1Und es geschah, als David in seinem Haus wohnte, sagte David zum Propheten Nathan: Siehe, ich wohne in einem Haus aus Zedern, die Lade des Bundes des HERRN aber ⟨wohnt⟩ unter Zeltdecken. (2Mo 26,1; 2Sam 7,1; 1Chr 14,1; 1Chr 22,7; 1Chr 28,2)2Und Nathan sagte zu David: Tu alles, was du im Herzen hast! Denn Gott ist mit dir. (1Kön 8,17)3Und es geschah in jener Nacht, da geschah ein Wort Gottes zu Nathan:4Geh hin und sage zu meinem Knecht David: So spricht der HERR: Nicht du sollst mir das Haus zur Wohnung bauen!5Wahrhaftig, nie habe ich in einem Haus gewohnt von dem Tag an, als ich Israel heraufgeführt habe, bis zum heutigen Tag; sondern ich bin von Zelt zu Zelt und von Wohnung ⟨zu Wohnung umhergezogen⟩. (2Chr 6,5)6In der ganzen ⟨Zeit⟩, die ich in ganz Israel umhergezogen bin, habe ich ⟨da jemals⟩ zu einem der Richter Israels, dem ich gebot, mein Volk zu weiden, ein Wort geredet und gesagt: Warum habt ihr mir nicht ein Haus aus Zedern gebaut? (1Kön 8,16)7Und nun, so sollst du zu meinem Knecht, zu David, sagen: So spricht der HERR der Heerscharen: Ich selbst habe dich von der Weide genommen, hinter der Schafherde weg, dass du Fürst sein solltest über mein Volk Israel. (2Chr 6,6)8Und ich bin mit dir gewesen überall, wohin du gegangen bist, und ich habe alle deine Feinde vor dir ausgerottet. Und ich mache dir einen Namen[1], gleich dem Namen der Großen, die auf Erden sind. (1Chr 14,17)9Und ich setze für mein Volk Israel einen Ort fest und pflanze es ein[2], dass es an seiner Stätte ⟨sicher⟩ wohnt und nicht mehr in Unruhe gerät; und die Söhne der Ruchlosigkeit sollen es nicht mehr aufreiben wie früher,10und ⟨zwar⟩ seit den Tagen, da ich Richter über mein Volk Israel bestellt habe. Und ich werde alle deine Feinde demütigen[3]. So verkündige ich dir ⟨nun⟩, dass der HERR dir ein Haus bauen wird.11Und es wird geschehen, wenn deine Tage erfüllt sind, sodass du zu deinen Vätern hingehst, dann werde ich deinen Nachkommen[4] nach dir aufstehen lassen, der von deinen Söhnen sein wird, und werde seine Königsherrschaft festigen.12Der wird mir ein Haus bauen; und ich werde seinen Thron festigen für ewig. (1Kön 8,19; Ps 72,17; Ps 89,5; Lk 1,31; Hebr 1,5)13Ich will ihm Vater sein, und er soll mir Sohn sein. Und ich will meine Gnade nicht von ihm weichen lassen, wie ich sie von dem habe weichen lassen, der vor dir war. (Ps 89,34)14Und ich will ihm Bestand geben in meinem Haus und in meiner Königsherrschaft auf ewig; und sein Thron soll fest stehen für ewig. (2Sam 7,17; Hebr 1,8)15Nach all diesen Worten und nach dieser ganzen Vision, so redete Nathan zu David.16Da ging der König David hinein und setzte sich vor dem HERRN nieder und sagte: Wer bin ich, HERR, Gott, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast? (1Chr 29,14; 2Chr 1,8)17Und das war noch zu gering in deinen Augen, Gott! Und du hast sogar über das Haus deines Knechtes auf ferne ⟨Zukunft⟩ hin geredet. Und du hast mich angesehen nach der Weise eines hochgestellten Menschen[5], HERR, Gott!18Was soll David noch weiter zu dir ⟨reden⟩ von der Ehre an deinem Knecht? Du selbst hast ja deinen Knecht erkannt.19HERR, wegen deines Knechtes und nach deinem Herzen hast du all dies Große getan, um ⟨ihn⟩ all diese großen Dinge erkennen zu lassen. (Ps 116,16; Jes 37,35)20HERR, niemand ist dir gleich, und es gibt keinen Gott außer dir, nach allem, was wir mit unseren Ohren gehört