Josua 15

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Und das Los fiel[1] für den Stamm der Söhne Juda nach ihren Sippen zur Grenze Edoms hin, der Wüste Zin, auf das Südland zu, im äußersten Süden. (1Mo 35,23; 4Mo 34,3) 2 Und ihre Südgrenze verlief vom Ende des Salzmeeres, von der ⟨Meeres⟩zunge an, die sich nach Süden wendet, 3 und sie lief bis südlich vom Anstieg Akrabbim[2] und ging hinüber nach Zin und stieg ⟨dann⟩ südlich von Kadesch-Barnea hinauf und ging hinüber nach Hezron, und sie stieg hinauf nach Addar und wandte sich nach Karka. 4 ⟨Dann⟩ ging sie hinüber nach Azmon und lief aus am Bach Ägyptens, und die Grenze endete am Meer. Das soll eure Südgrenze sein. (Jos 18,15; 1Kön 8,65; Jes 27,12) 5 Und die Grenze nach Osten war das Salzmeer bis an das Ende des Jordan[3]. – Und die Grenze an der Nordseite war von der Meereszunge an, vom Ende des Jordan. (4Mo 34,12) 6 Und die Grenze stieg hinauf nach Bet-Hogla und ging hinüber nördlich von Bet-Araba; und die Grenze stieg hinauf zum Stein Bohans, des Sohnes Rubens. 7 Die Grenze stieg dann vom Tal Achor hinauf nach Debir, und sie wandte sich nördlich nach Gilgal[4], welches dem Anstieg von Adummim gegenüber⟨liegt⟩, der südlich vom Bach ist. Und die Grenze ging hinüber zum Wasser En-Schemesch und sie endete bei[5] En-Rogel. (2Sam 17,17) 8 Und die Grenze stieg das Tal Ben-Hinnom hinauf, südlich zum Berghang[6] der Jebusiter, das ist Jerusalem. Und die Grenze stieg an bis zum Gipfel des Berges, der ⟨sich⟩ vor dem Tal Hinnom nach Westen zu ⟨erhebt⟩, der am Ende der Refaïm-Talebene nach Norden zu ⟨liegt⟩. (Jos 15,63; Jos 18,28; 2Sam 5,18; 2Kön 23,10; Jes 17,5; Jer 7,31; Jer 19,2) 9 Dann zog sich die Grenze vom Gipfel des Berges herum in Richtung auf die Quelle Me-Neftoach und lief zu den Städten des Gebirges Efron hin. Die Grenze zog sich ⟨dann⟩ herum nach Baala, das ist Kirjat-Jearim. (Jos 15,60; Ri 18,12; 2Sam 6,2) 10 Und von Baala wandte sich die Grenze nach Westen zum Gebirge Seïr und ging hinüber zum Nordabhang des Berges Jearim[7], das ist Kesalon, und sie stieg hinunter nach Bet-Schemesch und ging hinüber nach Timna; (Jos 15,57; Jos 19,38; Jos 21,16; Ri 14,1; 1Sam 6,9; 2Kön 14,11; 2Chr 28,18) 11 dann lief die Grenze ⟨weiter⟩ zum Nordabhang[8] von Ekron. Und die Grenze zog sich herum nach Schikkaron und ging hinüber zum Berg Baala, und sie lief aus bei Jabneel; und ⟨somit⟩ endete die Grenze am Meer. – (4Mo 34,6; Jos 15,45; Ri 1,18; 1Sam 5,10; 1Sam 7,14; 2Kön 1,2; 2Chr 26,6) 12 Und die Westgrenze war das große Meer und die Küste[9]. Das war die Grenze der Söhne Juda ringsum nach ihren Sippen. (Jos 18,5; Ri 1,10; Hes 48,7) 13 Und dem Kaleb, dem Sohn des Jefunne, gab er ein Teil inmitten der Söhne Juda nach dem Befehl des HERRN an Josua: die Stadt des Arba[10], des Vaters Enaks, das ist Hebron. (Jos 14,13; Jos 20,7; Jos 21,11; 2Sam 2,1) 14 Und Kaleb vertrieb von dort die drei Söhne Enaks, Scheschai und Ahiman und Talmai, Kinder Enaks. (Jos 11,21) 15 Und von dort zog er hinauf gegen die Bewohner von Debir; der Name von Debir war aber früher Kirjat-Sefer. 