1Dina, die Tochter, die Lea Jakob geboren hatte, ging aus, um sich unter den Töchtern des Landes umzusehen.[1] (2Sam 13,1)2Sichem, der Sohn des Hiwiters Hamor, des Landesfürsten, erblickte sie; er ergriff sie, legte sich zu ihr und vergewaltigte sie.3Seine Seele hängte sich an Dina, die Tochter Jakobs, er liebte das Mädchen und redete ihm zu Herzen.4Zu seinem Vater Hamor sagte Sichem: Nimm mir dieses Mädchen zur Frau!5Jakob hörte, dass man seine Tochter Dina entehrt hatte. Seine Söhne waren gerade auf dem Feld bei seiner Herde. Jakob aber schwieg bis zu ihrer Rückkehr.6Da kam Hamor, der Vater Sichems, zu Jakob heraus, um mit ihm darüber zu reden.7Als Jakobs Söhne vom Feld kamen und davon erfuhren, empfanden sie das als Beleidigung und wurden sehr zornig. Denn Sichem hatte eine Schandtat an Israel begangen, weil er bei der Tochter Jakobs gelegen hatte; so etwas darf man nicht tun.8Hamor redete mit ihnen und sagte: Mein Sohn Sichem hat zu eurer Tochter Zuneigung gefasst. Gebt sie ihm doch zur Frau!9Verschwägern wir uns; gebt uns eure Töchter und nehmt euch die unseren!10Ihr könnt euch bei uns ansiedeln und das Land steht euch offen. Bleibt da, zieht umher und siedelt euch an!11Sichem sagte zu Dinas Vater und zu ihren Brüdern: Finde ich Wohlwollen in euren Augen, dann will ich geben, was ihr auch von mir verlangt.12Legt mir ruhig einen hohen Brautpreis und eine Gabe auf! Ich will geben, was ihr von mir verlangt. Nur gebt mir das Mädchen zur Frau!13Die Söhne Jakobs antworteten Sichem und seinem Vater Hamor, aber sie redeten mit Hinterlist, weil er ihre Schwester entehrt hatte.14Sie sagten zu ihnen: Wir können uns nicht darauf einlassen, unsere Schwester einem Unbeschnittenen zu geben; denn das gilt bei uns als Schande.15Nur unter der Bedingung gehen wir darauf ein, dass ihr so werdet wie wir und alle männlichen Personen beschneiden lasst.16Dann würden wir euch unsere Töchter geben und wir könnten eure Töchter nehmen; wir könnten mit euch zusammenwohnen und ein einziges Volk werden.17Wollt ihr aber von der Beschneidung nichts wissen, so nehmen wir unsere Tochter zurück und ziehen fort.18Ihre Worte waren gut in den Augen Hamors und seines Sohnes Sichem.19Der junge Mann verlor keine Zeit, die Angelegenheit zu regeln; denn er hatte die Tochter Jakobs lieb und er war der Angesehenste von allen im Hause seines Vaters.20Hamor und sein Sohn Sichem gingen an das Tor ihrer Stadt und sprachen zu ihren Mitbürgern:21Diese Männer leben in Frieden mit uns. Sie sollen sich im Land ansiedeln und darin umherziehen. Siehe, das Land hat nach allen Seiten Platz genug für sie. Wir könnten ihre Töchter zu Frauen nehmen und unsere Töchter ihnen geben.22Allerdings sind die Männer nur unter dieser Bedingung einverstanden, mit uns zusammenzuwohnen und ein einziges Volk zu werden, wenn sich bei uns alle Männer beschneiden lassen, so wie sie beschnitten sind.23Ihre Herden, ihr Besitz und all ihr Vieh, könnte das nicht uns gehören? Gehen wir also auf ihren Vorschlag ein, dann werden sie bei uns bleiben.24Alle, die durch das Tor seiner Stadt auszogen, hörten auf Hamor und seinen Sohn Sichem; und alle Männer, alle, die durch das Tor seiner Stadt auszogen, ließen sich beschneiden.25Am dritten Tag aber, als sie Schmerzen hatten, griffen zwei Söhne Jakobs, Simeon und Levi, die Brüder Dinas, jeder zu seinem Schwert, drangen unbehelligt in die Stadt ein und brachten alles Männliche um.26Hamor und seinen Sohn Sichem töteten sie mit der Schärfe des Schwertes, holten Dina aus dem Hause Sichems und gingen davon.27Dann machten sich die Söhne Jakobs über die Erschlagenen her und plünderten die Stadt, weil man ihre Schwester entehrt hatte.28Ihre Schafe und Rinder, ihre Esel und was es sonst in der Stadt oder auf dem Feld gab nahmen sie mit.29Ihre ganze Habe, all ihre Kinder und Frauen führten sie fort und plünderten alles, was sich in den Häusern fand.30Jakob sagte darauf zu Simeon und Levi: Ihr stürzt mich ins Unglück. Ihr habt mich in Verruf gebracht bei den Bewohnern des Landes, den Kanaanitern und Perisitern. Ich habe nur wenige Männer. Jene werden sich gegen mich zusammentun und mich schlagen. Dann werden wir - ich und mein Haus - ausgerottet werden. (1Mo 49,5)31Die Söhne aber sagten: Durfte er unsere Schwester wie eine Dirne behandeln?