haben. (5Mo 4,35; Ps 97,9)21Und wer ist wie dein Volk Israel, die einzige Nation auf Erden, ⟨für⟩ die Gott hingegangen ist, ⟨sie⟩ sich zum Volk zu erlösen, um dir einen Namen zu machen ⟨und⟩ große und furchtgebietende Taten ⟨zu tun⟩, indem du vor deinem Volk, das du aus Ägypten erlöst hast, Nationen vertrieben hast?22Und du hast dir dein Volk Israel zum Volk bestimmt für ewig; und du, HERR, bist ihr Gott[6] geworden.23Und nun, HERR, das Wort, das du über deinen Knecht und über sein Haus geredet hast, möge sich ewig als zuverlässig erweisen! Und tue, wie du geredet hast! (1Kön 8,26; 2Chr 1,9)24Ja, es möge sich als zuverlässig erweisen! Und dein Name sei groß für ewig, dass man sagt: Der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, ist Gott für Israel! Und das Haus deines Knechtes David möge fest stehen vor dir! (Jer 38,17)25Denn du, mein Gott, hast das Ohr deines Knechtes geöffnet ⟨und gesagt⟩, dass du ihm ein Haus bauen willst. Darum hat dein Knecht es gewagt, vor dir zu beten.26Und nun, HERR, du bist es, der da Gott ist[7], und du hast dieses Gute über deinen[8] Knecht geredet.27Und nun, es hat dir gefallen, das Haus deines Knechtes zu segnen, dass es ewig vor dir sei; denn du, HERR, hast es gesegnet, und es wird gesegnet sein für ewig. (4Mo 23,20; 5Mo 15,6; 1Kön 2,33)
1Es begab sich, als David in seinem Hause wohnte, sprach er zu dem Propheten Nathan: Siehe, ich wohne in einem Zedernhause, und die Lade des Bundes des HERRN ist unter Zeltdecken. (2Sam 7,1)2Nathan sprach zu David: Alles, was in deinem Herzen ist, das tu; denn Gott ist mit dir.3Aber in derselben Nacht kam das Wort Gottes zu Nathan:4Geh hin und sage meinem Knecht David: So spricht der HERR: Nicht du sollst mir ein Haus bauen zur Wohnung.5Denn ich habe in keinem Hause gewohnt von dem Tage an, als ich Israel herausführte, bis auf diesen Tag, sondern ich bin umhergezogen von Zelt zu Zelt und von Wohnung zu Wohnung.6Habe ich jemals, solange ich mit ganz Israel umherzog, zu einem der Richter in Israel, denen ich gebot, zu weiden mein Volk, ein Wort gesagt und gesprochen: Warum baut ihr mir nicht ein Zedernhaus?7So sprich nun zu meinem Knecht David: So spricht der HERR Zebaoth: Ich habe dich von der Weide hinter den Schafen weggenommen, dass du ein Fürst über mein Volk Israel sein solltest,8und ich bin mit dir gewesen, wo du hingegangen bist, und habe deine Feinde ausgerottet vor dir und dir einen Namen gemacht, wie die Großen auf Erden Namen haben.9Und ich will meinem Volk Israel eine Stätte geben und will es pflanzen, dass es dort wohnen soll, und es soll sich nicht mehr ängstigen, und die Gewalttätigen sollen es nicht mehr aufreiben wie vormals10und zu den Zeiten, als ich Richter über mein Volk Israel verordnete. Und ich will alle deine Feinde demütigen und verkündige dir, dass der HERR dir ein Haus bauen will.11Wenn aber deine Tage um sind, dass du zu deinen Vätern hingehst, so will ich dir einen Nachkommen, einen deiner Söhne, erwecken; dem will ich sein Königtum bestätigen.12Der soll mir ein Haus bauen, und ich will seinen Thron bestätigen ewiglich. (1Chr 22,10; 1Chr 28,6)13Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein. Und ich will meine Gnade nicht von ihm wenden, wie ich sie von dem gewandt habe, der vor dir war,14sondern ich will ihn einsetzen in mein Haus und in mein Königtum ewiglich, dass sein Thron beständig sei ewiglich.
