1Und Bezalel und Oholiab und alle Männer mit einem weisen Herzen, denen der HERR Weisheit und Verstand eingegeben hatte, die ganze Arbeit zum Bau[1] des Heiligtums auszuführen[2], machten es ganz so, wie der HERR geboten hatte. (2Mo 28,3; 1Chr 28,21)2So rief Mose Bezalel und Oholiab und jeden Mann mit einem weisen Herzen herbei, dem Gott Weisheit ins Herz gelegt hatte, jeden, den sein Herz willig machte, ans Werk zu gehen, um es auszuführen. (2Mo 28,3; 1Chr 28,21)3Und sie nahmen von Mose das ganze Hebopfer entgegen, das die Söhne Israel für die Arbeit am Bau[3] des Heiligtums gebracht hatten, um ihn auszuführen. Diese aber brachten ihm immer[4] noch freiwillige Gaben, Morgen für Morgen. (2Mo 35,29)4Da kamen alle weisen Männer, die alle Arbeit des Heiligtums ausführten, Mann für Mann von ihrer Arbeit, die sie ausführten,5und sagten zu Mose: Das Volk bringt viel, mehr als genug zur Verwendung[5] für die Arbeit, deren Ausführung der HERR geboten hat.6Da gab Mose Befehl, und man ließ im Lager den Ruf ergehen: Niemand soll[6] mehr eine Arbeit für das Hebopfer des Heiligtums anfertigen, und so hörte das Volk auf, ⟨noch mehr⟩ zu bringen.7Und alle Spenden reichten ihnen aus, um die Arbeit zu tun[7], sodass ⟨noch etwas⟩ übrig blieb. (2Chr 31,10)
Heiligtum: Bau des Heiligtums
8Und alle, die ein weises Herz hatten unter denen, die die Arbeit ausführten, machten die Wohnung aus zehn Zeltdecken. Aus gezwirntem Byssus[8], violettem und rotem Purpur und Karmesinstoff machte er[9] sie, mit Cherubim, als Kunststickerarbeit. (2Mo 26,1)9Die Länge einer Zeltdecke betrug achtundzwanzig Ellen und vier Ellen die Breite einer Zeltdecke: ein Maß für alle Zeltdecken.10Er verband fünf Zeltdecken miteinander, und ⟨auch die übrigen⟩ fünf Zeltdecken verband er miteinander.11Am Saum der einen Zeltdecke am Ende der ⟨einen⟩ Verbindungsstelle brachte er Schleifen aus violettem Purpur an. Ebenso machte er es am Saum der äußersten Zeltdecke an der andern Verbindungsstelle:12fünfzig Schleifen brachte er an der einen Zeltdecke an, und fünfzig Schleifen brachte er am Ende der Zeltdecke an, die sich an der andern Verbindungsstelle befand, ⟨sodass⟩ die Schleifen einander gegenüber⟨standen⟩.13Dann stellte er fünfzig goldene Haken her und verband die Zeltdecken durch die Haken miteinander, sodass die Wohnung ein ⟨Ganzes⟩ wurde.14Und er machte Zeltdecken aus Ziegenhaar als ein Zelt⟨dach⟩ über der Wohnung; elf solcher Zeltdecken machte er.15Die Länge einer Zeltdecke ⟨betrug⟩ dreißig Ellen und vier Ellen die Breite einer Zeltdecke: ein Maß für die elf Zeltdecken.16Dann verband er fünf Zeltdecken für sich und ⟨ebenso⟩ die ⟨übrigen⟩ sechs Zeltdecken für sich.17Und er brachte fünfzig Schleifen am Saum der äußersten Zeltdecke an, an der ⟨einen⟩ Verbindungsstelle, und ⟨ebenso⟩ brachte er fünfzig Schleifen am Saum der ⟨äußersten⟩ Zeltdecke der anderen Verbindungsstelle an.18Dann stellte er fünfzig bronzene Haken her, um das Zelt⟨dach⟩ zusammenzufügen, damit es ein ⟨Ganzes⟩ wurde.19Er fertigte für das Zelt eine Decke aus rot gefärbten Widderfellen an und oben darüber eine Decke aus Delfinhäuten[10].20Er stellte aufrecht stehende Bretter für die Wohnung her, aus Akazienholz:21zehn Ellen war die Länge eines Brettes und anderthalb Ellen die Breite