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Lutherbibel 2017

Neue evangelistische Übersetzung

التفسير التطبيقي للكتاب المقدس

کتاب مقدس، ترجمه تفسیری

Das Wächteramt des Propheten

1 Und des HERRN Wort geschah zu mir:
2 Du Menschenkind, rede zu deinem Volk und sprich zu ihnen: Wenn ich das Schwert über ein Land bringe und das Volk dieses Landes nimmt einen Mann aus seiner Mitte und macht ihn zu seinem Wächter
3 und er sieht das Schwert kommen über das Land und bläst die Posaune und warnt das Volk –
4 wer nun den Hall der Posaune hört und will sich nicht warnen lassen und das Schwert kommt und nimmt ihn weg, dessen Blut wird auf seinen Kopf kommen.
5 Denn er hat den Hall der Posaune gehört und sich dennoch nicht warnen lassen; darum wird sein Blut auf ihn kommen. Wer sich aber warnen lässt, der wird sein Leben davonbringen.
6 Wenn aber der Wächter das Schwert kommen sieht und nicht die Posaune bläst und sein Volk nicht warnt und das Schwert kommt und nimmt einen von ihnen weg, so wird der wohl um seiner Sünde willen weggenommen; aber sein Blut will ich von der Hand des Wächters fordern.
7 Dich aber, du Menschenkind, habe ich zum Wächter gesetzt über das Haus Israel. Wenn du ein Wort aus meinem Munde hörst, sollst du sie vor mir warnen.
8 Wenn ich nun zu dem Gottlosen sage: Du Gottloser musst des Todes sterben!, und du sagst ihm das nicht, um den Gottlosen vor seinem Wege zu warnen, so wird er, der Gottlose, um seiner Sünde willen sterben, aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern.
9 Warnst du aber den Gottlosen vor seinem Wege, dass er von ihm umkehre, und er will von seinem Wege nicht umkehren, so wird er um seiner Sünde willen sterben, aber du hast dein Leben errettet.

Gott richtet jeden nach seinem Handeln

10 Und du, Menschenkind, sage dem Hause Israel: Ihr sprecht: Unsere Sünden und Missetaten liegen auf uns, dass wir darunter vergehen; wie können wir denn leben?
11 So sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe. So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel?
12 Und du, Menschenkind, sprich zu deinem Volk: Wenn ein Gerechter Böses tut, so wird's ihm nicht helfen, dass er gerecht gewesen ist; und wenn ein Gottloser von seiner Gottlosigkeit umkehrt, so soll's ihm nicht schaden, dass er gottlos gewesen ist. Auch der Gerechte kann nicht am Leben bleiben, wenn er sündigt.
13 Denn wenn ich zu dem Gerechten spreche: Du sollst leben!, und er verlässt sich auf seine Gerechtigkeit und tut Böses, so soll all seiner Gerechtigkeit nicht mehr gedacht werden, sondern er soll sterben um des Bösen willen, das er getan hat.
14 Und wenn ich zum Gottlosen spreche: Du sollst sterben!, und er bekehrt sich von seiner Sünde und tut, was recht und gut ist, –
15 sodass der Gottlose das Pfand zurückgibt und erstattet, was er geraubt hat, und nach den Satzungen des Lebens wandelt und nichts Böses tut –, so soll er am Leben bleiben und nicht sterben,
16 und all seiner Sünden, die er getan hat, soll nicht mehr gedacht werden, denn er hat nun getan, was recht und gut ist; darum soll er am Leben bleiben.
17 Aber dein Volk spricht: »Der Herr handelt nicht recht«, während doch sie nicht recht handeln.
18 Wenn der Gerechte sich abkehrt von seiner Gerechtigkeit und Unrecht tut, so muss er deshalb sterben.
19 Und wenn sich der Gottlose von seiner Gottlosigkeit bekehrt und tut, was recht und gut ist, so soll er deshalb am Leben bleiben.
20 Und doch sprecht ihr: »Der Herr handelt nicht recht«, während ich doch euch vom Hause Israel richte, einen jeden nach seinem Wandel.

Der Prophet erfährt von der Eroberung Jerusalems

21 Und es begab sich im zwölften Jahr unserer Gefangenschaft am fünften Tag des zehnten Monats, da kam zu mir ein Entronnener von Jerusalem und sprach: Die Stadt ist genommen.
22 Und die Hand des HERRN war über mich gekommen am Abend, bevor der Entronnene kam, und er tat mir meinen Mund auf, als jener am Morgen zu mir kam. Und mein Mund wurde aufgetan, sodass ich nicht mehr stumm sein musste.

