Gründe für Gottes Eintreten – Abweisen der Reden der Freunde als töricht in Erwartung des Grabes
1Mein Geist ist verstört[1], meine Tage sind ausgelöscht, Gräber sind für mich da. (Job 16:22; Job 17:11; Ps 88:5)2Ist nicht um mich herum Gespött, und muss nicht mein Auge auf ihrer Widerspenstigkeit[2] haften[3]? (Job 12:4)3Setze doch ⟨ein Pfand⟩ ein, leiste bei dir selbst Bürgschaft für mich! Wer sonst wird in meine Hand einschlagen? (Job 5:1; Isa 38:14)4Denn ihr Herz hast du der Einsicht verschlossen; darum wirst du sie nicht erhöhen.5Den Gefährten erzählt man vom Beuteteilen[4], aber die Augen der eigenen Kinder verschmachten.6Und er hat mich hingestellt zum Spott der Leute[5], und zum Anspeien ins Gesicht bin ich ⟨gut⟩[6]. (Job 30:9; Ps 44:15; Ps 69:11; Mt 26:67)7Und mein Auge ist trübe geworden vor Gram, und all meine Glieder sind wie ein Schatten. (Job 7:5; Job 16:16; Ps 6:8)8Die Aufrichtigen werden sich darüber entsetzen, und der Schuldlose wird sich über den Ruchlosen aufregen. (Ps 37:1; Ps 73:3)9Doch der Gerechte wird an seinem Weg festhalten, und der, dessen Hände rein sind, wird an Stärke zunehmen. (2Sa 3:1; Job 27:6; Job 31:7; Job 33:9; Ps 84:8; Pr 10:25)10Aber ihr alle, kommt nur wieder her! Einen Weisen finde ich doch nicht unter euch. (Job 18:3)11Meine Tage sind vorüber, zerrissen sind meine Pläne, die Wünsche[7] meines Herzens. (Job 7:6; Job 17:1; Pr 16:1)12Die Nacht machen sie zum Tage, das Licht ⟨soll mir⟩ näher ⟨sein⟩ als die Finsternis.13Nichts hoffe ich mehr![8] Der Scheol ist mein Haus, in der Finsternis habe ich mein Lager ausgebreitet. (Job 10:21; Ec 12:5)14Zum Grab sage ich: Du bist mein Vater! Zur Made: Meine Mutter und meine Schwester!15Wo ist denn nun meine Hoffnung? Ja, meine Hoffnung, wer wird sie schauen? (Job 6:11; Job 14:19; La 3:18)16Sie fährt mit mir hinab zum Scheol, wenn wir miteinander in den Staub sinken[9]. (Job 20:11)