Apostelgeschichte 3

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Petrus und Johannes gingen zur Gebetszeit um die neunte Stunde in den Tempel hinauf.2 Da wurde ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gelähmt war. Man setzte ihn täglich an das Tor des Tempels, das man die Schöne Pforte nennt; dort sollte er bei denen, die in den Tempel gingen, um Almosen betteln. (Apg 14,8)3 Als er nun Petrus und Johannes in den Tempel gehen sah, bat er sie um ein Almosen.4 Petrus und Johannes blickten ihn an und Petrus sagte: Sieh uns an!5 Da wandte er sich ihnen zu und erwartete, etwas von ihnen zu bekommen.6 Petrus aber sagte: Silber und Gold besitze ich nicht. Doch was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, steh auf und geh umher!7 Und er fasste ihn an der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich kam Kraft in seine Füße und Gelenke;8 er sprang auf, konnte stehen und ging umher. Dann ging er mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott.9 Alle Leute sahen ihn umhergehen und Gott loben.10 Sie erkannten ihn als den, der gewöhnlich an der Schönen Pforte des Tempels saß und bettelte. Und sie waren voll Verwunderung und Staunen über das, was mit ihm geschehen war.11 Da er sich Petrus und Johannes anschloss, lief das ganze Volk bei ihnen in der sogenannten Halle Salomos zusammen, außer sich vor Staunen. (Joh 10,23; Apg 5,12)12 Als Petrus das sah, wandte er sich an das Volk: Israeliten, was wundert ihr euch darüber? Was starrt ihr uns an, als hätten wir aus eigener Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass dieser gehen kann?13 Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr ausgeliefert und vor Pilatus verleugnet habt, obwohl dieser entschieden hatte, ihn freizulassen. (2Mo 3,6; Jes 52,13; Lk 23,19)14 Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und die Freilassung eines Mörders erbeten.15 Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Dafür sind wir Zeugen. (Apg 4,10; Apg 5,31; Hebr 2,10)16 Und aufgrund des Glaubens an seinen Namen hat dieser Name den Mann hier, den ihr seht und kennt, zu Kräften gebracht; der Glaube, der durch ihn kommt, hat ihm vor euer aller Augen die volle Gesundheit geschenkt.17 Nun, Brüder, ich weiß, ihr habt aus Unwissenheit gehandelt, ebenso wie eure Anführer. (Lk 23,34; Joh 16,3; Apg 13,27; 1Tim 1,13)18 Gott aber hat auf diese Weise erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten im Voraus verkündet hat: dass sein Christus leiden werde. (Lk 18,31)19 Also kehrt um und tut Buße, damit eure Sünden getilgt werden (Lk 3,3; Apg 2,38)20 und der Herr Zeiten des Aufatmens kommen lässt und Jesus sendet als den für euch bestimmten Christus! (Mt 19,28)21 Ihn muss freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung von allem, die Gott von jeher durch den Mund seiner heiligen Propheten verkündet hat. (Lk 21,27)22 Mose hat gesagt: Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, aus euren Brüdern erwecken. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagt. (5Mo 18,15; Joh 1,21; Joh 6,14; Apg 7,37)23 Jeder, der auf jenen Propheten nicht hört, wird aus dem Volk ausgemerzt werden. (3Mo 23,29; 5Mo 18,19)24 Und auch alle Propheten von Samuel an und alle, die später auftraten, haben diese Tage angekündigt.25 Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit euren Vätern geschlossen hat, als er zu Abraham sagte: Durch deine Nachkommenschaft sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen. (1Mo 12,3; 1Mo 18,18; 1Mo 22,18; 1Mo 28,4; Gal 3,8)26 Für euch zuerst hat Gott seinen Knecht erweckt und gesandt, damit er euch segnet und jeden von seiner Bosheit abbringt.

