1Dem Chorleiter. Ein Psalm. Von David.2Rette mich, HERR, von bösen Menschen[1]. Vor gewalttätigen Männern[2] behüte mich, (Ps 59,3; 2Thess 3,2)3die Bosheiten ersinnen im Herzen, die täglich Kriege erregen. (Spr 6,14)4Sie haben geschärfte Zungen[3] wie eine Schlange. Viperngift ist unter ihren Lippen. // (Ps 52,4; Ps 58,5; Röm 3,13)5Bewahre mich, HERR, vor den Händen des Gottlosen, vor dem Mann der Gewalttaten behüte mich, die beschlossen haben, meine Tritte umzustoßen! (Ps 43,1)6Hochmütige haben mir heimlich eine Schlinge und Fallstricke gelegt, ein Netz ausgespannt zur Seite des Weges, sie haben mir Fallen gestellt. // (Ps 57,7; Ps 142,4; Jer 18,22)7Ich sprach zu dem HERRN: Du bist mein Gott! Höre, HERR, auf die Stimme meines Flehens! (Ps 31,15)8HERR, mein Herr, du Hort meiner Rettung! Du hast mein Haupt beschirmt am Tag der Waffen. (Ps 144,10)9Gewähre die Gelüste des Gottlosen nicht, HERR! Lass sein Vorhaben nicht[4] gelingen: Sie würden sich überheben. // (5Mo 32,27)10Die Häupter derer die mich umringen – das Unheil ihrer Lippen bedecke sie![5] (Ps 7,17; Ps 64,9)11Mögen glühende Kohlen auf sie herabfallen, ins Feuer stürze er sie, in Wasserlöcher, dass sie sich nicht mehr erheben!12Ein Mensch mit ⟨böser⟩ Zunge – er bestehe nicht im Land; der Mann der Gewalttat – das Böse möge ihn jagen Stoß um Stoß! (Ps 12,3)13Ich weiß, dass der HERR die Rechtssache des Elenden wahrnimmt, das Recht der Armen. (Ps 35,10; Spr 22,23)14Ja, die Gerechten werden deinen Namen preisen, die Aufrichtigen werden vor deinem Angesicht wohnen. (Ps 15,1)
1Dem Chorleiter. Ein Psalmlied von David.2Rette mich, Jahwe, vor bösen Menschen, / schütze mich vor den Männern roher Gewalt,3die ständig über Bosheiten brüten. / Täglich zetteln sie Kriege an.4Sie haben spitze Zungen wie die Schlangen, / von ihren Lippen träufelt Natterngift. ♪5Bewahre mich, Jahwe, vor den Händen der Bösen! / Gib mir Schutz vor den gewalttätigen Männern, / die entschlossen sind, mich niederzuwerfen.6Die Stolzen haben mir Fallen gestellt, / mir Schlingen und Netze gelegt, / mir den Wegrand gefährlich gemacht. ♪7Ich sage zu Jahwe: „Du bist mein Gott! / Hör mein Flehen, Jahwe, ich schreie zu dir!8Jahwe, mein Herr, du Schutzmacht meines Heils! / Am Tag der Waffen hast du meinen Kopf beschützt.9Gib dem Gottlosen nicht, was er will, Jahwe! / Lass seinen Anschlag niemals gelingen!“ ♪10Wenn meine Feinde rundum sich erheben, / dann fallen ihre bösen Worte auf sie selbst zurück.11Es regne glühende Kohlen auf sie! / Ins Feuer stürze Gott sie, in Abgründe hinein, / aus denen sie nicht mehr entkommen!12Kein Platz für böse Zungen sei im Land! / Unglück soll die Gewalttäter hetzen bis zu ihrem Sturz!13Ich weiß, dass Jahwe sich um die Belange der Schwachen / und um das Recht der Armen kümmern wird.14Gewiss, die Gerechten loben deinen Namen, / und die Aufrichtigen wohnen bei dir.