Gegen den Anspruch der im Lande Zurückgebliebenen

23 Und des HERRN Wort geschah zu mir:
24 Du Menschenkind, die Bewohner jener Trümmer im Lande Israels sprechen: Abraham war ein einzelner Mann und nahm dies Land in Besitz; wir aber sind viele, uns ist das Land zum Eigentum gegeben.
25 Darum sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Ihr habt Blutiges gegessen und eure Augen zu den Götzen aufgehoben und Blut vergossen – und ihr wollt das Land besitzen?
26 Ihr verlasst euch auf euer Schwert und übt Gräuel, und einer schändet die Frau des andern – und ihr wollt das Land besitzen?
27 So sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: So wahr ich lebe, sollen alle, die in den Trümmern wohnen, durchs Schwert fallen, und die auf freiem Felde sind, will ich den Tieren zum Fraß geben, und die in den Festungen und Höhlen sind, sollen an der Pest sterben.
28 Denn ich will das Land ganz verwüsten und seiner Hoffart und Macht ein Ende machen, dass das Gebirge Israel so zur Wüste wird, dass niemand mehr hindurchzieht.
29 Und sie sollen erfahren, dass ich der HERR bin, wenn ich das Land ganz verwüste um aller ihrer Gräuel willen, die sie verübt haben.

Gegen die leichtfertigen Hörer des prophetischen Wortes

30 Und du, Menschenkind, dein Volk redet über dich an den Mauern und in den Haustüren, und einer spricht zum andern: Kommt doch und lasst uns hören, was das für ein Wort ist, das vom HERRN ausgeht.
31 Und sie werden zu dir kommen, wie das Volk zusammenkommt, und vor dir sitzen als mein Volk und werden deine Worte hören, aber nicht danach tun, sondern ihr Mund ist voll Verlangen und danach tun sie, und hinter ihrem Gewinn läuft ihr Herz her.
32 Und siehe, du bist für sie wie einer, der Liebeslieder singt, der eine schöne Stimme hat und gut spielen kann. Sie hören wohl deine Worte, aber sie tun nicht danach.
33 Wenn es aber kommt – und siehe, es kommt! –, so werden sie erfahren, dass ein Prophet unter ihnen gewesen ist.