Apostelgeschichte 3

Zürcher Bibel

von Theologischer Verlag Zürich
1 Petrus und Johannes nun gingen hinauf in den Tempel zur Zeit des Gebets; es war um die neunte Stunde.2 Und es wurde ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gelähmt war; den setzte man täglich vor das Tempeltor, welches 'das Schöne' genannt wird,[1] damit er die Tempelbesucher um ein Almosen bitten konnte. (Apg 14,8)3 Als der nun Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel gehen wollten, bat er sie um ein Almosen.4 Petrus aber sah ihm in die Augen, und mit Johannes zusammen sagte er: Schau uns an!5 Er sah sie an in der Erwartung, etwas von ihnen zu erhalten.6 Petrus aber sagte: Silber und Gold besitze ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi des Nazareners, steh auf und zeig, dass du gehen kannst!7 Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf; und auf der Stelle wurden seine Füsse und Knöchel fest,8 und er sprang auf, stellte sich auf die Füsse und konnte gehen; und er ging mit ihnen in den Tempel hinein, lief hin und her, sprang in die Höhe und lobte Gott. (Lk 5,25; Apg 14,10)9 Und das ganze Volk sah ihn umhergehen und Gott loben.10 Sie erkannten aber in ihm den, der sonst beim Schönen Tor des Tempels sass und um Almosen bat; und sie waren erschrocken und entsetzt über das, was ihm widerfahren war. (Lk 5,26)11 Da er sich an Petrus und Johannes klammerte, lief das ganze Volk, voller Schrecken, in der Nähe der Halle Salomos bei ihnen zusammen.12 Als Petrus das sah, wandte er sich an das Volk und sprach: Israeliten, was wundert ihr euch darüber? Was schaut ihr uns an, als hätten wir durch eigene Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass er gehen kann?13 Der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, der Gott unserer Väter hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr ausgeliefert und von dem ihr euch vor Pilatus losgesagt habt, als dieser beschlossen hatte, ihn freizulassen. (2Mo 3,6; Lk 20,37; Lk 23,13; Apg 7,32)14 Von dem Heiligen und Gerechten habt ihr euch losgesagt und verlangt, dass euch ein Mörder geschenkt werde; (Lk 23,18)15 den Fürsten des Lebens habt ihr getötet - Gott aber hat ihn von den Toten auferweckt; dessen sind wir Zeugen. (Apg 2,23; Apg 4,10; Apg 5,30; Apg 5,31; Apg 10,39; Apg 13,28; 1Kor 1,22; 1Kor 15,3)16 Und weil er, den ihr hier seht und den ihr kennt, auf seinen Namen vertraut hat, hat dieser Name ihm Kraft gegeben; ja, der Glaube, der durch ihn gekommen ist, hat diesem die volle Gesundheit geschenkt vor euer aller Augen.17 Nun, ich weiss, liebe Brüder, dass ihr aus Unwissenheit gehandelt habt, wie eure führenden Männer auch. (Lk 23,34; Apg 17,30)18 Gott aber hat, was er durch den Mund aller Propheten angekündigt hat - dass nämlich sein Gesalbter leiden werde -, auf diese Weise in Erfüllung gehen lassen. (Apg 26,22)19 Kehrt also um und richtet euch aus auf die Vergebung eurer Sünden,[2] (Apg 17,30)20 damit vom Angesicht des Herrn her Zeiten der Erquickung kommen und er den Gesalbten sende, den er für euch bestimmt hat: Jesus.21 Ihn muss der Himmel beherbergen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen[3] Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von Ewigkeit her gesprochen hat. (Lk 1,70; Apg 1,6; Apg 1,11)22 Mose hat gesagt: Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus der Mitte eurer Brüder; auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagen wird. (5Mo 18,15; Apg 7,37)23 Es wird aber geschehen, dass jeder, der nicht auf jenen Propheten hört, ausgerottet wird aus dem Volk. (3Mo 23,29)24 Und alle Propheten, von Samuel und seinen Nachfolgern an, alle, die gesprochen haben, haben diese Tage ebenfalls angekündigt.25 Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit euren Vätern geschlossen hat, als er zu Abraham sprach: Und durch deinen Samen werden gesegnet werden alle Geschlechter der Erde. (1Mo 22,18; 1Mo 26,4; Gal 3,8)26 Für euch zuerst hat Gott seinen Knecht erweckt und ihn gesandt, euch zu segnen, wenn sich ein jeder von euch abwendet von seinen bösen Taten. (Apg 13,46)

