1.Mose 44

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Dann befahl Josef seinem Hausverwalter: Fülle die Getreidesäcke der Männer mit so viel Brotgetreide, wie sie tragen können, und leg das Geld eines jeden oben in den Sack!2 Meinen Becher, den Silberbecher, leg oben in den Sack des Jüngsten mit dem Geld für sein Getreide. Er tat, wie Josef es gesagt hatte.3 Der Morgen leuchtete und man entließ die Männer mit ihren Eseln.4 Sie hatten sich noch nicht weit von der Stadt entfernt, da sagte Josef zu seinem Hausverwalter: Auf, jag hinter den Männern her! Wenn du sie eingeholt hast, sag ihnen: Warum habt ihr Gutes mit Bösem vergolten?[1]5 Ist das nicht der Becher, aus dem mein Herr trinkt und aus dem er wahrsagt? Da habt ihr etwas Schlimmes getan.6 Der Hausverwalter holte sie ein und sagte zu ihnen, was ihm aufgetragen war.7 Sie antworteten ihm: Wie kann mein Herr so etwas sagen? Fern sei deinen Knechten, so etwas zu tun.8 Sieh her, das Geld, das wir oben in unseren Getreidesäcken fanden, haben wir dir aus dem Land Kanaan zurückgebracht. Wie könnten wir da aus dem Haus deines Herrn Silber oder Gold stehlen?9 Der von deinen Knechten, bei dem sich der Becher findet, soll sterben und auch wir werden dann unserem Herrn als Sklaven gehören.10 Er sagte: Also, es soll geschehen, wie ihr gesagt habt: Bei wem er sich findet, der sei mein Sklave, ihr aber sollt frei sein.11 Jeder stellte eiligst seinen Sack auf die Erde und öffnete ihn:12 Er durchsuchte alles, beim Ältesten begann er und beim Jüngsten hörte er auf. Der Becher fand sich im Sack Benjamins.13 Da zerissen sie ihre Obergewänder. Jeder belud seinen Esel und sie kehrten in die Stadt zurück.14 So kamen Juda und seine Brüder wieder in das Haus Josefs, der noch dort war. Sie fielen vor ihm zur Erde nieder.15 Josef sagte zu ihnen: Was habt ihr getan? Wusstet ihr denn nicht, dass ein Mann wie ich wahrsagen kann?16 Juda erwiderte: Was sollen wir unserem Herrn sagen, was sollen wir vorbringen, womit uns rechtfertigen? Gott hat die Schuld deiner Knechte herausgefunden. So sind wir also Sklaven unseres Herrn, wir und der, bei dem sich der Becher gefunden hat.17 Doch Josef gab zur Antwort: Mir sei es fern, das zu tun. Derjenige, in dessen Hand sich der Becher gefunden hat, der soll mein Sklave sein. Ihr anderen aber zieht in Frieden hinauf zu eurem Vater!18 Da trat Juda an ihn heran und sagte: Bitte, mein Herr, darf dein Knecht etwas zu meinem Herrn sagen? Dein Zorn entbrenne deswegen nicht gegen deinen Knecht; denn du bist wie der Pharao.19 Mein Herr hat seine Knechte gefragt: Habt ihr einen Vater oder Bruder?20 Wir erwiderten meinem Herrn: Wir haben einen alten Vater und den Jüngsten, der ihm im hohen Alter geboren wurde. Dessen Bruder ist gestorben; er ist allein von seiner Mutter noch da und sein Vater liebt ihn.21 Du aber hast deinen Knechten gesagt: Bringt ihn her zu mir, ich will mein Auge auf ihn richten.22 Da sagten wir zu unserem Herrn: Der Knabe kann seinen Vater nicht verlassen. Verließe er seinen Vater, so würde dieser sterben.23 Du aber sagtest zu deinen Knechten: Wenn euer jüngster Bruder nicht mit euch herabkommt, dürft ihr mir nicht mehr unter die Augen treten.24 Als wir zu deinem Knecht, meinem Vater, hinaufgekommen waren, erzählten wir ihm, was mein Herr gesagt hatte.25 Als dann unser Vater sagte: Kauft uns noch einmal etwas Brotgetreide!,26 entgegneten wir: Wir können nicht hinunterziehen; nur wenn unser jüngster Bruder dabei ist, ziehen wir hinunter. Wir können nämlich dem Mann nicht mehr unter die Augen treten, wenn nicht unser jüngster Bruder dabei ist.27 Darauf antwortete uns dein Knecht, mein Vater: Ihr wisst, dass mir meine Frau zwei Söhne geboren hat.28 Einer ist von mir gegangen und ich sagte: Er ist gewiss zerfetzt worden. Ich habe ihn bis heute nicht mehr gesehen.29 Nun nehmt ihr mir auch den noch weg. Stößt ihm ein Unglück zu, dann bringt ihr mein graues Haar vor Leid in die Unterwelt.30 Wenn ich jetzt zu deinem Knecht, meinem Vater, käme und der Knabe wäre nicht bei uns, da doch sein Leben so an ihm hängt,31 wenn er also sähe, dass der Knabe nicht dabei ist, würde er sterben. Dann brächten deine Sklaven deinen Knecht, unseren greisen Vater mit seinem grauen Haar, vor Gram in die Unterwelt.32 Denn dein Knecht hat sich für den Knaben beim Vater mit den Worten verbürgt: Wenn ich ihn nicht zu dir zurückbringe, will ich alle Tage bei meinem Vater in Schuld stehen.33 Darum soll jetzt dein Knecht anstelle des Knaben dableiben als Sklave für meinen Herrn; der Knabe aber soll mit seinen Brüdern hinaufziehen dürfen.34 Denn wie könnte ich zu meinem Vater hinaufziehen, ohne dass der Knabe bei mir wäre? Ich könnte das Unglück nicht mit ansehen, das dann meinen Vater träfe.