16 Und Kaleb sagte: Wer Kirjat-Sefer schlägt und es einnimmt, dem gebe ich meine Tochter Achsa zur Frau. (1Sam 17,25; 1Chr 2,49) 17 Da nahm es Otniël ein, der Sohn des Kenas, der Bruder Kalebs; und er gab ihm seine Tochter Achsa zur Frau. (4Mo 32,12; 1Chr 4,13; 1Chr 27,15) 18 Und es geschah, als sie herbeikam, da trieb sie ihn an[11], von ihrem Vater ein Feld zu fordern. Und sie sprang vom Esel herab. Da sagte Kaleb zu ihr: Was hast du? (1Mo 24,64; 1Sam 25,23) 19 Sie sagte: Gib mir einen Segen[12]! Denn ein ⟨dürres⟩ Südland hast du mir gegeben[13]. So gib mir auch Wasserquellen! Da gab er ihr die oberen Quellen und die unteren Quellen. 20 Das war das Erbteil des Stammes der Söhne Juda nach ihren Sippen. (Jos 19,1; 1Chr 4,28; Neh 11,25) 21 Und die Städte am Rand des Stammes der Söhne Juda, zur Grenze von Edom im Süden hin, waren: Kabzeel, Eder, Jagur, (2Sam 23,20) 22 Kina, Dimona, Adada, 23 Kedesch, Hazor, Jitnan, 24 Sif, Telem, Bealot, (1Sam 15,4) 25 Hazor-Hadatta, Kerijot-Hezron, das ist Hazor, 26 Amam, Schema, Molada, 27 Hazar-Gadda, Heschmon, Bet-Pelet, (2Sam 23,26) 28 Hazar-Schual, Beerscheba, Bisjotja[14], (1Mo 21,31) 29 Baala, Ijim, Ezem, 30 Eltolad, Kesil, Horma, (4Mo 21,3) 31 Ziklag, Madmanna, Sansanna, (1Sam 27,6; 1Chr 2,49) 32 Lebaot, Schilhim, Ajin und Rimmon. Alle Städte sind 29 ⟨an der Zahl⟩ und ⟨dazu noch⟩ ihre Dörfer[15]. – (Jos 21,16; Sach 14,10) 33 In der Niederung[16]: Eschtaol, Zora, Aschna, (Jos 19,41; Ri 13,2) 34 Sanoach, En-Gannim, Tappuach, Enam, (1Chr 2,43) 35 Jarmut und Adullam, Socho und Aseka, (Jos 15,48; 1Sam 17,1; 1Sam 22,1; 2Chr 11,9) 36 Schaarajim, Aditajim, Gedera und Gederotajim: vierzehn Städte und ⟨dazu noch⟩ ihre Dörfer[17]. (1Sam 17,52) 37 Zenan, Hadascha, Migdal-Gad, 38 Dilan, Mizpe, Jokteel, 39 Lachisch, Bozkat, Eglon, (Jos 10,31; 2Kön 22,1) 40 Kabbon, Lachmas, Kitlisch, 41 Gederot, Bet-Dagon, Naama und Makkeda: sechzehn Städte und ⟨dazu noch⟩ ihre Dörfer[18]. (1Chr 27,28; 2Chr 28,18; Hi 2,11) 42 Libna, Eter, Aschan, (1Sam 30,30) 43 Jiftach, Aschna, Nezib, 44 Keïla, Achsib und Marescha: neun Städte und ⟨dazu noch⟩ ihre Dörfer[19]; (1Sam 23,1; 1Chr 2,42; 1Chr 4,21; Mi 1,14) 45 Ekron und seine Tochterstädte und seine Dörfer[20]; (Jos 15,11; Jos 19,43) 46 von Ekron an und westwärts alle, die seitlich von Aschdod ⟨liegen⟩, und ⟨dazu noch⟩ ihre Dörfer[21]; 47 Aschdod, seine Tochterstädte und seine Dörfer[22]; Gaza, seine Tochterstädte und seine Dörfer[23], bis zum Bach Ägyptens und dem großen Meer und der Küste. (Jos 11,22; 2Chr 26,6) 48 Und im Gebirge: Schamir, Jattir, Socho, (Jos 15,35; Jos 21,14; 1Chr 4,18) 49 Danna, Kirjat-Sanna, das ist Debir, 50 Anab, Eschtemo, Anim, (Jos 21,14) 51 Goschen, Holon und Gilo: elf Städte und ⟨dazu noch⟩ ihre Dörfer[24]. (Jos 21,15; 2Sam 15,12) 52 Arab, Duma, Eschan, (2Sam 23,35) 53 Janum, Bet-Tappuach, Afeka, (1Sam 4,1) 54 Humta, Kirjat-Arba, das ist Hebron, und Zior: neun Städte und ⟨dazu noch⟩ ihre Dörfer[25]. 55 Maon, Karmel, Sif, Jutta, (Jos 19,26; Jos 21,16; 1Sam 15,12; 1Sam 23,14; 1Chr 2,42; 1Chr 2,45) 56 Jesreel, Jokdeam, Sanoach, (Jos 17,16; Jos 19,18; 1Chr 4,18) 57 Kajin[26], Gibea und Timna: zehn Städte und ⟨dazu noch⟩ ihre Dörfer[27]. (Jos 15,10; Jos 19,43; 1Chr 2,49) 58 Halhul, Bet-Zur, Gedor, (1Chr 2,45; 1Chr 4,18; 2Chr 11,7) 59 Maarat, Bet-Anot und Eltekon: sechs Städte und ⟨dazu noch⟩ ihre Dörfer[28]. 