Apostelgeschichte 3

Das Buch

von SCM Verlag
1 Einmal stiegen Petrus und Johannes hinauf auf den Tempelplatz zur Gebetszeit, um drei Uhr nachmittags.2 Da wurde ein Mann herbeigetragen, der schon von seiner Geburt an gelähmt war. Wie an jedem Tag setzten sie ihn vor dem Tempeltor ab, das als »Schönes Tor« bezeichnet wird. Dort sollte er von denen, die in den Tempel hineingingen, Almosen erbetteln.3 Als dieser Mann Petrus und Johannes sah, die gerade im Begriff waren, in den Tempel hineinzugehen, bat er sie um ein Almosen.4 Petrus blickte ihn direkt an, zusammen mit Johannes, und sagte: »Sieh uns an!«5 Der Mann schaute sie aufmerksam an, weil er meinte, dass er etwas von ihnen bekommen würde.6 Doch Petrus sagte zu ihm: »Ich habe weder Silber noch Gold. Aber das, was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen von Jesus, dem Messias, dem Mann aus Nazareth, steh auf und lauf umher!«7 Dann ergriff er ihn an der rechten Hand und hob ihn hoch. Unverzüglich festigten sich seine Füße und Knöchel.8 Er sprang auf und stand aufrecht, lief umher und ging dann mit ihnen in den Tempelhof hinein. Dabei lief er herum, hüpfte und lobte Gott.9 Die gesamte Volksmenge dort sah ihn herumlaufen und Gott loben.10 Sie erkannten ihn und merkten, dass er der Mann war, der am schönen Tempeltor gesessen hatte, um zu betteln. Sie gerieten außer sich vor Staunen über das, was mit ihm geschehen war.11 Der Mann klammerte sich an Petrus und Johannes, während die ganze Menschenmenge bei ihnen in der Tempelhalle zusammenlief, die als Säulenhalle Salomos bezeichnet wird. Die Leute waren außer sich vor Erstaunen.12 Als Petrus das sah, sprach er die Volksmenge an: »Ihr Leute aus Israel! Warum seid ihr so verwundert über dieses Geschehen und warum starrt ihr uns so an, als hätten wir durch unsere eigene Kraft oder besondere Frömmigkeit bewirkt, dass dieser Mann wieder gehen kann?13 Gott, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Vorfahren, hat seinem Diener Jesus diese wunderbare Herrlichkeit geschenkt. Ich spreche von Jesus, den ihr an Pilatus ausgeliefert habt und von dem ihr euch dann völlig distanziert habt, als der schon beschlossen hatte, ihn wieder freizulassen.14 Ja, ihr habt euch von ihm abgewandt, der doch der wahrhaft Heilige und Gerechte ist, und habt gefordert, dass euch zuliebe ein Mörder als Festtagsgeschenk von Pilatus freigelassen wird.15 Doch Jesus habt ihr umgebracht, ihn, der doch der Ursprung des Lebens ist. Aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt! Dafür stehen wir als Augenzeugen ein.16 Und das, was ihr hier seht und merkt, ist ganz klar: Dieser Mann hat sein Vertrauen auf Jesus gesetzt. Und so hat er, Jesus selbst, ihn vollkommen gesund gemacht, weil dieser Mann auf ihn vertraut hat. Und ihr wart alle dabei, als das geschah!17 Und jetzt, ihr Brüder und Schwestern, ich weiß ja, dass ihr das aufgrund eurer Unwissenheit getan habt, genauso wie auch eure führenden Leute.18 Aber Gott hat auf diese Weise das erfüllt, was er schon lange vorher durch den Mund aller Propheten deutlich vorausgesagt hatte, nämlich dass der von ihm gesandte Messias leiden würde.19 Deshalb stellt jetzt euer Denken und Leben vollständig um und wendet euch hin zu Gott, damit eure Schuld völlig ausgetilgt wird!20 Dann können auch die von Gott angekündigten Zeiten der Wiederherstellung anbrechen, die aus Gottes Gegenwart selbst kommen. Und er wird euch den schon lange vorausbestimmten Messias Jesus senden!21 Doch der Himmel muss ihn aufnehmen bis zu der Zeit, in der alle Dinge wiederhergestellt werden. Davon hat Gott ja von ewigen Zeiten her immer wieder gesprochen durch den Mund seiner heiligen Propheten.22 Schon Mose hat gesagt: ›Der Herr, euer Gott, wird euch aus euren Brüdern einen Propheten wie mich erwecken. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er euch sagen wird.23 Und es wird so sein: Jeder Mensch, der nicht auf jenen Propheten hören wird, der soll aus der Volksgemeinschaft ausgelöscht werden.‹24 Aber auch alle darauf folgenden Propheten, von Samuel an und der Reihe nach, alle, die im Auftrag Gottes gesprochen hatten, haben ebenfalls diese Tage angekündigt.25 Ihr seid doch die Nachkommen der Propheten und ihr seid mit eingeschlossen in den Gottesbund, die Vereinbarung, die Gott euren Vorvätern angeboten hat. Er hat damals zu Abraham gesagt: ›… und durch deinen Nachkommen werden alle Volksgruppen auf der Erde Segen empfangen.‹26 Das geschieht jetzt. Für euch als Erste hat Gott seinen Diener hier bestätigt und hat ihn zu euch gesandt. Sein Segen ist für euch da, wenn ihr euch, jeder Einzelne, von euren bösen Taten abwendet.«