eines Brettes.22Ein Brett hatte zwei Zapfen, einer dem andern gegenüber eingefügt; so machte er es an allen Brettern der Wohnung.23Und zwar machte er an Brettern für die Wohnung zwanzig Bretter für die Südseite, nach Süden zu,24und brachte unter den zwanzig Brettern vierzig silberne Fußgestelle an: zwei Fußgestelle unter einem Brett für seine zwei Zapfen und ⟨wieder⟩ zwei Fußgestelle unter einem Brett für seine zwei Zapfen.25Auch für die andere Längsseite der Wohnung, für die Nordseite, machte er zwanzig Bretter26und ihre vierzig silbernen Fußgestelle: zwei Fußgestelle unter einem Brett und ⟨wieder⟩ zwei Fußgestelle unter einem Brett.27Für die Rückseite der Wohnung aber, nach Westen zu, machte er sechs Bretter.28Und zwei Bretter stellte er für die Ecken der Wohnung an der Rückseite her;29die waren von unten herauf doppelt und an[11] ihrem Oberteil ganz beieinander ⟨bis⟩ zu einem Ring. So machte er es mit ihnen beiden für die beiden Winkel.30Es waren acht Bretter und ihre silbernen Fußgestelle: sechzehn Fußgestelle, je zwei Fußgestelle unter einem Brett.31Und er fertigte Riegel aus Akazienholz an: fünf für die Bretter der einen Längsseite der Wohnung32und fünf Riegel für die Bretter der anderen Längsseite der Wohnung und fünf Riegel für die Bretter der Wohnung an der Rückseite nach Westen zu.33Und er machte den mittleren Riegel in der Mitte der Bretter so, dass er von einem Ende zum andern durchlief.34Die Bretter aber überzog er mit Gold. Und ihre Ringe, die Ösen[12] für die Riegel, machte er aus Gold, auch die Riegel überzog er mit Gold. (2Mo 26,31)35Und er fertigte den Vorhang an aus violettem und rotem Purpur, Karmesinstoff und gezwirntem Byssus. In Kunststickerarbeit machte er ihn, mit Cherubim.36Dann machte er für ihn vier Säulen aus Akazienholz und überzog sie mit Gold – ⟨auch⟩ ihre Nägel waren aus Gold –, und er goss für sie vier silberne Fußgestelle.37Und er machte für den Eingang des Zeltes einen Vorhang[13] aus violettem und rotem Purpur und Karmesinstoff und gezwirntem Byssus, in Buntwirkerarbeit,38und seine fünf Säulen und ihre Nägel. Dann überzog er ihre Köpfe und ihre Bindestäbe[14] mit Gold; ihre fünf Fußgestelle aber waren aus Bronze.
2.Mose 36
Neue evangelistische Übersetzung
von Karl-Heinz Vanheiden1Bezalel und Oholiab und alle begabten Männer, denen Jahwe Weisheit und Einsicht gegeben hat, sollen alle Arbeiten zum Bau des Heiligtums ausführen, wie es Jahwe befohlen hat.“2Mose berief also Bezalel und Oholiab und jeden begabten Mann, dem Jahwe Weisheit und Einsicht gegeben hatte und den sein Herz antrieb, sich ans Werk zu machen.3Sie nahmen von Mose alle freiwilligen Gaben der Israeliten entgegen, die für den Bau des Heiligtums gegeben worden waren. Auch weiterhin brachten die Leute Morgen für Morgen freiwillige Gaben.4Da ließen die Kunsthandwerker, die das Heiligtum errichten sollten, ihre Arbeit liegen,5gingen zu Mose und sagten: „Die Leute bringen zu viel. Es ist mehr da, als für die Arbeit benötigt wird, die uns Jahwe aufgetragen hat.“6Darauf ließ Mose im Lager ausrufen: „Ihr Männer und Frauen, ihr braucht nichts mehr für den Bau des Heiligtums herzustellen!“ So hörte das Volk auf, noch mehr zu bringen.7Es war bereits mehr als genug Material für alle Arbeiten vorhanden.