60 Kirjat-Baal, das ist Kirjat-Jearim, und Rabba: zwei Städte und ⟨dazu noch⟩ ihre Dörfer[29]. – (Jos 15,9; 1Chr 2,50) 61 In der Wüste: Bet-Araba, Middin, Sechacha, 62 Nibschan und die Salzstadt und En-Gedi: sechs Städte und ⟨dazu noch⟩ ihre Dörfer[30]. (1Sam 24,1; 2Chr 20,2) 63 Aber die Jebusiter, die Bewohner von Jerusalem, – die Söhne Juda konnten sie nicht vertreiben. Und die Jebusiter wohnen ⟨zusammen⟩ mit den Söhnen Juda in Jerusalem bis zum heutigen Tag. (Jos 15,8; Ri 1,8; 2Sam 5,6) 

Josua 15

Menge Bibel

1 Für die einzelnen Geschlechter des Stammes Juda aber fiel das Los südwärts nach dem Gebiet der Edomiter, nach der Wüste Zin hin im äußersten Süden des Landes; 2 und zwar geht ihre Südgrenze vom Ende des Salzmeeres, von seiner Südspitze aus, 3 läuft dann weiter gegen die Südseite der Skorpionenhöhe, dann nach Zin hinüber, steigt aufwärts südlich von Kades-Barnea, geht dann weiter nach Hezron, zieht sich aufwärts nach Addar, wendet sich herum nach Karka, 4 geht dann nach Azmon hinüber und setzt sich fort bis an den Bach Ägyptens, bis sie nach dem Meere hin ihr Ende erreicht: dies soll eure Südgrenze sein. – 5 Die Ostgrenze aber bildet das Salzmeer bis zur Jordanmündung – und die Nordgrenze geht vom Nordende des Salzmeeres, von der Jordanmündung aus; 6 dann zieht sich die Grenze hinauf nach Beth-Holga und läuft weiter bis nördlich von Beth-Araba; dann zieht die Grenze sich aufwärts zum Felsen Bohans, des Sohnes Rubens, 7 geht dann vom Tal Achor aufwärts nach Debir, läuft mit veränderter Richtung nordwärts nach Gilgal, das der Anhöhe Adummim gegenüber liegt, die sich südlich von dem Bache befindet; dann zieht sich die Grenze hinüber nach dem Wasser En-Semes[1] und läuft weiter nach der Quelle Rogel[2]; 8 sodann geht sie im Tale Ben-Hinnom hinauf südlich vom Bergrücken der Jebusiter, das ist Jerusalem; weiter zieht die Grenze sich hinauf zu dem Gipfel des Berges, der westlich vor dem Tale Hinnom am Nordende der Talebene Rephaim liegt; 9 dann biegt die Grenze vom Gipfel des Berges um nach der Quelle des Wassers Nephthoah, läuft weiter nach den Ortschaften des Ephrongebirges hin und zieht mit veränderter Richtung nach Baala, das ist Kirjath-Jearim; 10 von Baala wendet sie sich dann westwärts nach dem Gebirge Seir, geht hierauf hinüber nach der Nordseite des Berges Jearim, das ist Kesalon, senkt sich hinab nach Beth-Semes und weiter nach Thimna; 11 dann läuft die Grenze weiter an den Nordabhang des Berges Ekron und mit veränderter Richtung nach Sikkeron, geht dann hinüber nach dem Berge von Baala, läuft weiter bis Jabneel und erreicht schließlich ihr Ende am Meer. – 12 Die Westgrenze aber bildet das große Meer und sein Küstenland. Das ist die Grenze des Stammes der Judäer ringsum für ihre Geschlechter. 13 Kaleb aber, dem Sohne Jephunnes, gab Josua einen Landbesitz mitten im Stamme Juda nach dem Befehl des HERRN an Josua, nämlich die Stadt Arbas, des Stammvaters der Enakiter, das ist Hebron. (Jos 14,12) 14 Kaleb vertrieb dann von dort die drei Enakssöhne Sesai, Ahiman und Thalmai, die Abkömmlinge Enaks, 15 und zog von dort weiter gegen die Bewohner von Debir, das ehemals Kirjath-Sepher geheißen hatte. 