Apostelgeschichte 3

Gute Nachricht Bibel 2018

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Einmal gingen Petrus und Johannes in den Tempel. Es war drei Uhr, die Zeit für das Nachmittagsgebet. (Lk 22,8; Apg 4,1; Apg 8,14; Gal 2,9)2 Am Schönen Tor des Tempelvorhofs saß ein Mann, der von Geburt an gelähmt war. Jeden Tag ließ er sich dorthin tragen und bettelte die Leute an, die in den Tempel gingen. (Apg 14,8)3 Als er Petrus und Johannes sah, wie sie gerade durch das Tor gehen wollten, bat er sie um eine Gabe.4 Die beiden blickten ihn fest an und Petrus sagte: »Sieh uns an!«5 Der Gelähmte tat es und erwartete, dass sie ihm etwas geben würden.6 Aber Petrus sagte: »Gold und Silber habe ich nicht; doch was ich habe, will ich dir geben. Im Namen von Jesus Christus aus Nazaret:[1] Steh auf und geh umher!« (Apg 3,16; Apg 4,7; Apg 4,10; Apg 8,12; Apg 16,18; Apg 19,13)7 Und er fasste den Gelähmten bei der rechten Hand und half ihm auf. Im gleichen Augenblick erstarkten seine Füße und Knöchel;8 mit einem Sprung war er auf den Beinen und ging umher. Er folgte Petrus und Johannes in den Vorhof des Tempels, lief umher, sprang vor Freude und dankte Gott mit lauter Stimme. (Joh 5,9; Apg 14,10)9 Das ganze Volk dort sah, wie er umherging und Gott dankte.10 Sie erkannten in ihm den Bettler, der sonst immer am Schönen Tor gesessen hatte. Und sie staunten und waren ganz außer sich über das, was mit ihm geschehen war.11 Das ganze Volk im Tempel beobachtete, wie der Geheilte sich eng an Petrus und Johannes hielt, und alle folgten ihnen voll Staunen in die Salomohalle. (Joh 10,23; Apg 5,12)12 Petrus aber sagte zu dem Volk, das dort zusammengeströmt war: »Ihr Männer von Israel, warum staunt ihr? Was starrt ihr uns so an? Denkt nur nicht, wir hätten aus eigener Kraft oder durch unsere Frömmigkeit erreicht, dass der Mann hier gehen kann!13 Nein, der Gott unserer Vorfahren, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, hat Jesus, seinen Bevollmächtigten, durch dieses Wunder verherrlicht[2] – denselben Jesus, den ihr an Pilatus ausgeliefert und vor seinem Richterstuhl preisgegeben habt, obwohl Pilatus ihn freilassen wollte. (2Mo 3,15; Apg 7,32)14 Den Heiligen und Gerechten habt ihr abgelehnt und lieber die Freigabe eines Mörders verlangt. (Jes 53,11; Mt 27,19; Lk 1,35; Lk 23,47; Apg 7,52; Apg 22,14; 1Petr 3,18; 1Joh 2,1)15 So habt ihr den, der euch das Leben bringen sollte,[3] getötet. Doch Gott hat ihn vom Tod auferweckt; dafür sind wir Zeugen. (Apg 1,8)16 Das Vertrauen auf diesen Jesus hat dem Mann, der hier steht und den ihr alle kennt, Kraft gegeben. Der Name von Jesus hat in ihm Glauben geweckt und ihm die volle Gesundheit geschenkt, die ihr an ihm seht. (Lk 7,50)17 Ich weiß wohl, meine Brüder: Ihr habt so gehandelt, ihr und eure Führer, weil ihr es nicht besser gewusst habt. (Lk 23,34; 1Tim 1,13)18 Aber Gott selbst hat gewollt, dass der versprochene Retter[4] leiden sollte. Durch alle Propheten hat er es im Voraus angekündigt, und auf diese Weise ließ er es jetzt in Erfüllung gehen. (Lk 22,67; Lk 24,44)19 Geht also in euch und kehrt um, damit Gott eure Schuld auslöscht! (Apg 2,38)20 Auch für euch will er die Heilszeit anbrechen lassen und den Retter senden, den er im Voraus für euch bestimmt hat. Jesus ist dieser Retter,21 doch muss er den Platz im Himmel einnehmen, bis wirklich auch alles eingetroffen ist, was Gott schon vor langer Zeit durch seine heiligen Propheten angekündigt hat.[5] (1Kor 15,25)22 Mose hat nämlich gesagt: ›Einen Propheten wie mich wird der Herr, euer Gott, aus euren Brüdern berufen. Auf ihn sollt ihr hören und alles befolgen, was er euch sagt. (5Mo 18,15; 5Mo 18,19)23 Wer nicht auf diesen Propheten hört, wird aus dem Volk Gottes ausgestoßen.‹24 Und auch alle Propheten – angefangen mit Samuel und dann der Reihe nach alle, die ihm folgten – haben von all dem gesprochen, was in unserer Zeit in Erfüllung gehen soll.25 Euch als den Nachkommen der Propheten gilt, was sie angekündigt haben; euch gilt auch der Bund, den Gott mit euren Vorfahren geschlossen hat, als er zu Abraham sagte: ›Durch deinen Nachkommen[6] werde ich alle Völker der Erde segnen.‹ (1Mo 12,3; Gal 3,8)26 Euch zuerst hat Gott nun seinen Bevollmächtigten gesandt, nachdem er ihn vom Tod auferweckt hat. Durch ihn sollt ihr gesegnet werden, wenn ihr euch von euren bösen Taten abkehrt – jeder und jede im Volk!«

