1Die beiden Engel kamen am Abend nach Sodom. Lot saß im Stadttor von Sodom. Als er sie sah, erhob er sich, trat auf sie zu, warf sich mit dem Gesicht zur Erde nieder (1Mo 13,12)2und sagte: Bitte, meine Herren, kehrt doch im Haus eures Knechtes ein, bleibt über Nacht und wascht euch die Füße! Am Morgen könnt ihr euren Weg fortsetzen. Nein, sagten sie, wir wollen auf dem Platz übernachten.3Er bedrängte sie so sehr, dass sie bei ihm einkehrten und in sein Haus kamen. Er bereitete ihnen ein Mahl, ließ ungesäuerte Brote backen und sie aßen.4Sie waren noch nicht schlafen gegangen, da umstellten die Männer der Stadt das Haus, die Männer von Sodom, Jung und Alt, alles Volk von weit und breit.5Sie riefen nach Lot und fragten ihn: Wo sind die Männer, die heute Nacht zu dir gekommen sind? Bring sie zu uns heraus, wir wollen mit ihnen verkehren. (Ri 19,22)6Da ging Lot zu ihnen hinaus vor die Tür, schloss sie hinter sich zu7und sagte: Meine Brüder, tut doch nicht das Böse!8Seht doch, ich habe zwei Töchter, die noch nicht mit einem Mann verkehrt haben. Ich will sie zu euch herausbringen. Dann tut mit ihnen, was euch gefällt. Nur diesen Männern tut nichts; denn deshalb sind sie ja unter den Schutz meines Daches getreten. (Ri 19,23)9Sie aber sagten: Geh weg! Und sie sagten: Kommt da so einer daher, ein Fremder, und will sich als Richter aufspielen! Nun wollen wir dir Böseres antun, noch mehr als ihnen. Sie setzten dem Mann, nämlich Lot, arg zu und waren schon dabei, die Tür aufzubrechen.10Da streckten jene Männer die Hand aus, zogen Lot zu sich ins Haus und sperrten die Tür zu.11Dann schlugen sie die Männer draußen vor dem Haus, Groß und Klein, mit Blindheit, sodass sie sich vergebens bemühten, den Eingang zu finden.12Die Männer sagten zu Lot: Wer gehört hier noch zu dir? Ein Schwiegersohn, Söhne, Töchter oder sonst jemand in der Stadt? Bring sie weg von diesem Ort!13Wir wollen diesen Ort vernichten; denn groß ist das Klagegeschrei, das über sie zum HERRN gedrungen ist. Der HERR hat uns geschickt, die Stadt zu vernichten. (1Mo 13,13)14Da ging Lot hinaus, redete auf seine Schwiegersöhne ein, die seine Töchter heiraten wollten, und sagte: Macht euch auf und verlasst diesen Ort; denn der HERR will die Stadt vernichten. Aber seine Schwiegersöhne meinten, er mache nur Spaß.15Als die Morgenröte aufstieg, drängten die Engel Lot zur Eile und sagten: Auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht wegen der Schuld der Stadt hinweggerafft wirst!16Da er noch zögerte, fassten die Männer seine Hand, die Hand seiner Frau und die Hand seiner beiden Töchter, weil der HERR mit ihm Mitleid hatte. Sie führten ihn hinaus und ließen ihn erst draußen vor der Stadt los.17Während die Männer sie hinaus ins Freie führten, sagte der eine: Rette dich, es geht um dein Leben! Sieh dich nicht um und bleib im ganzen Umkreis nicht stehen! Rette dich ins Gebirge, sonst wirst du weggerafft!18Lot aber sagte zu ihnen: Nicht doch, mein Herr!19Siehe, dein Knecht hat Gnade in deinen Augen gefunden. Du hast mir große Gunst erwiesen und mir mein Leben bewahrt. Ich kann mich nicht ins Gebirge retten, ohne dass mich das Unheil vorher ereilt und ich sterben muss.20Siehe doch, die Stadt in der Nähe, dorthin könnte man fliehen. Sie ist doch klein; dorthin kann ich mich retten. Ist sie nicht klein? So könnte ich am Leben bleiben.21Er antwortete ihm: Siehe, auch das will ich dir gewähren und die Stadt, von der du sprichst, nicht zum Einsturz bringen.22Schnell, rette dich dorthin; denn ich kann nichts unternehmen, bevor du dort angekommen bist. Deshalb gab er der Stadt den Namen Zoar, die Kleine.23Als die Sonne über dem Land aufgegangen und Lot in Zoar angekommen war,24ließ der HERR auf Sodom und Gomorra Schwefel und Feuer regnen, vom HERRN, vom Himmel herab.25Er ließ ihre Städte einstürzen mitsamt ihrem ganzen Umkreis, auch alle Einwohner der Städte und alles, was auf den Feldern wuchs.26Als sich aber seine Frau hinter ihm umblickte, wurde sie zu einer Salzsäule. (Lk 17,32)27Am frühen Morgen begab sich Abraham an den Ort, an dem er dem HERRN gegenübergestanden hatte.28Er schaute gegen Sodom und Gomorra und auf das ganze Gebiet im Umkreis. Er schaute hin und siehe: Qualm stieg von der Erde auf wie der Qualm aus einem Schmelzofen.29Als Gott die Städte der Gegend vernichtete, gedachte Gott Abrahams und geleitete Lot mitten aus der Zerstörung heraus, während er die Städte, in denen Lot gewohnt hatte, einstürzen ließ.
