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Lutherbibel 2017

Neue evangelistische Übersetzung

التفسير التطبيقي للكتاب المقدس

کتاب مقدس، ترجمه تفسیری

Josef ängstigt seine Brüder

1 Und Josef befahl seinem Haushalter und sprach: Fülle den Männern ihre Säcke mit Getreide, soviel sie fortbringen, und lege jedem sein Geld oben in seinen Sack.
2 Und meinen silbernen Becher lege oben in des Jüngsten Sack mit dem Gelde für das Getreide. Der tat, wie ihm Josef gesagt hatte.
3 Am Morgen, als es licht ward, ließen sie die Männer ziehen mit ihren Eseln.
4 Als sie aber zur Stadt hinaus waren und noch nicht weit gekommen, sprach Josef zu seinem Haushalter: Auf, jage den Männern nach und wenn du sie ereilst, so sprich zu ihnen: Warum habt ihr Gutes mit Bösem vergolten?
5 Das ist doch der Becher, aus dem mein Herr trinkt und aus dem er wahrsagt! Ihr habt übel getan.
6 Und als er sie ereilte, redete er mit ihnen diese Worte.
7 Sie antworteten ihm: Warum redet mein Herr solche Worte? Es sei ferne von deinen Knechten, solches zu tun.
8 Siehe, das Geld, das wir fanden oben in unseren Säcken, haben wir wiedergebracht zu dir aus dem Lande Kanaan. Wie sollten wir da aus deines Herrn Hause Silber oder Gold gestohlen haben?
9 Bei wem er gefunden wird unter deinen Knechten, der sei des Todes; dazu wollen auch wir meines Herrn Sklaven sein.
10 Er sprach: Ja, es sei, wie ihr geredet habt. Bei wem er gefunden wird, der sei mein Sklave, ihr aber sollt frei sein.
11 Und sie legten eilends ein jeder seinen Sack ab auf die Erde, und ein jeder tat seinen Sack auf.
12 Und er suchte und fing an beim Ältesten bis hin zum Jüngsten. Da fand sich der Becher in Benjamins Sack.
13 Da zerrissen sie ihre Kleider, und ein jeder belud seinen Esel, und sie zogen wieder in die Stadt.
14 Und Juda ging mit seinen Brüdern in Josefs Haus, denn er war noch dort. Und sie fielen vor ihm nieder auf die Erde.
15 Josef aber sprach zu ihnen: Wie habt ihr das tun können? Wusstet ihr nicht, dass ein solcher Mann, wie ich bin, wahrsagen kann?
16 Juda sprach: Was sollen wir meinem Herrn sagen oder wie sollen wir reden und womit können wir uns rechtfertigen? Gott hat die Missetat deiner Knechte gefunden. Siehe, wir und der, bei dem der Becher gefunden ist, sind meines Herrn Sklaven.
17 Er aber sprach: Das sei ferne von mir, solches zu tun! Der, bei dem der Becher gefunden ist, soll mein Sklave sein; ihr aber zieht hinauf mit Frieden zu eurem Vater.
18 Da trat Juda zu ihm und sprach: Mein Herr, lass deinen Knecht ein Wort reden vor den Ohren meines Herrn, und dein Zorn entbrenne nicht über deinen Knecht, denn du bist wie der Pharao.
19 Mein Herr fragte seine Knechte und sprach: Habt ihr noch einen Vater oder Bruder?
20 Da antworteten wir: Wir haben einen Vater, der ist alt, und einen jungen Knaben, in seinem Alter geboren, und sein Bruder ist tot, und er ist allein übrig geblieben von seiner Mutter, und sein Vater hat ihn lieb.
21 Da sprachst du zu deinen Knechten: Bringt ihn herab zu mir, ich will ihm Gnade erweisen.
22 Wir aber antworteten meinem Herrn: Der Knabe kann seinen Vater nicht verlassen; wenn er ihn verließe, würde der sterben.
23 Da sprachst du zu deinen Knechten: Wenn euer jüngster Bruder nicht mit euch herkommt, sollt ihr mein Angesicht nicht mehr sehen.
24 Da zogen wir hinauf zu deinem Knecht, meinem Vater, und sagten ihm meines Herrn Rede.
25 Da sprach unser Vater: Zieht wieder hin und kauft uns ein wenig Getreide.
26 Wir aber sprachen: Wir können nicht hinabziehen; nur wenn unser jüngster Bruder mit uns ist, wollen wir hinabziehen; denn wir dürfen des Mannes Angesicht nicht sehen, wenn unser jüngster Bruder nicht mit uns ist.
27 Da sprach dein Knecht, mein Vater, zu uns: Ihr wisst, dass mir meine Frau zwei Söhne geboren hat;
28 der eine ist von mir gegangen, und ich habe gesagt: Er ist gewiss zerrissen. Und ich habe ihn seitdem nicht gesehen.
29 Werdet ihr diesen auch von mir nehmen und widerfährt ihm ein Unfall, so werdet ihr meine grauen Haare mit Jammer hinunter in die Grube bringen.
30 Nun, wenn ich heimkäme zu deinem Knecht, meinem Vater, und der Knabe wäre nicht mit uns, an dem er mit ganzer Seele hängt,
31 so wird's geschehen, dass er stirbt, wenn er sieht, dass der Knabe nicht da ist. So würden wir, deine Knechte, die grauen Haare deines Knechtes, unseres Vaters, mit Herzeleid hinunter in die Grube bringen.
32 Denn ich, dein Knecht, bin Bürge geworden für den Knaben vor meinem Vater und sprach: Bringe ich ihn dir nicht wieder, so will ich mein Leben lang die Schuld tragen.
33 Darum lass deinen Knecht hierbleiben an des Knaben statt als Sklave meines Herrn und den Knaben mit seinen Brüdern hinaufziehen.
34 Denn wie soll ich hinaufziehen zu meinem Vater, wenn der Knabe nicht mit mir ist? Ich könnte den Jammer nicht sehen, der über meinen Vater kommen würde.