Hesekiëls Wächterdienst

1 Das Wort Jahwes kam zu mir. Er sagte:
2 "Du Mensch, sag zu den Leuten aus deinem Volk: 'Wenn ich das Schwert über ein Land kommen lasse und das Volk des Landes einen seiner Männer als Wächter wählt,
3 wenn dieser die Gefahr kommen sieht und das Signalhorn1 bläst, um das Volk zu warnen,
4 und wenn einer das Signal hört, sich aber nicht warnen lässt und deshalb umkommt, ist er selbst an seinem Tod schuld.
5 Er hat das Signal gehört, aber nicht beachtet, und ist selber schuld. Lässt er sich aber warnen, rettet er sein Leben.
6 Doch wenn der Wächter die Gefahr kommen sieht und nicht ins Horn stößt, um das Volk zu warnen, und wenn dann einer getötet wird, dann ist dies zwar die Strafe für dessen Schuld, aber den Wächter werde ich für seinen Tod verantwortlich machen.'
7 Mensch, dich habe ich zum Wächter über das Haus Israel bestellt. Du sollst das Wort von mir hören und sie von mir aus warnen.
8 Wenn ich einem Menschen, der sich von mir gelöst hat, den Tod androhe, du sagst ihm aber nichts, um ihn vor seinem Weg zu warnen, so wird dieser Gottlose zwar sterben, wie er es verdient hat, aber dich werde ich für seinen Tod verantwortlich machen.
9 Wenn du den Gottlosen jedoch vor seinem Weg warnst, damit er umkehrt, er sich aber nicht von seinem falschen Weg abbringen lässt, wird er wegen seiner Schuld sterben. Aber du hast dein Leben gerettet.
10 Du Mensch, sag zu den Leuten von Israel: 'Ihr klagt mit dem Spruch: Unsere Vergehen und Sünden lasten auf uns, wir gehen daran zugrunde! Wie sollen wir da am Leben bleiben?'
11 Sag zu ihnen: 'So wahr ich lebe, spricht Jahwe, der Herr: Mir gefällt es nicht, wenn ein Schuldiger stirbt! Im Gegenteil: Ich freue mich, wenn er von seinem falschen Weg umkehrt und am Leben bleibt! Kehrt um! Verlasst eure bösen Wege! Warum wollt ihr denn sterben, ihr Leute von Israel?'
12 Und du, Mensch, sag den Leuten aus deinem Volk: An dem Tag, an dem ein Gerechter in Sünde fällt, wird ihn auch seine Gerechtigkeit nicht retten. Und an dem Tag, an dem ein Gottloser von seinem gottlosen Tun umkehrt, wird er nicht mehr zu Fall kommen. Der Gerechte aber kann trotz seiner Gerechtigkeit nicht am Leben bleiben, sobald er sündigt.
13 Wenn ich zum Gerechten sage: 'Du wirst am Leben bleiben!', er aber im Vertrauen auf seine Gerechtigkeit Unrecht tut, dann zählt sein ganzes vorbildliches Leben nicht mehr. Weil er Unrecht getan hat, muss er sterben.
14 Wenn ich zum Gottlosen sage: 'Du musst sterben!', er aber sein sündhaftes Leben aufgibt und nach Recht und Gerechtigkeit handelt,
15 das Pfand zurückgibt, erstattet, was er sich angeeignet hat, nach den Ordnungen des Lebens lebt und kein Unrecht mehr tut, dann soll er am Leben bleiben und muss nicht sterben.
16 Keine von den Sünden, die er früher begangen hat, wird ihm angerechnet werden. Weil er jetzt das Rechte tut, wird er am Leben bleiben.
17 Doch die Leute in deinem Volk behaupten: 'Es ist nicht richtig, wie der Herr verfährt!' Dabei ist doch ihr eigener Weg nicht richtig.
18 Wenn jemand, der im richtigen Verhältnis zu mir lebt, diese seine Gerechtigkeit aufgibt und beginnt, Unrecht zu tun, muss er dafür sterben.
19 Und wenn ein Mensch, der sich von mir gelöst hat, seine Gottlosigkeit aufgibt und tut, was recht vor mir ist, wird er dafür am Leben bleiben.
20 Und da sagt ihr: 'Das Verfahren des Herrn ist nicht recht.' Nein, jeder wird von mir nach seinem Tun gerichtet, ihr Leute von Israel!"

Die Nachricht vom Fall Jerusalems

21 Am 5. Januar im 12. Jahr unserer Verbannung2 kam ein Flüchtling aus Jerusalem zu mir und sagte: "Die Stadt ist gefallen!"
22 Schon am Abend vorher hatte sich die Hand Jahwes auf mich gelegt und mich stumm gemacht. Als der Flüchtling dann am Morgen zu mir hereinkam, wurde mir die Sprache wiedergeschenkt, und ich konnte frei reden.
23 Das Wort Jahwes kam zu mir. Er sagte:
24 "Du Mensch, die Bewohner dieser Trümmer im Land Israel sagen: 'Abraham war auch nur ein Einzelner und nahm das Land in Besitz. Wir aber sind viele; uns gehört es also erst recht!'
25 Darum sag zu ihnen: So spricht Jahwe, der Herr: 'Ihr esst das Fleisch mit dem Blut, ihr blickt zu euren Götzen auf, ihr mordet – und dann wollt ihr das Land besitzen?
26 Ihr verlasst euch auf euer Schwert, tut gräuliche Dinge und schlaft mit den Frauen anderer Männer – und dann wollt ihr das Land besitzen?'
27 Sag ihnen Folgendes: ,So wahr ich lebe', spricht Jahwe, der Herr, 'wer in den Ruinen haust, fällt unter dem Schwert, wer auf freiem Feld lebt, wird von wilden Tieren zerrissen, und wer auf Felsennester und in Höhlen geflohen ist, stirbt an der Pest!
28 Ich mache das Land zur Einöde, ich verwüste die Schutzwehr, auf die ihr so stolz seid. Die Berge Israels werden zu einer Wildnis, durch die niemand mehr wandert.'
29 Sie werden erkennen, dass ich bin, der ich bin – Jahwe, wenn ich das Land wegen ihrer abscheulichen Taten verwüste und zur Einöde mache."

