1 Kings 10

English Standard Version

from Crossway
1 Now when the queen of Sheba heard of the fame of Solomon concerning the name of the LORD, she came to test him with hard questions. (Jud 14:12; 2Ch 9:1; Ps 72:10; Ps 72:15; Isa 60:6; Jer 6:20; Eze 27:22; Eze 27:23; Eze 38:13; Joe 3:8; Mt 12:42; Lu 11:31)2 She came to Jerusalem with a very great retinue, with camels bearing spices and very much gold and precious stones. And when she came to Solomon, she told him all that was on her mind. (1Ki 10:10)3 And Solomon answered all her questions; there was nothing hidden from the king that he could not explain to her.4 And when the queen of Sheba had seen all the wisdom of Solomon, the house that he had built,5 the food of his table, the seating of his officials, and the attendance of his servants, their clothing, his cupbearers, and his burnt offerings that he offered at the house of the LORD, there was no more breath in her.6 And she said to the king, “The report was true that I heard in my own land of your words and of your wisdom,7 but I did not believe the reports until I came and my own eyes had seen it. And behold, the half was not told me. Your wisdom and prosperity surpass the report that I heard.8 Happy are your men! Happy are your servants, who continually stand before you and hear your wisdom! (Pr 8:34)9 Blessed be the LORD your God, who has delighted in you and set you on the throne of Israel! Because the LORD loved Israel forever, he has made you king, that you may execute justice and righteousness.” (2Sa 8:15; 1Ki 5:7; 2Ch 2:11; Ps 72:2)10 Then she gave the king 120 talents[1] of gold, and a very great quantity of spices and precious stones. Never again came such an abundance of spices as these that the queen of Sheba gave to King Solomon. (1Ki 10:2)11 Moreover, the fleet of Hiram, which brought gold from Ophir, brought from Ophir a very great amount of almug wood and precious stones. (1Ki 9:27; 1Ki 9:28)12 And the king made of the almug wood supports for the house of the LORD and for the king’s house, also lyres and harps for the singers. No such almug wood has come or been seen to this day.13 And King Solomon gave to the queen of Sheba all that she desired, whatever she asked besides what was given her by the bounty of King Solomon. So she turned and went back to her own land with her servants.14 Now the weight of gold that came to Solomon in one year was 666 talents of gold, (2Ch 9:13)15 besides that which came from the explorers and from the business of the merchants, and from all the kings of the west and from the governors of the land.16 King Solomon made 200 large shields of beaten gold; 600 shekels[2] of gold went into each shield.17 And he made 300 shields of beaten gold; three minas[3] of gold went into each shield. And the king put them in the House of the Forest of Lebanon. (1Ki 7:2; 1Ki 14:26)18 The king also made a great ivory throne and overlaid it with the finest gold.19 The throne had six steps, and the throne had a round top,[4] and on each side of the seat were armrests and two lions standing beside the armrests,20 while twelve lions stood there, one on each end of a step on the six steps. The like of it was never made in any kingdom.21 All King Solomon’s drinking vessels were of gold, and all the vessels of the House of the Forest of Lebanon were of pure gold. None were of silver; silver was not considered as anything in the days of Solomon. (1Ki 17:1)22 For the king had a fleet of ships of Tarshish at sea with the fleet of Hiram. Once every three years the fleet of ships of Tarshish used to come bringing gold, silver, ivory, apes, and peacocks.[5] (Ge 10:4; 1Ki 22:48; 1Ch 1:7; 2Ch 20:36; 2Ch 20:37; Ps 48:7; Ps 72:10)23 Thus King Solomon excelled all the kings of the earth in riches and in wisdom. (1Ki 3:12; 1Ki 3:13; 1Ki 4:30)24 And the whole earth sought the presence of Solomon to hear his wisdom, which God had put into his mind.25 Every one of them brought his present, articles of silver and gold, garments, myrrh,[6] spices, horses, and mules, so much year by year.26 And Solomon gathered together chariots and horsemen. He had 1,400 chariots and 12,000 horsemen, whom he stationed in the chariot cities and with the king in Jerusalem. (1Ki 4:26; 1Ki 9:19; 2Ch 1:14; 2Ch 9:25)27 And the king made silver as common in Jerusalem as stone, and he made cedar as plentiful as the sycamore of the Shephelah. (1Ch 27:28)28 And Solomon’s import of horses was from Egypt and Kue, and the king’s traders received them from Kue at a price. (De 17:16; 2Ch 9:28)29 A chariot could be imported from Egypt for 600 shekels of silver and a horse for 150, and so through the king’s traders they were exported to all the kings of the Hittites and the kings of Syria. (Jud 1:26)

