Psalm 11

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Dem Chorleiter. Von David. Bei dem HERRN habe ich mich geborgen. Wie sagt ihr zu meiner Seele: »Flieh in die Berge wie ein Vogel[1]«? (Ps 7,2) 2 Denn siehe, die Gottlosen spannen den Bogen, haben ihren Pfeil auf der Sehne gerichtet, im Finstern zu schießen auf die von Herzen Aufrichtigen. (Ps 37,14; Ps 64,4; Lk 20,20; Jak 5,6) 3 Wenn die Grundpfeiler umgerissen werden, was richtet da der Gerechte aus? (Hi 17,9) 4 Der HERR ist in seinem heiligen Palast, der HERR – im Himmel ist sein Thron. Seine Augen schauen, seine Blicke prüfen[2] die Menschenkinder. (Ps 14,2; Ps 103,19; Ps 113,5; Hab 2,20; Mt 5,34) 5 Der HERR prüft den Gerechten; aber den Gottlosen und den, der Gewalttat liebt, hasst seine Seele. (Ps 5,6; Ps 139,23) 6 Er lässt Schlingen[3], Feuer und Schwefel regnen auf die Gottlosen. Glutwind ist ihres Bechers Anteil. (1Mo 19,24; Ps 18,13; Ps 32,10) 7 Denn gerecht ist der HERR. Gerechte Taten[4] liebt er. Aufrichtige schauen sein[5] Angesicht. (Ps 33,5; Ps 37,28; Ps 45,8) 

Psalm 11

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Dem Vorsänger. Von David. Bei dem HERRN habe ich Zuflucht gefunden! Wie sagt ihr denn zu meiner Seele: »Flieh wie ein Vogel auf eure Berge«? (1Mo 19,17; 1Mo 19,20; 1Sam 19,10; Ps 7,2; Mt 24,16) 2 Denn siehe, die Gottlosen spannen ihren Bogen; sie haben ihre Pfeile auf die Sehne gelegt, um im Verborgenen auf die zu schießen, welche aufrichtigen Herzens sind. (Ps 10,8; Ps 37,14) 3 Wenn die Grundfesten eingerissen werden, was soll der Gerechte tun? (Hi 17,9; Ps 18,16; Ps 82,5; Spr 14,32; Pred 9,1; Jes 24,18; Mt 13,43; Mt 25,46; Lk 6,48; 1Kor 3,11) 4 Der HERR ist in seinem heiligen Tempel. Der Thron des HERRN ist im Himmel; seine Augen spähen, seine Blicke prüfen die Menschenkinder. (Ps 2,4; Spr 5,21; Spr 15,3; Jes 66,1; Jer 16,17; Jon 2,8; Mi 1,2; Hab 2,20; Mt 5,34) 5 Der HERR prüft den Gerechten; aber den Gottlosen und den, der Frevel liebt, hasst seine Seele. (Ps 5,6; Ps 34,16; Ps 34,20; Ps 45,8; 1Petr 4,18; Offb 2,6) 6 Er lässt Schlingen regnen über die Gottlosen; Feuer, Schwefel und Glutwind ist das Teil ihres Bechers.[1] (1Mo 19,24; Hi 18,15; Jes 51,17; Jer 25,15; Jer 30,23; Hes 38,22; Offb 9,17; Offb 14,10) 7 Denn der HERR ist gerecht, er liebt Gerechtigkeit; die Aufrichtigen werden sein Angesicht schauen. (Ps 7,10; Ps 7,18; Ps 15,2; Ps 37,3; Ps 119,137; Ps 145,17; Dan 9,14) 

Psalm 11

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Für den Chormeister. Von David. Beim HERRN habe ich mich geborgen. / Wie könnt ihr mir sagen: Vögel, flieht zu eurem Berg! 2 Denn siehe: Die Frevler spannen den Bogen, / sie legten ihren Pfeil auf die Sehne, um im Dunkel auf die zu schießen, die redlichen Herzens sind. (Ps 7,13; Ps 10,8; Ps 37,14; Ps 64,4; Ps 119,95) 3 Wenn die Grundfesten eingerissen werden, was kann ein Gerechter noch tun? 4 Der HERR ist in seinem heiligen Tempel, der HERR hat seinen Thron im Himmel. Seine Augen schauen herab, seine Blicke prüfen die Menschen. (Hab 2,20) 5 Der HERR prüft Gerechte und Frevler; wer Gewalttat liebt, den hasst seine Seele. 6 Verderben lasse er auf die Frevler regnen, Feuer und Schwefel und sengender Wind ist ihr Anteil.[1] (1Mo 19,24; Hi 18,15; Ps 140,11) 7 Denn gerecht ist der HERR, / gerechte Taten liebt er. Redliche schauen sein Angesicht. 