1.Mose 44

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Dann befahl er dem, der über sein Haus war: Fülle die Säcke der Männer mit Nahrungsmitteln, so viel sie tragen können, und lege das Geld eines jeden oben in seinen Sack[1]! (1Mo 42,25)2 Meinen Kelch aber, den silbernen Kelch, sollst du oben in den Sack des Jüngsten legen mit dem Geld für sein Getreide! Und er tat nach Josefs Wort, das er geredet hatte. (1Mo 42,25)3 Der Morgen wurde hell, da entließ man die Männer, sie und ihre Esel.4 Sie waren eben zur Stadt hinausgegangen ⟨und noch⟩ nicht weit gekommen, da sagte Josef zu dem, der über sein Haus war: Mache dich auf, jage den Männern nach, und hast du sie erreicht, so sage zu ihnen: Warum habt ihr Gutes mit Bösem vergolten?5 Ist es nicht der, aus dem mein Herr trinkt und aus dem er zu wahrsagen pflegt? Ihr habt schlecht ⟨daran⟩ getan, dass ihr ⟨so⟩ gehandelt habt!6 Und er erreichte sie und redete diese Worte zu ihnen.7 Da sagten sie zu ihm: Warum redet mein Herr solche Worte? Fern sei es von deinen Knechten[2], eine solche Sache zu tun!8 Siehe, das Geld, das wir oben in unseren Säcken fanden, haben wir dir aus dem Land Kanaan zurückgebracht! Und wie sollten wir aus dem Haus deines Herrn Silber oder Gold stehlen? (1Mo 43,21)9 Derjenige von deinen Knechten, bei dem er gefunden wird, der soll sterben; und dazu wollen wir meinem Herrn zu Knechten werden. (1Mo 31,32; Ps 7,4)10 Da sagte er: Nun gut, nach euren Worten, so sei es: Bei wem er gefunden wird, der sei mein Knecht, ihr aber sollt schuldlos[3] sein.11 Darauf hoben sie schnell jeder seinen Sack auf die Erde herab und öffneten jeder seinen Sack.12 Und er durchsuchte: Beim Ältesten fing er an, und beim Jüngsten hörte er auf. Und der Kelch fand sich im Sack Benjamins. (1Mo 43,33)13 Da zerrissen sie ihre Kleider, jeder belud seinen Esel, und sie kehrten in die Stadt zurück. (1Mo 37,29)14 Und Juda und seine Brüder kamen in das Haus Josefs; und er war noch dort. Und sie fielen vor ihm nieder zur Erde. (1Mo 37,7)15 Josef sagte zu ihnen: Was ist das für eine Tat, die ihr getan habt! Wusstet ihr nicht, dass ein Mann wie ich wahrsagen kann?16 Da sagte Juda: Was sollen wir meinem Herrn sagen? Was sollen wir reden und wie uns rechtfertigen? Gott hat die Schuld deiner Knechte gefunden; siehe, wir sind die Knechte meines Herrn, sowohl wir als auch der, in dessen Hand der Kelch gefunden worden ist. (1Mo 42,21; 4Mo 32,23; 1Kön 17,18; Esr 9,10; Lk 12,2)17 Er aber sagte: Fern sei es von mir[4], so etwas zu tun! Der Mann, in dessen Hand der Kelch gefunden worden ist, der soll mein Knecht sein. Ihr aber zieht in Frieden hinauf zu eurem Vater.18 Da trat Juda zu ihm und sagte: Bitte, mein Herr, lass doch deinen Knecht ein Wort reden zu den Ohren meines Herrn, und es entbrenne nicht dein Zorn gegen deinen Knecht, denn du bist dem Pharao gleich. (1Mo 18,30; 2Mo 32,22)19 Mein Herr fragte seine Knechte: »Habt ihr ⟨noch⟩ einen Vater oder einen Bruder?« (1Mo 43,7)20 Und wir sagten zu meinem Herrn: »Wir haben einen alten Vater und einen kleinen Jungen, ⟨der ihm⟩ im Alter ⟨geboren wurde⟩; dessen Bruder aber ist tot. So ist er allein von seiner Mutter übrig geblieben, und sein Vater liebt ihn.« (1Mo 37,3)21 Da sagtest du zu deinen Knechten: »Bringt ihn zu mir herab, dass ich mein Auge auf ihn richte!« (1Mo 42,15)22 Wir aber sagten zu meinem Herrn: »Der Junge kann seinen Vater nicht verlassen; verließe er seinen Vater, so würde der sterben.«23 Da sprachst du zu deinen Knechten: »Wenn euer jüngster Bruder nicht mit euch herabkommt, dann sollt ihr mein Gesicht nicht mehr sehen.« (1Mo 42,15)24 Und es geschah, als wir hinaufgezogen waren zu deinem Knecht, meinem Vater, da berichteten wir ihm die Worte meines Herrn.25 Als nun unser Vater sagte: »Kehrt zurück, kauft uns ein wenig Nahrung! «, (1Mo 43,2)26 da sagten wir: »Wir können nicht hinabziehen. Wenn unser jüngster Bruder bei uns ist, dann ziehen wir hinab. Denn wir können das Gesicht des Mannes nicht sehen, ohne dass unser jüngster Bruder bei uns ist.« (1Mo 42,15)27 Da sagte dein Knecht, mein Vater, zu uns: »Ihr wisst[5], dass meine Frau mir zwei geboren hat. (1Mo 46,19)28 Der eine ist von mir weggegangen, und ich sagte: Fürwahr, er ist wirklich zerrissen worden; und ich habe ihn bis jetzt nicht ⟨mehr wieder⟩gesehen. (1Mo 37,33)29 Und nehmt ihr auch den von mir weg und es begegnet ihm ein Unfall, dann bringt ihr mein graues Haar mit Unglück in den Scheol hinab.« (1Mo 37,35; 1Mo 42,4)30 Und nun, wenn ich zu deinem Knecht, meinem Vater, käme und der Junge wäre nicht bei uns – hängt doch seine Seele an dessen Seele[6] –, (1Sam 18,1)31 dann würde es geschehen, dass er stirbt, wenn er sähe, dass der Junge nicht da ist. Dann hätten deine Knechte das graue Haar deines Knechtes, unseres Vaters, mit Kummer in den Scheol hinabgebracht. (1Mo 37,35)32 Denn dein Knecht ist für den Jungen Bürge geworden bei meinem Vater und hat gesagt: »Wenn ich ihn nicht zu dir bringe, will ich alle Tage vor meinem Vater schuldig sein.« (1Mo 43,9)33 Und nun, lass doch deinen Knecht anstelle des Jungen ⟨hier⟩ bleiben als Knecht meines Herrn, der Junge aber ziehe hinauf mit seinen Brüdern! (2Sam 24,17)34 Denn wie könnte ich zu meinem Vater hinaufziehen, ohne dass der Junge bei mir ist? – Dass ich nicht das Unglück ⟨mit⟩ ansehen muss, das meinen Vater ⟨dann⟩ trifft. (Est 8,6)