1 Kings 10

Neue Genfer Übersetzung

from Genfer Bibelgesellschaft
1 Salomos Ruhm verbreitete sich, und dadurch wurde der Name des HERRN überall bekannt. Auch die Königin von Saba hörte von Salomo.[1] Sie machte sich auf den Weg, um seine Weisheit durch schwierige Rätsel auf die Probe zu stellen.2 Mit großem Gefolge kam sie nach Jerusalem. Ihre Kamele waren schwer beladen mit duftenden Ölen, Gold und Edelsteinen. Als sie vor Salomo stand, legte sie ihm die Rätsel vor, die sie sich ausgedacht hatte,3 und er löste sie alle. Es gab keine Frage, auf die er nicht die passende Antwort gefunden hätte.4 Die Königin von Saba war tief beeindruckt von Salomos Weisheit[2]. ´Sie staunte` über den Palast, den er gebaut hatte,5 über die Speisen auf seiner Tafel, über die Hofleute, die nach ihrem Rang an der königlichen Tafel saßen[3], über die Diener und Mundschenke in ihren kostbaren Gewändern und über die Brandopfer, die er dem HERRN im Tempel darbrachte. Das alles verschlug ihr den Atem,6 und sie sagte: »Alles, was ich in meinem Land über dich und deine Weisheit gehört habe, ist wahr.7 Ich habe es nicht geglaubt, bis ich gekommen bin und es mit eigenen Augen gesehen habe. Jetzt erkenne ich, dass man mir nicht einmal die Hälfte der Wahrheit berichtet hat. Deine Weisheit und dein Reichtum übertreffen alles, was man mir erzählt hat.8 Wie glücklich sind deine führenden Männer[4] und deine Hofleute, die ständig in deiner Nähe sind und deine weisen Worte hören.9 Gepriesen sei der HERR, dein Gott, der Gefallen an dir gefunden und dich auf den Thron Israels gebracht hat. Wie sehr muss er die Israeliten lieben[5], dass er dich als König über sie eingesetzt hat und du für Recht und Gerechtigkeit sorgst.«10 Dann schenkte sie Salomo achtzig Zentner[6] Gold, eine große Menge duftender Öle und viele Edelsteine. Nie wieder wurde jemals so viel wohlriechendes Öl nach Israel gebracht wie durch die Königin von Saba.11 – ´Auch andere wertvolle Güter kamen ins Land:` Die Schiffe Hirams, die Gold aus Ofir holten, brachten Edelsteine und große Mengen an Edelholz[7] nach Israel. (2Ch 2:7; 2Ch 9:10)12 Aus dem Holz ließ der König Verzierungen[8] für den Tempel und den Palast herstellen, dazu Zithern und Harfen für die Tempelsänger. Bis heute kam nie mehr so viel Edelholz nach Jerusalem wie zu jener Zeit. –13 König Salomo erfüllte der Königin von Saba jeden Wunsch und beschenkte sie darüber hinaus so großzügig, wie nur er es konnte. Schließlich kehrte sie mit ihrem gesamten Gefolge wieder in ihr Land zurück.14 Jedes Jahr gingen bei Salomo über zweiundzwanzig Tonnen[9] Gold ein.15 Dazu kamen noch ´die Steuern, die er` von den reisenden Händlern, den Kaufleuten, den arabischen Königen und seinen eigenen Provinzverwaltern erhielt.16 Salomo ließ zweihundert Langschilde herstellen[10] und mit gehämmertem Gold überziehen. Für einen Langschild brauchte man sieben Kilogramm[11] Gold.17 Außerdem ließ der König dreihundert Rundschilde machen und jeden mit eineinhalb Kilogramm[12] gehämmertem Gold überziehen. All diese Schilde brachte er ins Libanonwaldhaus.18 Salomo ließ auch einen großen Thron anfertigen und mit Elfenbein und Feingold belegen.19 Sechs Stufen führten zum Thronsessel hinauf. Seine Rückenlehne hatte ein rundes Kopfteil und neben jeder Armlehne stand eine Löwenfigur.20 Auch auf jeder Stufe stand links und rechts je ein Löwe. In keinem anderen Land hat sich jemals ein König einen so ´prunkvollen` Thron anfertigen lassen.21 Alle Trinkgefäße Salomos und alle Gegenstände im Libanonwaldhaus bestanden aus reinem Gold. Silber galt zur Zeit Salomos als wertlos.22 Der König besaß eine seetüchtige Handelsflotte[13], die zusammen mit den Schiffen Hirams auslief. Alle drei Jahre kam sie zurück und brachte Gold, Silber und Elfenbein sowie Affen und Pfauen[14] mit.23 Salomo übertraf alle ´anderen` Könige der Erde an Reichtum und Weisheit.24 Aus allen Ländern kamen die Leute zu ihm, um die Weisheit kennenzulernen, die Gott ihm gegeben hatte.25 Sie alle brachten ihm Geschenke mit: goldene und silberne Gegenstände, kostbare Kleider, Waffen, duftende Öle, Pferde und Maultiere. So ging es Jahr für Jahr.26 Salomo baute ´eine Streitmacht von` 1.400 Wagen und 12.000 Reitern[15] auf. ´Einige` stationierte er am königlichen Hof in Jerusalem, ´alle übrigen` in den eigens dafür ausgebauten Städten.27 Silber war damals in Jerusalem ´so gewöhnlich` wie Steine, und ´kostbares` Zedernholz war so verbreitet wie das Holz der Maulbeerfeigenbäume im Hügelland von Juda.28 Salomos Pferde wurden aus Ägypten, und zwar aus Koa[16], eingeführt. Dort kauften seine Händler sie ein.29 Auch die Streitwagen wurden in Ägypten gekauft. Ein Streitwagen kostete sechshundert Silberstücke und ein Pferd hundertfünfzig Silberstücke. ´Salomos Händler` belieferten auch die Könige der Hetiter und der Aramäer.