Apostelgeschichte 3

Hoffnung für alle

von Biblica
1 An einem Nachmittag gegen drei Uhr gingen Petrus und Johannes zum Tempel. Sie wollten dort am öffentlichen Gebet teilnehmen.2 Zur selben Zeit brachte man einen Mann, der von Geburt an gelähmt war, und setzte ihn an eine der Tempeltüren, an das sogenannte Schöne Tor. Er wurde jeden Tag dorthin getragen, damit er die Leute, die in den Tempel gingen, um Almosen anbetteln konnte.3 Als Petrus und Johannes den Tempel betreten wollten, bat er auch sie um Geld.4 Sie blieben stehen, richteten den Blick auf ihn, und Petrus sagte: »Schau uns an!«5 Erwartungsvoll sah der Mann auf: Würde er etwas von ihnen bekommen?6 Doch Petrus sagte: »Geld habe ich nicht. Aber was ich habe, will ich dir geben. Im Namen von Jesus Christus aus Nazareth: Steh auf und geh!«7 Dabei fasste er den Gelähmten an der rechten Hand und richtete ihn auf. In demselben Augenblick konnte der Mann Füße und Gelenke gebrauchen.8 Er sprang auf und konnte sicher stehen, lief einige Schritte hin und her und ging dann mit Petrus und Johannes in den Tempel. Außer sich vor Freude rannte er umher, sprang in die Luft und lobte Gott.9 So sahen ihn die anderen Tempelbesucher.10 Sie erkannten, dass es der Bettler war, der immer an dem Schönen Tor des Tempels gesessen hatte. Fassungslos und voller Staunen starrten sie den Geheilten an. Wieso konnte er jetzt laufen?11 Alle drängten aufgeregt in die Halle Salomos. Dort umringten sie Petrus, Johannes und den Geheilten, der nicht von der Seite der Apostel wich.12 Als Petrus die vielen Menschen sah, sprach er zu ihnen: »Ihr Leute aus Israel! Warum wundert ihr euch darüber, dass dieser Mann jetzt gehen kann? Und weshalb starrt ihr uns an? Glaubt ihr denn, wir hätten diesen Gelähmten aus eigener Kraft geheilt oder weil wir so fromm sind?13 Nein, es ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Vorfahren, der uns mit dieser Wundertat die Macht und Ehre seines Dieners Jesus gezeigt hat. Diesen Jesus habt ihr an Pilatus ausgeliefert und verleugnet, obwohl Pilatus entschlossen war, ihn freizulassen.14 Für den, der ganz zu Gott gehörte und ohne jede Schuld war, habt ihr das Todesurteil verlangt, aber den Mörder habt ihr begnadigt.15 Ihr habt den getötet, von dem alles Leben kommt. Aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Das können wir bezeugen.16 Das Vertrauen auf Jesus und die Macht seines Namens haben diesen Mann hier vollständig geheilt. Ihr alle kennt ihn und wisst, dass er gelähmt war. Doch nun ist er vor euren Augen gesund geworden durch den Glauben, den Jesus in ihm geweckt hat.17 Ich weiß, liebe Brüder und Schwestern, euch war nicht klar, was ihr damals getan habt, und auch eure führenden Männer wussten es nicht.18 Doch so hat Gott erfüllt, was er durch alle Propheten angekündigt hatte: Der von ihm versprochene Retter musste leiden.19 Jetzt aber kehrt um und wendet euch Gott zu, damit er euch die Sünden vergibt.20 Dann wird auch die Zeit kommen, in der Gott sich euch freundlich zuwendet. Er wird euch Jesus senden, den Retter, den er für euch bestimmt hat.21 Jesus musste zuerst in den Himmel zurückkehren und dort seine Herrschaft antreten, aber die Zeit wird kommen, in der alles neu wird. Davon hat Gott schon immer durch seine auserwählten Propheten gesprochen.22 Bereits Mose hat gesagt: ›Einen Propheten wie mich wird der Herr, euer Gott, zu euch senden, einen Mann aus eurem Volk. Ihr sollt alles befolgen, was er euch sagt.23 Wer aber nicht auf ihn hört, der soll aus dem Volk verstoßen werden.‹ (5Mo 18,15)24 Ebenso haben Samuel und alle Propheten nach ihm diese Zeit angekündigt.25 Was diese Männer gesagt haben, gilt auch für euch. Ihr habt Anteil an dem Bund, den Gott mit euren Vorfahren geschlossen hat. Denn Gott sprach zu Abraham: ›Durch deinen Nachkommen sollen alle Völker der Erde gesegnet werden.‹ (1Mo 22,18)26 Gott hat Jesus, seinen Diener, zuerst zu euch geschickt, nachdem er ihn in diese Welt gesandt hatte, und ihn beauftragt, euch zu segnen. Er wird euch helfen, umzukehren und euer Leben zu ändern.«

