Budoucnost a přítomnost - VIDĚNÍ KONCE - — Naprosté zničení země - Pro lidskou zvrácenost zajde země i všechno na ní. Zkázu přežije jen málo lidí.
1 Hle, Hospodin vyplení zemi a zpustoší ji, rozvrátí její tvářnost a rozpráší její obyvatele. 2 Bude na tom stejně lid i kněz, otrok i jeho pán, služka i její paní, kupující i prodavač, věřitel i dlužník, lichvář i zadlužený. 3 Země bude zcela vypleněna a vyloupena; toto slovo promluvil Hospodin. 4 Truchlit, vadnout bude země, chřadnout, vadnout bude svět, nejvznešenější z lidu země budou chřadnout. 5 Zhanobena je země svými obyvateli, neboť přestoupili zákony, změnili nařízení, porušili věčnou smlouvu. 6 Proto pozře zemi prokletí, kdo v ní přebývají, budou pykat; proto obyvatelé země zajdou v žáru a zůstane lidí maličko. 7 Bude truchlit mošt, zvadne vinná réva, všichni, jejichž srdce se raduje, budou vzdychat. 8 Ustane veselí bubnů, pomine hluk rozjařených, ustane veselí citery. 9 Nebudou pít za zpěvu víno, opojný nápoj pijákům zhořkne. 10 Zbořeno bude pusté město, vchod do každého domu bude zatarasen. 11 V ulicích bude žalostný křik pro víno, nastane večer veškeré radosti, veselí se vystěhuje ze země. 12 Ve městě zůstane hrozná spoušť, zničena, rozbita bude brána.
— Vykoupení jedněch, zkáza druhých - Konec bude neodvratný, nezachrání se ani králové, ale vykoupení budou plesat.
13 I bude uprostřed země, mezi národy, tak jako když se srážejí olivy, jako paběrky, když končí vinobraní. 14 Všude pozvednou svůj hlas a budou plesat, nad důstojností Hospodinovou budou jásat i při moři. 15 Proto vzdejte Hospodinu čest i na východě, jménu Hospodina, Boha Izraele, na ostrovech mořských. 16 Od kraje země jsme slyšeli prozpěvovat: „Sláva spravedlivému!“ Já jsem však řekl: „Je mi zle! Je mi zle! Běda mi!“ Věrolomní jednají věrolomně, věrolomní se dopouštějí věrolomnosti. 17 Postrach, propast, past na tebe, obyvateli země! 18 Kdo uteče před hlučícím postrachem, padne do propasti, a kdo vyleze z propasti, do pasti se lapí, otevřou se nebeské propusti shora a budou se třást základy země. 19 Země se rozlomí, země se rozkymácí, země se rozpadne. 20 Země se rozvrávorá, bude jak opilec, bude se zmítat jako budka. Dolehne na ni její nevěrnost, i padne a už nepovstane. 21 V onen den Hospodin ztrestá nebeský zástup na výšině i pozemské krále na zemi. 22 Budou sebráni, jako je sebrán vězeň do jámy, a budou zavřeni pod zámek; po mnohých pak dnech budou potrestáni. 23 Zardí se bledá luna, zastydí se žárné slunko, až se Hospodin zástupů ujme kralování na hoře Sijónu a v Jeruzalémě před svými staršími v slávě.
Die Ankündigung des Gerichts über Erde und Menschen
1Der HERR verwüstet die Erde und fegt sie leer, er entstellt ihr Gesicht und zerstreut ihre Bewohner.2Alle trifft das gleiche Los: Priester und Volk, Herrn und Diener, Herrin und Magd, Käufer und Verkäufer, Gläubiger und Schuldner, den, der ausleiht, und den, der borgt.3Völlig verwüstet wird die Erde, vollständig leer geplündert. Der HERR selbst hat dieses Urteil gefällt.4Alles auf der Erde verwelkt und verdorrt, die Erde selbst vergeht und zerfällt, und mit der Erde vergeht auch der Himmel.[1] (Iz 51,6; Mk 13,31; 2P 3,10; Zj 20,11)5Die Menschen haben die Erde entweiht, sie haben Gottes Gebote übertreten, sein Gesetz missachtet und den Bund gebrochen, den er für immer mit ihnen geschlossen hatte.6Darum vernichtet sein Fluch die Erde und die Menschen müssen büßen für ihre Schuld. Sie schwinden dahin, nur ganz wenige bleiben übrig.7Der Weinstock verdorrt, mit dem Wein ist es aus, die lustigen Zecher seufzen.8Verstummt ist der fröhliche Klang der Trommeln, zu Ende das Lärmen der feiernden Menge, verklungen das jubelnde Spiel der Harfen.9Man trinkt keinen Wein mehr unter fröhlichem Gesang, das Bier wird bitter im Mund der Zecher.10Die Stadt liegt in Trümmern, überall herrscht Chaos. Die Häuser sind verschlossen, die Zugänge verschüttet.11In den Gassen schreit man nach Wein, von dem kein Tropfen mehr zu finden ist. Die Freude ist untergegangen, der Jubel von der Erde weggezogen.12Von der Stadt sind nur Ruinen geblieben, das Tor ist zerschlagen, ein Haufen Schutt.13Auf der Erde, unter den Völkern, wird es dann so aussehen wie nach der Olivenernte, wie bei der Nachlese im Weinberg, wenn die Erntefreude vorüber ist.
Vorschneller Jubel
14Alle, die es überlebt haben, jubeln vor Freude und besingen die Hoheit des HERRN. Über das Meer im Westen jauchzen sie ihm zu;15sie ehren seinen Namen im Osten, wo die Sonne aufgeht. An den fernsten Küsten preisen sie ihn, den Gott Israels.16Vom Ende der Erde her hören wir sie singen: »Gebt ihm die Ehre, er hat für Recht gesorgt!« Ich aber rufe: »Was soll ich nur tun? Mir ist so elend, ich kann nicht mehr!« Treulose kennen keine Treue, Treubruch ist an der Tagesordnung!17Schrecken, Fallgrube und Fangnetz erwarten die Bewohner der Erde. (Jr 48,43; Am 5,19)18Wer vor den Schreckensschreien flieht, fällt in die Grube. Und wer sich aus der Grube retten kann, verstrickt sich im Netz. Die Schleusen des Himmels öffnen sich, die Fundamente der Erde beben. (Gn 7,11)19Die Erde wankt und schwankt, sie birst und reißt, sie bricht auseinander.20Sie taumelt wie ein Betrunkener, sie schaukelt wie eine Nachthütte im Feld. Unter der Last ihrer Schuld bricht sie zusammen und steht nie wieder auf.21Zu der Zeit wird der HERR abrechnen mit den Mächten des Himmels und den Königen der Erde.22Sie werden zusammengetrieben wie Gefangene und in einer Grube eingesperrt, im Kerker hinter Schloss und Riegel gehalten. Nach langer Zeit bekommen sie dann ihre Strafe.23Der bleiche Mond wird rot vor Scham und die glühende Sonne bleich vor Schande, denn der HERR, der Herrscher der Welt,[2] wird auf dem Zionsberg und in Jerusalem als König herrschen. Und die Ältesten des Volkes werden seine Macht und Hoheit sehen. (Ex 24,9; Ž 99,1; Iz 14,32; Iz 60,19)