1 Kings 10

Einheitsübersetzung 2016

from Katholisches Bibelwerk
1 Die Königin von Saba hörte vom Ruf Salomos, der zum Ruhm des HERRN gereichte, und kam, um ihn mit Rätselfragen auf die Probe zu stellen. (2Ch 9:1)2 Sie kam nach Jerusalem mit sehr großem Gefolge, mit Kamelen, die Balsam, eine gewaltige Menge Gold und Edelsteine trugen, trat bei Salomo ein und redete mit ihm über alles, was sie in ihrem Herzen erwogen hatte. (Ps 72:10)3 Salomo gab ihr Antwort auf alle Fragen. Es gab nichts, was dem König verborgen war und was er ihr nicht hätte sagen können.4 Als nun die Königin von Saba die ganze Weisheit Salomos erkannte, als sie den Palast sah, den er gebaut hatte,5 die Speisen auf seiner Tafel, die Sitzplätze seiner Beamten, das Aufwarten der Diener und ihre Gewänder, seine Getränke und sein Brandopfer, das er im Haus des HERRN darbrachte, da stockte ihr der Atem.6 Sie sagte zum König: Was ich in meinem Land über dich und deine Weisheit gehört habe, ist wirklich wahr.7 Ich wollte es nicht glauben, bis ich nun selbst gekommen bin und es mit eigenen Augen gesehen habe. Und wahrlich, nicht einmal die Hälfte hat man mir berichtet; deine Weisheit und deine Vorzüge übertreffen alles, was ich gehört habe.8 Glücklich sind deine Männer, glücklich diese deine Diener, die allezeit vor dir stehen und deine Weisheit hören.9 Gepriesen sei der HERR, dein Gott, der an dir Gefallen fand und dich auf den Thron Israels setzte. Weil der HERR Israel ewig liebt, hat er dich zum König bestellt, damit du Recht und Gerechtigkeit übst.10 Sie gab dem König hundertzwanzig Talente Gold, dazu eine sehr große Menge Balsam und Edelsteine. Niemals mehr kam so viel Balsam in das Land, wie die Königin von Saba dem König Salomo schenkte.11 Auch die Flotte Hirams, die Gold aus Ofir holte, brachte von dort große Mengen Almuggimholz und Edelsteine. (1Ki 9:27)12 Der König ließ aus dem Almuggimholz Schnitzarbeiten für das Haus des HERRN und den königlichen Palast sowie Leiern und Saiteninstrumente für die Sänger anfertigen. Solches Almuggimholz ist nie wieder in das Land gekommen und bis zum heutigen Tag nicht mehr gesehen worden.13 König Salomo gewährte der Königin von Saba alles, was sie wünschte und begehrte. Dazu beschenkte er sie reichlich, wie es nur der König Salomo vermochte. Schließlich kehrte sie mit ihrem Gefolge in ihr Land zurück.14 Das Gewicht des Goldes, das alljährlich bei Salomo einging, betrug sechshundertsechsundsechzig Goldtalente. (2Ch 9:13; Wis 7:11)15 Dabei ist nicht eingerechnet, was von den Kaufleuten und vom Gewinn der Händler, von allen Königen Arabiens und von den Statthaltern des Landes einging.16 König Salomo ließ zweihundert Schilde aus gehämmertem Gold herstellen; sechshundert Goldschekel verwandte er für jeden Schild.17 Dazu machte er dreihundert kleinere Schilde aus gehämmertem Gold; drei Minen Gold verwandte er für jeden. Er brachte sie in das Libanonwaldhaus.18 Ferner ließ der König einen großen Thron aus Elfenbein anfertigen und mit bestem Gold überziehen.19 Sechs Stufen führten zum Thron hinauf. Seine Rücklehne war im oberen Teil rund und zu beiden Seiten des Sitzes befanden sich Armlehnen. Zwei Löwen standen neben den Lehnen20 und zwölf zu beiden Seiten der sechs Stufen. Dergleichen ist noch für kein Königreich geschaffen worden.21 Alle Trinkgefäße des Königs Salomo waren aus Gold; ebenso waren alle Geräte des Libanonwaldhauses aus bestem Gold. Silber galt in den Tagen Salomos als wertlos; (Sir 47:18)22 denn der König hatte eine Tarschischflotte auf dem Meer, zusammen mit den Schiffen Hirams. Einmal in drei Jahren kam die Tarschischflotte und brachte Gold, Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen. (1Ki 9:26; 1Ki 10:11)23 So übertraf König Salomo alle Könige der Erde an Reichtum und Weisheit.24 Alle Welt begehrte ihn zu sehen und die Weisheit zu hören, die Gott in sein Herz gelegt hatte.25 Alle brachten ihm Jahr für Jahr ihre Gaben: silberne und goldene Gefäße, Gewänder, Waffen, Balsam, Pferde und Maultiere.26 Salomo beschaffte sich Wagen und Berittene. Er hatte vierzehnhundert Wagen und zwölftausend Berittene. Er brachte sie in die Wagenstädte sowie in die Umgebung des Königs nach Jerusalem. (2Ch 1:14)27 Der König machte das Silber in Jerusalem so häufig wie die Steine und die Zedern so zahlreich wie die Maulbeerfeigenbäume in der Schefela.28 Man bezog die Pferde für Salomo aus Ägypten und Koë; die Händler des Königs kauften sie in Koë. (De 17:16)29 Ein Wagen, der aus Ägypten kam, kostete sechshundert und ein Pferd hundertfünfzig Silberschekel. Ebenso trieb man Handel mit allen hetitischen und aramäischen Königen.

