Psalm 2

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Warum toben die Völker, warum ersinnen die Nationen nichtige Pläne? (Apg 4,25; Offb 11,18) 2 Die Könige der Erde stehen auf, / die Großen tun sich zusammen gegen den HERRN und seinen Gesalbten: (Offb 19,19) 3 Lasst uns ihre Fesseln zerreißen und von uns werfen ihre Stricke! 4 Er, der im Himmel thront, lacht, der HERR verspottet sie. (Ps 59,9) 5 Dann spricht er in seinem Zorn zu ihnen, in seinem Grimm wird er sie erschrecken: 6 Ich selber habe meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berg. 7 Den Beschluss des HERRN will ich kundtun./ Er sprach zu mir: Mein Sohn bist du. Ich selber habe dich heute gezeugt. (Ps 89,27; Apg 13,33; Hebr 1,5; Hebr 5,5) 8 Fordere von mir und ich gebe dir die Völker zum Erbe und zum Eigentum die Enden der Erde. (Ps 72,8; Offb 2,26) 9 Du wirst sie zerschlagen mit eisernem Stab, wie Krüge aus Ton wirst du sie zertrümmern. (Ps 110,5; Offb 12,5; Offb 19,15) 10 Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht, lasst euch warnen, ihr Richter der Erde! 11 Mit Furcht dient dem HERRN, jubelt ihm zu mit Beben, 12 küsst den Sohn, / damit er nicht zürnt und euer Weg sich nicht verliert, denn wenig nur und sein Zorn ist entbrannt. Selig alle, die bei ihm sich bergen! 

Psalm 2

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften? (Ps 46,7; Ps 83,3; Apg 4,25) 2 Es treten auf Könige der Erde, und Fürsten tun sich zusammen gegen den HERRN und gegen seinen Gesalbten: (Ps 48,5; Ps 83,6; Joh 1,41; Offb 11,18) 3 »Lasst uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!« (Jer 2,20; Jer 5,5) 4 Der im Himmel thront, lacht, der Herr spottet über sie. (Ps 37,13; Ps 59,9; Ps 123,1) 5 Dann redet er sie an in seinem Zorn, in seiner Zornglut schreckt er sie: (Jes 34,2) 6 »Habe doch ich meinen König geweiht auf Zion, meinem heiligen Berg!« (Offb 14,1) 7 Lasst mich die Anordnung des HERRN bekannt geben! Er hat zu mir gesprochen: »Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt. (Lk 1,32; Joh 1,49; Apg 13,33; Hebr 1,5) 8 Fordere von mir, und ich will dir die Nationen zum Erbteil geben und zu deinem Besitz die Enden der Erde. (Ps 82,8; Dan 7,13; Hebr 1,2) 9 Mit eisernem Stab magst du sie zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen.« (Ps 110,5; Lk 19,27; Offb 2,27) 10 Und nun, ihr Könige, handelt verständig; lasst euch zurechtweisen, ihr Richter der Erde! 11 Dient dem HERRN mit Furcht, und[1] jauchzt mit Zittern! (Phil 2,12; Hebr 12,28) 12 Küsst den Sohn[2], dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Weg; denn leicht entbrennt sein Zorn. Glücklich alle, die sich bei ihm bergen! (Ps 31,20; Ps 34,9; Ps 84,13; Spr 16,20; Jes 30,18; Offb 6,16) 

Psalm 2

Gute Nachricht Bibel 2018

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Was soll der Aufruhr unter den Völkern? Wozu schmieden sie vergebliche Pläne? (Apg 4,25; Offb 11,18) 2 Die Herrscher der Erde lehnen sich auf, die Machthaber verbünden sich gegen den HERRN und den König, den er erwählt hat:[1] (Ps 48,5; Offb 19,19) 3 »Wir wollen nicht mehr ihre Knechte sein! Auf, lasst uns die Fesseln zerreißen!« 4 Doch der Herr im Himmel lacht, er spottet nur über sie. (Ps 59,9) 5 Dann aber wird er zornig; er herrscht sie an, stürzt sie in Angst und Schrecken: 6 »Ich habe meinen König eingesetzt! Er regiert auf dem Zion, meinem heiligen Berg.« (Ps 76,3; Ps 110,1; Jes 24,21) 7 Ich gebe bekannt, was der HERR verfügt hat. Er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich dazu gemacht.[2] (2Sam 7,14; Apg 13,33) 8 Fordere von mir alle Völker, ich schenke sie dir; die ganze Erde gebe ich dir zum Besitz. (Ps 72,8) 9 Regiere sie mit eiserner Faust! Wenn du willst, zerschlag sie wie Töpfe aus Ton!« (Offb 2,27; Offb 19,15) 10 Darum nehmt Vernunft an, ihr Könige; lasst euch warnen, ihr Mächtigen der Erde! 11 Unterwerft euch dem HERRN, zittert vor ihm und jubelt ihm zu! 12 Huldigt seinem Sohn! Sonst wird er unwillig und es ist um euch geschehen; denn sein Zorn ist schnell entflammt. Wohl allen, die bei ihm Schutz suchen! 