1.Mose 44

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Und Josef befahl seinem Haushalter und sprach: Fülle den Männern ihre Säcke mit Getreide, so viel sie fortbringen, und lege jedem sein Geld oben in seinen Sack.2 Und meinen silbernen Becher lege oben in des Jüngsten Sack mit dem Gelde für das Getreide. Der tat, wie ihm Josef gesagt hatte.3 Am Morgen, als es licht ward, ließen sie die Männer ziehen mit ihren Eseln.4 Als sie aber zur Stadt hinaus waren und noch nicht weit gekommen, sprach Josef zu seinem Haushalter: Auf, jage den Männern nach und wenn du sie ereilst, so sprich zu ihnen: Warum habt ihr Gutes mit Bösem vergolten?5 Das ist doch der Becher, aus dem mein Herr trinkt und aus dem er wahrsagt! Ihr habt übel getan.6 Und als er sie ereilte, redete er mit ihnen diese Worte.7 Sie antworteten ihm: Warum redet mein Herr solche Worte? Es sei ferne von deinen Knechten, solches zu tun.8 Siehe, das Geld, das wir fanden oben in unseren Säcken, haben wir wiedergebracht zu dir aus dem Lande Kanaan. Wie sollten wir da aus deines Herrn Hause Silber oder Gold gestohlen haben? (1Mo 43,21)9 Bei wem er gefunden wird unter deinen Knechten, der sei des Todes; dazu wollen auch wir meines Herrn Sklaven sein.10 Er sprach: Ja, es sei, wie ihr geredet habt. Bei wem er gefunden wird, der sei mein Sklave, ihr aber sollt frei sein.11 Und sie legten eilends ein jeder seinen Sack ab auf die Erde, und ein jeder tat seinen Sack auf.12 Und er suchte und fing an beim Ältesten bis hin zum Jüngsten. Da fand sich der Becher in Benjamins Sack.13 Da zerrissen sie ihre Kleider, und ein jeder belud seinen Esel, und sie zogen wieder in die Stadt.14 Und Juda ging mit seinen Brüdern in Josefs Haus, denn er war noch dort. Und sie fielen vor ihm nieder auf die Erde.15 Josef aber sprach zu ihnen: Wie habt ihr das tun können? Wusstet ihr nicht, dass ein solcher Mann, wie ich bin, wahrsagen kann?16 Juda sprach: Was sollen wir meinem Herrn sagen oder wie sollen wir reden und womit können wir uns rechtfertigen? Gott hat die Missetat deiner Knechte gefunden. Siehe, wir und der, bei dem der Becher gefunden ist, sind meines Herrn Sklaven. (1Mo 42,21)17 Er aber sprach: Das sei ferne von mir, solches zu tun! Der, bei dem der Becher gefunden ist, soll mein Sklave sein; ihr aber zieht hinauf mit Frieden zu eurem Vater.18 Da trat Juda zu ihm und sprach: Mein Herr, lass deinen Knecht ein Wort reden vor den Ohren meines Herrn, und dein Zorn entbrenne nicht über deinen Knecht, denn du bist wie der Pharao.19 Mein Herr fragte seine Knechte und sprach: Habt ihr noch einen Vater oder Bruder? (1Mo 42,7; 1Mo 42,13; 1Mo 43,7)20 Da antworteten wir: Wir haben einen Vater, der ist alt, und einen jungen Knaben, in seinem Alter geboren, und sein Bruder ist tot, und er ist allein übrig geblieben von seiner Mutter, und sein Vater hat ihn lieb.21 Da sprachst du zu deinen Knechten: Bringt ihn herab zu mir, ich will ihm Gnade erweisen.22 Wir aber antworteten meinem Herrn: Der Knabe kann seinen Vater nicht verlassen; wenn er ihn verließe, würde der sterben.23 Da sprachst du zu deinen Knechten: Wenn euer jüngster Bruder nicht mit euch herkommt, sollt ihr mein Angesicht nicht mehr sehen. (1Mo 42,15; 1Mo 43,3)24 Da zogen wir hinauf zu deinem Knecht, meinem Vater, und sagten ihm meines Herrn Rede.25 Da sprach unser Vater: Zieht wieder hin und kauft uns ein wenig Getreide.26 Wir aber sprachen: Wir können nicht hinabziehen; nur wenn unser jüngster Bruder mit uns ist, wollen wir hinabziehen; denn wir dürfen des Mannes Angesicht nicht sehen, wenn unser jüngster Bruder nicht mit uns ist.27 Da sprach dein Knecht, mein Vater, zu uns: Ihr wisst, dass mir meine Frau zwei Söhne geboren hat;28 der eine ist von mir gegangen, und ich habe gesagt: Er ist gewiss zerrissen. Und ich habe ihn seitdem nicht gesehen. (1Mo 37,32)29 Werdet ihr diesen auch von mir nehmen und widerfährt ihm ein Unfall, so werdet ihr meine grauen Haare mit Jammer hinunter in die Grube bringen. (1Mo 42,38)30 Nun, wenn ich heimkäme zu deinem Knecht, meinem Vater, und der Knabe wäre nicht mit uns, an dem er mit ganzer Seele hängt,31 so wird’s geschehen, dass er stirbt, wenn er sieht, dass der Knabe nicht da ist. So würden wir, deine Knechte, die grauen Haare deines Knechtes, unseres Vaters, mit Herzeleid hinunter in die Grube bringen.32 Denn ich, dein Knecht, bin Bürge geworden für den Knaben vor meinem Vater und sprach: Bringe ich ihn dir nicht wieder, so will ich mein Leben lang die Schuld tragen. (1Mo 43,9)33 Darum lass deinen Knecht hierbleiben an des Knaben statt als Sklave meines Herrn und den Knaben mit seinen Brüdern hinaufziehen.34 Denn wie soll ich hinaufziehen zu meinem Vater, wenn der Knabe nicht mit mir ist? Ich könnte den Jammer nicht sehen, der über meinen Vater kommen würde.