Dina und Sichem – Betrug und Rache durch Jakobs Söhne
1Und Dina, die Tochter Leas, die sie dem Jakob geboren hatte, ging aus, die Töchter des Landes zu sehen. (1Mo 30,21)2Da sah Sichem sie, der Sohn des Hewiters Hamor, des Fürsten des Landes; und er nahm sie und legte sich zu ihr und tat ihr Gewalt an. (2Sam 11,4)3Und seine Seele hing an Dina, der Tochter Jakobs, und er liebte das Mädchen und redete zum Herzen des Mädchens. (1Mo 50,21; Ri 19,3; Hos 2,16)4Und Sichem sagte zu seinem Vater Hamor: Nimm mir dieses Mädchen zur Frau! (Ri 14,2)5Und Jakob hatte gehört, dass er seine Tochter Dina entehrt hatte, seine Söhne aber waren mit seinem Vieh auf dem Feld; so schwieg Jakob, bis sie kamen.6Und Hamor, der Vater Sichems, kam heraus zu Jakob, um mit ihm zu reden.7Und die Söhne Jakobs kamen vom Feld. Als sie ⟨aber davon⟩ hörten, fühlten sich die Männer gekränkt und wurden sehr zornig, weil er eine Schandtat in Israel verübt hatte, bei der Tochter Jakobs zu liegen. Denn so ⟨etwas⟩ hätte nicht geschehen dürfen. (5Mo 22,21; Ri 19,23; Ri 20,6; 2Sam 13,12; 2Sam 13,21)8Und Hamor redete mit ihnen und sagte: Mein Sohn Sichem – seine Seele hängt an eurer Tochter. Gebt sie ihm doch zur Frau,9und verschwägert euch mit uns: gebt uns eure Töchter, und nehmt euch unsere Töchter; (1Mo 24,3)10und bleibt bei uns wohnen, und das Land soll ⟨offen⟩ vor euch liegen! Bleibt, verkehrt darin, und macht euch darin ansässig! (1Mo 20,15)11Und Sichem sprach zu ihrem Vater und zu ihren Brüdern: Lasst mich Gunst finden in euren Augen! Was ihr mir sagt, will ich geben. (1Mo 32,6)12Legt mir sehr viel auf als Heiratsgeld und als Geschenk, ich will es geben, so wie ihr ⟨es⟩ mir sagt; nur gebt mir das Mädchen zur Frau! (2Mo 22,15; 1Sam 18,25)13Da antworteten die Söhne Jakobs dem Sichem und seinem Vater Hamor mit Hinterlist[1] und redeten, weil er ihre Schwester Dina entehrt hatte; (Spr 26,24)14und sie sagten zu ihnen: Wir können das nicht tun, unsere Schwester einem unbeschnittenen Mann geben, denn das wäre eine Schande für uns. (Jos 5,7; Ri 14,3)15Nur[2] unter der ⟨Bedingung⟩ wollen wir euch zu Willen sein, wenn ihr werdet wie wir, indem sich alles Männliche bei euch beschneiden lässt; (1Mo 17,10)16dann wollen wir euch unsere Töchter geben und uns eure Töchter nehmen, und wir wollen bei euch wohnen bleiben und zu einem Volk werden.17Wenn ihr aber nicht auf uns hört, euch beschneiden zu lassen, dann nehmen wir unsere Tochter und ziehen weg.18Und ihre Worte waren gut in den Augen Hamors und in den Augen Sichems, des Sohnes Hamors.19Und der junge Mann zögerte nicht, dies[3] zu tun, denn er hatte Gefallen an der Tochter Jakobs. Und er genoss mehr Ansehen als alle im Haus seines Vaters. (1Mo 29,20)20Und Hamor und sein Sohn Sichem kamen in das Tor ihrer Stadt, und sie redeten zu den Männern ihrer Stadt und sagten: (Rut 4,1; Hi 29,7)21Diese Männer sind friedlich gegen uns ⟨gesinnt⟩, so mögen sie im Land wohnen bleiben und darin verkehren; und das Land, siehe, nach beiden Seiten ausgedehnt ⟨liegt es⟩ vor ihnen. Wir wollen uns ihre Töchter als Frauen nehmen und ihnen unsere Töchter geben.22Nur[4] unter der ⟨Bedingung⟩ wollen die Männer uns zu Willen sein, bei uns zu wohnen ⟨und⟩ ein Volk ⟨mit uns⟩ zu werden, dass sich bei uns alles Männliche beschneiden lässt, so wie sie beschnitten sind. (1Mo 17,10)23Ihre Herden und ihr Besitz und all ihr Vieh, werden die nicht uns gehören? Nur[5] lasst uns ihnen zu Willen sein, und sie werden bei uns wohnen.24Da hörten auf Hamor und auf seinen Sohn Sichem alle, die zum Tor seiner Stadt ⟨ein- und⟩ ausgingen. So ließ sich alles Männliche beschneiden, alle, die zum Tor seiner Stadt ⟨ein- und⟩ ausgingen. (1Mo 23,10)25Und es geschah am dritten Tag, als sie in Schmerzen waren, da nahmen die beiden Söhne Jakobs, Simeon und Levi, die Brüder Dinas, jeder sein Schwert und kamen ungehindert gegen die Stadt[6] und erschlugen alles Männliche. (1Mo 49,5; Jos 5,8)26Auch Hamor und seinen Sohn Sichem erschlugen sie mit der Schärfe des Schwertes und nahmen Dina aus dem Haus Sichems und gingen davon.27Die Söhne Jakobs kamen über die Erschlagenen und plünderten die Stadt, weil sie ihre Schwester entehrt hatten.28Ihre Schafe und ihre Rinder und ihre Esel und ⟨alles⟩, was in der Stadt und was auf dem Feld war, nahmen sie;29und all ihr Vermögen und alle ihre Kinder und ihre Frauen führten sie weg und plünderten auch alles, was in den Häusern war. (4Mo 31,9)30Da sagte Jakob zu Simeon und Levi: Ihr habt mich ins Unglück gebracht, indem ihr mich stinkend macht bei den Bewohnern des Landes, bei den Kanaanitern und bei den Perisitern. Ich aber bin ein geringes Häuflein[7]. Wenn sie sich gegen mich versammeln, werden sie mich schlagen, und ich werde vernichtet, ich und mein Haus. (1Mo 12,6; 1Mo 13,7; 2Mo 5,21; Jos 7,25; 1Sam 13,4; 2Sam 16,21; Ps 105,12)31Sie aber sagten: Durfte er unsere Schwester wie eine Hure behandeln?