1 Kings 10

Neues Leben. Die Bibel

from SCM Verlag
1 Die Königin von Saba hörte davon, dass Salomo dem Namen des HERRN Ehre bereitete. Sie machte sich auf den Weg, um ihn mit Rätseln auf die Probe zu stellen. (2Ch 9:1; Ps 72:10; Mt 12:42)2 Mit großem Gefolge zog sie in Jerusalem ein, begleitet von einer mit Gold, Balsamöl und kostbaren Edelsteinen reich beladenen Kamelkarawane. Als sie zu Salomo kam, sprach die Königin mit ihm über alles, was sie sich vorgenommen hatte.3 Salomo beantwortete alle ihre Fragen; nichts war so schwierig, dass der König es ihr nicht erklären konnte.4 Als die Königin von Saba die Weisheit Salomos erkannte und den Palast sah, den er gebaut hatte,5 war sie außer sich vor Staunen. Sie bewunderte auch die erlesenen Speisen, die vor ihm aufgetragen wurden, seinen geschickten Umgang mit seinem Gefolge, die prächtige Kleidung seiner Sekretäre und ihr Auftreten, seine Mundschenke und die Brandopfer, die Salomo im Haus des HERRN darbrachte.6 Sie sagte zum König: »Alles, was ich in meinem Land über deine Fähigkeiten und deine Weisheit gehört habe, ist wahr!7 Ich habe es nicht geglaubt, bis ich hierher kam und es mit eigenen Augen sah. Dabei wurde mir nicht einmal die Hälfte davon berichtet. Deine Weisheit und dein Reichtum sind weit größer, als man mir sagte.8 Wie glücklich dieses Volk sein muss! Welch ein Vorrecht für deine Minister, dir Tag für Tag zu dienen und deine Weisheit zu hören. (Pr 8:34)9 Der HERR, dein Gott, sei gepriesen, der Freude hat an dir und dich auf den Thron Israels gesetzt hat. Weil der HERR Israel für immer liebt, hat er dich zum König gemacht, damit durch dich Recht und Gerechtigkeit herrschen.« (2Sa 8:15; 2Sa 23:3; 1Ki 5:21; 2Ch 2:10)10 Dann schenkte sie dem König 120 Talente[1] Gold, große Mengen Balsamöl und kostbare Edelsteine. Nie wieder kamen so viele wohlriechende Öle ins Land wie sie die Königin von Saba Salomo schenkte.11 Hirams Schiffe brachten zusammen mit dem Gold aus Ofir auch eine Menge Sandelholz und kostbare Edelsteine mit. (1Ki 9:27)12 Aus dem Sandelholz ließ der König ein Geländer für das Haus des HERRN und den königlichen Palast sowie Harfen und Zithern für die Sänger machen. Niemals zuvor und auch niemals wieder kam so viel Sandelholz ins Land.13 König Salomo gab der Königin von Saba, was ihr gefiel und worum sie ihn bat, zusätzlich zu seinen Geschenken, mit denen er sie großzügig bedachte. Dann brach sie mit ihrem Gefolge auf