Psalm 126

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Ein Wallfahrtslied. Als der HERR die Gefangenen[1] Zions zurückführte, waren wir wie Träumende. (Esr 1,11; Ps 14,7; Ps 85,2; Jer 33,26) 2 Da wurde unser Mund voll Lachen und unsere Zunge voll Jubel. Da sagte man unter den Nationen: »Der HERR hat Großes an ihnen getan!« (Hi 8,21; Jes 35,10; Jes 51,11; Hes 36,36) 3 Der HERR hat Großes an uns getan: Wir waren fröhlich! (Joe 2,21; Lk 1,49; Lk 8,39) 4 Bringe zurück, HERR, unsere Gefangenen[2], gleich den Bächen im Südland. (Jes 41,18; Jer 29,14; Jer 30,3) 5 Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten. (Jer 31,9; Mt 5,4) 6 Er geht weinend hin und trägt den Samen zum Säen[3]. Er kommt heim mit Jubel und trägt seine Garben. (Ps 30,6) 

Psalm 126

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Ein Wallfahrtslied. Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden. (Ps 14,7) 2 Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein. Da wird man sagen unter den Völkern: Der HERR hat Großes an ihnen getan! 3 Der HERR hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich. 4 HERR, bringe zurück unsre Gefangenen, wie du die Bäche wiederbringst im Südland. 5 Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. (Mt 5,4) 6 Sie gehen hin und weinen und tragen guten Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben. (Jes 35,10) 

Psalm 126

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Ein Wallfahrtslied, gesungen auf dem Weg hinauf nach Jerusalem.[1] Als der HERR uns aus der Gefangenschaft nach Zion zurückkehren ließ[2], da war es uns, als träumten wir. (Ps 120,1) 2 Wir lachten und jubelten laut vor Freude.[3] Sogar unter den anderen Völkern sagte man: »Der HERR hat Großes für sie getan!« 3 Ja, Großes hat der HERR für uns getan, darum freuen wir uns sehr! 4 HERR, wende auch jetzt unser Geschick zum Guten[4], so wie du die ausgetrockneten Bäche im Südland wieder mit Wasser füllst[5]! 5 Wer unter Tränen die Saat ausstreut, wird voll Jubel die Ernte einbringen. 6 Weinend geht der Sämann jetzt über den Acker[6], mit sich trägt er den Samen zur Aussaat. Voll Jubel kommt er dann heim von der Ernte, den Arm voller Garben.