Lots Töchter
30Lot zog von Zoar hinauf und ließ sich mit seinen beiden Töchtern im Gebirge nieder. Er fürchtete sich nämlich, in Zoar zu bleiben. Er wohnte in einer Höhle, er und seine beiden Töchter.31Eines Tages sagte die Ältere zur Jüngeren: Unser Vater wird alt und einen Mann, der mit uns verkehrt, wie es in aller Welt üblich ist, gibt es nicht.32Komm, geben wir unserem Vater Wein zu trinken und legen wir uns zu ihm, damit wir durch unseren Vater Nachkommen erhalten.33Sie gaben also ihrem Vater in jener Nacht Wein zu trinken; dann kam die Ältere und legte sich zu ihrem Vater. Er merkte nicht, wie sie sich hinlegte und wie sie aufstand.34Am anderen Tag sagte die Ältere zur Jüngeren: Siehe, ich habe gestern bei meinem Vater gelegen. Geben wir ihm auch heute Nacht Wein zu trinken, dann komm und leg du dich zu ihm! So werden wir durch unseren Vater Nachkommen erhalten.35Sie gaben ihrem Vater also auch in jener Nacht Wein zu trinken; dann machte sich die Jüngere auf und legte sich zu ihm. Er merkte nicht, wie sie sich hinlegte und wie sie aufstand.36Beide Töchter Lots wurden von ihrem Vater schwanger.37Die Ältere gebar einen Sohn und gab ihm den Namen Moab. Er gilt als Stammvater der Moabiter bis heute.38Auch die Jüngere gebar einen Sohn und gab ihm den Namen Ben-Ammi. Er gilt als Stammvater der Ammoniter bis heute.
1Und die beiden Engel kamen am Abend nach Sodom, als Lot ⟨gerade⟩ im Tor von Sodom saß. Und als Lot sie sah, stand er auf, ⟨ging⟩ ihnen entgegen und verneigte sich mit dem Gesicht zur Erde; (1Mo 13,12; 1Mo 18,22; Rut 4,1; Hi 29,7)2und er sprach: Ach, siehe, meine Herren! Kehrt doch ein in das Haus eures Knechtes, und übernachtet, und wascht eure Füße; morgen früh mögt ihr ⟨dann⟩ eures Weges ziehen! Aber sie sagten: Nein, sondern wir wollen auf dem Platz[1] übernachten. (Ri 19,20; 2Sam 11,8; Hi 31,32)3Als er jedoch sehr in sie drang, kehrten sie bei ihm ein und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Mahl, backte ungesäuertes Brot, und sie aßen. (1Mo 18,6)4Noch hatten sie sich nicht niedergelegt, da umringten die Männer der Stadt, die Männer von Sodom, das Haus, vom Knaben bis zum Greis, das ganze Volk von allen Enden[2] ⟨der Stadt⟩.5Und sie riefen nach Lot und sagten zu ihm: Wo sind die Männer, die diese Nacht zu dir gekommen sind? Führe sie zu uns heraus, dass wir sie erkennen! (3Mo 18,22; 3Mo 20,13; Ri 19,22; Röm 1,24; Jud 1,7)6Da trat Lot zu ihnen hinaus an den Eingang und schloss die Tür hinter sich zu;7und er sagte: Tut doch nichts Böses, meine Brüder!8Seht doch, ich habe zwei Töchter, die keinen Mann erkannt haben; die will ich zu euch herausbringen. Tut ihnen, wie es gut ist in euren Augen! Nur diesen Männern tut nichts, da sie nun einmal unter den Schatten meines Daches[3] gekommen sind! (Ri 19,23)9Aber sie sagten: Zurück da! Und sie sagten: Da ist einer allein gekommen, sich als Fremder ⟨hier⟩ aufzuhalten, und will sich ⟨schon⟩ als Richter aufspielen[4]! Nun, wir wollen dir Schlimmeres antun als jenen. Und sie drangen hart ein auf den Mann, auf Lot, und machten sich daran, die Tür aufzubrechen. (2Mo 2,14; Spr 9,7)10Da streckten die Männer ihre Hand aus und brachten Lot zu sich herein ins Haus; und die Tür verschlossen sie.11Die Männer aber, die am Eingang des Hauses waren, schlugen sie mit Blindheit, vom kleinsten bis zum größten, sodass sie sich vergeblich mühten[5], den Eingang zu finden. (2Kön 6,18)12Und die Männer sagten zu Lot: Hast du hier noch jemanden? Einen Schwiegersohn und deine Söhne und deine Töchter oder einen, der sonst ⟨noch⟩ in der Stadt zu dir gehört? Führe ⟨sie⟩ hinaus[6] aus diesem Ort! (4Mo 16,26)13Denn wir werden diesen Ort vernichten, weil das Geschrei über sie[7] groß geworden ist vor dem HERRN; und der HERR hat uns gesandt, die Stadt[8] zu vernichten. (1Mo 18,20; 4Mo 16,21)14Da ging Lot hinaus und redete zu seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter nehmen sollten, und sagte: Macht euch auf, geht aus diesem Ort! Denn der HERR wird die Stadt vernichten. Aber er war in den Augen seiner Schwiegersöhne wie einer, der Scherz treibt.15Und sobald die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot zur Eile und sagten: Mache dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind[9], damit du nicht weggerafft wirst durch die Schuld[10] der Stadt! (Offb 18,4)16Als er aber zögerte, ergriffen die Männer seine Hand und die Hand seiner Frau und die Hand seiner beiden Töchter, weil der HERR ihn verschonen wollte, und führten ihn hinaus und ließen ihn außerhalb der Stadt.17Und es geschah, als sie sie ins Freie hinausgeführt hatten, da sprach er: Rette dich⟨, es geht⟩ um dein Leben! Sieh nicht hinter dich, und bleib nicht stehen in der ganzen Ebene[11] ⟨des Jordan⟩; rette dich auf das Gebirge, damit du nicht weggerafft wirst! (Jer 48,6; Mt 24,16; Lk 17,31)18Da sagte Lot zu ihnen: Ach, nein, Herr!19Siehe doch, dein Knecht