1.Mose 44

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Und [Joseph] befahl seinem Verwalter und sprach: Fülle den Männern die Säcke mit Speise, so viel sie tragen können, und lege das Geld eines jeden oben in seinen Sack! (1Mo 42,25)2 Meinen Becher aber, den silbernen Becher, lege oben in den Sack des Jüngsten samt dem Geld für das Korn! Und er handelte nach dem Wort Josephs, das er gesprochen hatte. (Ps 66,10; Jes 48,10)3 Und als der Morgen anbrach, ließ man die Männer ziehen samt ihren Eseln.4 Als sie aber zur Stadt hinausgekommen und noch nicht weit entfernt waren, sprach Joseph zu seinem Verwalter: Mache dich auf, jage den Männern nach, und wenn du sie eingeholt hast, sprich zu ihnen: Warum habt ihr Gutes mit Bösem vergolten? (Spr 17,13)5 Ist das nicht derjenige, aus dem mein Herr trinkt und aus dem er wahrzusagen pflegt? Da habt ihr Böses getan! (1Mo 44,15)6 Als er sie nun eingeholt hatte, redete er mit ihnen diese Worte. (1Mo 44,4)7 Sie aber sprachen: Warum redet mein Herr solche Worte? Das sei ferne von deinen Knechten, so etwas zu tun! (Jos 22,29)8 Siehe, wir haben dir das Geld, das wir oben in unseren Säcken fanden, aus dem Land Kanaan wieder zurückgebracht; wie sollten wir denn aus dem Haus deines Herrn Silber oder Gold gestohlen haben? (1Mo 42,21; 1Mo 43,21; 1Mo 44,7; 2Mo 20,15; Mt 19,18; Röm 13,9; Jak 2,10)9 Bei welchem von deinen Knechten aber etwas gefunden wird, der soll sterben, und wir anderen wollen die Knechte deines Herrn sein! (1Mo 31,32; Ps 7,4)10 Er aber sprach: Nach eurem Wort, so soll es sein! Bei wem er gefunden wird, der sei mein Knecht; ihr anderen aber sollt ungestraft bleiben! (2Mo 22,3; 5Mo 8,2; 5Mo 8,16)11 Da ließ sogleich jeder seinen Sack zur Erde gleiten, und jeder öffnete seinen Sack.12 Er aber fing an zu suchen beim Ältesten und kam bis zum Jüngsten. Da fand sich der Becher in Benjamins Sack. (1Mo 43,33)13 Da zerrissen sie ihre Kleider, und jeder legte seine Last auf seinen Esel, und sie kehrten wieder in die Stadt zurück. (1Mo 37,30; 1Mo 37,34; 2Kön 5,7; Esr 9,3)14 Und Juda ging mit seinen Brüdern in das Haus Josephs — denn er war noch dort—, und sie fielen vor ihm auf die Erde nieder. (1Mo 37,7; 1Mo 37,9)15 Joseph aber sprach zu ihnen: Was ist das für eine Tat, die ihr begangen habt? Wusstet ihr nicht, dass ein solcher Mann, wie ich es bin, wahrsagen kann?16 Juda antwortete: Was sollen wir meinem Herrn sagen? Was sollen wir reden, und wie sollen wir uns rechtfertigen? Gott hat die Schuld deiner Knechte gefunden! Siehe, wir sind die Knechte unseres Herrn, wir und der, in dessen Hand der Becher gefunden worden ist! (1Mo 42,21; 1Mo 43,8; 4Mo 32,23; Esr 9,10; Hi 40,7; Spr 11,21; Lk 12,2)17 Er aber sprach: Das sei ferne von mir, so etwas zu tun! Der Mann, in dessen Hand der Becher gefunden worden ist, soll mein Knecht sein; ihr aber zieht in Frieden zu eurem Vater hinauf! (Spr 