1Dina aber, Leas Tochter, die sie Jakob geboren hatte, ging aus, die Töchter des Landes zu sehen. (1Mo 30,21)2Als Sichem sie sah, der Sohn des Hiwiters Hamor, der des Landes Herr war, nahm er sie, legte sich zu ihr und tat ihr Gewalt an. (Ri 9,28)3Und sein Herz hing an ihr, und er hatte das Mädchen lieb und redete freundlich mit ihr.4Und Sichem sprach zu seinem Vater Hamor: Nimm mir das Mädchen zur Frau.5Und Jakob erfuhr, dass seine Tochter Dina geschändet war; und seine Söhne waren mit dem Vieh auf dem Felde, und Jakob schwieg, bis sie kamen.6Da ging Hamor, Sichems Vater, hinaus zu Jakob, um mit ihm zu reden.7Indessen kamen die Söhne Jakobs vom Felde. Und als sie es hörten, verdross es die Männer, und sie wurden sehr zornig, dass er eine Schandtat in Israel begangen und bei Jakobs Tochter gelegen hatte. Denn solches durfte nicht geschehen.8Da redete Hamor mit ihnen und sprach: Das Herz meines Sohnes Sichem sehnt sich nach eurer Tochter; gebt sie ihm doch zur Frau.9Verschwägert euch mit uns; gebt uns eure Töchter und nehmt ihr unsere Töchter10und wohnt bei uns. Das Land soll euch offen sein; bleibt und treibt Handel und werdet ansässig.11Und Sichem sprach zu ihrem Vater und zu ihren Brüdern: Lasst mich Gnade bei euch finden; was ihr mir sagt, das will ich geben.12Fordert nur getrost von mir Brautpreis und Geschenk, ich will’s geben, wie ihr’s verlangt; gebt mir nur das Mädchen zur Frau. (2Mo 22,15)13Da antworteten Jakobs Söhne dem Sichem und seinem Vater Hamor hinterhältig, weil ihre Schwester Dina geschändet war,14und sprachen zu ihnen: Wir können das nicht tun, dass wir unsere Schwester einem unbeschnittenen Mann geben; denn das wäre uns eine Schande.15Doch dann wollen wir euch zu Willen sein, wenn ihr uns gleich werdet und alles, was männlich unter euch ist, beschnitten wird. (1Mo 17,10)16Dann wollen wir unsere Töchter euch geben und eure Töchter uns nehmen und bei euch wohnen und ein Volk sein.17Wenn ihr aber nicht einwilligen wollt, euch beschneiden zu lassen, so wollen wir unsere Tochter nehmen und davonziehen. (5Mo 7,3)18Die Rede gefiel Hamor und seinem Sohn gut.19Und der Jüngling zögerte nicht, dies zu tun; denn er hatte großes Gefallen an der Tochter Jakobs. Und er war mehr angesehen als alle in seines Vaters Hause.20Da kamen sie nun, Hamor und sein Sohn Sichem, zum Tor ihrer Stadt und redeten mit den Bürgern der Stadt und sprachen:21Diese Leute sind friedsam bei uns; lasst sie im Lande wohnen und Handel treiben; das Land ist weit genug für sie. Wir wollen uns ihre Töchter zu Frauen nehmen und ihnen unsere Töchter geben.22Aber nur dann wollen sie uns zu Willen sein, dass sie bei uns wohnen und ein Volk mit uns werden, wenn sich alles, was männlich unter uns ist, beschneiden lässt, gleichwie sie beschnitten sind.23Ihr Vieh und ihre Güter und alles, was sie haben, wird es nicht unser sein? So wollen wir ihnen nur zu Willen sein, damit sie bei uns wohnen.24Und sie gehorchten dem Hamor und Sichem, seinem Sohn, alle, die zum Tor seiner Stadt aus und ein gingen, und alles, was männlich war, ließ sich beschneiden, das zu seiner Stadt aus und ein ging.25Aber am dritten Tage, als sie Schmerzen hatten, nahmen die zwei Söhne Jakobs Simeon und Levi, die Brüder der Dina, ein jeder sein Schwert und überfielen die friedliche Stadt und erschlugen alles, was männlich war, (1Mo 49,5)26und erschlugen auch Hamor und seinen Sohn Sichem mit der Schärfe des Schwerts und nahmen ihre Schwester Dina aus dem Hause Sichems und gingen davon.27Da kamen die Söhne Jakobs über die Erschlagenen und plünderten die Stadt, weil man ihre Schwester geschändet hatte,28und nahmen ihre Schafe, Rinder, Esel und was in der Stadt und auf dem Felde war29und alle ihre Habe; alle Kinder und Frauen führten sie gefangen hinweg und plünderten alles, was in den Häusern war.30Aber Jakob sprach zu Simeon und Levi: Ihr habt mich ins Unglück gestürzt und stinkend gemacht vor den Bewohnern dieses Landes, den Kanaanitern und Perisitern, und ich habe nur wenige Leute. Wenn sie sich nun gegen mich versammeln, werden sie mich erschlagen. So werde ich vertilgt samt meinem Hause.31Sie antworteten aber: Durfte er denn an unserer Schwester wie an einer Hure handeln?