Scheinheilige Zuhörer

30 "Du Mensch, die Leute aus deinem Volk reden über dich. Sie stehen vor ihren Häusern zusammen und sagen zueinander: 'Kommt doch und lasst uns zum Propheten gehen und hören, was für ein Wort Jahwes herauskommt!'
31 Dann kommen sie zu dir, und du hast einen Volksauflauf. Sie setzen sich als mein Volk vor dich hin und hören deine Worte an, aber sie befolgen sie nicht. Sie tun so, als seien sie begierig danach, ihr Herz aber läuft ihrem Gewinn hinterher.
32 Du bist ihnen wie einer, der mit schöner Stimme Liebeslieder singt und gut dazu spielen kann. So hören sie deine Reden an, nehmen sie aber nicht ernst.
33 Wenn deine Worte dann aber eintreffen – und das wird mit Sicherheit geschehen –, werden sie erkennen, dass ein Prophet unter ihnen war."
1 Das Signalhorn (Hebräisch: Schofar) war aus einem der gewundenen Hörner des männlichen Fettschwanzschafes hergestellt und brachte einen dumpfen, durchdringenden Ton hervor.
2 Wörtlich: im 10. Monat. Es handelt sich um das Jahr 585 v. Chr.

حزقيال رقيب بني إسرائيل

1 وَأَوْحَى إِلَيَّ الرَّبُّ قَائِلاً:
2 «يَاابْنَ آدَمَ، خَاطِبْ أَبْنَاءَ إِسْرَائِيلَ وَقُلْ لَهُمْ: إِذَا جَلَبْتُ سَيْفاً عَلَى أَرْضٍ كَانَ أَهْلُهَا قَدْ أَقَامُوا لَهُمْ رَقِيباً مِنْ بَيْنِهِمْ.
3 فَإِذَا رَأَى الأَعْدَاءَ مُقْبِلِينَ لِمُهَاجَمَةِ الأَرْضِ، فَنَفَخَ بِالْبُوقِ تَحْذِيراً لِلشَّعْبِ،
4 فَمَنْ يَسْمَعُ دَوِيَّ الْبُوقِ وَلاَ يَحْتَرِسُ، ثُمَّ أَتَى السَّيْفُ وَقَتَلَهُ، فَدَمُهُ يَقَعُ عَلَى رَأْسِهِ.
5 لأَنَّهُ سَمِعَ دَوِيَّ الْبُوقِ وَلَمْ يَحْتَرِسْ. لِهَذَا يَكُونُ دَمُهُ عَلَى نَفْسِهِ، إِذْ لَوِ احْتَرَسَ لأَنْقَذَ نَفْسَهُ.
6 وَلَكِنْ إِنْ رَأَى الرَّقِيبُ الْعَدُوَّ مُقْبِلاً وَلَمْ يَنْفُخْ بِالْبُوقِ، فَلَمْ يَحْتَرِسِ الشَّعْبُ، فَأَقْدَمَ الْعَدُوُّ وَقَتَلَ نَفْساً مِنْهُمْ، فَالْقَتِيلُ قَدْ لاَقَى حَتْفَهُ جَزَاءَ ذَنْبِهِ، أَمَّا دَمُهُ فَمِنْ يَدِ الرَّقِيبِ أَطْلُبُهُ.
7 وَأَنْتَ يَاابْنَ آدَمَ، قَدْ أَقَمْتُكَ رَقِيباً لِشَعْبِ إِسْرَائِيلَ، فَتَسْمَعُ قَضَائِي، وَتُحَذِّرُهُمْ مِنْ قِبَلِي.