Psalm 11

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Für den Dirigenten[1]. Von David. Bei dem HERRN habe ich Zuflucht gefunden. Wie könnt ihr da zu mir[2] sagen: »Flieh in die Berge wie ein Vogel! (Ps 4,1) 2 Denn sieh doch: Die gottlosen Mörder spannen den Bogen, legen den Pfeil auf die Sehne und zielen. Sie versuchen im Zwielicht, ´wo keiner sie sieht`, auf die zu schießen, die ein aufrichtiges Herz haben.« 3 Wenn jede Rechtsordnung zerstört wird, was kann dann ein Mensch, der nach Gottes Willen lebt[3], noch ausrichten? 4 Doch der HERR ist in seinem heiligen Tempel, im Himmel hat der HERR seinen Thron. Von dort beobachten seine Augen prüfend die Menschen.[4] 5 Ja, der HERR prüft den, der nach seinem Willen lebt[5]. Doch wer sich von Gott abwendet und Gewalt liebt, den hasst er aus tiefster Seele. 6 Er wird die Gottlosen in tödliche Gefahren stürzen[6], Feuer und Schwefel wird sie treffen, und der heiße Wüstenwind verbrennt sie. 7 Denn der HERR ist gerecht, und er liebt gerechtes Handeln. Wer aufrichtig ist, wird sein Angesicht sehen. 

Psalm 11

Zürcher Bibel

von Theologischer Verlag Zürich
1 Für den Chormeister. Von David. Beim HERRN bin ich geborgen. Wie könnt ihr zu mir sagen: Flieh in die Berge wie ein Vogel.[1] 2 Denn sieh, die Frevler spannen den Bogen, schon haben sie ihren Pfeil auf die Sehne gelegt, um im Dunkel zu schiessen auf die, die aufrichtigen Herzens sind. (Ps 37,14; Ps 57,5; Ps 64,4) 3 Wenn die Grundfesten stürzen, was vermag der Gerechte? 4 Der HERR ist in seinem heiligen Palast, der HERR hat im Himmel seinen Thron. Seine Augen schauen herab, seine Blicke prüfen die Menschen. (Ps 2,4; Ps 14,2; Ps 102,20; Jes 66,1; Hab 2,20; Mt 5,34) 5 Der HERR prüft den Gerechten und den Frevler, und seine Seele hasst den, der Gewalt liebt. 6 Feurige Kohlen und Schwefel lasse er auf die Frevler regnen,[2] und Glutwind sei das Los ihres Bechers. (1Mo 19,24; Ps 140,11) 7 Denn der HERR ist gerecht, er liebt gerechte Taten; die Aufrichtigen werden sein Angesicht schauen. (Ps 45,8; Ps 140,14) 

Psalm 11

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Dem Chorleiter. Von David. Bei Jahwe suche ich Schutz. / Wie könnt ihr zu mir sagen: / „Flieh, Vogel, in die Berge“? 2 Da! Die Gottlosen spannen den Bogen, / legen den Pfeil auf die Sehne, / um die, die aufrichtig sind, aus dem Dunkel zu treffen. 3 Ist die Grundordnung zerbrochen, / was richtet da der Gerechte noch aus? 4 Jahwe ist in seinem heiligen Palast, / Jahwe – im Himmel ist sein Thron. / Seine Augen schauen auf die Menschen herab, / keiner entgeht seinem prüfenden Blick. 5 Jahwe prüft den, der ihm gehorcht. / Doch den, der Unrecht und Gewalt liebt, hasst er. 6 Über die Gottlosen lasse er Fangnetze regnen, / Feuer, Schwefel und Glutwind fülle ihren Kelch! 7 Denn Jahwe ist gerecht und liebt Gerechtigkeit. / Wer redlich ist, den schaut er gnädig an.