Der Silberkelch

1 Später befahl Josef seinem Hausverwalter: "Füll die Säcke der Männer mit Getreide. Gib ihnen, so viel sie tragen können, und lege ihr Geld wieder oben hinein.
2 In den Sack des Jüngsten legst du noch meinen Kelch dazu, den silbernen!" Der Verwalter machte es genauso, wie Josef es ihm befohlen hatte.
3 Am Morgen, als es hell wurde, schickte man die Männer mit ihren Eseln nach Hause.
4 Sie waren noch nicht weit von der Stadt entfernt, als Josef seinem Hausverwalter befahl: "Los, jag ihnen nach! Wenn du sie eingeholt hast, sag ihnen: 'Warum habt ihr Gutes mit Bösem vergolten und den Kelch gestohlen?
5 Es ist doch der, aus dem mein Herr zu trinken pflegt und aus dem er Wahrsagungen1 empfängt! Da habt ihr wirklich etwas Böses getan!'"
6 Als der Verwalter sie erreicht hatte, stellte er sie mit diesen Worten zur Rede.
7 "Warum sagst du so etwas, Herr?", erwiderten sie. "Niemals hätten wir, deine Diener, so etwas getan!
8 Wir haben dir doch selbst das Geld, das wir oben in unseren Säcken fanden, aus Kanaan zurückgebracht! Wie kämen wir darauf, aus dem Haus deines Herrn Silber oder Gold zu stehlen?
9 Derjenige von deinen Dienern, bei dem der Kelch gefunden wird, soll sterben. Und uns alle kannst du dann zu deinen Sklaven machen, Herr!"
10 "Nun gut", sagte der Verwalter, "es sei, wie ihr gesagt habt. Aber nur der, bei dem sich der Kelch findet, soll mein Sklave sein. Ihr anderen geht frei aus."
11 Da hob jeder schnell seinen Sack auf die Erde und öffnete ihn.
12 Der Verwalter durchsuchte sie. Beim Ältesten fing er an, und beim Jüngsten hörte er auf. Im Sack Benjamins fand sich der Kelch.
13 Da rissen sie entsetzt ihre Obergewänder ein, beluden ihre Esel und kehrten in die Stadt zurück.
14 So kam Juda mit seinen Brüdern ins Haus Josefs, der dort auf sie gewartet hatte. Sie warfen sich vor ihm auf die Erde.
15 Josef herrschte sie an: "Was habt ihr euch dabei gedacht? Wusstet ihr nicht, dass ein Mann wie ich wahrsagen kann?"
16 "Was sollen wir sagen, Herr?", erwiderte Juda. "Wie können wir uns nur rechtfertigen? Wir haben keine Worte! Gott hat die Schuld deiner Diener gefunden. Wir alle sind jetzt deine Sklaven, nicht nur der, bei dem der Kelch gefunden wurde!"
17 Doch er erwiderte: "Auf keinen Fall! Nur der, bei dem der Kelch gefunden wurde, soll mein Sklave sein; ihr anderen könnt in Frieden zu eurem Vater hinaufziehen."