8 إِنْ قُلْتُ لِلشِّرِّيرِ: يَاشِرِّ يرُ إِنَّكَ حَتْماً تَمُوتُ مِنْ أَجْلِ شَرِّكَ، وَلَمْ تَعْمَدْ إِلَى تَحْذِيرِهِ مِنْ طَرِيقِهِ، فَإِنَّ ذَلِكَ الشِّرِّيرَ يَمُوتُ بِذَنْبِهِ، أَمَّا دَمُهُ فَمِنْ يَدِكَ أَطْلُبُهُ.
9 وَلَكِنْ إِنْ حَذَّرْتَ الشِّرِّيرَ لِيَرْتَدِعَ عَنْ طَرِيقِهِ فَأَبَى فَهُوَ يَمُوتُ بِذَنْبِهِ، أَمَّا أَنْتَ فَتَكُونُ قَدْ خَلَّصْتَ نَفْسَكَ.
10 وَأَنْتَ يَاابْنَ آدَمَ، قُلْ لِشَعْبِ إِسْرَائِيلَ: أَنْتُمْ تَقُولُونَ: حَقّاً إِنَّ مَعَاصِينَا وَخَطَايَانَا وَاقِعَةٌ عَلَيْنَا، وَبِهَا نَحْنُ هَالِكُونَ، فَكَيْفَ إِذاً نَحْيَا؟
11 قُلْ لَهُمْ: حَيٌّ أَنَا يَقُولُ السَّيِّدُ الرَّبُّ، إِنِّي لاَ أَبْتَهِجُ بِمَوْتِ الشِّرِّيرِ بَلْ بِأَنْ يَرْتَدِعَ عَنْ غِيِّهِ وَيَحْيَا. ارْجِعُوا، ارْجِعُوا عَنْ طُرُقِكُمِ الرَّدِيئَةِ! لِمَاذَا تَمُوتُونَ يَاشَعْبَ إِسْرَائِيلَ؟
12 وَأَنْتَ يَاابْنَ آدَمَ، قُلْ لأَبْنَاءِ شَعْبِكَ: لاَ يَنْجُو الْبَارُّ بِبِرِّهِ فِي يَوْمِ مَعْصِيَتِهِ، وَلاَ يَعْثُرُ الشِّرِّيرُ بِشَرِّهِ فِي يَوْمِ تَوْبَتِهِ. كَذَلِكَ لاَ يَسْتَطِيعُ الْبَارُّ أَنْ يَحْيَا بِبِرِّهِ فِي يَوْمِ اقْتِرَافِهِ لِخَطِيئَتِهِ.
13 وَإِنْ قُلْتَ لِلْبَارِّ إِنَّكَ لاَ مَحَالَةَ تَحْيَا، فَاعْتَمَدَ عَلَى بِرِّهِ وَأَثِمَ، فَإِنَّ بِرَّهُ كُلَّهُ لاَ يُذْكَرُ لَهُ، بَلْ يَمُوتُ بِمَا ارْتَكَبَ مِنْ إِثْمٍ.
14 وَإِذَا قُلْتَ لِلشِّرِّيرِ إِنَّكَ لاَ مَحَالَةَ مَائِتٌ: فَارْتَدَعَ عَنْ خَطِيئَتِهِ وَمَارَسَ الْعَدْلَ وَالْحَقَّ،
15 وَرَدَّ الرَّهْنَ، وَعَوَّضَ عَمَّا اغْتَصَبَهُ، وَسَلَكَ فِي الْفَرَائِضِ الَّتِي تُؤَمِّنُ لَهُ الْحَيَاةَ، مِنْ غَيْرِ أَنْ يَرْتَكِبَ إِثْماً، فَإِنَّهُ لاَ مَحَالَةَ يَحْيَا وَلاَ يَمُوتُ فِي خَطَايَاهُ،
16 وَلاَ تُذْكَرُ كُلُّ خَطِيئَةٍ ارْتَكَبَهَا، لأَنَّهُ عَادَ فَمَارَسَ الْعَدْلَ وَالْحَقَّ. إِنَّهُ حَيَاةً يَحْيَا!
17 وَمَعَ ذَلِكَ يَدَّعِي أَبْنَاءُ شَعْبِكَ أَنَّ طَرِيقَ الرَّبِّ مُعْوَجَّةٌ. بَلْ إِنَّ طَرِيقَهُمْ هُمْ هِيَ الْمُعْوَجَّةُ.
18 فَعِنْدَ ارْتِدَادِ الْبَارِّ عَنْ بِرِّهِ وَارْتِكَابِهِ الإِثْمَ فَإِنَّهُ بِهِ يَمُوتُ.
19 وَعِنْدَ ارْتِدَاعِ الشِّرِّيرِ عَنْ غِيِّهِ، وَمُمَارَسَتِهِ الْعَدْلَ وَالْحَقَّ، فَإِنَّهُ بِهِمَا يَحْيَا.
20 وَأَنْتُمْ مَعَ ذَلِكَ تَقُولُونَ إِنَّ طَرِيقَ الرَّبِّ مُعْوَجَّةٌ. إِنَّنِي أَدِينُ كُلَّ وَاحِدٍ مِنْكُمْ بِمُقْتَضَى طُرُقِهِ يَاشَعْبَ إِسْرَائِيلَ».

