Psalm 11

Das Buch

von SCM Verlag
1 Für den Musiker. Von David. Bei dem HERRN suche ich Schutz. Wieso sagt ihr dann zu mir: »Flieg fort in die Berge wie die Vögel!«? 2 Ja, sieh doch! Die Gottesfeinde spannen ihre Bogen. Sie haben ihre Pfeile schon auf die Sehne gelegt! In der Dunkelheit schießen sie auf die, deren Herz aufrichtig ist. 3 Wenn die Grundfesten eingerissen werden, was kann der Gerechte dann noch tun? 4 Doch der HERR ist in seinem heiligen Tempel, HERR, in den Himmeln steht sein Thron. Seine Augen sehen, sein Blick schaut auf die Menschen. 5 Ja, der HERR prüft den Gerechten, doch den Gottesfeind und den, der die Gewalttat liebt, den hasst er wirklich. 6 Schwaden von Feuer und Schwefel lässt er herabregnen auf die Gottesfeinde, ja, glühender Feuerwind, das ist ihr Lohn. 7 Denn der HERR ist gerecht. Gerechte Taten liebt er. Die, die aufrichtig sind, werden sein Angesicht sehen. 

Psalm 11

Gute Nachricht Bibel 2018

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Von David. In der Nähe des HERRN bin ich geborgen. Warum sagt ihr zu mir: »Vogel, flieh ins Gebirge! 2 Die Mörderbande hat schon den Bogen gespannt, der Pfeil liegt schussbereit auf der Sehne, um im Dunkeln schuldlose Menschen zu töten. 3 Wenn jede Ordnung zerbrochen wird, was richtet dann noch einer aus, der sich an Gottes Ordnungen hält?« 4 Der HERR ist hier in seinem heiligen Tempel, er, dessen Thronsitz im Himmel steht. Seine Augen sind auf die Menschen gerichtet, nichts entgeht seinem prüfenden Blick. (1Kön 8,27; Ps 103,19; Hab 2,20) 5 Der HERR sieht die Treuen, die ihm gehorchen, und die Untreuen, die ihn missachten; wer Gewalt liebt, den hasst er von Herzen. 6 Er straft die Schuldigen mit harten Plagen: Feuer und Schwefel lässt er auf sie regnen, sengenden Glutwind schickt er ihnen. (1Mo 19,24; Ps 9,13) 7 Der HERR ist treu und er liebt es, wenn Menschen treu sind.[1] Wer redlich ist, darf in seiner Nähe leben.[2] 

Psalm 11

Menge Bibel

1 Dem Musikmeister, von David. Der HERR ist meine Zuflucht; wie dürft ihr zu mir sagen: »Fliehet in euer Gebirge wie Vögel! 2 Denn seht, die Gottlosen spannen den Bogen, legen ihren Pfeil auf die Sehne, um im Dunkel zu schießen auf schuldlose Herzen. 3 Wenn die Grundpfeiler niedergerissen werden, – was kann da der Gerechte noch leisten?« 4 Der HERR ist in seinem heiligen Palast, der HERR, dessen Thron im Himmel steht; seine Augen halten Ausschau, seine Blicke prüfen die Menschenkinder. 5 Es prüft der HERR den Gerechten und den Gottlosen, und wer Gewalttat liebt, den haßt seine Seele. 6 Er läßt auf die Gottlosen Schlingen[1] regnen; Feuer und Schwefel und Glutwind sind ihres Bechers Teil (das ihnen zukommende Teil oder Los). 7 Denn gerecht ist der HERR, ein Freund gerechten Tuns: die Redlichen werden sein Angesicht schauen.