Davids Dankgebet
15Und als Nathan nach all diesen Worten und diesem Gesicht mit David geredet hatte, (2Sam 7,17)16kam der König David, setzte sich vor dem HERRN nieder und sprach: Wer bin ich, HERR, Gott, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast? (1Mo 32,11)17Aber das war dir noch zu wenig, Gott, und du hast über das Haus deines Knechtes auch von ferner Zukunft geredet. Du hast mich ausersehen inmitten des Menschengeschlechts und hast mich hoch erhöht, HERR, Gott.18Was kann David noch mehr zu dir sagen, da du deinen Knecht so herrlich machst? Du kennst deinen Knecht.19HERR, um deines Knechtes willen hast du nach deinem Herzen all diese großen Dinge getan, dass du kundtätest alle Herrlichkeit.20HERR, keiner ist dir gleich, und es ist kein Gott außer dir, nach allem, was wir mit unsern Ohren gehört haben. (Jes 44,6)21Und wo ist ein Volk auf Erden wie dein Volk Israel, um dessentwillen Gott hingegangen ist, sich ein Volk zu erlösen, sich selbst einen Namen zu machen durch große und schreckliche Dinge und Völker auszutreiben vor deinem Volk her, das du aus Ägypten erlöst hast?22Du hast dir dein Volk Israel zum Volk gemacht für ewig, und du, HERR, bist ihr Gott geworden.23Nun, HERR, das Wort, das du über deinen Knecht und über sein Haus geredet hast, werde wahr in Ewigkeit, und tu, wie du geredet hast!24Und dein Name werde wahr und groß ewiglich, dass man sage: Der HERR Zebaoth, der Gott Israels, ist Gott in Israel; und das Haus deines Knechtes David sei beständig vor dir.25Denn du, mein Gott, hast das Ohr deines Knechtes geöffnet und gesagt, dass du ihm ein Haus bauen willst. Darum hat dein Knecht den Mut gefunden, dass er vor dir betet.26Nun, HERR, du bist Gott und hast deinem Knecht dies Gute zugesagt.27Und du hast angefangen, zu segnen das Haus deines Knechtes, dass es ewiglich vor dir sei; denn was du, HERR, segnest, das ist gesegnet ewiglich. (1Mo 12,3)
1Nachdem David in seinen Palast eingezogen war, sagte er eines Tages zum Propheten Natan: »Ich wohne hier in meinem Palast aus Zedernholz. Aber die Bundeslade des HERRN steht immer noch in einem Zelt.«2Natan ermutigte David: »Was immer du vorhast – tu es! Gott wird dir beistehen.«3Doch in der folgenden Nacht sprach der HERR zu Natan[1]:4»Geh zu meinem Diener David und richte ihm aus: ›So spricht der HERR: Nicht du bist es, der mir ein Haus baut, in dem ich wohnen kann.5Ich habe noch nie in einem Haus gewohnt, seit ich die Israeliten aus Ägypten geführt habe. Bis heute war ich in einem Zelt zu Hause und bin von Ort zu Ort gezogen.[2]6Während der ganzen Zeit habe ich mich nie darüber beklagt. Von keinem der Richter, die ich beauftragt hatte, mein Volk zu führen, habe ich je verlangt, mir ein Haus aus Zedernholz zu bauen.