سقوط أورشليم وخراب الأرض

21 وَفِي الْيَوْمِ الْخَامِسِ مِنَ الشَّهْرِ الْعَاشِرِ مِنَ السَّنَةِ الثَّانِيَةَ عَشْرَةَ مِنْ سَبْيِنَا، أَقْبَلَ إِلَيَّ نَاجٍ مِنْ أُورُشَلِيمَ وَقَالَ: «قَدْ تَمَّ تَدْمِيرُ الْمَدِينَةِ».
22 وَكَانَتْ يَدُ الرَّبِّ عَلَيَّ فِي الْمَسَاءِ قُبَيْلَ مَجِيءِ النَّاجِي، وَفَتَحَ الرَّبُّ فَمِي فِي الصَّبَاحِ عِنْدَ وُصُولِهِ، فَانْفَكَّتْ عُقْدَةُ لِسَانِي وَلَمْ أَعُدْ أَبْكَمَ.
23 فَأَوْحَى إِلَيَّ الرَّبُّ بِكَلِمَتِهِ قَائِلاً:
24 «يَاابْنَ آدَمَ، إِنَّ الْمُقِيمِينَ فِي خَرَائِبِ أَرْضِ إِسْرَائِيلَ يَقُولُونَ إِنَّ إِبْرَاهِيمَ كَانَ فَرْداً وَاحِداً وَمَعَ ذَلِكَ وَرِثَ الأَرْضَ، وَهَكَذَا نَحْنُ كَثِيرُونَ، وَقَدْ وُهِبَتْ لَنَا الأَرْضُ مِيرَاثاً.
25 لِذَلِكَ قُلْ لَهُمْ: أَتَأْكُلُونَ اللَّحْمَ بِالدَّمِ وَتَتَعَلَّقُ عُيُونُكُمْ بِأَصْنَامِكُمْ وَتَسْفِكُونَ الدَّمَ، ثُمَّ تَرِثُونَ الأَرْضَ؟
26 اعْتَمَدْتُمْ عَلَى سُيُوفِكُمْ، وَارْتَكَبْتُمُ الْمُوبِقَاتِ، وَزَنَى كُلٌّ مِنْكُمْ مَعَ امْرَأَةِ صَاحِبِهِ. فَهَلْ تَرِثُونَ الأَرْضَ؟
27 قُلْ لَهُمْ، هَذَا مَا يُعْلِنُهُ السَّيِّدُ الرَّبُّ: حَيٌّ أَنَا، إِنَّ الَّذِينَ يُقِيمُونَ فِي الْخَرَائِبِ يُقْتَلُونَ بِالسَّيْفِ، وَالَّذِينَ يَسْكُنُونَ فِي الْعَرَاءِ أَبْذِلُهُمْ قُوتاً لِلْوُحُوشِ، وَالْمُتَمَنِّعُونَ فِي الْحُصُونِ وَالْمَغَاوِرِ يَمُوتُونَ بِالْوَبَاءِ.
28 فَأَجْعَلُ الأَرْضَ أَطْلاَلاً مُقْفِرَةً وَتَبْطُلُ كِبْرِيَاءُ عِزَّتِهَا، وَتُصْبِحُ جِبَالُ إِسْرَائِيلَ جَرْدَاءَ لاَ يَجْتَازُ بِهَا عَابِرٌ.
29 فَيُدْرِكُونَ أَنِّي أَنَا الرَّبُّ حِينَ أَجْعَلُ الأَرْضَ خَرِبَةً مُقْفِرَةً مِنْ جَرَّاءِ مَا ارْتَكَبُوهُ مِنْ رَجَاسَاتٍ.

رفض تحذير النبي

30 أَمَّا أَنْتَ يَاابْنَ آدَمَ فَإِنَّ أَبْنَاءَ شَعْبِكَ يَتَحَدَّثُونَ عَنْكَ بِجُوَارِ الْجُدْرَانِ وَفِي مَدَاخِلِ أَبْوَابِ الْبُيُوتِ، وَيُخَاطِبُ أَحَدُهُمُ الآخَرَ، وَالرَّجُلُ أَخَاهُ قَائِلِينَ: هَيَّا تَعَالَوْا اسْمَعُوا كَلاَمَ الْوَحْيِ الصَّادِرِ مِنْ عِنْدِ الرَّبِّ.
31 وَيُقْبِلُونَ إِلَيْكَ مِثْلَ سَائِرِ الشَّعْبِ وَيَجْلِسُونَ فِي حَضْرَتِكَ نَظِيرَ شَعْبِي، وَيُصْغُونَ إِلَى كَلاَمِكَ وَلاَ يَعْمَلُونَ بِهِ. إِنَّهُمْ يُعْرِبُونَ عَنْ أَشْوَاقِهِمْ بِكَلاَمِهِمْ، أَمَّا قَلْبُهُمْ فَقَدْ غَوَى وَرَاءَ مَكْسَبِهِمْ.
32 وَهَا أَنْتَ لَهُمْ كَقَصِيدَةِ حُبٍّ يَتَغَنَّى بِهَا ذُو صَوْتٍ عَذْبٍ، يُحْسِنُ الْعَزْفَ، فَيُصْغُونَ إِلَى كَلاَمِكَ وَلاَ يَعْمَلُونَ بِهِ.
33 وَإِذَا تَحَقَّقَ هَذَا، وَهُوَ لاَبُدَّ أَنْ يَتِمَّ، يُدْرِكُونَ أَنَّ نَبِيّاً كَانَ بَيْنَهُمْ».
1 Das Signalhorn (Hebräisch: Schofar) war aus einem der gewundenen Hörner des männlichen Fettschwanzschafes hergestellt und brachte einen dumpfen, durchdringenden Ton hervor.
2 Wörtlich: im 10. Monat. Es handelt sich um das Jahr 585 v. Chr.