und kehrte in ihr eigenes Land zurück.14 Salomo nahm alljährlich 666 Talente[2] Gold ein, (2Ch 1:1)15 nicht mitgerechnet die Abgaben der Kaufleute und Händler, der Könige von Arabien und der Statthalter des Landes.16 Der König ließ 200 große Schilde aus getriebenem Gold anfertigen; für jeden wurden 600 Schekel[3] Gold verarbeitet. (1Ki 14:26; 2Ch 12:9)17 Dann ließ er noch 300 kleinere Schilde aus getriebenem Gold fertigen, von denen für jeden drei Minen[4] Gold gebraucht wurden. Und er ließ sie in das Libanon-Waldhaus bringen. (1Ki 7:2)18 Dann ließ er einen mächtigen Thron aus Elfenbein bauen und mit reinem Gold überziehen.19 Der Thron besaß sechs Stufen und eine runde Rückenlehne. Er hatte auf beiden Seiten Armlehnen und rechts und links davon stand die Gestalt eines Löwen.20 Zwölf weitere Löwen wurden zu beiden Seiten der sechs Stufen aufgestellt. Kein Thron auf der ganzen Welt war vergleichbar mit diesem.21 Sämtliche Trinkgefäße König Salomos waren aus Gold, ebenso wie alle übrigen Gerätschaften im Libanon-Waldhaus. Sie bestanden nicht aus Silber, denn dieses war zur Zeit Salomos nichts wert.22 Der König hatte eine Flotte von Tarsis-Schiffen auf dem Meer, die im Verband mit der Flotte von Hiram segelte. Alle drei Jahre kehrten die Schiffe zurück, beladen mit Gold, Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen[5].23 Auf diese Weise übertraf König Salomo alle anderen Könige der Erde an Reichtum und Weisheit. (1Ki 3:12; 1Ki 5:10)24 Von überall her kamen die Menschen, um ihn zu sehen und Zeugen der Weisheit zu werden, die Gott ihm verliehen hatte.25 Und Jahr um Jahr brachten ihm alle, die ihn besuchten, Geschenke: silberne und goldene Geräte, Gewänder, Waffen, Balsamöle, Pferde und Maultiere.26 Salomo schuf sich ein riesiges Heer aus 1400 Streitwagen und 12.000 Pferden[6]. Er stationierte sie in den Garnisonsstädten und bei sich in Jerusalem.27 Der König sorgte dafür, dass es in Jerusalem so viel Silber gab wie Steine. Und Zedernholz war so verbreitet wie das Holz der Maulbeerfeigenbäume, die im Hügelland wuchsen. (2Ch 1:14; 2Ch 9:25)28 Salomos Pferde wurden aus Ägypten und aus Koë eingeführt; die königlichen Händler erwarben sie dort zum üblichen Preis. (2Ch 1:16; 2Ch 9:28)29 Damals kostete ein Streitwagen aus Ägypten 600 Silberstücke und ein Pferd wurde für 150 Silberstücke gehandelt. Dann wurden sie an die Könige der Hetiter und an die Könige von Aram weiterverkauft. (2Ki 7:6)