1Dina aber, Leas Tochter, die sie dem Jakob geboren hatte, ging aus, um die Töchter des Landes zu sehen. (1Mo 30,21)2Als nun Sichem, der Sohn des hewitischen Landesfürsten Hemor, sie sah, nahm er sie und legte sich zu ihr und tat ihr Gewalt an. (1Mo 34,31; Ri 14,1; 2Sam 11,2; Mt 5,28)3Und seine Seele hing an Dina, der Tochter Jakobs, und er gewann das Mädchen lieb und redete ihr zu. (2Sam 19,7; Hos 2,16)4Und Sichem sprach zu seinem Vater Hemor: Nimm mir dieses Mädchen zur Frau! (Ri 14,2)5Jakob aber hatte vernommen, dass man seine Tochter Dina entehrt hatte; weil aber seine Söhne beim Vieh auf dem Feld waren, schwieg er, bis sie kamen. (2Sam 13,20; Ps 39,2; 1Kor 15,33)6Und Hemor, der Vater Sichems, kam zu Jakob, um mit ihm zu reden. (Ri 14,5)7Als aber die Söhne Jakobs dies hörten, kamen sie vom Feld; und die Männer waren schwer beleidigt und sehr entrüstet, dass man eine solche Schandtat an Israel begangen und bei Jakobs Tochter gelegen hatte; denn dies durfte man nicht tun. (5Mo 22,21; 5Mo 23,17; Jos 7,15; Ri 20,6; 2Sam 13,12)8Hemor aber redete mit ihnen und sprach: Mein Sohn Sichem hängt an eurer Tochter; gebt sie ihm doch zur Frau! (1Mo 34,3; 1Kön 11,1)9Verschwägert euch mit uns; gebt uns eure Töchter und nehmt ihr unsere Töchter! (2Mo 34,15; 5Mo 7,3)10Bleibt bei uns; das Land soll euch offenstehen; siedelt euch an, treibt Handel darin und erwerbt Grundbesitz! (1Mo 20,15)11Und Sichem sprach zu ihrem Vater und zu ihren Brüdern: Lasst mich Gnade finden vor euren Augen; was ihr von mir fordert, das will ich geben! (1Mo 33,15)12Ihr könnt von mir noch so viel Heiratsgaben und Geschenke verlangen, ich will es geben, sobald ihr es fordert; gebt mir nur das Mädchen zur Frau! (2Mo 22,16; 1Sam 18,25)
Betrug und Rache der Söhne Jakobs
13Da antworteten die Söhne Jakobs dem Sichem und seinem Vater Hemor in trügerischer Weise, weil er ihre Schwester Dina entehrt hatte, (Spr 26,24)14und sie sprachen zu ihnen: Wir können das nicht tun, dass wir unsere Schwester einem unbeschnittenen Mann geben; denn das wäre eine Schande für uns; (Jos 5,7)15nur unter einer Bedingung können wir eurem Wunsch entsprechen, dass ihr nämlich werdet wie wir, indem ihr alles, was männlich ist, beschneiden lasst! (1Mo 17,9)16Dann wollen wir euch unsere Töchter geben und uns eure Töchter nehmen und mit euch zusammenwohnen und zu einem Volk werden. (1Mo 34,9)17Wollt ihr aber nicht auf uns hören, dass ihr euch beschneiden lasst, so nehmen wir unsere Tochter und gehen! (1Mo 34,1)18Ihre Rede gefiel Hemor und seinem Sohn Sichem gut; (1Mo 34,11)19und der junge Mann zögerte nicht, dies zu tun; denn ihm gefiel die Tochter Jakobs, und er war der Angesehenste vom Haus seines Vaters. (1Mo 29,20)20Als nun Hemor und sein Sohn Sichem zum Tor ihrer Stadt kamen, redeten sie mit den Bürgern ihrer Stadt und sprachen: (Rut 4,1; Spr 31,23)21Diese Leute meinen es gut mit uns; sie sollen im Land wohnen und darin Handel treiben! Hat doch das Land Raum genug für sie. Wir wollen uns ihre Töchter zu Frauen nehmen und ihnen unsere Töchter geben. (1Mo 33,19; 1Mo 34,9)22Nur das verlangen sie von uns, wenn sie unter uns wohnen und sich mit uns zu einem Volk verschmelzen sollen, dass wir alles, was unter uns männlich ist, beschneiden, gleichwie auch sie beschnitten sind. (1Mo 34,14)23Ihre Herden und ihre Habe und all ihr Vieh werden dann uns gehören; lasst uns nur ihrem Wunsch entsprechen, damit sie bei uns bleiben! (1Mo 30,43; Spr 1,13; Spr 23,4; 1Tim 6,9)24Da hörten alle auf Hemor und seinen Sohn Sichem, die im Tor seiner Stadt aus- und eingingen, und alles, was männlich war, wurde beschnitten, alle, die im Tor seiner Stadt aus- und eingingen. (1Mo 23,10)25Es geschah aber am dritten Tag, als sie wundkrank waren, da nahmen die beiden Söhne Jakobs, Simeon und Levi, Dinas Brüder, jeder sein Schwert und drangen überraschend in die Stadt ein und brachten alles Männliche um. (1Mo 49,5; Jos 6,5; Spr 6,34)26Auch Hemor und dessen Sohn Sichem töteten sie mit der Schärfe des Schwertes, und sie holten Dina aus dem Haus Sichems und gingen davon. (5Mo 32,35; Röm 12,19; Hebr 10,30)27Die Söhne Jakobs aber kamen über die Erschlagenen und plünderten die Stadt, weil man ihre Schwester entehrt hatte. (1Mo 