Apostelgeschichte 3

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Eines Nachmittags, in der Stunde des öffentlichen Gebets,[1] stiegen Petrus und Johannes zum Tempel hinauf.2 Da wurde gerade ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gelähmt war. Man setzte ihn täglich an die sogenannte Schöne Pforte,[2] damit er von den Leuten, die in den Tempel gingen, Almosen erbitten konnte.3 Als er Petrus und Johannes ins Tempeltor eintreten sah, bat er sie gleich um eine Gabe.4 Die beiden blickten ihn scharf an, und Petrus sagte: „Sieh uns an!“5 Der tat es in der Erwartung, etwas von ihnen zu bekommen.6 Doch Petrus sagte: „Silber und Gold habe ich nicht. Aber was ich habe, werde ich dir geben: Im Namen von Jesus aus Nazaret, dem Messias: Steh auf und geh!“7 Dabei fasste er seine rechte Hand und half ihm auf. Sofort wurden die Füße und Gelenke des Mannes kräftig.8 Er sprang auf, konnte selbstständig stehen und ging einige Schritte. Mit Petrus und Johannes ging er dann in den Tempelhof, lief herum, sprang in die Luft und lobte Gott.9 Die ganze Menschenmenge dort sah ihn herumlaufen und Gott loben.10 Als die Leute in ihm den Bettler erkannten, der sonst immer an der Schönen Pforte gesessen hatte, waren sie fassungslos vor Staunen und wunderten sich über das, was mit ihm geschehen war.11 Der Geheilte wich Petrus und Johannes nicht mehr von der Seite, und das ganze Volk strömte aufgeregt zu ihnen hin in die sogenannte Säulenhalle Salomos.12 Als Petrus die vielen Menschen sah, sprach er zu ihnen: „Ihr Männer Israels, warum seid ihr so überrascht? Was seht ihr uns so erstaunt an? Denkt ihr vielleicht, wir hätten es mit eigener Kraft oder Gottesfurcht zustande gebracht, dass er jetzt gehen kann?13 Nein, es war der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, der auf diese Weise seinen Diener, Jesus, verherrlicht hat. Diesen Jesus habt ihr an Pilatus ausgeliefert. Ihr habt ihn abgelehnt, obwohl Pilatus schon entschieden hatte, ihn freizulassen.14 Von dem Heiligen und Gerechten habt ihr nichts wissen wollen und stattdessen die Freigabe eines Mörders verlangt.15 Den Urheber des Lebens aber habt ihr getötet. Das ist der, den Gott aus den Toten auferweckt hat. Wir sind Zeugen davon.16 Und dieser Mann hier, den ihr ja kennt und vor euch stehen seht, ist durch den Glauben an den Namen von Jesus wieder zu Kraft gekommen. Und der durch Jesus ‹bewirkte› Glaube[3] hat ihn vor euren Augen wieder völlig gesund gemacht.17 Ich weiß, meine Brüder, dass ihr so wie eure Obersten nicht wirklich wusstet, was ihr getan habt.18 Aber Gott hat auf diese Weise in Erfüllung gehen lassen, was er durch alle Propheten lange vorher angekündigt hatte: Sein Messias würde leiden müssen.19 So ändert nun eure Einstellung und kehrt zu ihm um, damit eure Schuld ausgelöscht wird!20 Dann lässt Gott, der Herr, Zeiten zum Aufatmen kommen und wird Jesus senden, den er schon lange vorher für euch zum Messias bestimmt hat.21 Freilich musste Jesus zunächst in den Himmel zurückkehren, bis alles wiederhergestellt ist, was Gott durch seine heiligen Propheten lange vorher angekündigt hat.22 Schon Mose hat gesagt: 'Einen Propheten wie mich wird der Herr, euer Gott, aus eurem Volk für euch berufen. Auf ihn sollt ihr hören und alles tun, was er euch sagt.23 Wer nicht auf diesen Propheten hört, soll ganz aus dem Volk Gottes ausgelöscht werden.' (5Mo 18,15; 5Mo 18,18)24 Ebenso haben alle anderen Propheten seit Samuel angekündigt, was in diesen Tagen in Erfüllung geht.25 Ihr seid die Nachkommen der Propheten und gehört auch zu dem Bund, den Gott mit euren Vorfahren geschlossen hat, als er zu Abraham sagte: 'Durch einen deiner Nachkommen werden alle Volksgruppen der Erde Segen empfangen.' (1Mo 22,18)26 Als Gott nun seinen Diener berief, hat er ihn zuerst zu euch gesandt. Euch wollte er segnen, indem er jeden von seinen Bosheiten abbringt.“

