1Ein Bittgebet Davids.
Höre, HERR, die gerechte Sache, /
achte auf mein Flehen,
vernimm mein Bittgebet von Lippen ohne Falsch!2Von deinem Angesicht ergehe mein Urteil,
deine Augen schauen, was recht ist.3Du hast mein Herz geprüft, bei Nacht es heimgesucht, /
du hast mich erprobt, nichts vermagst du zu finden.
Ich habe mich besonnen, dass mein Mund sich nicht vergeht. (Hi 7,18; Hi 23,10; Ps 139,1)4Bei allem, was Menschen tun, /
hielt ich mich an das Wort deiner Lippen.
Ich habe mich gehütet vor den Pfaden der Gewalt. (Hi 23,11)5Fest blieben meine Schritte auf deinen Bahnen,
meine Füße haben nicht gewankt.6Ich habe zu dir gerufen, /
denn du, Gott, gibst mir Antwort.
Wende dein Ohr mir zu, vernimm meine Rede!7Wunderbar erweise deine Huld!
Du rettest, die sich an deiner Rechten vor Empörern bergen. (2Mo 37,9; Ps 36,8; Ps 57,2; Ps 61,5; Ps 63,8; Ps 91,4; Mt 23,37)8Behüte mich wie den Augapfel, den Stern des Auges,
birg mich im Schatten deiner Flügel (5Mo 32,10; Sach 2,12)9vor den Frevlern, die mich hart bedrängen,
vor meinen Feinden, die mich wütend umringen!10Sie haben ihr hartes Herz verschlossen,
stolze Worte im Mund geführt.[1]11Auf Schritt und Tritt haben sie mich jetzt umzingelt,
ihre Augen richten sich darauf, mich zu Boden zu strecken,[2]12so wie der Löwe voll Gier zu zerreißen,
wie der junge Löwe, der im Hinterhalt lauert. (Ps 7,3; Ps 10,9; Ps 22,14; Ps 35,17; Ps 57,5; Ps 58,7)13Steh auf, HERR, tritt dem Frevler entgegen!
Wirf ihn zu Boden, entreiß ihm mein Leben mit dem Schwert!14HERR, rette mich mit deiner Hand vor den Leuten,
deren Teil am Leben keine Dauer hat!
Du füllst ihren Leib mit deinen verborgenen Gütern, /
auch ihre Söhne werden satt
und lassen das, was übrig ist, ihren Kindern. (Ps 73,12)15Ich, in Gerechtigkeit werde ich dein Angesicht schauen,
mich sattsehen an deiner Gestalt, wenn ich erwache. (4Mo 12,8; Offb 22,4)
1Ein Gebet. Von David. Höre, HERR, die gerechte Sache[1], horche auf mein Schreien, nimm zu Ohren mein Gebet von Lippen ohne Trug[2]! (Ps 54,4; Ps 55,2; Ps 61,2; Ps 84,9; Ps 86,6; Ps 88,3; Ps 102,2; Ps 143,1)2Von deinem Angesicht gehe mein Recht aus! Deine Augen mögen Aufrichtigkeit sehen.3Du hast mein Herz geprüft, hast mich des Nachts durchforscht; du hast mich geläutert –[3] nichts findest du. Ich habe überlegt[4]: Nichts wird meinem Mund entschlüpfen. (1Chr 29,17; Ps 26,2; Ps 139,1; Ps 139,23)4Beim Treiben der Menschen habe ich mich nach dem Wort deiner Lippen gehütet vor den Wegen des Gewalttätigen. (Ps 119,9)5Meine Schritte hielten sich in deinen Spuren, meine Tritte haben nicht gewankt. (Ps 18,37)6Ich rufe dich an, denn du erhörst mich, Gott. Neige dein Ohr zu mir, höre meine Rede! (Ps 4,4)7Erweise wunderbar deine Gnade[5], du Retter derer, die sich bergen vor denen, die sich gegen deine Rechte[6] auflehnen.8Bewahre mich wie den Augapfel[7], verbirg mich im Schatten deiner Flügel (5Mo 32,10; Rut 2,12; Ps 16,1; Ps 36,8; Ps 57,2; Ps 61,5; Ps 91,4)9vor den Gottlosen, die mich zerstören, meinen