hat Gunst gefunden in deinen Augen, und du hast deine Gnade, die du an mir erwiesen hast, groß gemacht, meine Seele am Leben zu erhalten. Aber ich kann mich nicht auf das Gebirge retten, es könnte das Unheil mich ereilen[12], dass ich sterbe. (1Mo 6,8)20Siehe doch, diese Stadt da ist nahe, dahin zu fliehen, sie ist ja ⟨nur⟩ klein[13]; ich könnte mich doch dahin retten – ist sie nicht klein[14]? –, damit meine Seele am Leben bleibt.21Da sprach er zu ihm: Siehe, auch darin habe ich Rücksicht auf dich genommen[15], dass ich die Stadt nicht umkehre, von der du geredet hast. (2Mo 33,17)22Schnell, rette dich dorthin! Denn ich kann nichts tun, bis du dorthin gekommen bist. Daher nennt man die Stadt Zoar[16]. (5Mo 34,3; Jes 15,5)23Die Sonne ging über der Erde auf, als Lot nach Zoar kam.24Da ließ der HERR auf Sodom und auf Gomorra Schwefel und Feuer regnen von dem HERRN aus dem Himmel (5Mo 29,22; Hi 18,15; Ps 11,6; Jes 1,9; Jes 13,19; Kla 4,6; Am 4,11; Lk 17,29; 2Petr 2,6; Offb 14,10)25und kehrte diese Städte um und die ganze Ebene[17] ⟨des Jordan⟩ und alle Bewohner der Städte und das Gewächs des Erdbodens. (1Mo 13,10; Jer 20,16; Jer 23,14; Zef 2,9; Mt 10,15)26Aber seine Frau sah sich hinter ihm um; da wurde sie zu einer Salzsäule. (Lk 17,31)27Und Abraham machte sich früh am Morgen auf an den Ort, wo er vor dem HERRN gestanden hatte. (1Mo 18,22)28Und er blickte hinab auf die Fläche von Sodom und Gomorra und auf die ganze Fläche des Landes ⟨in⟩ der Ebene[18] ⟨des Jordan⟩, und er sah: Und siehe, Rauch stieg vom Land auf, wie der Rauch eines Schmelzofens. (2Mo 19,18; Mal 3,2; Offb 9,2)29Und es geschah, als Gott die Städte der Ebene[19] ⟨des Jordan⟩ vernichtete, da dachte Gott an Abraham und geleitete Lot mitten aus der Umkehrung, als er die Städte umkehrte, in denen Lot gewohnt hatte. (1Mo 8,1; 2Petr 2,7)
Lot und seine Töchter
30Lot aber zog von Zoar hinauf und wohnte im Gebirge, ⟨er⟩ und seine beiden Töchter mit ihm; denn er fürchtete sich in Zoar zu wohnen. Und er wohnte in einer Höhle, er und seine beiden Töchter.31Und die Erstgeborene sprach zu der Jüngeren: Unser Vater ist alt, und es gibt keinen Mann im Land, der zu uns eingehen könnte nach der Weise aller Welt.32Komm, lass uns unserem Vater Wein zu trinken geben und bei ihm liegen, damit wir von unserem Vater Nachkommenschaft am Leben erhalten[20]! (3Mo 18,7)33Und sie gaben ihrem Vater in jener Nacht Wein zu trinken, und die Erstgeborene ging hinein und legte sich zu ihrem Vater; er aber merkte[21] weder ⟨etwas⟩ von ihrem Niederlegen noch von ihrem Aufstehen.34Und es geschah am Morgen, da sprach die Erstgeborene zu der Jüngeren: Siehe, ich habe mich gestern Abend zu meinem Vater gelegt. Lass uns ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, dann geh hinein, liege bei ihm, damit wir von unserem Vater Nachkommenschaft am Leben erhalten[22]!35Da gaben sie auch in dieser Nacht ihrem Vater Wein zu trinken, und die Jüngere stand auf und lag bei ihm; und er merkte[23] weder ⟨etwas⟩ von ihrem Niederlegen noch von ihrem Aufstehen.36Und die beiden Töchter Lots wurden von ihrem Vater schwanger.37Und die Erstgeborene gebar einen Sohn, und sie gab ihm den Namen Moab[24]; der ist der Vater der Moabiter[25] bis auf diesen Tag. (5Mo 2,9)38Und die Jüngere, auch sie gebar einen Sohn, und sie gab ihm den Namen Ben-Ammi[26]. Der ist der Vater der Söhne Ammon bis auf diesen Tag. (5Mo 2,19; 1Sam 14,47; Ps 83,9; Zef 2,8)
1Die zwei Engel kamen nach Sodom am Abend; Lot aber saß zu Sodom unter dem Tor. Und als er sie sah, stand er auf, ging ihnen entgegen und neigte sich bis zur Erde (1Mo 18,22)2und sprach: Siehe, liebe Herren, kehrt doch ein im Hause eures Knechts, bleibt über Nacht und lasst eure Füße waschen. Frühmorgens mögt ihr aufbrechen und eure Straße ziehen. Aber sie sprachen: Nein, wir wollen über Nacht im Freien bleiben.3Da nötigte er sie sehr und sie kehrten zu ihm ein und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Mahl und backte ungesäuerte Brote, und sie aßen.4Aber ehe sie sich legten, kamen die Männer der Stadt Sodom und umgaben das Haus, Jung und Alt, das ganze Volk aus allen Enden,5und riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die zu dir gekommen sind diese Nacht? Gib sie heraus, dass wir ihnen beiwohnen. (3Mo 18,22; Ri 19,22; Röm 1,27)6Lot ging heraus zu ihnen vor die Tür und schloss die Tür hinter sich zu7und sprach: Ach, liebe Brüder, tut nicht so übel!8Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich euch herausgeben, und dann tut mit ihnen, was euch gefällt; aber diesen Männern tut nichts, denn darum sind sie unter den Schatten meines Dachs gekommen.9Sie aber sprachen: Weg mit dir! Und sprachen auch: Du bist der einzige Fremdling hier und willst regieren? Wohlan, wir wollen dich noch übler plagen als jene. Und sie drangen hart ein auf den Mann Lot. Doch als sie hinzuliefen und die Tür aufbrechen