Psalm 2

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Warum toben die Völker und murren die Nationen so vergeblich? (Apg 4,25; Offb 11,18) 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, / und die Herren halten Rat miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 »Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!« (Jer 5,5) 4 Aber der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. (Ps 59,9) 5 Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: (Jes 34,2; Offb 6,15) 6 »Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.« (Sach 8,3) 7 Kundtun will ich den Ratschluss des HERRN. Er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. (2Sam 7,14; Ps 89,27; Apg 13,33; Hebr 1,5; Hebr 5,5) 8 Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. (Dan 7,13; Hebr 1,2) 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.« (Offb 2,27; Offb 12,5; Offb 19,15) 10 So seid nun verständig, ihr Könige, und lasst euch warnen, ihr Richter auf Erden! 11 Dienet dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern. (Phil 2,12; Hebr 12,28) 12 Küsst den Sohn, dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Wohl allen, die auf ihn trauen! 

Psalm 2

Neues Leben. Die Bibel

von SCM Verlag
1 Warum toben die Völker vor Zorn? Warum schmieden sie vergebliche Pläne? (Ps 21,12; Ps 46,7; Apg 4,25) 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, die Herrscher der Welt verschwören sich gegen den HERRN und seinen Gesalbten. (Ps 48,5; Ps 74,18; Jer 5,5; Joh 1,41) 3 »Wir werden ihre Ketten zerreißen«, schreien sie, »und uns von ihrer Herrschaft befreien!« 4 Doch der Herrscher im Himmel lacht und spottet über sie. (Ps 37,12; Ps 59,9) 5 In seinem Zorn straft er sie und erschreckt sie mit seiner heftigen Wut. (Ps 76,8; Ps 78,49) 6 Denn der HERR spricht: »Ich habe meinen König auf dem Zion, meinem heiligen Berg, eingesetzt.« (Ps 3,5; Ps 45,7; Ps 48,2) 7 Der König verkündet den Beschluss des HERRN: »Der HERR hat zu mir gesprochen: ›Du bist mein Sohn[1]. Heute habe ich dich gezeugt. (Apg 13,32; Hebr 1,5) 8 Bitte nur darum, und ich will dir die Völker zum Erbe geben, die Enden der Erde zu deinem Eigentum. (Ps 21,2; Ps 22,28) 9 Du wirst sie mit eisernem Stab zerschmettern und sie zerschlagen wie Tontöpfe.‹« (Ps 28,5; Ps 110,5; Offb 2,26; Offb 12,5; Offb 19,15) 10 Deshalb, ihr Könige, handelt klug! Lasst euch warnen, ihr Herrscher[2] der Erde! (Spr 8,14) 11 Dient dem HERRN in Ehrfurcht und jubelt ihm zu mit Zittern. (Ps 5,8; Ps 119,119; Hebr 12,28) 12 Beugt euch vor dem Sohn Gottes, damit er nicht zornig wird und ihr euer Leben verliert, denn sein Zorn bricht leicht aus. Glücklich sind alle, die bei ihm Schutz suchen! (Ps 5,12; Ps 34,9; Joh 5,23; Röm 9,33; Offb 6,16) 

Psalm 2

VOLXBIBEL

von SCM Verlag
1 Was ist los? Was ist los mit den Schlaffos, was ist los mit den Völkern, sie machen sich den Kopf, bleiben planlos und seltsam. 2 Die Präsidenten der Welt, gegen unseren Held, gegen Gott und sein Reden, gegen ihn und auf jeden, gegen den, der uns rettet. 3 „Lass uns sprengen die Kette, und zerschneiden, aufreiben, die ganze Angst vertreiben.“ 4 Gott lacht sich schlapp über diese Schlaffos, macht Witze, sagt: „Bei denen ist ja nichts los.“ 5 Aber dann wird er ernst, stocksauer, Gott wird voll aggro, ja, genau er, redet mit ihnen, er will sie erschrecken, sie sollen seinen Plan dahinter entdecken. 6 „Hey, muss ich euch alles zweimal sagen? Euch meinen Präsidenten hinterhertragen? Er hat jetzt das Sagen, in der City, in Zion, in der ich jetzt schon seit einiger Zeit wohn’.“ 7 Und ich mach jetzt noch ’ne Ansage, die von Gott kommt, das ist keine Frage. Er sagte: „Mein Sohn, du bist jetzt dran, du führst. Ich setze dich auf den Chefsessel, von wo aus du regierst. 8 Fordere von mir jede Nation, ich werde sie dir geben, einfach alles gehört dir, jedes Volk, jedes Leben. 9 Du kannst sie zerquetschen, wie ’ne faule Tomate!“ 10 Darum sag ich: „Respekt, peilt die Lage, volle Granate, hier im Staate, die ihr das Sagen habt in unserer Welt. 11 Werft euch nieder, akzeptiert ihn als Sieger. Tut, was er sagt, habt Respekt vor ihm, immer wieder. 12 Sonst könnte Gott richtig sauer werden, mit dem netten Leben wäre Schluss, ihr würdet sterben. Es gehört nicht viel dazu, um ihn auf die Palme zu bringen. Aber wer Gott vertraut, dem wird alles gelingen.“