34,7; 1Mo 34,31)28Ihre Schafe, Rinder und Esel nahmen sie, samt allem, was in der Stadt und auf dem Feld war, (Spr 1,11)29dazu ihre ganze Habe; alle ihre Kinder und Frauen nahmen sie gefangen und raubten alles, was in den Häusern war. (4Mo 31,9; 4Mo 31,11; 5Mo 2,35)30Jakob aber sprach zu Simeon und Levi: Ihr bringt mich ins Unglück dadurch, dass ihr mich verhasst macht bei den Einwohnern des Landes, bei den Kanaanitern und Pheresitern, da ich doch nur wenig Leute habe; sie aber werden sich gegen mich sammeln und mich schlagen, und ich werde ausgerottet werden samt meinem Haus! (5Mo 31,17; 5Mo 31,29; Ps 105,10; Spr 11,17; Spr 11,27)31Sie aber antworteten: Soll man denn unsere Schwester wie eine Hure behandeln? (1Mo 34,7; 1Mo 34,13; 1Mo 49,5; Spr 6,34)
1.Mose 34
King James Version
1And Dinah the daughter of Leah, which she bare unto Jacob, went out to see the daughters of the land.2And when Shechem the son of Hamor the Hivite, prince of the country, saw her, he took her, and lay with her, and defiled her.3And his soul clave unto Dinah the daughter of Jacob, and he loved the damsel, and spake kindly unto the damsel.4And Shechem spake unto his father Hamor, saying, Get me this damsel to wife.5And Jacob heard that he had defiled Dinah his daughter: now his sons were with his cattle in the field: and Jacob held his peace until they were come.6And Hamor the father of Shechem went out unto Jacob to commune with him.7And the sons of Jacob came out of the field when they heard it : and the men were grieved, and they were very wroth, because he had wrought folly in Israel in lying with Jacob' daughter; which thing ought not to be done.8And Hamor communed with them, saying, The soul of my son Shechem longeth for your daughter: I pray you give her him to wife.9And make ye marriages with us, and give your daughters unto us, and take our daughters unto you.10And ye shall dwell with us: and the land shall be before you; dwell and trade ye therein, and get you possessions therein.11And Shechem said unto her father and unto her brethren, Let me find grace in your eyes, and what ye shall say unto me I will give.12Ask me never so much dowry and gift, and I will give according as ye shall say unto me: but give me the damsel to wife.13And the sons of Jacob answered Shechem and Hamor his father deceitfully, and said, because he had defiled Dinah their sister:14And they said unto them, We cannot do this thing, to give our sister to one that is uncircumcised; for that were a reproach unto us:15But in this will we consent unto you: If ye will be as we be , that every male of you be circumcised;16Then will we give our daughters unto you, and we will take your daughters to us, and we will dwell with you, and we will become one people.17But if ye will not hearken unto us, to be circumcised; then will we take our daughter, and we will be gone.18And their words pleased Hamor, and Shechem Hamor' son.19And the young man deferred not to do the thing, because he had delight in Jacob' daughter: and he was more honourable than all the house of his father.20And Hamor and Shechem his son came unto the gate of their city, and communed with the men of their city, saying,21These men are peaceable with us; therefore let them dwell in the land, and trade therein; for the land, behold, it is large enough for them; let us take their daughters to us for wives, and let us give them our daughters.22Only herein will the men consent unto us for to dwell with us, to be one people, if every male among us be circumcised, as they are circumcised.23Shall not their cattle and their substance and every beast of theirs be ours? only let us consent unto them, and they will dwell with us.24And unto Hamor and unto Shechem his son hearkened all that went out of the gate of his city; and every male was circumcised, all that went out of the gate of his city.25And it came to pass on the third day, when they were sore, that two of the sons of Jacob, Simeon and Levi, Dinah' brethren, took each man his sword, and came upon the city boldly, and slew all the males.26And they slew Hamor and Shechem his son with the edge of the sword, and took Dinah out of Shechem' house, and went out.27The sons of Jacob came upon the slain, and spoiled the city, because they had defiled their sister.28They took their sheep, and their oxen, and their asses, and that which was in the city, and that which was in the field,29And all their wealth, and all their little ones, and their wives took they captive, and spoiled even all that was in the house.30And Jacob said to Simeon and Levi, Ye have troubled me to make me to stink among the inhabitants of the land, among the Canaanites and the Perizzites: and I being few in number, they shall gather themselves together against me, and slay me; and I shall be destroyed, I and my house.31And they said, Should he deal with our sister as with an harlot?