16,12)18 Da trat Juda näher zu ihm hinzu und sprach: Bitte, mein Herr, lass deinen Knecht ein Wort reden vor den Ohren meines Herrn, und dein Zorn entbrenne nicht über deine Knechte; denn du bist wie der Pharao! (2Mo 32,22; 2Sam 14,12; Spr 19,12)19 Mein Herr fragte seine Knechte und sprach: Habt ihr noch einen Vater oder Bruder? (1Mo 43,7; 1Mo 43,29)20 Da antworteten wir meinem Herrn: Wir haben einen alten Vater und einen jungen Knaben, der ihm in seinem Alter geboren wurde, und dessen Bruder ist tot, und er ist allein übrig geblieben von seiner Mutter, und sein Vater hat ihn lieb. (1Mo 44,27; 1Mo 49,8)21 Da sprachst du zu deinen Knechten: Bringt ihn zu mir herab, damit ich ihn sehen kann! (1Mo 42,15; 1Mo 42,20; 1Mo 43,29)22 Da sprachen wir zu meinem Herrn: Der Knabe kann seinen Vater nicht verlassen; wenn er seinen Vater verließe, so würde dieser sterben! (1Mo 42,38; 1Mo 44,3)23 Du aber sprachst zu deinen Knechten: Wenn euer jüngster Bruder nicht mit euch herabkommt, so sollt ihr mein Angesicht nicht mehr sehen! (1Mo 42,15; 1Mo 43,3)24 Als wir nun zu deinem Knecht, unserem Vater, kamen, da verkündeten wir ihm die Worte unseres Herrn; (1Mo 42,29)25 und als unser Vater sprach: Geht hin und kauft uns wieder etwas zu essen!, (1Mo 43,2)26 da antworteten wir: Wir können nicht hinabziehen! Wenn unser jüngster Bruder bei uns ist, dann wollen wir hinabziehen; denn wir dürfen das Angesicht des Mannes nicht sehen, wenn unser jüngster Bruder nicht bei uns ist! (1Mo 43,4)27 Da sprach dein Knecht, unser Vater, zu uns: Ihr wisst, dass mir meine Frau zwei [Söhne] geboren hat; (1Mo 35,24; 1Mo 46,19)28 der eine ist von mir weggegangen, und ich musste mir sagen: Gewiss ist er zerrissen worden!, und ich habe ihn bis heute nicht wiedergesehen. (1Mo 37,32; 1Mo 42,36)29 Wenn ihr nun diesen auch von mir nehmt und es stößt ihm ein Unglück zu, so werdet ihr meine grauen Haare durch ein solches Unglück ins Totenreich hinunterbringen! (1Mo 43,14; 1Mo 44,31; Ps 88,4)30 Wenn ich nun zu deinem Knecht, meinem Vater, käme, und der Knabe wäre nicht bei mir, an dessen Seele doch seine Seele gebunden ist, (2Sam 19,1)31 so würde es geschehen, dass er stirbt, wenn er sieht, dass der Knabe nicht da ist; und so würden wir, deine Knechte, die grauen Haare deines Knechtes, unseres Vaters, vor Kummer ins Totenreich hinunterbringen.32 Denn dein Knecht hat sich bei meinem Vater für den Knaben verbürgt und versprochen: Wenn ich ihn dir nicht wiederbringe, so will ich vor meinem Vater die Schuld tragen mein ganzes Leben lang! (1Mo 43,8)33 Darum will nun dein Knecht als Sklave meines Herrn hierbleiben anstatt des Knaben; der Knabe aber soll mit seinen Brüdern hinaufziehen. (2Mo 32,32; Röm 5,7; Röm 9,3)34 Denn wie könnte ich zu meinem Vater hinaufziehen, ohne dass der Knabe bei mir wäre? Ich möchte das Leid nicht sehen, das meinen Vater träfe! (Est 8,6)