1 Kings 10

Neue evangelistische Übersetzung

from Karl-Heinz Vanheiden
1 Als der Ruf Salomos und der Name Jahwes bis zur Königin von Saba[1] drang, kam sie, um Salomo mit schwierigen Fragen zu prüfen. (Mt 12:42)2 Sie reiste mit einem gewaltigen Gefolge nach Jerusalem. Ihre Kamele waren schwer mit duftenden Ölen, Gold und Edelsteinen beladen. Als sie zu Salomo kam, besprach sie alles mit ihm, was sie sich überlegt hatte.3 Salomo beantwortete alle ihre Fragen. Es gab nichts, was ihm verborgen war und worauf er keine Antwort gewusst hätte.4 Als die Königin von Saba die Weisheit Salomos erkannte, als sie den Palast sah, den er gebaut hatte,5 die Speisen an seiner Tafel, die Sitzordnung seiner Beamten, die gute Bedienung und die kostbaren Gewänder seiner Diener und Mundschenke und das Brandopfer, das er im Haus Jahwes opfern ließ, verschlug es ihr den Atem.6 Sie sagte zum König: „Es ist tatsächlich alles wahr, was ich in meinem Land über dich und deine Weisheit gehört habe!7 Ich wollte es nicht glauben, bis ich es mit eigenen Augen gesehen hatte. Und nun sehe ich: Man hat mir nicht einmal die Hälfte gesagt. Deine Weisheit und dein Reichtum übertreffen alles, was ich je über dich gehört habe.8 Was für ein Vorrecht haben deine Männer und auch deine Beamten, die täglich bei dir sind und deine weisen Worte hören!9 Gepriesen sei Jahwe, dein Gott, dem es gefiel, dich auf den Thron Israels zu setzen. Weil Jahwe Israel beständig liebt, hat er dich zum König gemacht, damit du für Recht und Gerechtigkeit sorgst.“10 Dann übergab sie dem König 120 Talente Gold, eine Menge duftender Öle und die Edelsteine. Nie wieder hat es so viel kostbares Öl gegeben wie dieses, das die Königin von Saba Salomo als Geschenk überbrachte.11 Auch die Flotte Hirams, die Gold aus Ofir holte, hatte schon eine große Menge kostbarer Steine und Hölzer mitgebracht.12 Der König hatte aus diesem Holz Geländer für das Haus Jahwes und den Regierungspalast anfertigen lassen, auch Zithern und Harfen für die Tempelsänger. Bis heute sind nie mehr so viele kostbare Hölzer ins Land gekommen und bewundert worden.13 König Salomo erfüllte der Königin von Saba jeden Wunsch, den sie äußerte, und beschenkte sie darüber hinaus so reich, wie er nur konnte. Danach kehrte sie mit ihrem Gefolge wieder in ihr Land zurück.14 In einem einzigen Jahr gingen bei Salomo 666 Talente Gold ein.15 Dazu kam noch das, was die Händler einbrachten und was von allen Königen Arabiens und den Statthaltern des Landes einging.16 König Salomo ließ 200 Langschilde anfertigen und mit Gold überziehen. Etwa vier Kilogramm[2] gehämmertes Gold verwendete er für jeden Schild.17 Dazu ließ er noch 300 Kleinschilde machen und jeden mit zwei Kilogramm[3] gehämmertem Gold überziehen. Er brachte sie alle in das Libanonwaldhaus.[4]18 Weiter ließ der König einen großen Thron aus Elfenbein anfertigen und mit purem Gold überziehen.19 Der Thron hatte sechs Stufen und ein rundes Kopfstück hinten. Zu beiden Seiten des Sitzes befanden sich Armlehnen, neben denen zwei Löwenfiguren standen.20 Auch auf jeder der sechs Stufen stand rechts und links je eine Löwenfigur. Noch nie ist so etwas für ein Königreich geschaffen worden.21 Alle Trinkgefäße Salomos waren aus reinem Gold und auch sämtliche Gegenstände, die zum Libanonwaldhaus gehörten. Silber war zur Zeit Salomos wertlos,22 denn der König hatte hochseetüchtige Schiffe, die mit den Schiffen Hirams fuhren. Alle drei Jahre kam diese Tarschisch-Flotte[5] und brachte Gold und Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen.23 Somit übertraf König Salomo alle anderen Könige der Erde an Reichtum und Weisheit.24 Menschen aus aller Welt suchten ihn auf, um sich persönlich von der Weisheit zu überzeugen, die Gott ihm verliehen hatte.25 Alle brachten ihm Geschenke: silberne und goldene Gegenstände, Festgewänder und Waffen, kostbare Öle, Pferde und Maultiere. So ging es Jahr um Jahr.26 Salomo beschaffte sich 1400 Streitwagen und 12.000 Pferde[6]. Er stationierte sie in den Wagenstädten und bei sich in Jerusalem.27 Unter seiner Regierung war Silber in Jerusalem so viel wert wie Steine, und Zedern hatte er so viel, wie die Maulbeerfeigenbäume, die in der Niederung wachsen.28 Die Pferde bekam Salomo aus Ägypten und aus allen möglichen anderen Ländern. Seine Händler kauften sie dort auf.29 Bei der Ausfuhr aus Ägypten wurde ein Streitwagen mit 600 ‹Schekel› Silber[7] gehandelt und ein Pferd mit 150. Seine Händler belieferten auch die Könige der Hetiter und Syrer.

