Psalm 82

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Ein Psalm. Von Asaf. Gott steht in der Gottesversammlung, inmitten der Götter richtet er. (Ps 50,1; Ps 58,2) 2 Bis wann wollt ihr ungerecht richten und die Gottlosen begünstigen[1]? // (3Mo 19,15; 5Mo 1,17; Spr 18,5) 3 Schafft Recht dem Geringen und der Waise, dem Elenden und dem Bedürftigen lasst Gerechtigkeit widerfahren! (Jes 1,17) 4 Rettet den Geringen und den Armen, entreißt ihn der Hand der Gottlosen! (Jer 22,3) 5 Sie erkennen nichts und verstehen nichts, im Dunkeln laufen sie umher. Es wanken alle Grundfesten der Erde. (Hi 8,9; Ps 99,1; Spr 4,19) 6 Ich sagte ⟨zwar⟩: Ihr seid Götter, Söhne des Höchsten seid ihr alle! (Joh 10,34; Apg 17,28) 7 Doch wie ein Mensch werdet ihr sterben, wie einer der Obersten werdet ihr fallen. 8 Stehe auf, Gott, richte die Erde! Denn du sollst zum Erbteil haben alle Nationen. (Ps 2,8; Ps 76,10; Ps 94,2) 

Psalm 82

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Ein Psalm Asafs. Gott steht in der Gottesgemeinde und ist Richter unter den Göttern. (1Kön 22,19) 2 »Wie lange wollt ihr unrecht richten und die Frevler vorziehen? Sela. (5Mo 1,17) 3 Schaffet Recht dem Armen und der Waise und helft dem Elenden und Bedürftigen zum Recht. (Jes 1,17) 4 Errettet den Geringen und Armen und erlöst ihn aus der Gewalt der Frevler.« 5 Sie lassen sich nichts sagen und sehen nichts ein, / sie tappen dahin im Finstern. Es wanken alle Grundfesten der Erde. 6 »Wohl habe ich gesagt: Ihr seid Götter und allzumal Söhne des Höchsten; (Joh 10,34) 7 aber ihr werdet sterben wie Menschen und wie einer der Fürsten zugrunde gehen.« 8 Gott, mache dich auf und richte die Erde; denn du bist Erbherr über alle Völker! (1Mo 18,25) 

Psalm 82

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Ein Psalm. Von Asaf. Gott steht auf in der Gottesversammlung, / unter den Göttern[1] hält er Gericht. (1Mo 6,2; Eph 6,12; Kol 1,16) 2 Wie lange noch wollt ihr ungerecht richten, / gottlose Verbrecher noch fördern? ♪ 3 Schafft dem Geringen und dem Waisenkind Recht! / Verschafft Gerechtigkeit den Gebeugten und Armen! 4 Rettet den Geringen und Bedürftigen, / reißt ihn aus den Klauen der gottlosen Verbrecher! 5 Doch sie erkennen und verstehen nichts, / sie tappen im Dunkeln umher. / Das erschüttert die Fundamente der Welt. 6 Ich sagte zwar: „Ihr seid Götter, / Söhne des Höchsten ihr alle!“[2] (Joh 10,34) 7 Doch werdet ihr sterben wie Menschen, / zugrunde gehen wie ein Tyrann. 8 Erhebe dich, Gott, und richte die Welt, / denn alle Völker gehören ja dir!