Hilfe

Schlachter 2000

Elberfelder Bibel

Neue evangelistische Übersetzung

1 Ihr Herren, gewährt euren Knechten das, was recht und billig ist, da ihr wisst, dass auch ihr einen Herrn im Himmel habt!

Ermahnung zum Gebet und zum weisen Verhalten

2 Seid ausdauernd im Gebet und wacht darin mit Danksagung.
3 Betet zugleich auch für uns, damit Gott uns eine Tür öffne für das Wort, um das Geheimnis des Christus auszusprechen, um dessentwillen ich auch gefesselt bin,
4 damit ich es so offenbar mache, wie ich reden soll.
5 Wandelt in Weisheit denen gegenüber, die außerhalb [der Gemeinde] sind, und kauft die Zeit aus!
6 Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt, damit ihr wisst, wie ihr jedem Einzelnen antworten sollt.

Abschließende Grüße

7 Alles, was mich betrifft, wird euch Tychikus mitteilen, der geliebte Bruder und treue Diener und Mitknecht im Herrn,
8 den ich eben deshalb zu euch gesandt habe, damit er erfährt, wie es bei euch steht, und damit er eure Herzen tröstet,
9 zusammen mit Onesimus, dem treuen und geliebten Bruder, der einer der Euren ist; sie werden euch alles mitteilen, was hier vorgeht.
10 Es grüßt euch Aristarchus, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter des Barnabas — ihr habt seinetwegen Anordnungen erhalten; wenn er zu euch kommt, so nehmt ihn auf! —,
11 und Jesus, der Justus genannt wird, die aus der Beschneidung sind. Diese allein sind meine Mitarbeiter für das Reich Gottes, die mir zum Trost geworden sind.
12 Es grüßt euch Epaphras, der einer der Euren ist, ein Knecht des Christus, der allezeit in den Gebeten für euch kämpft, damit ihr fest steht, vollkommen und zur Fülle gebracht in allem, was der Wille Gottes ist.
13 Denn ich gebe ihm das Zeugnis, dass er großen Eifer hat um euch und um die in Laodizea und in Hierapolis.
14 Es grüßt euch Lukas, der geliebte Arzt, und Demas.
15 Grüßt die Brüder in Laodizea und den Nymphas und die Gemeinde in seinem Haus.
16 Und wenn der Brief bei euch gelesen ist, so sorgt dafür, dass er auch in der Gemeinde der Laodizeer gelesen wird, und dass ihr auch den aus Laodizea lest.
17 Und sagt dem Archippus: Habe acht auf den Dienst, den du im Herrn empfangen hast, damit du ihn erfüllst!
18 Der Gruß mit meiner, des Paulus, Hand. Gedenkt an meine Fesseln! Die Gnade sei mit euch! Amen.
1 Ihr Herren, gewährt euren1 Sklaven, was recht und billig ist, da ihr wisst, dass auch ihr einen Herrn im Himmel habt!

Ermahnung zum Gebet und zu weisem Verhalten

2 Haltet fest am Gebet, und wacht darin mit Danksagung;
3 und betet zugleich auch für uns, dass Gott uns eine Tür des Wortes öffne, das Geheimnis des Christus zu reden, dessentwegen ich auch gebunden bin,
4 damit ich es kundmache, wie ich reden soll!
5 Wandelt in Weisheit gegenüber denen, die draußen sind, kauft die rechte Zeit aus!
6 Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt; ihr sollt wissen, wie ihr jedem Einzelnen antworten sollt!

Sendung des Tychikus und Onesimus - Grüße

7 Alles, was mich angeht, wird euch Tychikus mitteilen, der geliebte Bruder und treue Diener und Mitknecht2 im Herrn.
8 Ihn habe ich eben deshalb zu euch gesandt, dass ihr unsere Umstände erfahrt3 und er eure Herzen tröste,
9 mit Onesimus, dem treuen und geliebten Bruder, der von euch ist; sie werden euch alles mitteilen, was hier vorgeht.
10 Es grüßt euch Aristarch, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter des Barnabas, dessentwegen ihr Befehle erhalten habt, - wenn er zu euch kommt, so nehmt ihn auf -
11 und Jesus, genannt Justus. Aus der Beschneidung sind diese allein Mitarbeiter am Reich4 Gottes; sie sind mir ein Trost geworden.
12 Es grüßt euch Epaphras, der von euch ist, ein Knecht5 Christi Jesu, der allezeit für euch ringt in den Gebeten, dass ihr vollkommen und völlig überzeugt in allem Willen Gottes dasteht.
13 Denn ich gebe ihm Zeugnis, dass er viel Mühe hat um euch und die in Laodizea und die in Hierapolis.
14 Es grüßt euch Lukas, der geliebte Arzt, und Demas.
15 Grüßt die Brüder in Laodizea und Nympha und die Gemeinde6 in ihrem7 Haus8!
16 Und wenn der Brief bei euch gelesen ist, so veranlasst, dass er auch in der Gemeinde9 der Laodizeer gelesen werde und dass auch ihr den aus Laodizea lest;
17 und sagt Archippus: Sieh auf den Dienst, den du im Herrn empfangen hast, dass du ihn erfüllst!
18 Der Gruß mit meiner, des Paulus, Hand. Gedenkt meiner Fesseln! Die Gnade sei mit euch!
1 w. den
2 w. Mitsklave
3 Andere Handschr. lesen: dass er eure Umstände erfahre
4 o. an der Königsherrschaft
5 w. Sklave
6 o. Versammlung
7 Mehrzahl
8 Andere Handschr. lesen: und Nympha und die Gemeinde in ihrem (Einzahl) Haus. Die Texte lassen eine eindeutige Entscheidung nicht zu.
9 o. Versammlung
1 Ihr Herren, behandelt eure Sklaven gerecht. Denkt daran, dass auch ihr einen Herrn im Himmel habt!

