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Prediger 5

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Sei nicht vorschnell mit deinem Mund, und dein Herz eile nicht, ein Wort vor Gott hervorzubringen! Denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde; darum seien deine Worte wenige. (Hi 22,12; Spr 10,19; Mt 6,7) 2 Denn bei viel Geschäftigkeit kommt der Traum und bei vielen Worten törichte Rede[1]. – (Pred 10,12) 3 Wenn du Gott ein Gelübde ablegst, zögere nicht, es zu erfüllen! Denn er hat kein Gefallen an den Toren[2]. Was du gelobst, erfülle! (3Mo 27,2) 4 Besser, dass du nicht gelobst, als dass du gelobst und nicht erfüllst. (Spr 20,25) 5 Gestatte deinem Mund nicht, dass er dein Fleisch in Sünde bringt[3]! Und sprich nicht vor dem Boten ⟨Gottes⟩: Es war ein Versehen[4]! Wozu soll Gott über deine Stimme zürnen und das Werk deiner Hände verderben? (3Mo 5,4; Mal 2,7) 6 Denn bei vielen Träumen und Nichtigkeiten sind auch viele Worte[5]. So fürchte Gott! (Spr 23,17; Pred 3,14; Pred 10,12) 

Nichtigkeit des Reichtums – Rat zu einfacher Lebensführung

7 Wenn du Unterdrückung des Armen und Raub von Recht und Gerechtigkeit im Land siehst, wundere dich nicht über die Sache[6], denn ein Hoher wacht über dem ⟨anderen⟩ Hohen, und Hohe über ihnen ⟨beiden⟩. (Pred 3,16; Pred 8,9; 1Petr 4,12) 8 Doch ein Gewinn für das Land ist bei alldem ⟨dies⟩: Ein König, ⟨der⟩ für das bebaute Feld ⟨sorgt⟩. (2Chr 26,10) 9 Wer Geld liebt, wird des Geldes nicht satt, und wer den Reichtum liebt, nicht des Ertrages. Auch das ist Nichtigkeit. – (Pred 4,8; Pred 6,7) 10 Wenn das Gut sich mehrt, so mehren sich die, die davon zehren. Und welchen Nutzen hat sein Besitzer, als dass seine Augen es ansehen[7]? – 11 Süß ist der Schlaf des Arbeiters, ob er wenig oder viel isst; aber der Überfluss[8] des Reichen lässt ihn nicht schlafen. – 12 Es gibt ein schlimmes[9] Übel, das ich unter der Sonne gesehen habe: Reichtum, der von seinem Besitzer zu seinem Unglück aufbewahrt wird. 13 Und geht solcher Reichtum durch ein unglückliches Ereignis[10] verloren und hat er einen Sohn gezeugt, so ist gar nichts in dessen Hand. (Spr 23,4; Spr 27,24) 14 Wie er aus dem Leib seiner Mutter hervorgekommen ist, nackt wird er wieder hingehen, wie er gekommen ist, und für seine Mühe wird er nicht das Geringste davontragen, das er in seiner Hand mitnehmen könnte. (Hi 1,21; Ps 49,18; 1Tim 6,7) 15 Und auch dies ist ein schlimmes[11] Übel: Ganz wie er gekommen ist, wird er hingehen. Und was für einen Gewinn hat er davon, dass er für den Wind sich müht? (Hos 12,2) 16 Auch isst er all seine Tage in Finsternis[12] und hat viel Verdruss und Krankheit[13] und Zorn. 17 Siehe, was ich als gut, was ich als schön erkannt habe: Dass einer isst und trinkt und Gutes sieht bei all seiner Mühe, mit der er sich abmüht unter der Sonne, die Zahl seiner Lebenstage, die Gott ihm gegeben hat; denn das ist sein Teil. (Pred 2,10; Pred 7,14) 18 Auch jeder Mensch, dem Gott Reichtum und Güter[14] gegeben und den er ermächtigt hat, davon zu genießen[15] und sein Teil zu nehmen und sich bei seiner Mühe zu freuen – das ist eine Gabe Gottes. (Pred 3,13) 19 Denn er denkt nicht viel an die Tage seines Lebens, weil Gott ihn mit der Freude seines Herzens beschäftigt. (Pred 6,2) 

