1Für den Chormeister. Von David.
Beim HERRN habe ich mich geborgen. /
Wie könnt ihr mir sagen:
Vögel, flieht zu eurem Berg!2Denn siehe: Die Frevler spannen den Bogen, /
sie legten ihren Pfeil auf die Sehne,
um im Dunkel auf die zu schießen, die redlichen Herzens sind. (Ps 7,13; Ps 10,8; Ps 37,14; Ps 64,4; Ps 119,95)3Wenn die Grundfesten eingerissen werden,
was kann ein Gerechter noch tun?4Der HERR ist in seinem heiligen Tempel,
der HERR hat seinen Thron im Himmel.
Seine Augen schauen herab,
seine Blicke prüfen die Menschen. (Hab 2,20)5Der HERR prüft Gerechte und Frevler;
wer Gewalttat liebt, den hasst seine Seele.6Verderben lasse er auf die Frevler regnen,
Feuer und Schwefel und sengender Wind ist ihr Anteil.[1] (1Mo 19,24; Hi 18,15; Ps 140,11)7Denn gerecht ist der HERR, /
gerechte Taten liebt er.
Redliche schauen sein Angesicht.
1Für den Musiker. Von David. Bei dem HERRN suche ich Schutz. Wieso sagt ihr dann zu mir: »Flieg fort in die Berge wie die Vögel!«?2Ja, sieh doch! Die Gottesfeinde spannen ihre Bogen. Sie haben ihre Pfeile schon auf die Sehne gelegt! In der Dunkelheit schießen sie auf die, deren Herz aufrichtig ist.3Wenn die Grundfesten eingerissen werden, was kann der Gerechte dann noch tun?4Doch der HERR ist in seinem heiligen Tempel, HERR, in den Himmeln steht sein Thron. Seine Augen sehen, sein Blick schaut auf die Menschen.5Ja, der HERR prüft den Gerechten, doch den Gottesfeind und den, der die Gewalttat liebt, den hasst er wirklich.6Schwaden von Feuer und Schwefel lässt er herabregnen auf die Gottesfeinde, ja, glühender Feuerwind, das ist ihr Lohn.7Denn der HERR ist gerecht. Gerechte Taten liebt er. Die, die aufrichtig sind, werden sein Angesicht sehen.
1Dem Chorleiter. Von David.
Bei Jahwe suche ich Schutz. / Wie könnt ihr zu mir sagen: / „Flieh, Vogel, in die Berge“?2Da! Die Gottlosen spannen den Bogen, / legen den Pfeil auf die Sehne, / um die, die aufrichtig sind, aus dem Dunkel zu treffen.3Ist die Grundordnung zerbrochen, / was richtet da der Gerechte noch aus?4Jahwe ist in seinem heiligen Palast, / Jahwe – im Himmel ist sein Thron. / Seine Augen schauen auf die Menschen herab, / keiner entgeht seinem prüfenden Blick.5Jahwe prüft den, der ihm gehorcht. / Doch den, der Unrecht und Gewalt liebt, hasst er.6Über die Gottlosen lasse er Fangnetze regnen, / Feuer, Schwefel und Glutwind fülle ihren Kelch!7Denn Jahwe ist gerecht und liebt Gerechtigkeit. / Wer redlich ist, den schaut er gnädig an.