1Dinah was the daughter Leah had by Jacob. Dinah went out to visit the women of the land.2Hamor, the Hivite, was the ruler of that area. When his son Shechem saw Dinah, he took her and raped her.3Then he longed for Jacob’s daughter Dinah. He fell in love with her and spoke tenderly to her.4Shechem said to his father Hamor, ‘Get me that young woman. I want her to be my wife.’5Jacob heard that his daughter Dinah had been raped. His sons were in the fields with his livestock. So he did nothing about it until they came home.6Then Shechem’s father Hamor went out to talk with Jacob.7Jacob’s sons had come in from the fields. They came as soon as they heard what had happened. They were shocked and very angry. Shechem had done a very terrible thing. He had forced Jacob’s daughter to have sex with him. He had done something that should never be done in Israel.8But Hamor said to Jacob and his sons, ‘My son Shechem wants your daughter. Please give her to him to be his wife.9Let your people and ours get married to each other. Give us your daughters as our wives. You can have our daughters as your wives.10You can live among us. Here is the land. Live in it. Trade in it. Buy property in it.’11Then Shechem spoke to Dinah’s father and brothers. He said, ‘I want to please you. I’ll give you anything you ask for.12Make the price for the bride as high as you want to. I’ll pay you whatever you ask. Just give me the young woman. I want to marry her.’13Their sister Dinah had been raped. So Jacob’s sons lied to Shechem and his father Hamor.14They said to them, ‘We can’t do it. We can’t give our sister to a man who isn’t circumcised. That would bring shame on us.15We’ll agree, but only on one condition. You will have to become like us. You will have to circumcise all your males.16Then we’ll give you our daughters as your wives. And we’ll take your daughters as our wives. We’ll live among you and become one big family with you.17But if you won’t agree to be circumcised, then we’ll take our sister and go.’18Their offer seemed good to Hamor and his son Shechem.19The young man was the most honoured of all his father’s family. He didn’t lose any time in doing what Dinah’s father and brothers had said, because he was delighted with Jacob’s daughter.20Hamor and his son Shechem went to the city gate. They spoke to the other men there.21‘These men are friendly towards us,’ they said. ‘Let them live in our land. Let them trade in it. The land has plenty of room for them. We can marry their daughters. And they can marry ours.22But they will agree to live with us as one big family only on one condition. All our males must be circumcised, just as they are.23Won’t their livestock and their property belong to us? Won’t all their animals become ours? So let’s say yes to them. Then they’ll live among us.’24All the men who went out through the city gate agreed with Hamor and his son Shechem. So every male in the city was circumcised.25Three days later, all of them were still in pain. Then Simeon and Levi took their swords. They were Jacob’s sons and Dinah’s brothers. They attacked the city when the people didn’t expect it. They killed every male.26They also used their swords to kill Hamor and his son Shechem. Then they took Dinah from Shechem’s house and left.27Jacob’s other sons found the dead bodies. They robbed the city where their sister had been raped.28They took the flocks and herds and donkeys. They took everything in the city and in the fields.29They carried everything away. And they took all the women and children. They took away everything in the houses.30Then Jacob said to Simeon and Levi, ‘You have brought trouble on me. Now I’m like a very bad smell to the Canaanites and Perizzites who live in this land. There aren’t many of us. They may join together against me and attack me. Then I and my family will be destroyed.’31But they replied, ‘Should Shechem have treated our sister like a prostitute?’