Wie man beten und reden soll

2 Seid treu, ausdauernd und wach im Gebet und im Dank an Gott!
3 Vergesst auch nicht, für uns zu beten, dass Gott uns eine Tür öffnet und wir die Botschaft vom Geheimnis des Messias weiter bekannt machen dürfen, für die ich auch im Gefängnis bin!
4 Betet, dass ich diese Botschaft so klar verkündige, wie ich sollte!
5 Seid weise im Umgang mit Menschen von draußen, und nutzt die Gelegenheiten, die Gott euch gibt!
6 Eure Worte seien immer freundlich und angenehm gewürzt! Ihr sollt wissen, wie ihr jedem Einzelnen antworten müsst!

Grüße und Segenswünsche

7 Wie es mir geht, wird euch mein lieber Bruder Tychikus ausführlich berichten. Er ist ein treuer Diener und mit mir zusammen ein Sklave1 für den Herrn.
8 Ich habe ihn gerade deshalb zu euch geschickt, damit ihr alles über uns erfahrt und er euch ermutigen kann.
9 Außerdem schicke ich euch den treuen und lieben Bruder Onesimus mit, der ja einer von euch ist. Sie werden euch alles berichten, was hier geschehen ist.
10 Aristarch, der mit mir im Gefängnis sitzt, lässt euch grüßen, ebenso Markus, der Neffe von Barnabas. Seinetwegen habt ihr ja schon Anweisungen erhalten. Nehmt ihn freundlich auf, wenn er zu euch kommt!
11 Auch Jesus, den wir Justus nennen, lässt euch grüßen. Von den Juden sind sie die Einzigen, die hier mit mir für das Reich Gottes arbeiten. Sie sind mir ein wirklicher Trost.
12 Es grüßt euch auch Epaphras, der ja ebenfalls von euch kommt. Er ist ein treuer Diener von Jesus Christus und kämpft in seinen Gebeten ständig für euch, damit ihr euch als gereifte Christen voller Überzeugung nach Gottes Willen richtet.
13 Ich kann bezeugen, dass er viel Mühe für euch und auch für die Gläubigen in Laodizea2 und Hierapolis3 auf sich nimmt.
14 Unser lieber Arzt Lukas grüßt euch und ebenso Demas.
15 Grüßt auch ihr die Geschwister in Laodizea, besonders auch Nympha4 und die Gemeinde in ihrem Haus!
16 Und wenn ihr diesen Brief bei euch vorgelesen habt, sorgt dafür, dass er auch in der Gemeinde von Laodizea gelesen wird! Und lest auch den Brief, den ich an sie geschrieben habe!
17 Sagt Archippus: "Bemühe dich, die Aufgabe zu erfüllen, die der Herr dir aufgetragen hat!"
18 Den Gruß schreibe ich, Paulus, mit eigener Hand. Denkt an meine Fesseln! Gottes Gnade sei mit euch!
1 Ein Sklave (griech. doulos) ist ein Mensch, der rechtlich und wirtschaftlich Eigentum eines anderen Menschen ist. Christen verstanden sich als Sklaven von Jesus Christus, weil dieser sie aus der Sklaverei der Sünde "freigekauft" hatte, und betrachteten diesen Titel als Auszeichnung.
2 Die Stadt am unteren Ende des fruchtbaren Lykos-Tals war durch Wollindustrie und eine medizinische Schule bekannt. Sie besaß nicht genügend Wasserquellen und musste das Wasser aus 10 km nördlich gelegenen Heißwasserquellen über Aquädukte heranleiten.
3 10 km von Laodizea und 23 km von Kolossä entfernt. Der Ort ist durch seine heißen Quellen berühmt, die über Terrassen von Tropfsteinbildungen herabfließen.
4 Vom Grundtext her ist nicht sicher zu entscheiden, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt.
5 w. Sklave
6 o. Versammlung
7 Mehrzahl
8 Andere Handschr. lesen: und Nympha und die Gemeinde in ihrem (Einzahl) Haus. Die Texte lassen eine eindeutige Entscheidung nicht zu.
9 o. Versammlung
© 2019 ERF Medien