Elberfelder Bibel 2006, © 2006 by SCM R.Brockhaus in der SCM Verlagsgruppe GmbH, Witten/Holzgerlingen

Prediger 5

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Sei nicht zu schnell mit dem Mund und übereile dich nicht, vor Gott das Wort zu ergreifen! Denn Gott ist im Himmel und du bist auf der Erde. Geh also sparsam mit deinen Worten um! 2 Denn bei viel Geschäftigkeit fängt man zu träumen an, und wer viele Worte macht, redet dummes Zeug. 3 Wenn du Gott ein Gelübde ablegst, erfülle es ohne Verzug! Leichtfertige Leute gefallen Gott nicht. Halte, was du versprichst! 4 Es ist besser, wenn du nichts gelobst, als dass du gelobst und es nicht erfüllst. 5 Gestatte deinem Mund nicht, dich in Schuld zu bringen, und sag dem Boten ‹Gottes› nicht ins Gesicht: „Es war ein Versehen!“ Oder willst du, dass Gott zornig auf dein Reden wird und das Werk deiner Hände verdirbt? 6 Denn wo viele Träume sind, da ist auch viel dummes Gerede. Darum fürchte Gott! 

Reichtum ist bedeutungslos

7 Wenn du siehst, dass die Armen unterdrückt, dass Recht und Gerechtigkeit im Land verweigert werden, dann wundere dich nicht über die Sache. Denn ein Mächtiger deckt den anderen und beide deckt einer, der noch mächtiger ist. 8 Doch ein Gewinn für das Land ist ein König, der für bestellte Felder sorgt. 9 Wer Geld liebt, hat vom Geld nie genug, und wer Reichtum liebt, nie vom Gewinn. Auch das ist nichtig. 10 Wenn das Gut sich mehrt, mehren sich auch die, die davon leben. Und was hat sein Besitzer mehr davon als das Wissen, reich zu sein? 11 Süß ist der Schlaf des Arbeiters, ob er wenig oder viel zu essen hat. Dem Reichen raubt sein voller Bauch die Ruhe der Nacht. 12 Es gibt ein schlimmes Übel, das ich unter der Sonne sah: Da wurde Reichtum von seinem Besitzer für einen Unglücksfall aufgespart. 13 Doch durch ein schlechtes Geschäft ging der Reichtum verloren. Und hat er einen Sohn gezeugt, hat dieser nichts mehr in der Hand. 14 So wie er aus dem Leib seiner Mutter kam, so nackt muss er wieder gehen. Von all seiner Mühe bleibt ihm nicht das Geringste, das er mitnehmen könnte. 15 Auch das ist ein schlimmes Übel. So wie er kam, muss er wieder gehen. Und was bleibt ihm, wenn er sich für nichts und wieder nichts müht? 16 Sein Leben lang hat er sich nichts gegönnt und plagte sich mit Ärger und Krankheit und Zorn. 17 Aber sieh nur, was ich Gutes sah: Es ist schön, zu essen und zu trinken und Gutes zu genießen für all die Mühe, die wir in dieser Welt haben, solange Gott uns das Leben schenkt. Das hat jeder als sein Teil. 18 Auch wenn Gott einem Menschen Reichtum und Vermögen gibt und ihn ermächtigt, davon zu essen, sein Teil zu genießen und sich am Ertrag seiner Mühe zu freuen, dann ist das eine Gabe Gottes. 19 Dann denkt er nicht so oft an die Frist seines Lebens, weil Gott ihm diese Freude schenkt. 

© 2025 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 2025.10)
www.derbibelvertrauen.de