‹7Sage daher meinem Diener David: ›So spricht der HERR, der allmächtige Gott: Ich habe dich von der Weide und von deiner Schafherde weggeholt und dich zum Herrscher über mein Volk Israel gemacht.8Was du auch unternommen hast – ich war mit dir und habe alle deine Feinde vernichtet. Ich habe dich berühmt gemacht und du wirst zu den Großen dieser Welt gezählt.9Meinem Volk Israel habe ich eine Heimat gegeben[3], in der es sicher und ohne Furcht leben kann. Feindliche Völker[4] dürfen es nicht mehr unterdrücken, wie es früher der Fall war –10seit der Zeit, als ich Richter über mein Volk eingesetzt hatte. Ich habe dir alle deine Feinde unterworfen. Und nun kündige ich, der HERR, dir an: Ich werde dir ein Haus bauen.11Wenn deine Lebenszeit abgelaufen ist und du im Tod mit deinen Vorfahren vereint bist, werde ich einen deiner Söhne als deinen Nachfolger einsetzen und sein Königtum festigen.12Er wird ein Haus für mich bauen, und ich werde seinem Königsthron für alle Zeiten Bestand geben.13Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein. Nie werde ich ihm meine Liebe entziehen, wie ich es bei deinem Vorgänger getan habe,14sondern ich sorge dafür, dass er und seine Nachkommen für immer als Könige über mein Volk regieren[5]. Sein Thron steht fest für alle Zeiten.‹«15Natan richtete David alles aus, was der HERR ihm gesagt und in dieser Vision gezeigt hatte.
Davids Dankgebet
16Da ging der König ´in das heilige Zelt`, setzte sich vor ´der Lade des` HERRN auf den Boden und betete: »Wer bin ich, HERR, ´mein` Gott, und welche Bedeutung hat meine Familie, dass du mich so weit gebracht hast?17Und nun willst du mir noch viel mehr schenken, mein Gott. Du hast mir ein Versprechen gegeben, das noch meinen fernsten Nachkommen gilt. HERR, mein Gott, du hast mir ein Ansehen verliehen, das sonst nur den Großen dieser Welt zuteilwird.[6]18Was könnte ich dir noch weiter sagen, nachdem du mich so hoch geehrt hast? Du weißt alles, was in deinem Diener vorgeht.19HERR, weil es dein Wille war, hast du all diese großen Dinge für mich getan. So wolltest du deine Herrlichkeit bekannt machen.20O HERR, niemand ist dir gleich. Alles, was wir je gehört haben, zeigt uns: Es gibt keinen Gott außer dir.21Welches Volk gleicht deinem Volk Israel? Wo sonst gibt es ein Volk, das Gott selbst befreit und zu seinem Eigentum gemacht hat? Du hast große und furchterregende Taten vollbracht und deinen Namen ´in aller Welt` berühmt gemacht. Du hast dein Volk aus Ägypten befreit und andere Völker seinetwegen vertrieben.22So hast du Israel für alle Zeit zu deinem Volk gemacht, und du, HERR, bist sein Gott geworden.23Nun ´bitte ich dich`, HERR: Lass die Zusage, die du ´mir`, deinem Diener, und meinen Nachkommen gegeben hast, für alle Zeiten gelten! Erfülle, was du versprochen hast.24Daran werden alle sehen, wie treu du bist, und dein Name wird für immer berühmt sein.[7] Man wird sagen: ›Der HERR, der allmächtige Gott, ist Israels Gott. Ja, er ist der Gott Israels!‹ Und auch mein Königshaus wird immer vor dir Bestand haben.25Du, o Gott, hast mir offenbart, dass du mir ein Haus bauen willst. Darum habe ich es gewagt, so zu dir zu beten.26Du allein, o HERR, bist Gott, und du hast mir so viel Gutes versprochen!27Du hast beschlossen, mein Königshaus zu segnen, damit es immer vor dir Bestand hat. Weil du, o HERR, es gesegnet hast, wird es für immer gesegnet sein.«