Todfeinden, die mich umzingeln.10Mit ihrem Fett[8] verschließen sie ⟨ihr Herz⟩, mit ihrem Mund reden sie aus Anmaßung. (Jud 1,16)11Unsere Schritte – jetzt haben sie uns umringt[9]; sie richten ihre Augen darauf, ⟨uns⟩ zu Boden zu strecken.12Er ist gleich einem Löwen, gierig nach Raub, und wie ein Junglöwe, der im Versteck sitzt. (Ps 10,9)13Steh auf, HERR, tritt ihm entgegen, wirf ihn nieder! Rette meine Seele vor dem Gottlosen durch dein Schwert, (Ps 10,12)14vor den Leuten durch deine Hand, HERR, vor den Leuten, deren Teil im Leben von dieser Welt ist! Was du zugedacht hast[10] – damit füllst du[11] ihren Bauch, dass ⟨noch ihre⟩ Söhne davon satt werden und ihren Kindern den Rest hinterlassen. (Lk 16,25)15Ich aber, ich werde dein Angesicht schauen in Gerechtigkeit, werde gesättigt werden, wenn ich erwache, mit deinem Bild. (Mt 5,8; 1Joh 3,2; Offb 22,4)
1Ein Gebet Davids. HERR, ich suche Gerechtigkeit! Höre meine Klage, nimm meine Bitte an; von meinen Lippen kommt keine Lüge.2Dein Urteil wird mich freisprechen, weil du siehst, dass ich ehrlich und redlich bin.3Du kennst meine Gedanken. Heute Nacht wirst du kommen, du wirst mein Innerstes durchforschen und nichts finden, was du tadeln müsstest. Mein Denken ist nicht anders als mein Reden. (Ps 139,1; Ps 139,23)4Auch wenn sie es noch so schlimm trieben, die Menschen rings um mich her, ich habe mich stets nach deinem Wort gerichtet und niemals nach dem Vorbild der Verbrecher. (Hi 23,11)5Ich habe mich an deinen Weg gehalten und bin nicht einen Schritt davon gewichen.6Ich wende mich an dich, mein Gott, ich weiß, dass du mir Antwort gibst. Hab ein offenes Ohr für mich, hör meine Worte!7Erweise mir deine wunderbare Güte! Du bist der Retter aller, die bei dir Zuflucht suchen vor denen, die sich gegen dich stellen.8Bewahre mich, wie man sein eigenes Auge schützt, und gib mir Zuflucht unter deinen Flügeln! (2Mo 37,9; Ps 57,2; Ps 61,5; Ps 63,8; Ps 91,4)9Du siehst meine Feinde, diese Verbrecher; sie kreisen mich ein, sie wollen mich vernichten!10Ihr Herz ist ohne jedes Mitgefühl, ihr Mund führt vermessene Reden.11Jetzt umzingeln sie mich;[1] sie lauern darauf, mich niederzustrecken,12wie gierige Löwen, zum Sprung bereit, lüstern auf Beute, um sie zu zerreißen.13Steh auf, HERR! Stell dich gegen sie! Zwing sie zu Boden, diese Schurken, und rette mich mit deinem Schwert!14Befrei mich von ihnen mit deiner starken Hand! Verkürze ihren Anteil am Leben![2] Gib ihnen, was sie verdient haben; es ist bestimmt genug, um ihren Bauch zu füllen. Auch ihre Kinder werden davon satt, es reicht sogar noch für die Enkel.15Ich bin ohne Schuld, HERR! Darum darf ich dich sehen. Wenn ich wach werde, will ich mich satt sehen an dir! (Ps 42,3; Ps 63,3; Jes 6,1; Offb 22,4)
