangel an Nahrung?Hiob 38
Neue Genfer Übersetzung
von Genfer BibelgesellschaftDas Kapitel ist in dieser Übersetzung nicht verfügbar.