1 Kings 10

Menge Bibel

1 Als aber die Königin von Saba den Ruhm Salomos vernahm und von dem Tempel hörte, den er dem Namen des HERRN erbaut hatte, kam sie, um ihn mit Rätselfragen auf die Probe zu stellen.2 Sie kam also nach Jerusalem mit einem sehr großen Gefolge und mit Kamelen, welche Spezereien[1] und Gold in sehr großer Menge und Edelsteine trugen. Als sie nun bei Salomo angekommen war, trug sie ihm alles vor, was sie sich vorgenommen hatte.3 Salomo aber wußte ihr auf alle Fragen Antwort zu geben, und nichts war dem Könige verborgen, daß er ihr nicht hätte Auskunft geben können.4 Als nun die Königin von Saba sich von der allseitigen Weisheit Salomos überzeugt hatte, dazu den Palast sah, den er erbaut hatte,5 und die Speisen auf seiner Tafel und wie seine Hofleute dasaßen, ferner die Aufwartung seiner Dienerschaft und ihre Tracht, seine Mundschenken sowie seine Brandopfer, die er im Tempel des HERRN darzubringen pflegte, da geriet sie vor Erstaunen außer sich6 und sagte zum König: »Wahr ist das gewesen, was ich in meiner Heimat über dich und deine Weisheit gehört habe.7 Ich wollte dem, was man mir erzählte, nicht glauben, bis ich jetzt hergekommen bin und mich mit eigenen Augen überzeugt habe. Und dabei hat man mir noch nicht einmal die Hälfte berichtet: deine Weisheit und deine Vorzüge übertreffen noch das Gerücht, das ich vernommen habe.8 Beneidenswert sind deine Leute, beneidenswert diese deine Diener, die beständig um dich sind und deine Weisheit hören können!9 Gepriesen sei der HERR, dein Gott, der Wohlgefallen an dir gehabt hat, so daß er dich auf den Thron Israels gesetzt hat! Weil der HERR Israel allezeit liebt, darum hat er dich zum König bestellt, damit du Recht und Gerechtigkeit übest.«10 Hierauf schenkte sie dem König hundertundzwanzig Talente Gold und Spezereien[2] in sehr großer Menge, sowie Edelsteine; niemals wieder ist eine solche Fülle von Spezereien ins Land gekommen, wie die Königin von Saba sie damals dem König Salomo schenkte.11 Allerdings brachten auch die Schiffe Hirams, die Gold aus Ophir geholt hatten, Sandelholz in sehr großer Menge und Edelsteine aus Ophir mit;12 und der König ließ aus dem Sandelholz Geländer für den Tempel des HERRN und für den königlichen Palast herstellen sowie Zithern und Harfen für die Sänger. In solcher Menge ist Sandelholz nie wieder ins Land gekommen und dort zu sehen gewesen bis auf den heutigen Tag.13 Der König Salomo aber schenkte der Königin von Saba alles, wonach sie Verlangen trug und was sie sich wünschte, abgesehen von den Geschenken, die er ihr aus freien Stücken mit königlicher Freigebigkeit gab. Hierauf trat sie