1Ein Gebet Davids. HERR, höre die gerechte Sache, merke auf mein Schreien, vernimm mein Gebet von Lippen ohne Falsch.2Sprich du in meiner Sache; deine Augen sehen, was recht ist. (Ps 43,1)3Du prüfst mein Herz und suchst mich heim bei Nacht; du läuterst mich und findest nichts. Ich habe mir vorgenommen, dass mein Mund sich nicht vergehe. (Ps 139,1)4Im Treiben der Menschen bewahre ich mich / durch das Wort deiner Lippen vor Wegen der Gewalt.5Erhalte meinen Gang auf deinen Pfaden, dass meine Tritte nicht gleiten.6Ich rufe zu dir, denn du, Gott, wirst mich erhören; neige deine Ohren zu mir, höre meine Rede!7Beweise deine wunderbare Güte, du Heiland derer, die Zuflucht suchen vor denen, die sich gegen deine rechte Hand erheben.8Behüte mich wie einen Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem Schatten deiner Flügel (2Mo 37,7; 5Mo 32,10; Ps 61,5; Ps 63,8)9vor den Gottlosen, die mir Gewalt antun, vor meinen Feinden, die mich ringsum bedrängen.10Ihr Herz haben sie verschlossen, mit ihrem Munde reden sie stolz.11Wo wir auch gehen, da umgeben sie uns; ihre Augen richten sie darauf, dass sie uns zu Boden stürzen,12gleichwie ein Löwe, der nach Raub giert, wie ein junger Löwe, der im Versteck sitzt.13HERR, mache dich auf, tritt ihm entgegen und demütige ihn! Errette mein Leben vor dem Frevler mit deinem Schwert, (4Mo 10,35)14vor den Leuten, HERR, mit deiner Hand, vor den Leuten dieser Welt, die ihr Teil haben schon im Leben, denen du den Bauch füllst mit deinen Gütern, dass noch ihre Söhne die Fülle haben und ihren Kindern ein Übriges lassen.15Ich aber will schauen dein Antlitz in Gerechtigkeit, ich will satt werden, wenn ich erwache, an deinem Bilde.
1Ein Gebet Davids. HERR, höre meine Bitte um Gerechtigkeit. Achte auf meinen Hilfeschrei! Vernimm mein Gebet, denn es kommt aus aufrichtigem Herzen. (Ps 61,2; Ps 88,3; Ps 142,7)2Dein Urteil wird mich freisprechen, denn du weißt, dass ich aufrichtig bin. (Ps 98,8; Ps 99,4; Ps 103,6)3In der Nacht hast du meine Gedanken geprüft und mein Herz auf die Probe gestellt. Du hast mich angesehen und nichts Falsches an mir gefunden, denn ich habe mir vorgenommen, mit meinen Worten nicht zu sündigen. (Hi 23,10; Ps 26,1; Ps 39,2; Ps 66,10; Jer 50,20)4Ich habe mich an deine Gebote gehalten, und das hat mich davor bewahrt, auf bösen Wegen zu gehen. (Ps 10,5; Ps 119,9)5Ich habe mich an deinen Weg gehalten und bin nicht davon abgewichen. (Ps 18,37; Ps 37,30; Ps 44,19)6Ich bete zu dir, denn ich weiß, dass du mich erhören wirst. Neige dich zu mir herab und höre mein Gebet.7Zeige mir auf wunderbare Weise deine Gnade. Du rettest mit deiner Kraft die Menschen, die bei dir Schutz vor den Feinden suchen.8Behüte mich wie einen Augapfel und gib mir Zuflucht unter dem Schatten deiner Flügel. (5Mo 32,10; Rut 2,12; Ps 36,8; Ps 91,1)9Beschütze mich vor den gottlosen Menschen, die mich vernichten wollen, und vor meinen Feinden, die mir von überall her nachstellen.10Sie kennen kein Erbarmen und reden überheblich. (1Sam 2,3; Ps 31,19; Ps 73,7)11Sie verfolgen und umzingeln uns und wollen uns zu Boden werfen. (Ps 37,14; Ps 88,18)12Sie sind wie ein hungriger Löwe, der im Hinterhalt auf Beute lauert, um sie zu zerreißen; wie ein junger Löwe, der im