Proverbs 20

English Standard Version

from Crossway
1 Wine is a mocker, strong drink a brawler, and whoever is led astray by it is not wise.[1] (Ge 9:21; Pr 31:4; Isa 28:7; Ho 4:11) 2 The terror of a king is like the growling of a lion; whoever provokes him to anger forfeits his life. (Nu 16:38; Pr 19:12; Hab 2:10) 3 It is an honor for a man to keep aloof from strife, but every fool will be quarreling. (Pr 17:14) 4 The sluggard does not plow in the autumn; he will seek at harvest and have nothing. (Pr 6:11; Pr 19:15; Pr 19:24) 5 The purpose in a man’s heart is like deep water, but a man of understanding will draw it out. (Pr 18:4) 6 Many a man proclaims his own steadfast love, but a faithful man who can find? (Ps 12:1; Pr 25:14; Mt 6:2; Lu 18:11) 7 The righteous who walks in his integrity— blessed are his children after him! (1Ki 15:4; Ps 37:26; Ps 112:2; Pr 19:1; Jer 33:20; Jer 33:21) 8 A king who sits on the throne of judgment winnows all evil with his eyes. (Ps 101:5; Pr 16:10; Pr 25:5) 9 Who can say, “I have made my heart pure; I am clean from my sin”? (1Ki 8:46) 10 Unequal[2] weights and unequal measures are both alike an abomination to the LORD. (Pr 11:1; Pr 20:23) 11 Even a child makes himself known by his acts, by whether his conduct is pure and upright.[3] (Mt 7:16) 12 The hearing ear and the seeing eye, the LORD has made them both. (Ex 4:11; Ps 94:9; Pr 15:31; Pr 25:12) 13 Love not sleep, lest you come to poverty; open your eyes, and you will have plenty of bread. (Pr 6:4; Pr 12:11; Pr 19:15; Pr 20:4; Pr 31:15; Ro 12:11) 14 “Bad, bad,” says the buyer, but when he goes away, then he boasts. 15 There is gold and abundance of costly stones, but the lips of knowledge are a precious jewel. (Job 28:18; Pr 3:14; Pr 3:15) 16 Take a man’s garment when he has put up security for a stranger, and hold it in pledge when he puts up security for foreigners.[4] (Job 22:6; Pr 6:1; Pr 22:26; Pr 27:13) 17 Bread gained by deceit is sweet to a man, but afterward his mouth will be full of gravel. (Pr 9:17; La 3:16) 18 Plans are established by counsel; by wise guidance wage war. (Pr 11:14; Pr 15:22; Pr 24:6; Lu 14:31) 19 Whoever goes about slandering reveals secrets; therefore do not associate with a simple babbler.[5] (Pr 11:13; Pr 13:3; Ro 16:18) 20 If one curses his father or his mother, his lamp will be put out in utter darkness. (Ex 21:17; 2Sa 21:17; Job 18:5; Pr 30:11; Pr 30:17) 21 An inheritance gained hastily in the beginning will not be blessed in the end. (Pr 13:11) 22 Do not say, “I will repay evil”; wait for the LORD, and he will deliver you. (Ps 27:14; Pr 17:13; Pr 24:29; Mt 5:39; Ro 12:17; Ro 12:19; 1Th 5:15; 1Pe 3:9) 23 Unequal weights are an abomination to the LORD, and false scales are not good. (Pr 11:1; Pr 20:10) 24 A man’s steps are from the LORD; how then can man understand his way? (Pr 16:9) 25 It is a snare to say rashly, “It is holy,” and to reflect only after making vows. (Ec 5:4; Ec 5:5) 26 A wise king winnows the wicked and drives the wheel over them. (Isa 28:27; Mt 3:12) 27 The spirit[6] of man is the lamp of the LORD, searching all his innermost parts. (Pr 18:8; Zep 1:12; 1Co 2:11) 28 Steadfast love and faithfulness preserve the king, and by steadfast love his throne is upheld. (Pr 3:3; Pr 16:12) 29 The glory of young men is their strength, but the splendor of old men is their gray hair. (Pr 16:31) 30 Blows that wound cleanse away evil; strokes make clean the innermost parts. (Pr 27:1; Isa 53:5) 