mit ihrem Gefolge den Rückweg an und zog heim.14 Das Gewicht des Goldes, das für Salomo in einem einzigen Jahre einging, betrug 666 Talente Gold,15 ungerechnet die Abgaben der reisenden Großkaufleute und die Steuern der Kleinhändler sowie die Tribute aller Könige Arabiens[3] und was von den Statthaltern des Landes einkam. –16 Der König Salomo ließ auch zweihundert Langschilde von getriebenem Gold anfertigen: sechshundert Schekel Gold verwandte er auf jeden Schild;17 ferner dreihundert Kleinschilde von getriebenem Gold; drei Minen Gold verwandte er auf jeden Schild. Der König brachte sie dann im Libanonwaldhause unter. –18 Weiter ließ der König einen großen Thron von Elfenbein anfertigen und ihn mit feinem Gold überziehen.19 Der Thron hatte sechs Stufen, und das Kopfstück des Thrones hinten war gerundet; auf beiden Seiten des Sitzplatzes befanden sich Armlehnen, und neben den Armlehnen standen zwei Löwen;20 außerdem standen zwölf Löwen auf den sechs Stufen zu beiden Seiten: ein derartiges Kunstwerk ist noch nie für ein Königreich hergestellt worden. –21 Alle Trinkgefäße des Königs Salomo bestanden aus Gold; auch alle Geräte im Libanonwaldhause waren von feinem Gold, nichts von Silber, das man zu Salomos Lebzeiten für wertlos ansah.22 Denn der König hatte Tharsisschiffe, die mit den Schiffen Hirams über Meer fuhren; alle drei Jahre einmal kamen die Tharsisschiffe heim und brachten Gold und Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen mit.23 So übertraf denn der König Salomo alle Könige der Erde an Reichtum und an Weisheit;24 und alle Welt suchte Salomo zu sehen, um sich persönlich von seiner Weisheit zu überzeugen, die Gott ihm ins Herz gelegt hatte.25 Dabei brachte jeder von ihnen ein entsprechendes Geschenk mit: silberne und goldene Kunstwerke, Gewänder, Waffen und Spezereien[4], Rosse und Maultiere, Jahr für Jahr. –26 Salomo brachte auch zahlreiche Kriegswagen und Reitpferde zusammen, so daß er 1400 Wagen und 12000 Reitpferde besaß, die er in den Wagenstädten oder in seiner Nähe zu Jerusalem unterbrachte.27 Und der König brachte es dahin, daß es in Jerusalem soviel Silber gab wie Steine und daß die Zedernstämme an Menge den Maulbeerfeigenbäumen in der Niederung gleichkamen. –28 Der Bezug der Pferde für Salomo erfolgte aus Ägypten, und zwar aus Koa; die Händler des Königs kauften sie dort in Koa auf,29 so daß ein Wagen bei der Ausfuhr aus Ägypten auf sechshundert Schekel Silber zu stehen kam und ein Pferd auf einhundertundfünfzig. Auf gleiche Weise wurden sie durch Vermittelung (seiner Händler) für alle Könige der Hethiter und für die Könige von Syrien bezogen. (2Ch 1:16)