1.Mose 44

King James Version

1 And he commanded the steward of his house, saying, Fill the men' sacks with food, as much as they can carry, and put every man' money in his sack' mouth.2 And put my cup, the silver cup, in the sack' mouth of the youngest, and his corn money. And he did according to the word that Joseph had spoken.3 As soon as the morning was light, the men were sent away, they and their asses.4 And when they were gone out of the city, and not yet far off, Joseph said unto his steward, Up, follow after the men; and when thou dost overtake them, say unto them, Wherefore have ye rewarded evil for good?5 Is not this it in which my lord drinketh, and whereby indeed he divineth? ye have done evil in so doing.6 And he overtook them, and he spake unto them these same words.7 And they said unto him, Wherefore saith my lord these words? God forbid that thy servants should do according to this thing:8 Behold, the money, which we found in our sacks'mouths, we brought again unto thee out of the land of Canaan: how then should we steal out of thy lord' house silver or gold?9 With whomsoever of thy servants it be found, both let him die, and we also will be my lord' bondmen.10 And he said, Now also let it be according unto your words: he with whom it is found shall be my servant; and ye shall be blameless.11 Then they speedily took down every man his sack to the ground, and opened every man his sack.12 And he searched, and began at the eldest, and left at the youngest: and the cup was found in Benjamin' sack.13 Then they rent their clothes, and laded every man his ass, and returned to the city.14 And Judah and his brethren came to Joseph' house; for he was yet there: and they fell before him on the ground.15 And Joseph said unto them, What deed is this that ye have done? wot ye not that such a man as I can certainly divine?16 And Judah said, What shall we say unto my lord? what shall we speak? or how shall we clear ourselves? God hath found out the iniquity of thy servants: behold, we are my lord' servants, both we, and he also with whom the cup is found.17 And he said, God forbid that I should do so: but the man in whose hand the cup is found, he shall be my servant; and as for you, get you up in peace unto your father.18 Then Judah came near unto him, and said, Oh my lord, let thy servant, I pray thee, speak a word in my lord' ears, and let not thine anger burn against thy servant: for thou art even as Pharaoh.19 My lord asked his servants, saying, Have ye a father, or a brother?20 And we said unto my lord, We have a father, an old man, and a child of his old age, a little one; and his brother is dead, and he alone is left of his mother, and his father loveth him.21 And thou saidst unto thy servants, Bring him down unto me, that I may set mine eyes upon him.22 And we said unto my lord, The lad cannot leave his father: for if he should leave his father, his father would die.23 And thou saidst unto thy servants, Except your youngest brother come down with you, ye shall see my face no more.24 And it came to pass when we came up unto thy servant my father, we told him the words of my lord.25 And our father said, Go again, and buy us a little food.26 And we said, We cannot go down: if our youngest brother be with us, then will we go down: for we may not see the man' face, except our youngest brother be with us.27 And thy servant my father said unto us, Ye know that my wife bare me two sons :28 And the one went out from me, and I said, Surely he is torn in pieces; and I saw him not since:29 And if ye take this also from me, and mischief befall him, ye shall bring down my gray hairs with sorrow to the grave.30 Now therefore when I come to thy servant my father, and the lad be not with us; seeing that his life is bound up in the lad' life;31 It shall come to pass, when he seeth that the lad is not with us , that he will die: and thy servants shall bring down the gray hairs of thy servant our father with sorrow to the grave.32 For thy servant became surety for the lad unto my father, saying, If I bring him not unto thee, then I shall bear the blame to my father for ever.33 Now therefore, I pray thee, let thy servant abide instead of the lad a bondman to my lord; and let the lad go up with his brethren.34 For how shall I go up to my father, and the lad be not with me? lest peradventure I see the evil that shall come on my father.

1.Mose 44

New International Reader’s Version

von Biblica
1 Joseph told the manager of his house what to do. ‘Fill the men’s sacks with as much food as they can carry,’ he said. ‘Put each man’s money in his sack.2 Then put my silver cup in the youngest one’s sack. Put it there along with the money he paid for his corn.’ So the manager did what Joseph told him to do.3 When morning came, the men were sent on their way with their donkeys.4 They hadn’t gone very far from the city when Joseph spoke to his manager. ‘Go after those men right away,’ he said. ‘Catch up with them. Say to them, “My master was good to you. Why have you paid him back by doing evil?5 Isn’t this the cup my master drinks from? Doesn’t he also use it to find things out? You have done an evil thing.” ’6 When the manager caught up with them, he told them what Joseph had said.7 But they said to him, ‘Why do you say these things? We would never do anything like that!8 We even brought back to you from Canaan the money we found in our sacks. So why would we steal silver or gold from your master’s house?9 If you find out that any of us has the cup, he will die. And the rest of us will become your slaves.’10 ‘All right, then,’ he said. ‘As you wish. The one found to have the cup will become my slave. But the rest of you will not be blamed.’11 Each of them quickly put his sack down on the ground and opened it.12 Then the manager started to search. He began with the eldest and ended with the youngest. The cup was found in Benjamin’s sack.13 When that happened, they were so upset they tore their clothes. Then all of them loaded their donkeys and went back to the city.14 Joseph was still in the house when Judah and his brothers came in. They threw themselves down on the ground in front of him.15 Joseph said to them, ‘What have you done? Don’t you know that a man like me has ways to find things out?’16 ‘What can we say to you?’ Judah replied. ‘What can we say? How can we prove we haven’t done anything wrong? God has shown you that we are guilty. We are now your slaves. All of us are, including the one found to have the cup.’17 But Joseph said, ‘I would never do anything like that! Only the man found to have the cup will become my slave. The rest of you may go back to your father in peace.’18 Then Judah went up to him. He said, ‘Please, sir. Let me speak a word to you. Don’t be angry with me, even though you are equal to Pharaoh himself.19 You asked us, “Do you have a father or a brother?”20 We answered, “We have an old father. A young son was born to him when he was old. His brother is dead. He’s the only one of his mother’s sons left. And his father loves him.”21 ‘Then you said to us, “Bring him down to me. I want to see him for myself.”22 We said to you, “The boy can’t leave his father. If he does, his father will die.”23 But you told us, “Your youngest brother must come down here with you. If he doesn’t, you won’t see my face again.”24 So we went back to my father. We told him what you had said.25 ‘Then our father said, “Go back. Buy a little more food.”26 But we said, “We can’t go down. We’ll only go if our youngest brother goes there with us. We can’t even see the man’s face unless our youngest brother goes with us.”27 ‘Your servant my father said to us, “You know that my wife had two sons by me.28 One of them went away from me. And I said, ‘He must have been torn to pieces.’ I haven’t seen him since.29 What if you take this one from me too and he is harmed? Then you would cause me to die as a sad old man. I would go down into the grave full of pain and suffering.”30 ‘So now, what will happen if the boy isn’t with us when I go back to my father? His life depends on the boy’s life.31 When he sees that the boy isn’t with us, he’ll die. Because of us, he’ll go down into the grave as a sad old man.32 I promised my father I would keep the boy safe. I said, “Father, I’ll bring him back to you. If I don’t, you can put the blame on me for the rest of my life.”33 ‘Now then, please let me stay here. Let me be your slave in place of the boy. Let the boy return with his brothers.34 How can I go back to my father if the boy isn’t with me? No! Don’t let me see the pain and suffering that would come to my father.’