16 Als nun Kaleb bekanntmachte: »Wer Kirjath-Sepher bezwingt und erobert, dem gebe ich meine Tochter Achsa zur Frau« 17 und Othniel, der Sohn des Kenas, ein Bruder Kalebs, die Stadt eroberte, gab er ihm seine Tochter Achsa zur Frau. 18 Als sie ihm nun zugeführt wurde, überredete sie ihn, ein Stück Ackerland von ihrem Vater erbitten zu dürfen, und als sie dann vom Esel herabsprang und Kaleb sie fragte: »Was wünschest du?«, 19 antwortete sie: »Gib mir doch ein Abschiedsgeschenk! Weil du mich in das Südland verheiratet hast, so gib mir auch Wasserquellen!« Da gab er ihr die oberen und die unteren Brunnen[3]. 20 Folgendes ist der Erbbesitz der einzelnen Geschlechter des Stammes Juda. 21 Es liegen nämlich im südlichen Teil des Stammes Juda nach dem Gebiet der Edomiter hin die Ortschaften: Kabzeel, Eder, Jagur, 22 Kina, Dimona, Adada, 23 Kedes, Hazor und Jithnan; 24 Siph, Telem, Bealoth, 25 Hazor-Hadattha und Kerioth-Hezron, das ist Hazor; 26 Amam, Sema, Molada, 27 Hazar-Gadda, Hesmon, Beth-Pelet, 28 Hazar-Sual, Beerseba, Bisjothja; 29 Baala, Ijjim, Ezem, 30 Eltholad, Kesil, Horma, 31 Ziklag, Madmanna, Sansanna, 32 Lebaoth, Silhim, Ain und Rimmon: im ganzen 29 Ortschaften nebst den zugehörigen Dörfern[4]. 33 In der Niederung: Esthaol, Zora, Asna, 34 Sanoah und En-Gannim, Thappuah und Enam, 35 Jarmuth und Adullam, Socho, Aseka, 36 Saaraim, Adithaim, Gedera und Gederothaim: 14 Ortschaften nebst den zugehörigen Dörfern. 37 Zenan, Hadasa, Migdal-Gad, 38 Dilgan, Mizpe und Joktheel; 39 Lachis, Bozkath, Eglon, 40 Kabbon, Lahmas, Kithlis 41 und Gederoth, Beth-Dagon, Naama und Makkeda: 16 Ortschaften mit den zugehörigen Dörfern. 42 Libna, Ether, Asan, 43 Jiphthah, Asna, Nezib, 44 Kegila, Achsib und Maresa: 9 Ortschaften mit den zugehörigen Dörfern. 45 Ekron mit den zugehörigen Ortschaften und Dörfern. 46 Von Ekron an, und zwar nach dem Meere zu, alles, was seitlich von Asdod und den zugehörigen Dörfern liegt: 47 Asdod mit den zugehörigen Ortschaften und Dörfern; Gaza mit den zugehörigen Ortschaften und Dörfern bis an den Bach Ägyptens; die Westgrenze aber bildet das große Meer nebst seinem Küstenlande. 48 Ferner im Berglande: Samir, Jatthir, Socho, 49 Danna, Kirjath-Sanna, das ist Debir, 50 Anab, Esthemo, Anim, 51 Gosen, Holon und Gilo: 11 Ortschaften mit den zugehörigen Dörfern. 52 Arab, Duma, Esgan, 53 Janum, Beth-Thappuah, Apheka, 54 Humta, Kirjath-Arba, das ist Hebron, und Zior: 9 Ortschaften mit den zugehörigen Dörfern. 55 Maon, Karmel, Siph, Juta, 56 Jesreel, Jokdeam, Sanoah, 57 Kain, Gibea und Thimna: 10 Ortschaften mit den zugehörigen Dörfern. 58 Halhul, Beth-Zur, Gedor, 59 Maarath, Beth-Anoth und Elthekon: 6 Ortschaften mit den zugehörigen Dörfern. 60 Kirjath-Baal, das ist Kirjath-Jearim, und Rabba: 2 Ortschaften mit den zugehörigen Dörfern. 61 In der Steppe: Beth-Araba, Middin, Sechacha, 62 Nibsan und die Salzstadt und Engedi: 6 Ortschaften mit den zugehörigen Dörfern. 63 Was aber die Jebusiter, die Bewohner von Jerusalem, anbetrifft, so vermochte der Stamm Juda sie nicht zu vertreiben; daher sind die Jebusiter in Jerusalem neben den Judäern wohnen geblieben bis auf den heutigen Tag.