Der Bau des Heiligtums
8So machten sich alle, die etwas davon verstanden, an die Arbeit. Sie stellten die Wohnung aus zehn Zeltdecken her. Die Zeltbahnen waren aus gezwirnten Leinenfäden gewebt und künstlerisch mit Cherubim aus blauen, roten und karmesinroten Fäden bestickt.9Jede dieser Zeltbahnen war vierzehn Meter lang und zwei Meter breit.10Je fünf Zeltdecken vernähte man an den Längsseiten miteinander.11An den beiden Längsseiten der so entstandenen Stücke brachte man Schlaufen aus blauem Purpur an,12je fünfzig, die sich genau gegenüberstanden, wenn man die Stücke nebeneinanderlegte.13Dann wurden fünfzig Haken aus Gold hergestellt, mit denen man beide Zeltdecken verbinden konnte, sodass es ein Ganzes wurde.14Die Männer webten elf Zeltbahnen aus Ziegenhaar.15Jede einzelne Bahn war fünfzehn Meter lang und zwei Meter breit.16Sie verbanden einmal fünf und einmal sechs dieser Zeltbahnen miteinander.17Am Ende der beiden großen Stücke brachten sie je fünfzig Schlaufen an.18Dann stellten sie fünfzig Bronzehaken her und fügten sie in die Schlaufen ein, sodass es ein Ganzes wurde.19Sie fertigten schließlich noch eine Decke aus rot gefärbten Fellen von Schafböcken an und oben darüber eine Decke aus Tachasch-Häuten.20Die Bretter für die Wohnung machten sie aus Akazienholz. Sie standen aufrecht.21Jedes Brett war fünf Meter lang, dreiviertel Meter breit22und hatte unten zwei nebeneinanderstehende Zapfen.23Zwanzig Bretter bildeten die Südseite der Wohnung.24Unter jedem Brett waren zwei Bodenplatten aus Silber angebracht, für jeden Zapfen eine, also insgesamt vierzig.25Auch die andere Längsseite der Wohnung, die Nordseite, bestand aus zwanzig Brettern26mit ihren vierzig silbernen Bodenplatten, je zwei unter einem Brett.27Für die Rückwand nach Westen machten sie sechs Bretter,28dazu die zwei Bretter für die Ecken an der Rückseite.29Sie verbanden die Rückwand mit den Seitenwänden.30Es waren also acht Bretter mit sechzehn silbernen Bodenplatten, zwei unter jedem Brett.31Dann fertigten sie Riegel aus Akazienholz an, um die Bretter der Wohnung zusammenzuhalten,32je fünf für die beiden Längsseiten und fünf für die nach Westen gerichtete Rückseite.33Der jeweils mittlere Riegel lief in der Mitte der Bretter von einem Ende bis zum anderen durch.34Die Bretter selbst wurden mit Gold überzogen, ebenso die Riegel. Die Ösen für die Riegel wurden aus Gold hergestellt.35Dann fertigten sie den Vorhang aus gezwirntem Leinen an. Er war kunstvoll mit Cherubim aus blauen, roten und karmesinroten Fäden bestickt.36Dazu machten sie vier Säulen aus Akazienholz und überzogen sie mit Gold. Auch ihre Haken waren aus Gold. Die Sockel wurden aus Silber gegossen.37Für den Eingang des Zeltes fertigten sie einen Vorhang aus gezwirntem Leinen, worin blaue, rote und karmesinrote Fäden eingewebt waren.38Er wurde an fünf Säulen aus Akazienholz gehängt, deren Köpfe und Bindestäbe mit Gold überzogen waren. Die Sockel waren hier aus Bronze.