1.Mose 44

Bible Kralická

1 Rozkázal pak tomu, kterýž spravoval dům jeho, řka: Naplň pytle mužů těch potravou, co by jen unésti mohli; a peníze každého polož zas do pytle jeho na vrch.2 A koflík můj, koflík stříbrný, vlož na vrch do pytle mladšího s penězi jeho za obilí. I učinil podlé řeči Jozefovy, kterouž mluvil.3 Ráno pak propuštěni jsou ti muži, oni i oslové jejich.4 A když vyšli z města, a nedaleko ještě byli, řekl Jozef správci domu svého: Vstaň, hoň muže ty, a dohoně se jich, mluv k nim: Pročež jste se odplatili zlým za dobré?5 Zdaliž to není ten koflík, z kteréhož píjí pán můj? A z tohoť on jistým zkušením pozná, jací jste vy. Zle jste učinili, co jste učinili.6 Tedy dohoniv se jich, mluvil jim slova ta.7 Kteřížto odpověděli jemu: Proč mluví pán můj taková slova? Odstup od služebníků tvých, aby co takového učinili.8 A my ty peníze, kteréž jsme našli na vrchu v pytlích svých, přinesli jsme tobě zase z země Kananejské; jakž bychom tedy krásti měli z domu pána tvého stříbro neb zlato?9 U koho z služebníků tvých nalezeno bude, nechžť umře ten; a my také budeme pána tvého služebníci.10 I řekl: Nu dobře, nechť jest podlé řeči vaší. U koho se nalezne, ten bude mým služebníkem, a vy budete bez viny.11 Protož rychle každý složil pytel svůj na zem, a rozvázal každý pytel svůj.12 I přehledával, od staršího počal, a na mladším přestal; i nalezen jest koflík v pytli Beniaminovu.13 Tedy oni roztrhše roucha svá, vložil každý břímě na osla svého, a vrátili se do města.14 I přišel Juda s bratřími svými do domu Jozefova, (on pak ještě tam byl,) a padli před ním na zemi.15 I dí jim Jozef: Jakýž jest to skutek, který jste učinili? Zdaž nevíte, že takový muž, jako jsem já, umí poznati?16 Tedy řekl Juda: Což díme pánu svému? co mluviti budeme? a čím se ospravedlníme? Bůhť jest našel nepravost služebníků tvých. Aj, služebníci jsme pána svého, i my i ten, u něhož nalezen jest koflík.17 Odpověděl Jozef: Odstup ode mne, abych to učinil. Muž, u něhož nalezen jest koflík, ten bude mým služebníkem; vy pak jděte u pokoji k otci svému.18 I přistoupil k němu Juda a řekl: Slyš mne, pane můj. Prosím, nechažť promluví služebník tvůj slovo v uši pána svého, a nehněvej se na služebníka svého; nebo jsi ty jako sám Farao.19 Pán můj ptal se služebníků svých, řka: Máte-li otce, neb bratra?20 A odpověděli jsme pánu mému: Máme otce starého, a pachole v starosti jeho zplozené malé, jehož bratr umřel, a on sám pozůstal po mateři své, a otec jeho miluje jej.21 I řekl jsi služebníkům svým: Přiveďte ho ke mně, a pohledím na něj.22 A řekli jsme pánu mému: Nemůžeť pachole opustiti otce svého; nebo opustí-li otce svého, on umře.23 Ty pak řekl jsi služebníkům svým: Nepřijde-li bratr váš mladší s vámi, nepokoušejte se více viděti tváři mé.24 I stalo se, když jsme se vrátili k služebníku tvému, otci mému, a jemu vypravovali slova pána svého,25 Že řekl otec náš: Jděte zase, nakupte nám něco potravy.26 Odpověděli jsme: Nemůžeme jíti,než bude-li bratr náš mladší s námi, tedy půjdeme; nebo bychom nemohli viděti tváři toho muže, nebyl-li by bratr náš nejmladší s námi.27 I řekl nám služebník tvůj, otec můj: Vy víte, že dva toliko syny porodila mi žena má.28 A vyšel jeden ode mne, o němž jsem pravil: Jistě roztrhán jest, a neviděl jsem ho dosavad.29 Vezmete-li i tohoto ode mne, a přišlo by na něj něco zlého, tedy uvedete šediny mé s trápením do hrobu.30 Tak tedy, když přijdu k služebníku tvému, otci svému, a pacholete nebude s námi, (ješto duše jeho spojena jest s duší tohoto):31 Přijde na to, když uzří, že pacholete není, umře; a uvedou služebníci tvoji šediny služebníka tvého, otce svého, s žalostí do hrobu.32 Nebo služebník tvůj slíbil za pachole, abych je vzal od otce svého, řka: Jestliže ho nepřivedu zase k tobě, tedy vinen budu hříchem otci mému po všecky dny.33 Protož nyní nechť zůstane, prosím, služebník tvůj místo pacholete tohoto za služebníka pánu svému, a pachole ať vstoupí s bratry svými.34 Nebo jak bych já vstoupil k otci svému, kdyby tohoto pacholete nebylo se mnou? Leč bych chtěl viděti trápení, kteréž by přišlo na otce mého.