wollten, (2Petr 2,7)10griffen die Männer hinaus und zogen Lot herein zu sich ins Haus und schlossen die Tür zu.11Und sie schlugen die Leute vor der Tür des Hauses, Klein und Groß, mit Blindheit, sodass sie sich vergebens mühten, die Tür zu finden. (2Kön 6,18)12Und die Männer sprachen zu Lot: Hast du noch jemanden hier? Einen Schwiegersohn? Deine Söhne und Töchter? Wer noch zu dir gehört in der Stadt, den führe weg von dieser Stätte.13Denn wir werden diese Stätte verderben, weil das Geschrei über sie groß ist vor dem HERRN; der hat uns gesandt, sie zu verderben. (1Mo 18,20)14Da ging Lot hinaus und redete mit den Männern, die seine Töchter heiraten sollten: Macht euch auf und geht aus diesem Ort, denn der HERR wird diese Stadt verderben. Die aber meinten, er scherze. (4Mo 16,21)15Als nun die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot zur Eile und sprachen: Mach dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht auch umkommst in der Missetat dieser Stadt.16Als er aber zögerte, ergriffen die Männer ihn und seine Frau und seine beiden Töchter bei der Hand, weil der HERR ihn verschonen wollte, und führten ihn hinaus und ließen ihn erst draußen vor der Stadt wieder los.17Und als sie ihn hinausgebracht hatten, sprach der eine: Rette dein Leben und sieh nicht hinter dich, bleib auch nicht stehen in dieser ganzen Gegend. Auf das Gebirge rette dich, damit du nicht umkommst! (Mt 24,16)18Aber Lot sprach zu ihnen: Ach nein, Herr!19Siehe, dein Knecht hat Gnade gefunden vor deinen Augen, und du hast deine Barmherzigkeit groß gemacht, die du an mir getan hast, als du mich am Leben erhieltest. Ich kann mich nicht auf das Gebirge retten; es könnte mich sonst das Unheil ereilen, sodass ich stürbe.20Siehe, da ist eine Stadt nahe, in die ich fliehen kann, und sie ist klein. Dahin will ich mich retten, dass ich am Leben bleibe. Ist sie nicht klein?[1]21Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe auch darin dich angesehen, dass ich die Stadt nicht zerstöre, von der du geredet hast.22Eile und rette dich dahin; denn ich kann nichts tun, bis du hineinkommst. Daher ist diese Stadt Zoar genannt.23Und die Sonne war aufgegangen auf Erden, als Lot nach Zoar kam.24Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra (5Mo 29,22; Ps 11,6; Jes 1,9; Jes 13,19; Am 4,11; Lk 17,29; 2Petr 2,6; Offb 14,10)25und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war.26Und Lots Frau sah hinter sich und ward zur Salzsäule. (Lk 17,32)27Abraham aber machte sich früh am Morgen auf an den Ort, wo er vor dem HERRN gestanden hatte,28und wandte sein Angesicht gegen Sodom und Gomorra und alles Land dieser Gegend und schaute, und siehe, da ging ein Rauch auf vom Lande wie der Rauch von einem Ofen.29Und es geschah, als Gott die Städte in der Gegend vernichtete, gedachte er an Abraham und geleitete Lot aus den Städten, die er zerstörte, in denen Lot gewohnt hatte.
Lot und seine Töchter
30Und Lot zog weg von Zoar und blieb auf dem Gebirge mit seinen beiden Töchtern; denn er fürchtete sich, in Zoar zu bleiben; und so blieb er in einer Höhle mit seinen beiden Töchtern.31Da sprach die ältere zu der jüngeren: Unser Vater ist alt und kein Mann ist mehr im Lande, der zu uns eingehen könnte nach aller Welt Weise.32So komm, lass uns unserm Vater Wein zu trinken geben und bei ihm schlafen, dass wir uns Nachkommen schaffen von unserm Vater. (3Mo 18,7)33Da gaben sie ihrem Vater Wein zu trinken in derselben Nacht. Und die erste ging hinein und legte sich zu ihrem Vater; und er ward’s nicht gewahr, als sie sich legte noch als sie aufstand.34Am Morgen sprach die ältere zu der jüngeren: Siehe, ich habe gestern bei meinem Vater gelegen. Lass uns ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, dass du hineingehst und dich zu ihm legst, damit wir uns Nachkommen schaffen von unserm Vater.35Da gaben sie ihrem Vater auch diese Nacht Wein zu trinken. Und die jüngere machte sich auch auf und legte sich zu ihm; und er ward’s nicht gewahr, als sie sich legte noch als sie aufstand.36So wurden die beiden Töchter Lots schwanger von ihrem Vater.37Und die ältere gebar einen Sohn, den nannte sie Moab. Von dem kommen her die Moabiter bis auf den heutigen Tag. (5Mo 2,9)38Und die jüngere gebar auch einen Sohn, den nannte sie Ben-Ammi. Von dem kommen her die Ammoniter bis auf den heutigen Tag. (5Mo 2,19; 5Mo 23,4)