مسئوليت ديده‌بان

1-2 خداوند در پيغامی ديگر به من فرمود: «ای انسان خاكی، به قوم خود بگو كه اگر لشكری به جنگ يک مملكت بفرستم و مردم آن مملكت هم يک ديده‌بان انتخاب كنند،
3 و آن ديده‌بان وقتی نزديک شدن سپاه دشمن را ببيند شيپور خطر را بصدا درآورد و به ايشان خبر دهد،
4 آنگاه اگر كسی شيپور خطر را بشنود و به آن توجه نكند و بدست دشمن كشته شود، خونش به گردن خودش خواهد بود.
5 چون با وجودی كه صدای شيپور را شنيد به آن اهميت نداد، پس خودش مقصر است. اگر او به اخطار توجه می‌كرد، جانش را نجات می‌داد.
6 ولی اگر ديده‌بان ببيند كه سپاه دشمن می‌آيد، اما شيپور خطر را ننوازد و به قوم خبر ندهد، او مسئول مرگ ايشان خواهد بود. آنها در گناهانشان می‌ميرند. ولی من آن ديده‌بان را مسئول مرگ آنان خواهم دانست.
7 «ای انسان خاكی، من تو را به ديده‌بانی قوم اسرائيل تعيين كرده‌ام. پس به آنچه كه می‌گويم، گوش كن و از طرف من به ايشان خبر بده.
8 وقتی به شخص شرور بگويم: «تو خواهی مرد!»، و تو به او هشدار ندهی تا از راه بد خود بازگشت كند، آنگاه آن شخص شرور در گناهش خواهد مرد، ولی تو را مسئول مرگ او خواهم دانست.
9 اما اگر به او خبر دهی تا از راه بد خود بازگشت نمايد و او اين كار را نكند، وی در گناه خودش خواهد مرد، ولی تو ديگر مسئول نخواهی بود.»
10 خداوند به من فرمود: «ای انسان خاكی به قوم اسرائيل بگو: شما می‌گوييد: «گناهان ما برای ما يک بار سنگين است. بسبب گناه، ضعيف و ناتوان شده‌ايم، پس چطور می‌توانيم زنده بمانيم؟»
11 به ايشان بگو خداوند می‌فرمايد: «به حيات خود قسم، من از مردن شخص شرور خشنود نمی‌شوم، بلكه از اين خشنود می‌شوم كه شخص شرور از راه‌های بد خود بازگشت كند و زنده بماند. ای اسرائيل، بازگشت كنيد! از راه‌های بد خود بازگشت كنيد! چرا بميريد؟»
12 زيرا اگر مرد درستكار بطرف گناه برگردد، اعمال نيكش او را نجات نخواهد داد. اگر شخص شرور هم توبه كند و از گناهانش دست بكشد، گناهان گذشته‌ء او باعث هلاكتش نمی‌شود.
13 «من می‌گويم كه آدم درستكار زنده می‌ماند. ولی اگر گناه كند و انتظار داشته باشد كارهای خوب گذشته‌اش او را نجات دهد، بايد بداند كه هيچكدام از كارهای خوب او به ياد آورده نخواهد شد؛ وی را برای گناهانش هلاک می‌كنم.
14 هنگامی كه به شخص شرور بگويم كه می‌ميرد و او از گناهانش دست بكشد و به راستی و انصاف عمل كند،
15 يعنی اگر آنچه را كه گرو گرفته است، پس بدهد؛ مالی را كه دزديده است، به صاحبش برگرداند؛ در راه راست قدم بردارد و بدی نكند؛ در اينصورت، حتماً زنده خواهد ماند و نخواهد مرد.
16 هيچ يک از گناهان گذشته‌اش به حساب نخواهد آمد و او زنده خواهد ماند، زيرا به خوبی و راستی روی آورده است.
17 «با وجود اين، قوم تو می‌گويند كه خداوند بی‌انصاف است! ولی بی‌انصافی از جانب آنهاست، نه از جانب من!
18 چون باز هم به شما می‌گويم كه اگر شخص درستكار به گناه و بدی روی بياورد، خواهد مرد.
19 ولی اگر شخص شرور از بدی و شرارت خود دست بكشد و به راستی عمل كند، زنده خواهد ماند.
20 با وجود اين، می‌گوييد كه خداوند عادل و باانصاف نيست. ای بنی‌اسرائيل، بدانيد كه من هر يک از شما را مطابق اعمالش داوری خواهم كرد.»