Hinterhalt sitzt. (Ps 7,3; Ps 10,9)13Erhebe dich, HERR, tritt ihm entgegen und unterwirf ihn! Rette mich mit deinem Schwert vor dem Gottlosen! (Ps 22,21)14HERR, befreie mich mit deiner mächtigen Hand vor denen, die nur auf ihren Vorteil aus sind. Die gerechte Strafe soll sie mitsamt ihren Kindern und ihren Enkeln treffen. (Ps 73,3)15Ich aber habe getan, was recht ist, deshalb werde ich dich sehen. Wenn ich erwache, werde ich ganz zufrieden sein, denn dann werde ich dich von Angesicht zu Angesicht sehen. (Ps 4,7; Ps 16,11; Ps 140,14)
1Ein Gebet von David. O Gott, hör auf meine Bitte, verschaffe mir Recht, ich hab keinen Bock mehr auf Fußtritte. Ich will dir nichts vormachen, nicht „mehr Schein als Sein“ markieren.2Wenn du dein Urteil über mich fällst, kann ich nur auf Freispruch plädieren.3Du kennst mich ganz genau, weißt doch schon längst, was in mir vorgeht, weißt Bescheid über den ganzen Mist, der sich jeden Tag in meinem Hirn dreht. Aber wenn du mich auch prüfst, du kannst da absolut nichts finden, noch nicht mal abgelästert hab ich, konnte keinen Hass empfinden.4Ich hab mich immer radikal nach deinem Wort ausgerichtet, auch wenn den andern das egal war, ich hab stets auf Rache verzichtet.5Das, was du zu uns gesagt hast, war für mich wie ein Gesetz, deine Worte waren mir wichtig, ohne doppelten Boden und Netz.6Mann, Gott, ich rufe jetzt zu dir, und ich bin sicher, du erhörst mich! Gott, bitte schenk mir dein Ohr, hör auf mein Schreien, denn ich brauch dich!7Beweise deine große Liebe, du bist der Held für alle Zeit, wer dir vertraut, hat keine Angst, er ist vor Feinden stets gefeit.8Pass auf mich auf, verwahre mich wie ein Fast-Blinder seine Brille, pass auf mich auf, beschütze mich, bevor ich hier noch ganz abtille.9Menschen, die ohne dich leben, sind echt hinter mir her, Feinde hab ich überall, fast so viel wie Sand am Meer.10Sie sind hart unterwegs, kommen arrogant rüber,11welche Straße ich auch geh, stehen sie mir gleich gegenüber. Sie warten auf die Gelegenheit, mich einfach fertigzumachen.12So muss es auf Drogenentzug sein, wenn du kämpfst mit den Affen. Sie geiern nach mir wie der Pitbull nach einem Knochen.13Jetzt mach endlich los, Gott, und fang an zu kochen, deine Suppe wird sie in die Knie zwingen. Es kommt peinlich für den, der versucht, mit dir zu ringen. Rette mich, mein Gott, vor diesen fiesen Gesellen. Du hast es doch drauf, dir kann man keine Falle stellen.14Pass auf mich auf, du, mein Gott, ich verschanz mich bei dir, und lass es nicht zu, dass die so leben wie bisher. Du wirst denen schon die Rechnung präsentieren, sie bekommen das von dir, womit sie versuchen, uns zu verführen. Sogar ihre Kinder werden dafür noch übelst blechen und ihre Enkel genauso, ja, so wirst du mich rächen.15Ich aber werde von dir einfach freigesprochen, mit meinen Augen werde ich dich anschauen, ich hab niemand bestochen. Ich kann mich an dir dann so richtig sattsehen, kann dich selbst betrachten, ja, da werde ich drauf abgehen.