1Und die zwei Engel kamen am Abend nach Sodom. Lot aber saß in Sodom unter dem Tor; und als er sie sah, stand er auf, ging ihnen entgegen und verneigte sich, das Angesicht zur Erde gewandt, (Rut 4,1; Hi 29,7)2und sprach: Siehe, meine Herren! Kehrt ein in das Haus eures Knechtes und bleibt über Nacht und wascht eure Füße; so mögt ihr am Morgen früh aufstehen und euren Weg ziehen! Sie aber sprachen: Nein, sondern wir wollen im Freien übernachten! (1Mo 43,24; Ri 19,15)3Er aber drang sehr in sie. Da kehrten sie bei ihm ein und kamen in sein Haus. Und er bereitete ihnen ein Mahl und machte ungesäuerte Brotfladen; und sie aßen. (1Mo 18,6; 2Kön 4,8; Apg 16,15)4Aber ehe sie sich hinlegten, umringten die Männer der Stadt das Haus, die Männer von Sodom, Jung und Alt, das ganze Volk aus allen Enden, (1Mo 13,13)5und riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die diese Nacht zu dir gekommen sind? Bring sie heraus zu uns, damit wir uns über sie hermachen! (1Mo 18,20; 3Mo 20,13; Ri 19,22; Röm 1,24; Röm 1,27; Jud 1,7)6Da ging Lot zu ihnen hinaus an den Eingang und schloss die Tür hinter sich zu. (Ri 19,23)7Und sprach: Ach, meine Brüder, versündigt euch doch nicht! (3Mo 18,22)8Siehe, ich habe zwei Töchter, die haben noch keinen Mann erkannt; die will ich zu euch hinausführen, damit ihr mit ihnen tut, wie es gut ist in euren Augen; nur diesen Männern tut nichts, denn sie sind doch unter den Schatten meines Daches gekommen! (Ri 19,24)9Sie aber sprachen: Mach, dass du fortkommst! Und sie sagten: Der ist der einzige Fremdling hier und will den Richter spielen! Nun wollen wir’s mit dir noch schlimmer treiben als mit ihnen! Und sie drangen heftig auf den Mann Lot ein und machten sich daran, die Tür aufzubrechen. (2Mo 2,14; 2Petr 2,7)10Da streckten die Männer ihre Hände hinaus und zogen Lot zu sich hinein und schlossen die Tür zu. (1Mo 7,16; Offb 3,7)11Und sie schlugen die Männer vor der Haustür mit Blindheit, Klein und Groß, sodass sie müde wurden, die Tür zu suchen. (2Kön 6,18)12Und die Männer sprachen zu Lot: Hast du noch jemand hier, einen Schwiegersohn oder Söhne oder Töchter? Wer in der Stadt zu dir gehört, den führe hinaus aus diesem Ort! (Jos 6,22)13Denn wir werden diesen Ort verderben, weil das Geschrei über sie groß ist vor dem HERRN; und der HERR hat uns gesandt, [den Ort] zu verderben! (1Mo 18,20; 1Chr 21,15; Jes 37,36)14Da ging Lot hinaus und redete mit seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter nehmen sollten, und sprach: Macht euch auf, geht hinaus aus diesem Ort; denn der HERR wird diese Stadt verderben! Aber er war in den Augen seiner Schwiegersöhne wie einer, der scherzt. (4Mo 16,26; Jer 51,6; Lk 17,28; 2Petr 2,6)15Als nun die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot und sprachen: Mache dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht umkommst in der Bestrafung dieser Stadt! (2Kor 6,17; Offb 18,4)16Als er aber noch zögerte, ergriffen die Männer ihn und seine Frau und seine beiden Töchter bei der Hand, weil der HERR ihn verschonen wollte; und sie führten ihn hinaus und ließen ihn draußen vor der Stadt. (Mal 3,18; Röm 9,16)17Und es geschah, als sie sie hinausgeführt hatten, da sprach einer: Rette deine Seele! Und schaue nicht zurück; steh auch nicht still in dieser ganzen Umgegend! Rette dich ins Bergland[1], damit du nicht weggerafft wirst! (Mt 24,16; Lk 9,62)18Aber Lot sprach zu ihnen: Ach nein, mein Herr!19Siehe doch, dein Knecht hat vor deinen Augen Gnade gefunden, und du hast mir große Barmherzigkeit erwiesen, dass du meine Seele am Leben erhalten hast. Aber auf das Bergland kann ich mich nicht retten; das Unglück könnte mich ereilen, sodass ich sterben müsste! (Jes 38,17)20Siehe, jene Stadt dort ist so nahe, dass ich dahin fliehen könnte; und sie ist klein. Ach, lass mich dahin fliehen! Ist sie nicht klein? Nur dass meine Seele am Leben bleibt! (1Mo 12,13; Ps 119,175)21Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe dich auch in dieser Sache erhört, dass ich die Stadt nicht zerstöre, von der du geredet hast. (Ps 34,16; 2Petr 2,7; 2Petr 2,9)22Eile, rette dich dorthin; denn ich kann nichts tun, bis du hineingekommen bist! — Daher wird die Stadt Zoar genannt. (1Mo 14,2; Jes 15,5; Jer 48,34)
Gottes Gericht über Sodom und Gomorra
23Und die Sonne ging auf über der Erde, als Lot nach Zoar kam. (1Mo 13,10)24Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen auf Sodom und Gomorra, vom HERRN, vom Himmel herab, (5Mo 29,23; Jes 13,19; Kla 4,6; Am 4,11; Zef 2,9; Lk 17,29; 2Petr 2,6; Jud 1,7)25und er zerstörte die Städte und die ganze Umgebung und alle Einwohner der Städte und was auf dem Erdboden gewachsen war. (Ps 107,33; Mt 11,23)26Und [Lots] Frau schaute zurück hinter seinem Rücken; da wurde sie zu einer Salzsäule. (1Mo 18,17; Lk 17,31)27Abraham aber begab sich früh am Morgen zu dem Ort, wo er vor dem HERRN gestanden hatte. (1Mo 19,22)28Und er blickte hinab auf Sodom und Gomorra und auf das ganze Land jener Gegend und sah sich um, und siehe, ein Rauch ging auf von dem Land, wie der Rauch eines Schmelzofens. (2Petr 3,10; Offb 18,8; Offb 19,3)29Und es geschah, als Gott die Städte in jener Ebene verderbte, da gedachte Gott an Abraham, und er führte Lot mitten aus dem Verderben, als er die Städte verderbte, in denen Lot gewohnt hatte. (Ps 145,18)
Lot und seine Töchter. Die Entstehung der Moabiter und Ammoniter