خبر سقوط اورشليم

21 در سال دوازدهم تبعيدمان، در روز پنجم از ماه دهم، شخصی كه از اورشليم فرار كرده بود، نزد من آمد و گفت: «شهر بدست دشمن افتاده است!»
22 عصر روز قبل، يعنی يک روز پيش از آمدن اين شخص، خداوند زبانم را باز كرده بود. پس، روز بعد كه او آمد توانستم دوباره حرف بزنم.
23 سپس اين پيغام بر من نازل شد:
24 «ای انسان خاكی، بازماندگان پراكنده‌ء يهودا كه در ميان شهرهای ويران شده بسر می‌برند، می‌گويند: «ابراهيم فقط يک نفر بود، باوجود اين صاحب تمام مملكت شد! پس ما كه تعدادمان زياد است مسلماً خواهيم توانست به آسانی آن را پس بگيريم!»
25 به ايشان بگو خداوند می‌فرمايد: «شما گوشت را با خون می‌خوريد، بت می‌پرستيد و آدم می‌كشيد. آيا خيال می‌كنيد به شما اجازه می‌دهم صاحب اين سرزمين شويد؟
26 ای آدمكش‌ها، ای بت‌پرست‌ها، ای زناكاران، آيا شايسته هستيد كه صاحب اين سرزمين شويد؟»
27 «به حيات خود قسم، آنهايی كه در شهرهای ويران شده بسر می‌برند با شمشير كشته می‌شوند. آنانی كه در صحرا ساكنند، خوراک جانوران وحشی می‌شوند و كسانی كه در قلعه‌ها و غارها هستند با بيماری می‌ميرند.
28 اين سرزمين را متروک و ويران می‌گردانم و به غرور و قدرت آن پايان می‌دهم. آبادی‌های كوهستانی اسرائيل چنان ويران می‌شوند كه حتی كسی از ميان آنها عبور نخواهد كرد.
29 وقتی مملكت اسرائيل را بسبب گناهان ساكنانش خراب كنم، آنگاه خواهند دانست كه من خداوند هستم.
30 «ای انسان خاكی، قوم تو وقتی در كنار در خانه‌های خود و در كنار ديوار شهر جمع می‌شوند در باره‌ء تو می‌گويند: «بياييد نزد او برويم و گوش بدهيم كه از طرف خداوند به ما چه می‌گويد.»
31 آنگاه می‌آيند و در حضور تو می‌نشينند و گوش می‌دهند. ولی قصدشان اين نيست كه آنچه من به ايشان می‌گويم، انجام دهند. آنها فقط به زبان، مرا می‌پرستند، ولی در عمل در پی منافع خود هستند.
32 تو برای ايشان مطربی هستی كه با ساز و آواز دلنشين آنها را سرگرم می‌كند. حرف‌هايت را می‌شنوند، ولی به آنها عمل نمی‌كنند.
33 اما وقتی همه‌ء سخنانی كه گفته‌ای واقع شوند، كه البته واقع خواهند شد، آنگاه خواهند دانست كه يک نبی در ميان ايشان بوده است.»
1 Das Signalhorn (Hebräisch: Schofar) war aus einem der gewundenen Hörner des männlichen Fettschwanzschafes hergestellt und brachte einen dumpfen, durchdringenden Ton hervor.
2 Wörtlich: im 10. Monat. Es handelt sich um das Jahr 585 v. Chr.
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