1.Mose 34
Bible Kralická
1Vyšla pak Dína, dcera Líe, kterouž porodila Jákobovi, aby se dívala na dcery té země.2Kteroužto uzřev Sichem, syn Emora Hevejského, knížete v krajině té, vzal ji, i ležel s ní, a ponížil jí.3I připojila se duše jeho k Díně, dceři Jákobově; a zamilovav děvečku, mluvil k srdci jejímu.4Mluvil potom Sichem k Emorovi, otci svému, těmito slovy: Vezmi mi děvečku tuto za manželku.5Uslyšev pak Jákob, že poškvrnil Díny dcery jeho, (a synové jeho byli s stádem na poli), mlčel, až oni přišli.6Tedy vyšel Emor, otec Sichemův, k Jákobovi, aby mluvil s ním o to.7A v tom synové Jákobovi přišli s pole; a uslyšavše o tom, bolestí naplněni jsou muži ti, a rozhněvali se velmi, proto že hanebnou věc učinil v Izraeli, ležav se dcerou Jákobovou, čehož činiti nenáleželo.8I mluvil Emor s nimi na tento způsob: Sichem, syn můj, hoří milostí k vaší dceři; prosím, dejte mu ji za manželku.9A spřízněte se s námi: Dcery své dávejte nám, a naše dcery pojímejte sobě.10A bydlete s námi, nebo všecka země bude před vámi; osaďte se a obchod veďte v ní, a vládněte jí.11Mluvil i Sichem otci jejímu, a bratřím jejím: Nechť naleznu milost před očima vašima, dám, co mi koli díte.12Jmenujte mi věno i dary jak chcete veliké, dám, jak mi koli řeknete; jen mi tu děvečku dejte za manželku.13Odpovídajíce pak synové Jákobovi Sichemovi a Emorovi, otci jeho, lstivě mluvili, proto že poškvrnil Díny sestry jich.14A řekli jim: Nemůžeme učiniti toho, abychom dali sestru svou za muže neobřezaného; nebo to ohavnost jest u nás.15Než na tento způsob vám povolíme: Jestliže se chcete srovnati s námi, aby obřezán byl každý z vás pohlaví mužského:16Tedy budeme dávati dcery své vám, a dcery vaše bráti sobě; a budeme bydliti s vámi, a budeme lid jeden.17Pakli neuposlechnete nás, abyste se obřezali, vezmeme zase dceru svou a odejdeme.18Tedy líbila se řeč jejich Emorovi i Sichemovi, synu Emorovu.19A nemeškal mládenec učiniti toho; nebo se mu zalíbila dcera Jákobova. A on byl nejvzácnější ze všech v domě otce svého.20I přišel Emor a Sichem, syn jeho, k bráně města svého; a mluvili mužům města svého, řkouce:21Muži tito pokojně se mají k nám, nechť tedy bydlí v zemi této, a obchod vedou v ní, (nebo země jest dosti široká a prostranná před nimi;) dcery jejich budeme sobě bráti za manželky, a dcery své budeme dávati jim.22Než na tento způsob přivolí nám ti muži k tomu, aby bydlili s námi, a abychom byli jeden lid: Jestliže obřezán bude každý pohlaví mužského mezi námi, tak jako oni jsou obřezáni.23Dobytek jejich a statek jejich, i všecka hovada jejich, zdaliž nebudou naše? Toliko v tom jim povolme, a budou bydliti s námi.24I uposlechli Emora a Sichema, syna jeho, všickni vycházející branou města jeho; a obřezali se všickni pohlaví mužského, což jich koli vycházelo z brány města jeho.25A toť dne třetího, když oni největší bolest měli, dva synové Jákobovi, Simeon a Léví, bratří Díny, vzav každý z nich meč svůj, vpadli do města směle, a pomordovali všecky pohlaví mužského.26Emora také a Sichema, syna jeho, zamordovali mečem, a vzavše Dínu z domu Sichemova, odešli.27Potom synové Jákobovi přišedše na zbité, vzebrali město, proto že poškvrnili sestry jejich.28Stáda jejich, a voly i osly jejich, a což bylo v městě i po poli, pobrali.29K tomu i všecko jmění jejich, a všecky malé dítky jejich, a ženy jejich zajali, a vybrali, co kde v domích bylo.30Řekl pak Jákob Simeonovi a Léví: Zkormoutili jste mne, a zošklivili jste mne u obyvatelů krajiny této, u Kananejských a Ferezejských, a já jsem s malým počtem lidí. Seberou-li se na mne, zbijí mne, a tak vyhlazen budu já i dům můj.31A oni odpověděli: A což měli jako nevěstky zle užívati sestry naší?