30Und Lot ging von Zoar hinauf und blieb mit seinen beiden Töchtern auf dem Bergland; denn er fürchtete sich, in Zoar zu bleiben; und er wohnte mit seinen Töchtern in einer Höhle. (1Mo 19,17; 1Mo 19,19; 1Mo 19,22)31Da sprach die Ältere zu der Jüngeren: Unser Vater ist alt, und es ist kein Mann mehr auf der Erde, der zu uns kommen könnte nach der Weise aller Welt. (5Mo 25,5)32So komm, wir wollen unserem Vater Wein zu trinken geben und bei ihm liegen, damit wir von unserem Vater Nachkommenschaft erhalten! (Hab 2,15; Röm 3,8)33So gaben sie ihrem Vater Wein zu trinken in derselben Nacht. Und die Ältere ging und legte sich zu ihrem Vater, und er erkannte es nicht, weder als sie sich legte, noch als sie aufstand. (3Mo 18,6; Spr 23,31)34Und es geschah am Morgen, da sprach die Ältere zu der Jüngeren: Siehe, ich bin gestern bei meinem Vater gelegen; wir wollen ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, dass du hingehst und dich zu ihm legst, damit wir von unserem Vater Nachkommenschaft erhalten! (1Mo 19,32)35So gaben sie ihrem Vater auch in jener Nacht Wein zu trinken. Und die Jüngere machte sich auf und legte sich zu ihm, und er merkte es nicht, weder als sie sich legte, noch als sie aufstand. (1Mo 9,21; 1Mo 19,33)36So wurden die beiden Töchter Lots schwanger von ihrem Vater. (1Mo 19,32)37Und die Ältere gebar einen Sohn, den nannte sie Moab; der wurde der Vater der heutigen Moabiter. (5Mo 2,9; 5Mo 23,3; Neh 13,1; Zef 2,9)38Und die Jüngere gebar auch einen Sohn, den nannte sie Ben-Ammi; der wurde der Vater der heutigen Ammoniter. (5Mo 2,19; 5Mo 23,4)
1Večer dorazili ti dva andělé do Sodomy. Lot seděl v sodomské bráně, a jakmile je spatřil, vstal a šel jim naproti. Poklonil se tváří k zemi2a řekl: „Snažně prosím, páni moji, uchylte se do domu svého služebníka! Umyjete si nohy, přenocujete, a až ráno vstanete, vydáte se znovu na cestu.“ „To ne,“ odpověděli. „Přenocujeme na tomto prostranství.“3Když však na ně velmi naléhal, uchýlili se k němu a vešli do jeho domu. Vystrojil jim tedy hostinu a napekl nekvašené chleby a oni jedli.4Ale než ulehli, obklíčili dům obyvatelé města, sodomští muži od mladíků až po starce, všechen lid ze všech stran.5„Kde jsou ti muži, co k tobě přišli na noc?“ volali na Lota. „Vyveď je k nám, ať si jich užijeme!“6Lot k nim tedy vyšel do vchodu, zavřel za sebou dveře7a řekl: „Bratři moji, nedělejte prosím nic zlého!8Hle, mám dvě dcery, které ještě nepoznaly muže; vyvedu je k vám. Udělejte s nimi, co se vám zlíbí, jen nic nedělejte těm mužům – vešli přece pod ochranu mé střechy.“9Oni však zvolali: „Uhni stranou! Tenhle přistěhovalec nám tu bude dělat soudce? Naložíme s tebou hůř než s nimi!“ Tehdy se na Lota prudce vrhli a chystali se vylomit dveře.10Ti dva však vystrčili ruce, vtáhli Lota k sobě do domu a dveře zase zavřeli.11A ty muže u vchodu do domu, od nejmenších po největší, ranili slepotou, takže marně hledali vchod.12Potom ti dva Lotovi řekli: „Koho tu ještě máš – zetě, syny, dcery? Kohokoli máš ve městě, odveď je odsud,13neboť toto místo zničíme. Jejich křik se před Hospodinem tak rozmohl, že nás Hospodin poslal, abychom je zničili.“14Lot tedy šel promluvit se svými zeti, kteří si měli brát jeho dcery: „Vstaňte a pojďte odsud pryč, neboť Hospodin toto město zničí!“ Jeho zeťové si však mysleli, že žertuje.15Když začalo svítat, andělé na Lota naléhali: „Vstaň, vezmi svou ženu a své dvě dcery, které tu jsou, aby tě nesmetl trest tohoto města.“16Když však otálel, vzali ho ti muži za ruku a také jeho ženu i obě dcery, neboť se nad ním Hospodin smiloval. Odvedli ho ven a teprve za městem ho propustili.17Když ho vedli ven, jeden z nich řekl: „Utíkej o život! Neohlížej se a nikde na této rovině se nezastavuj. Uteč do hor, abys nebyl smeten.“18Lot jim ale řekl: „Prosím ne, Pane můj!19Jsi ke svému služebníku nesmírně laskav. Prokázal jsi mi veliké milosrdenství, když jsi mi zachránil život. Já však nebudu moci utéct do hor, a tak mne to neštěstí postihne a zemřu.20Pohleď prosím, tamto město je dost blízko, abych tam utekl, a je maličké. Nech mě prosím utéct do něj – vždyť je tak malé – a zůstanu naživu.“21On odvětil: „Hle, i v této věci jsem tě vyslyšel; město, o němž jsi mluvil, nevydám zkáze.22Pospěš si! Uteč tam, neboť nebudu moci nic udělat, dokud tam nepřijdeš.“ (A proto se to město jmenuje Coar, Maličké.)23Když Lot vešel do Coaru, vycházelo nad zemí slunce.24A Hospodin dštil na Sodomu a Gomoru síru a oheň; bylo to od Hospodina z nebe.25Ona města s celou okolní rovinou, se všemi obyvateli i se vším, co roste ze země, propadla zkáze.26Lotova žena se však ohlédla zpět a proměnila se v solný sloup.27Druhého dne časně zrána Abraham odešel k místu, kde předtím stál před Hospodinem.28Když se podíval k Sodomě a Gomoře a na celou tu rovinu, viděl, jak ze země stoupá kouř jako z pece.29Tenkrát, když Bůh ničil města oné roviny, pamatoval na Abrahama a propustil Lota zprostřed zkázy, jež zachvátila města, v nichž Lot bydlel.