Proverbs 20

Einheitsübersetzung 2016

from Katholisches Bibelwerk
1 Ein Zuchtloser ist der Wein, ein Lärmer das Bier; / wer sich hierin verfehlt, wird nie weise. (Pr 23:29) 2 Wie das Knurren des Löwen ist der Grimm des Königs; / wer ihn erzürnt, verwirkt sein Leben. (Pr 16:14) 3 Es ehrt den Menschen, vom Streit abzulassen, / jeder Tor aber bricht los. 4 Der Faule pflügt nicht im Herbst; / sucht er in der Erntezeit, so ist nichts da. 5 Ein tiefes Wasser sind die Pläne im Herzen des Menschen, / doch der Verständige schöpft es herauf. 6 Viele Menschen rühmen sich ihrer Güte, / aber wer findet einen, auf den Verlass ist? 7 Wer als Gerechter unbescholten seinen Weg geht: / Selig die Kinder, die er hinterlässt. 8 Ein König auf dem Richterstuhl / sondert mit seinem Scharfblick alles Böse aus. 9 Wer kann sagen: Ich habe mein Herz geläutert, / rein bin ich von meiner Sünde? 10 Zweierlei Gewicht und zweierlei Maß, / beide sind dem HERRN ein Gräuel. (Pr 11:1) 11 An seinem Treiben lässt schon der Knabe erkennen, / ob sein Tun lauter und redlich sein wird. 12 Das Ohr, das hört, und das Auge, das sieht, / der HERR hat sie beide geschaffen. 13 Liebe nicht den Schlaf, damit du nicht arm wirst; / halte deine Augen offen und du hast Brot genug! (Pr 6:6) 14 Schlecht, schlecht, sagt der Käufer; / geht er aber weg, so rühmt er sich. 15 Gold gibt es und viele Perlen, / ein kostbarer Schmuck aber sind verständige Lippen. 16 Nimm ihm das Kleid, denn er hat für einen andern gebürgt, / fremder Leute wegen pfände bei ihm! (Pr 22:26) 17 Süß schmeckt dem Menschen das Brot der Lüge, / hernach aber füllt sich sein Mund mit Kieseln. 18 Pläne kommen durch Beratung zustande. / Darum führe den Kampf mit Überlegung! 19 Geheimnisse verrät, wer als Verleumder umhergeht. / Darum lass dich nicht ein mit einem Schwätzer! (Pr 11:13) 20 Wer seinem Vater flucht und seiner Mutter, / dessen Lampe erlischt zur Zeit der Finsternis. 21 Ein Besitz, schnell errafft am Anfang, / ist nicht gesegnet an seinem Ende. 22 Sag nicht: Ich will das Böse vergelten. / Vertrau auf den HERRN, er wird dir helfen! (Sir 28:1) 23 Ein Gräuel ist dem HERRN zweierlei Gewicht, / eine falsche Waage ist nicht recht. (Pr 11:1) 24 Der HERR lenkt die Schritte eines jeden. / Wie könnte der Mensch seinen Weg verstehen? (Pr 16:9) 25 Eine Falle ist es, unbedacht zu rufen: Geweiht! / und erst nach dem Gelübde zu überlegen. (De 23:22) 26 Ein weiser König sondert die Frevler aus. / Er lässt über sie den Dreschwagen rollen. 27 Der Atem des Menschen ist die Leuchte des HERRN, / sie durchforscht alle Kammern des Leibes. 28 Güte und Treue behüten den König, / er stützt seinen Thron durch Güte. 29 Der Ruhm der Jungen ist ihre Kraft, / die Zier der Alten ihr graues Haar. 30 Blutige Striemen läutern den Bösen / und Schläge die Kammern des Leibes.