Apostelgeschichte 3

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Eines Tages geschah Folgendes: Gegen drei Uhr, zur Zeit des Nachmittagsgebets[1], gingen Petrus und Johannes zum Tempel hinauf. (2Mo 29,38; 4Mo 28,3; 4Mo 28,4)2 ´Um dieselbe Zeit` brachte man einen Mann, der von Geburt an gelähmt war, zu dem Tor des Tempels, das die »Schöne Pforte« genannt wurde[2]. Wie jeden Tag ließ der Gelähmte sich dort hinsetzen[3], um von den Tempelbesuchern eine Gabe zu erbitten.3 Als er nun Petrus und Johannes sah, die eben durch das Tor[4] gehen wollten, bat er sie, ihm etwas zu geben.4 Die beiden blickten ihn aufmerksam an, und Petrus sagte: »Sieh uns an!«5 Der Mann sah erwartungsvoll zu ihnen auf; er hoffte, etwas von ihnen zu bekommen.6 Da sagte Petrus zu ihm: »Silber habe ich nicht, und Gold habe ich nicht; doch was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen von Jesus Christus aus Nazaret – steh auf und geh umher!«7 Mit diesen Worten fasste er ihn bei der rechten Hand und half ihm, sich aufzurichten. Im selben Augenblick kam Kraft in die Füße des Gelähmten, und seine Gelenke wurden fest.8 Er sprang auf, und tatsächlich: Seine Beine trugen ihn; er konnte gehen! Der Mann folgte Petrus und Johannes in den inneren Tempelvorhof[5], und immerfort lief er hin und her, hüpfte vor Freude und pries Gott.9-10 Die ganze Menschenmenge, ´die sich dort aufhielt,` wurde auf ihn aufmerksam. Als die Leute begriffen, dass der, der da hin- und hersprang und Gott lobte, niemand anders war als der Bettler, der sonst immer an der Schönen Pforte des Tempels gesessen hatte, waren sie außer sich vor Staunen über das, was mit ihm geschehen war.11 Der Geheilte wich Petrus und Johannes nicht mehr von der Seite, und als die Apostel in die so genannte Salomohalle[6] gingen, strömte das ganze Volk in heller Aufregung dort zusammen.12 Da nahm Petrus die Gelegenheit wahr, wandte sich an die Menge und sagte: »Ihr Leute von Israel, warum seid ihr so überrascht, dass dieser Mann auf einmal gehen kann? Warum staunt ihr uns an, als hätten wir das mit unserer Kraft und unserer Frömmigkeit zustande gebracht?13 Nein, der Gott unserer Väter[7], der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat auf diese Weise die Macht und Herrlichkeit sichtbar werden lassen, die er seinem Diener[8] Jesus verliehen hat[9]. Ihr habt diesen Jesus an Pilatus ausgeliefert und habt auch dann noch auf seiner Verurteilung bestanden[10], als Pilatus entschied, ihn freizulassen.14 Ihr habt euch von dem Heiligen und Gerechten losgesagt und habt die Freigabe eines Mörders verlangt.15 Ihr habt den getötet, von dem alles Leben kommt[11]. Aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt; dafür sind wir Zeugen.16 Und jetzt ist der Mann, den ihr hier seht und den ihr alle kennt, durch sein[12] Vertrauen auf den Namen Jesu und durch die Macht dieses Namens von seiner Lähmung geheilt worden. Der Glaube, den Jesus in ihm geweckt hat, hat ihn vollständig gesund gemacht; das könnt ihr alle bezeugen[13].17 Nun, Geschwister, ich bin überzeugt, dass ihr nicht wirklich wusstet, was ihr getan habt, ´als ihr Jesus habt töten lassen,` und eure führenden Männer wussten es ebensowenig.18 Gott hatte durch alle Propheten angekündigt, dass der Messias, den er senden würde,[14] leiden und sterben müsse. Diese Voraussagen hat er durch das, was geschehen ist, in Erfüllung gehen lassen.19 Kehrt jetzt also um und wendet euch ihm, dem Herrn, zu, damit er die Schuld auslöscht, die ihr durch eure Verfehlungen auf euch geladen habt[15].20 Dann wird er die ersehnte Zeit der Ruhe anbrechen lassen[16] und wird euch den senden, den er zu eurem Retter bestimmt hat[17] – Jesus, den Messias[18].21 Zunächst allerdings ist Jesus, wie Gott es geplant hat, in den Himmel zurückgekehrt. Dort nimmt er den ihm gebührenden Platz ein[19], bis die Zeit kommt, in der alles wiederhergestellt wird, wie Gott es[20] schon seit langem durch seine heiligen Propheten angekündigt hat.22 Schon Mose hat gesagt: ›Einen Propheten wie mich wird der Herr, euer Gott, aus eurer Mitte berufen und als seinen Boten zu euch senden.[21] Auf ihn sollt ihr hören und alles befolgen, was er euch sagt.23 Wenn jemand nicht auf diesen Propheten hört, muss er aus dem Volk Gottes ausgeschlossen werden[22].‹[23] (3Mo 23,29; 5Mo 18,15)24 Genauso haben auch Samuel und alle Propheten, die auf ihn folgten, bei ihrer Verkündigung von dem gesprochen, was wir in diesen Tagen erleben[24].25 Euch als den Nachkommen der Propheten gelten die Zusagen, die Gott durch sie gegeben hat, und ihr habt vollen Anteil an dem Bund, den er[25] mit euren Vorfahren eingegangen ist. Denn als er diesen Bund schloss, sagte er zu Abraham: ›Durch deine Nachkommen[26] werde ich alle Völker der Erde segnen.‹[27] (1Mo 12,3; 1Mo 18,18; 1Mo 22,18; 1Mo 26,4; 1Mo 28,14; Gal 3,16)26 Ihr seid daher die Ersten, zu denen Gott seinen Diener Jesus gesandt hat, als er ihn in die Welt kommen ließ[28]. Jesus möchte euch segnen, und jeder von euch, der sich von seinen verkehrten Wegen abwendet, wird seinen Segen erfahren.[29]«