1.Mose 34
Bible, překlad 21. století
von Biblion1Dína, dcera, kterou Jákobovi porodila Léa, si jednou vyšla navštívit domorodé dívky.2Když ji uviděl kníže té země, Šechem, syn Hivejce Chamora, zmocnil se jí a spal s ní – znásilnil ji.3Přilnul ale k Jákobově dceři Díně celou duší, zamiloval si ji a mluvil s ní laskavě.4Potom Šechem přemlouval svého otce Chamora: „Vezmi mi tu dívenku za ženu!“5Když Jákob uslyšel, že Šechem poskvrnil jeho dceru Dínu, jeho synové byli právě se stádem na poli. Až do jejich příchodu tedy mlčel.6Šechemův otec Chamor se mezitím vypravil k Jákobovi, aby s ním promluvil.7Vtom přišli Jákobovi synové z pole, a když to uslyšeli, zasáhlo je to tak, že se velmi rozlítili. Spáchal přece v Izraeli hanebnost, když spal s Jákobovou dcerou – to se přece nesmí!8Chamor s nimi začal vyjednávat: „Můj syn Šechem prahne po vaší dceři celou duší; dejte mu ji, prosím, za ženu.9Spřízněte se s námi – dávejte nám své dcery a berte si naše.10Když budete bydlet u nás, bude celá země před vámi. Bydlete v ní, obchodujte a mějte ji za svou!“11Šechem pak jejímu otci a jejím bratrům řekl: „Moc vás prosím; dám vám, cokoli si řeknete!12Uložte mi vysoké věno a mnoho darů a já dám, kolik mi řeknete, jen mi tu dívku dejte za ženu!“13Jákobovi synové odpověděli Šechemovi a Chamorovi lstivě, neboť poskvrnil jejich sestru Dínu.14Řekli jim: „Nic takového nemůžeme udělat. Dát svou sestru neobřezanému muži – to by pro nás byla hanba!15Vyhovíme vám, jen když budete jako my. Ať se každý z vás, kdo je mužského pohlaví, dá obřezat.16Pak vám budeme dávat své dcery a brát si vaše, budeme bydlet s vámi a budeme jeden lid.17Pokud nás však neposlechnete a neobřežete se, vezmeme si svou dceru a odejdeme.“18Jejich slova se Chamorovi i jeho synu Šechemovi zalíbila19a ten mládenec neváhal tu věc vykonat, neboť po Jákobově dceři velmi toužil. (Šechem byl z celé rodiny svého otce ten nejváženější.)20Chamor a jeho syn Šechem tedy přišli k bráně svého města a promluvili k tamním měšťanům:21„Tito muži se k nám chovají pokojně. Ať tedy bydlí v této zemi a obchodují v ní. Hle, země je přece dost prostorná i pro ně; berme si tedy jejich dcery za ženy a své dcery dávejme jim.22Vyhoví nám ovšem a budou s námi bydlet jako jeden lid jen s touto podmínkou: každý z nás, kdo je mužského pohlaví, se musí dát obřezat, jako jsou obřezaní oni.23Nebudou snad potom jejich stáda, jejich majetek a všechna jejich zvířata naše? Vyhovme jim tedy, ať bydlí u nás!“24A tak všichni, kdo vycházeli z brány jeho města, poslechli Chamora i jeho syna Šechema a dali se obřezat: každý, kdo byl mužského pohlaví, každý, kdo vycházel z brány toho města.25Třetího dne, když měli největší bolesti, se dva Jákobovi synové, Dínini bratři Šimeon a Levi, chopili každý svého meče, v bezpečí vešli do města a pobili všechny, kdo byli mužského pohlaví.26Také Chamora a jeho syna Šechema zabili ostřím meče. Vzali Dínu z Šechemova domu a odešli.27Jákobovi synové pak přišli k pobitým a vyplenili město, kde byla poskvrněna jejich sestra.28Vzali jejich brav, skot i osly, cokoli bylo ve městě i na poli –29všechno jejich bohatství. Všechny jejich děti a ženy zajali a vše, co bylo v domech, vyplenili.30Jákob pak Šimeonovi a Levimu vyčetl: „Přivedli jste mě do neštěstí! Zošklivili jste mě obyvatelům země, Kanaáncům i Perizejcům. Mám jen hrstku mužů; spojí-li se proti mně, zabijí mě a budu vyhlazen – já i můj dům!“31Oni však řekli: „To měl s naší sestrou zacházet jako s nevěstkou?“