Lotovy dcery
30Lot potom z Coaru odešel a bydlel se svými dvěma dcerami v horách, neboť se bál bydlet v Coaru. Bydlel tedy se svými dvěma dcerami v jeskyni.31Prvorozená jednou řekla té mladší: „Náš otec je starý a v celém kraji není nikdo, s kým bychom mohly otěhotnět běžným způsobem.32Pojďme, opijme svého otce vínem a spěme s ním, abychom zachovaly símě našeho otce.“33A tak té noci opily svého otce vínem. Prvorozená šla spát se svým otcem, který nic nevěděl, ani když ulehla, ani když vstala.34Druhého dne pak prvorozená řekla té mladší: „Hle, včera v noci jsem spala se svým otcem. Opijme ho vínem také dnešní noc. Potom jdi a spi s ním, abychom zachovaly símě svého otce.“35I té noci tedy opily svého otce vínem. Ta mladší s ním šla spát, on však nic nevěděl, ani když ulehla, ani když vstala.36Tak obě Lotovy dcery otěhotněly ze svého otce.37Prvorozená pak porodila syna a dala mu jméno Moáb, Z otce vzešlý. Ten je otcem Moábských až do dnešního dne.38I ta mladší porodila syna a dala mu jméno Ben-amí, Syn mého příbuzného. Ten je otcem Amonců až do dnešního dne.
1The two angels came to Sodom in the evening, and Lot was sitting in the gate of Sodom. When Lot saw them, he rose to meet them and bowed himself with his face to the earth (1Mo 18,22)2and said, “My lords, please turn aside to your servant’s house and spend the night and wash your feet. Then you may rise up early and go on your way.” They said, “No; we will spend the night in the town square.” (1Mo 18,4; Ri 4,18; Lk 24,28; Hebr 13,2)3But he pressed them strongly; so they turned aside to him and entered his house. And he made them a feast and baked unleavened bread, and they ate.4But before they lay down, the men of the city, the men of Sodom, both young and old, all the people to the last man, surrounded the house.5And they called to Lot, “Where are the men who came to you tonight? Bring them out to us, that we may know them.” (Ri 19,22; Jes 3,9; Jes 13,13; Röm 1,24; Röm 1,27; Jud 1,7)6Lot went out to the men at the entrance, shut the door after him,7and said, “I beg you, my brothers, do not act so wickedly.8Behold, I have two daughters who have not known any man. Let me bring them out to you, and do to them as you please. Only do nothing to these men, for they have come under the shelter of my roof.” (Ri 19,24)9But they said, “Stand back!” And they said, “This fellow came to sojourn, and he has become the judge! Now we will deal worse with you than with them.” Then they pressed hard against the man Lot, and drew near to break the door down. (1Mo 13,12; 2Mo 2,14)10But the men reached out their hands and brought Lot into the house with them and shut the door.11And they struck with blindness the men who were at the entrance of the house, both small and great, so that they wore themselves out groping for the door. (2Kön 6,18; Apg 13,11)12Then the men said to Lot, “Have you anyone else here? Sons-in-law, sons, daughters, or anyone you have in the city, bring them out of the place. (2Petr 2,7; 2Petr 2,9; Offb 18,4; Offb 18,5)13For we are about to destroy this place, because the outcry against its people has become great before the LORD, and the LORD has sent us to destroy it.” (1Mo 18,20)14So Lot went out and said to his sons-in-law, who were to marry his daughters, “Up! Get out of this place, for the LORD is about to destroy the city.” But he seemed to his sons-in-law to be jesting. (4Mo 16,21; 4Mo 16,26; 4Mo 16,45; Jer 51,6)15As morning dawned, the angels urged Lot, saying, “Up! Take your wife and your two daughters who are here, lest you be swept away in the punishment of the city.”16But he lingered. So the men seized him and his wife and his two daughters by the hand, the LORD being merciful to him, and they brought him out and set him outside the city. (Ps 34,22)17And as they brought them out, one said, “Escape for your life. Do not look back or stop anywhere in the valley. Escape to the hills, lest you be swept away.” (1Mo 13,10; 1Mo 19,26; Mt 24,16)18And Lot said to them, “Oh, no, my lords.19Behold, your servant has found favor in your sight, and you have shown me great kindness in saving my life. But I cannot escape to the hills, lest the disaster overtake me and I die.20Behold, this city is near enough to flee to, and it is a little one. Let me escape there—is it not a little one?—and my life will be saved!”21He said to him, “Behold, I grant you this favor also, that I will not overthrow the city of which you have spoken.22Escape there quickly, for I can do nothing till you arrive there.” Therefore the name of the city was called Zoar.[1] (1Mo 14,2)
God Destroys Sodom
23The sun had risen on the earth when Lot came to Zoar.24Then the LORD rained on Sodom and Gomorrah sulfur and fire from the LORD out of heaven. (5Mo 29,23; Jer 20,16; Jer 50,40; Kla 4,6; Am 4,11; Zef 2,9; Lk 17,29; 2Petr 2,6)25And he overthrew those cities, and all the valley, and all the inhabitants of the cities, and what grew on the ground.26But Lot’s wife, behind him, looked back, and she became a pillar of salt. (Lk 17,32)27And Abraham went early in the morning to the place where he had stood before the LORD. (1Mo 18,22)28And he looked down toward Sodom and Gomorrah and toward all the land of the valley, and he looked and, behold, the smoke of the land went up like the smoke of a furnace.29So it was that, when God destroyed the cities of the valley, God remembered Abraham and sent Lot out of the midst of the overthrow when he overthrew the cities in which Lot had lived. (1Mo 8,1)
Lot and His Daughters