Apostelgeschichte 3

Neues Leben. Die Bibel

von SCM Verlag
1 Eines Nachmittags gegen drei Uhr gingen Petrus und Johannes in den Tempel, um am Gebet teilzunehmen. (Apg 10,3)2 Als sie hinkamen, wurde gerade ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gelähmt war. Wie an jedem Tag wurde er an den Eingang des Tempels gebracht, der allgemein die »Schöne Pforte« hieß, damit er dort bei den Leuten betteln konnte, die zum Tempelbezirk kamen. (Apg 14,8)3 Als er Petrus und Johannes sah, die gerade den Tempel betreten wollten, bat er auch sie um etwas Geld.4 Petrus und Johannes blickten ihn aufmerksam an, und Petrus sagte: »Sieh uns an!« (Apg 13,9; Apg 14,9)5 Der gelähmte Mann blickte erwartungsvoll auf, weil er glaubte, dass er etwas bekäme.6 Doch Petrus sagte: »Ich habe kein Geld für dich. Aber was ich habe, gebe ich dir. Im Namen von Jesus Christus von Nazareth: Steh auf und geh!« (Apg 4,10)7 Dann nahm er den Gelähmten an der rechten Hand und half ihm auf. Als er das tat, wurden die Füße und Knöchel des Mannes geheilt und erhielten ihre Kraft zurück.8 Er sprang auf, konnte auf seinen Füßen stehen und fing an umherzugehen! Dann trat er – gehend, hüpfend und Gott lobend – mit ihnen in den Tempel. (Joh 5,14)9 Die Leute sahen ihn gehen und hörten, wie er Gott lobte. (Apg 4,16)10 Als sie erkannten, dass es der gelähmte Bettler war, den sie so oft an der »Schönen Pforte« gesehen hatten, waren sie starr vor Staunen! (Joh 9,8)11 Sie liefen hinaus zur Säulenhalle Salomos, wo der Geheilte sich dicht bei Petrus und Johannes hielt, und alle staunten über das Wunderbare, das dort geschehen war. (Joh 10,23; Apg 5,12)12 Petrus sah dies und wandte sich an die Menge. »Ihr Menschen aus Israel«, sagte er, »was ist daran so erstaunlich? Warum starrt ihr uns an, als hätten wir diesen Mann aus eigener Kraft und Frömmigkeit geheilt?13 Es ist der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, der Gott aller unserer Vorfahren, der seinen Knecht Jesus durch diese Tat verherrlicht hat – den Jesus, den ihr den Römern ausgeliefert und vor Pilatus verleugnet habt, obwohl Pilatus ihn freilassen wollte. (2Mo 3,1; Mt 22,32; Apg 5,30; Apg 7,32)14 Ihr habt diesen Heiligen und Gerechten verleugnet und stattdessen die Freilassung eines Mörders verlangt.15 Ihr habt den Urheber des Lebens getötet, doch Gott hat ihn wieder zum Leben erweckt. Und wir alle sind Zeugen davon! (Apg 2,24; Apg 5,30)16 Der Name von Jesus hat diesen Mann geheilt – und ihr wisst alle, wie krank er war. Vor euren eigenen Augen hat der Glaube an den Namen von Jesus diese Heilung bewirkt.17 Freunde[1], ich bin mir bewusst, dass ihr Jesus aus Unwissenheit so behandelt habt, und dasselbe gilt für die führenden Männer unter euch. (Lk 23,34; Apg 13,27; 1Tim 1,13)18 Doch Gott hat erfüllt, was die Propheten über den Christus vorausgesagt hatten: dass er dies alles erleiden müsse. (Ps 9,5; Ps 22,1; Ps 41,10; Jes 50,6; Jes 53,4; Sach 12,10; Sach 13,7; Lk 24,27)19 Nun kehrt euch ab von euren Sünden und wendet euch Gott zu, damit ihr von euren Sünden gereinigt werden könnt. (Apg 2,38; Apg 26,20)20 Dann brechen herrliche Zeiten an, und ihr werdet durch den Herrn gestärkt werden und er wird euch sogar Jesus, den Christus, wieder senden.21 Doch bis Gott alles erneuert, wird Jesus im Himmel bleiben, wie Gott es vor langer Zeit durch seine Propheten angekündigt hat. (Lk 1,70)22 Mose sagte: ›Der Herr, euer Gott, wird einen Propheten wie mich aus eurem Volk erwählen. Hört genau auf alles, was er euch sagt.[2] (5Mo 18,1; Joh 1,20; Joh 7,40)23 Wer nicht auf diesen Propheten hört, wird aus dem Volk Gottes ausgeschlossen und wird umkommen.‹[3] (3Mo 23,29; 5Mo 18,19)24 Alle Propheten, angefangen mit Samuel, haben von dem, was heute geschieht, gesprochen.25 Ihr seid die Nachkommen jener Propheten, und ihr gehört dem Bund an, den Gott euren Vorfahren verheißen hat. Denn Gott hat zu Abraham gesagt: ›Durch deine Nachkommen sollen alle Völker der Erde gesegnet sein.‹[4] (1Mo 22,1; Röm 9,4)26 Als Gott seinen Knecht erweckte, sandte er ihn zuerst zu euch, damit er euch segnet und euch von euren bösen Wegen abbringt.« (Apg 13,46; Röm 1,16)