18 Da trat Juda vor und sagte: "Bitte, mein Herr, lass mich doch ein Wort zu dir reden und werde nicht zornig über deinen Diener, denn du bist mächtig wie der Pharao.
19 Mein Herr fragte seine Diener: 'Habt ihr noch einen Vater oder Bruder?'
20 Und wir haben geantwortet: 'Ja, wir haben einen alten Vater und einen kleinen Bruder, der ihm noch im Alter geboren wurde. Dessen Bruder ist tot. So ist dies der Einzige, der ihm von seiner Mutter geblieben ist. Und sein Vater hängt sehr an ihm.'
21 Da sagtest du zu deinen Dienern: 'Bringt ihn her zu mir. Ich will ihn mit eigenen Augen sehen!'
22 Aber wir sagten zu meinem Herrn: 'Es wäre der Tod für unseren Vater, wenn er den Jungen hergeben müsste. Er kann nicht von ihm weg.'
23 Doch du sagtest zu deinen Dienern: 'Ohne ihn dürft ihr mir nicht wieder unter die Augen kommen!'
24 Als wir dann zu deinem Diener, meinem Vater, heimgekommen waren, berichteten wir ihm alle Worte meines Herrn.
25 Als unser Vater dann zu uns sagte: 'Kauft uns noch einmal etwas Brotgetreide!',
26 wandten wir ein: 'Wir können so nicht reisen! Wir brechen erst auf, wenn unser jüngster Bruder bei uns ist, denn ohne ihn dürfen wir dem Mann nicht unter die Augen kommen.'
27 Da sagte mein Vater zu uns: 'Ihr wisst, dass meine Frau mir nur zwei Söhne geboren hat.
28 Der eine ist fort von mir; ein Raubtier muss ihn zerrissen haben, und ich habe ihn bis heute nicht wieder gesehen.
29 Wenn ihr nun auch den anderen von mir wegnehmt, und es stößt ihm unterwegs etwas zu, dann würdet ihr mein graues Haar mit Kummer ins Totenreich bringen.'
30 Wenn ich nun zu deinem Diener, meinem Vater, zurückkäme und der Junge, an dem er so hängt, wäre nicht mehr bei uns,
31 dann würde er sterben, wenn er sähe, dass der Junge nicht mehr da ist. Dann hätten deine Diener das graue Haar unseres Vaters mit Kummer ins Totenreich gebracht.
32 Denn dein Diener hat bei meinem Vater für den Jungen gebürgt und gesagt: 'Wenn ich ihn nicht zu dir zurückbringe, will ich mein Leben lang vor meinem Vater schuldig sein.'
33 Erlaube mir doch, anstelle des Jungen als dein Sklave hier zu bleiben. Aber ihn lass mit seinen Brüdern heimkehren!
34 Denn wie könnte ich ohne ihn zu meinem Vater zurückkommen! Dann müsste ich das Unglück, das meinen Vater trifft, mit ansehen."
1 Damit ist nicht gesagt, dass Josef wirklich Wahrsagerei betrieb, doch sollte er den Brüdern als echter ägyptischer Herrscher erscheinen, der so etwas zu tun pflegte.