30Now Lot went up out of Zoar and lived in the hills with his two daughters, for he was afraid to live in Zoar. So he lived in a cave with his two daughters. (1Mo 19,17)31And the firstborn said to the younger, “Our father is old, and there is not a man on earth to come in to us after the manner of all the earth.32Come, let us make our father drink wine, and we will lie with him, that we may preserve offspring from our father.”33So they made their father drink wine that night. And the firstborn went in and lay with her father. He did not know when she lay down or when she arose.34The next day, the firstborn said to the younger, “Behold, I lay last night with my father. Let us make him drink wine tonight also. Then you go in and lie with him, that we may preserve offspring from our father.”35So they made their father drink wine that night also. And the younger arose and lay with him, and he did not know when she lay down or when she arose.36Thus both the daughters of Lot became pregnant by their father.37The firstborn bore a son and called his name Moab.[2] He is the father of the Moabites to this day. (5Mo 2,9)38The younger also bore a son and called his name Ben-ammi.[3] He is the father of the Ammonites to this day. (5Mo 2,19)
1The two angels arrived at Sodom in the evening. Lot was sitting near the gate of the city. When Lot saw the angels, he got up to greet them. He bowed down with his face to the ground.2‘My lords’, he said, ‘please come to my house. You can wash your feet and spend the night there. Then you can go on your way early in the morning.’ ‘No’, they answered. ‘We’ll spend the night in the town square.’3But Lot wouldn’t give up. So they went with him and entered his house. He prepared a meal for them. He baked bread without using yeast. And they ate.4Before Lot and his guests had gone to bed, all the men came from every part of the city of Sodom. Young and old men alike surrounded the house.5They called out to Lot. They said, ‘Where are the men who came to you tonight? Bring them out to us. We want to have sex with them.’6Lot went outside to meet them. He shut the door behind him.7He said, ‘No, my friends. Don’t do such an evil thing.8Look, I have two daughters that no man has ever slept with. I’ll bring them out to you now. Then do to them what you want to. But don’t do anything to these men. I’ve brought them inside so they can be safe.’9‘Get out of our way!’ the men of Sodom replied to Lot. ‘You came here as an outsider. Now you want to act like a judge! We’ll treat you worse than them.’ They kept trying to force Lot to open the door. Then they moved forward to break it down.10But the angels inside reached out and pulled Lot back into the house and shut the door.11Then they made the men who were at the door of the house blind. They blinded both young and old men so that they couldn’t find the door.12The two angels said to Lot, ‘Do you have any other family members here? Do you have sons-in-law, sons, daughters or any other relatives in the city? Get them out of here!13We are going to destroy this place. Many have cried out to the LORD against the people of this city. So he has sent us to destroy it.’14Then Lot went out and spoke to his sons-in-law. They had promised to marry his daughters. He said, ‘Hurry up! Get out of this place! The LORD is about to destroy the city!’ But his sons-in-law thought he was joking.15The sun was coming up. So the angels tried to get Lot to leave. They said, ‘Hurry up! Take your wife and your two daughters who are here. Get out! If you don’t, you will be swept away when the city is destroyed.’16Lot didn’t move right away. So the men grabbed him by the hand. They also took hold of the hands of his wife and two daughters. They led all of them safely out of the city. The LORD had mercy on them.17As soon as the angels had brought them out, one of them spoke. He said, ‘Run for your lives! Don’t look back! Don’t stop anywhere in the valley! Run to the mountains! If you don’t, you will be swept away!’18But Lot said to them, ‘No, my lords! Please!19You have done me a big favour. You have been very kind to me by sparing my life. But I can’t run to the mountains. I won’t be able to escape this horrible thing that’s going to happen. And then I’ll die.20Look, here’s a town near enough to run to. It’s small. Let me run to it. It’s very small, isn’t it? Then my life will be spared.’21The LORD said to Lot, ‘All right. I will also give you what you are asking for. I will not destroy the town you are talking about.22But run there quickly. I can’t do anything until you reach it.’ The town was named Zoar. Zoar means Small.23By the time Lot reached Zoar, the sun had risen over the land.24Then the LORD sent down burning sulphur. It came down like rain on Sodom and Gomorrah. It came from the LORD. It came out of the sky.25The LORD destroyed these cities and the whole valley. All the people who were living in the cities were wiped out. So were the plants in the land.26But Lot’s wife looked back. When she did, she became a pillar made out of salt.27Early the next morning Abraham got up. He returned to the place where he had stood in front of the LORD.28He looked down towards Sodom and Gomorrah and the whole valley. He saw thick smoke rising from the land. It looked like smoke from a furnace.29So when God destroyed the cities of the valley, he showed concern for Abraham. He brought Lot out safely when he destroyed the cities where Lot had lived.
Lot and his daughters
30Lot and his two daughters left Zoar. They went to live in the mountains because Lot was afraid to stay in Zoar. So he and his daughters lived in a cave.31One day the elder daughter spoke to the younger one. She said, ‘Our father is old. People all over the earth have men to marry and have children with. We do not.32So let’s get our father to drink wine. Then we can sleep with him. We can use our father to continue our family line.’33That night they got their father to drink wine. Then the elder daughter went in and slept with him. He wasn’t aware when she lay down or when she got up.34The next day the elder daughter spoke to the younger one again. She said, ‘Last night I slept with my father. Let’s get him to drink wine again tonight. Then you go in and sleep with him. We can use our father to continue our family line.’35So they got their father to drink wine that night also. Then the younger daughter slept with him. Again he wasn’t aware when she lay down or when she got up.36So both of Lot’s daughters became pregnant by their father.37The elder daughter had a son. She named him Moab. He’s the father of the Moabites of today.38The younger daughter also had a son. She named him Ben-Ammi. He’s the father of the Ammonites of today.