1.Mose 44

Bible, překlad 21. století

von Biblion
1 Josef potom přikázal správci svého domu: „Naplň vaky těch mužů jídlem, kolik jen unesou, a vlož stříbro každého z nich navrch jejich vaků.2 A můj pohár, ten stříbrný pohár, vlož navrch vaku toho nejmladšího spolu se stříbrem zaplaceným za zrní.“ Učinil tedy, jak mu Josef řekl.3 Ráno za úsvitu byli muži i se svými osly propuštěni.4 Sotva vyšli kousek za město, Josef řekl správci svého domu: „Vstaň, pronásleduj ty muže, a až je dostihneš, řekni jim: ‚Proč oplácíte dobro zlem?5 Z toho poháru přece pije můj pán a používá ho k věštění! Co jste to provedli za špatnost?!‘“6 Dostihl je tedy a opakoval jim ta slova.7 Odpověděli: „O čem to můj pán mluví? Tvoji služebníci by takovou věc nikdy neudělali!8 Vždyť jsme ti z kanaánské země přišli vrátit stříbro, které jsme našli navrchu svých vaků. Proč bychom v domě tvého pána kradli stříbro nebo zlato?9 U koho z tvých služebníků se to najde, ať zemře a z nás ať jsou pánovi otroci!“10 On řekl: „Dobrá. Mým otrokem ale bude jen ten, u koho se to najde. Vy ostatní budete volní.“11 Všichni tedy rychle složili své vaky na zem a rozvázali je.12 Začal je prohledávat, počínaje od nejstaršího a konče u nejmladšího. A ten pohár se našel v Benjamínově vaku!13 V zoufalství roztrhli své pláště, každý naložil svého osla a vrátili se do města.14 Josef byl dosud v paláci, když tam Juda se svými bratry dorazil. Padli před ním na zem15 a Josef jim řekl: „Co jste se to pokoušeli provést? Nevíte snad, že muž jako já dokáže věštit?“16 Juda řekl: „Co máme říci, pane můj? Není se jak omluvit ani ospravedlnit. Sám Bůh odhalil vinu tvých služebníků. Hle, jsme otroci svého pána – my i ten, u něhož se našel ten pohár!“17 On však řekl: „To bych nikdy nepřipustil. Mým otrokem bude muž, u kterého se našel ten pohár. Vy ostatní se v pokoji vraťte ke svému otci!“18 Nato k němu Juda přistoupil se slovy: „Odpusť, pane můj, dovol prosím svému služebníku promluvit slovo k pánovým uším. Nehněvej se prosím na svého služebníka – jsi přece jako sám farao!19 Když se můj pán zeptal svých služebníků: ‚Máte otce nebo bratra?‘20 řekli jsme: ‚Pane, máme starého otce a malého bratra, dítě, jež zplodil ve svém stáří. Jeho bratr je mrtev. Zůstal z dětí své matky sám a otec ho velmi miluje.‘21 Tehdy jsi svým služebníkům řekl: ‚Přiveďte ho ke mně, ať ho vidím na vlastní oči.‘22 Odpověděli jsme: ‚Pane, ten chlapec nemůže opustit svého otce. Když ho opustí, otec zemře!‘23 Ty jsi však svým služebníkům řekl: ‚Nepřijde-li s vámi váš nejmladší bratr, nechoďte mi už nikdy na oči!‘24 A tak jsme se vrátili ke tvému služebníku, našemu otci, a vyprávěli mu slova mého pána.25 Když potom náš otec řekl: ‚Jděte nám znovu koupit něco k jídlu,‘26 odpověděli jsme: ‚Nemůžeme jít! Půjdeme, jen když s námi bude náš nejmladší bratr. Když s námi náš nejmladší bratr nebude, nesmíme tomu muži na oči.‘27 Tvůj služebník, náš otec, nám na to řekl: ‚Sami víte, že mi má manželka porodila dva syny.28 Jeden mi odešel. Rozsápán, ach, je rozsápán! naříkal jsem a víckrát jsem ho nespatřil.29 Vezmete-li mi také tohoto a přihodí-li se mu něco zlého, přivedete mé šediny tím neštěstím do hrobu!‘30 Což teď mohu přijít ke tvému služebníku, svému otci, bez chlapce, na němž on lpí celou duší?31 Až uvidí, že s námi chlapec není, zemře. Tak přivedeme šediny tvého služebníka, našeho otce, zármutkem do hrobu.32 Pane můj, osobně jsem se za toho chlapce svému otci zaručil. Řekl jsem: ‚Nepřivedu-li ho k tobě, ať za to před tebou nesu věčnou vinu!‘33 Prosím, pane můj, ať tu mohu zůstat jako tvůj otrok místo toho chlapce, a chlapec ať prosím odejde se svými bratry!34 Jak bych se mohl ke svému otci vrátit bez chlapce? Což bych se mohl dívat na neštěstí, jež by mého otce postihlo?!“