الكأس الفضية المفقودة

1 وَأَمَرَ يُوسُفُ مَدَبِّرَ بَيْتِهِ قَائِلاً: «امْلاَءْ عِدَالَ الرِّجَالِ بِالطَّعَامِ بِقَدْرِ وُسْعِهَا، وَرُدَّ فِضَّةَ كُلِّ رَجُلٍ إِلَى فَمِ عِدْلِهِ.
2 وَضَعْ فِي فَمِ عِدْلِ الصَّغِيرِ كَأْسِيَ الْفِضِّيَّةَ وَثَمَنَ قَمْحِهِ». فَنَفَّذَ أَمْرَ يُوسُفَ.
3 وَمَا إِنْ أَشْرَقَ الصَّبَاحُ حَتَّى انْطَلَقَ الرِّجَالُ، هُمْ وَحَمِيرُهُمْ.
4 وَمَا كَادُوا يَبْتَعِدُونَ عَنِ الْمَدِينَةِ قَلِيلاً حَتَّى قَالَ يُوسُفُ لِمُدَبِّرِ بَيْتِهِ: «اسْعَ خَلْفَ الرِّجَالِ، وَمَا إِنْ تُدْرِكُهُمْ حَتَّى تَقُولَ لَهُمْ: لِمَاذَا تُكَافِئُونَ الْخَيْرَ بِالشَّرِّ؟
5 أَلَيْسَتْ هَذِهِ هِيَ الكَأْسُ الَّتِي يَشْرَبُ فِيهَا سَيِّدِي وَيَتَفَاءَلُ بِالْغَيْبِ؟ لَشَدَّ مَا أَسَأْتُمْ فِي مَا صَنَعْتُمْ».

العثور على الكأس في عدل بنيامين

6 فَلَمَّا أَدْرَكَهُمْ خَاطَبَهُمْ بِهَذَا الْقَوْلِ، فَأَجَابُوهُ:
7 «لِمَاذَا يَتَكَلَّمُ سَيِّدِي بِمِثْلِ هَذَا الْكَلاَمِ؟ حَاشَا لِعَبِيدِكَ أَنْ يَرْتَكِبُوا هَذَا الأَمْرَ.
8 هُوَذَا الْفِضَّةُ الَّتِي عَثَرْنَا عَلَيْهَا فِي أَفْوَاهِ عِدَالِنَا رَدَدْنَاهَا لَكَ مَعَنَا مِنْ أَرْضِ كَنْعَانَ، فَكَيْفَ نَسْرِقُ فِضَّةً أَوْ ذَهَباً مِنْ بَيْتِ سَيِّدِكَ؟
9 مَنْ تَجِدْ مَعَهُ الْكَأْسَ مِنْ عَبِيدِكَ يَمُتْ، وَنَكُنْ نَحْنُ أَيْضاً عَبِيداً لِسَيِّدِي».
10 فَقَالَ: «فَلْيَكُنْ كَمَا تَقُولُونَ. فَالَّذِي أَجِدُهَا مَعَهُ يُصْبِحُ عَبْداً لِي، وَالْبَاقُونَ يَكُونُونَ أَبْرِيَاءَ».
11 فَبَادَرَ كُلٌّ مِنْهُمْ إِلَى عِدْلِهِ وَحَطَّهُ عَلَى الأَرْضِ وَفَتَحَهُ،
12 فَفَتَّشَ مُبْتَدِئاً مِنْ عِدْلِ الْكَبِيرِ حَتَّى انْتَهَى إِلَى عِدْلِ الصَّغِيرِ، فَعَثَرَ عَلَى الْكَأْسِ فِي عِدْلِ بَنْيَامِينَ.
13 فَمَزَّقُوا ثِيَابَهُمْ وَحَمَلَ كُلٌّ مِنْهُمْ عِدْلَهُ عَلَى حِمَارِهِ وَرَجَعُوا إِلَى الْمَدِينَةِ.

إخوة يوسف يسجدون له

14 وَدَخَلَ يَهُوذَا وَإِخْوَتُهُ إِلَى بَيْتِ يُوسُفَ إِذْ كَانَ مَا بَرِحَ هُنَاكَ، فَارْتَمَوا أَمَامَهُ إِلَى الأَرْضِ.
15 فَقَالَ لَهُمْ يُوسُفُ: «أَيُّ جِنَايَةٍ اقْتَرَفْتُمْ؟ أَمَا عَلِمْتُمْ أَنَّ رَجُلاً مِثْلِي يَسْتَخْدِمُ كَأْسَهُ فِي مَعْرِفَةِ الْغَيْبِ؟»
16 فَقَالَ يَهُوذَا: «مَاذَا نَقُولُ لِسَيِّدِي، وَبِمَاذَا نُخَاطِبُهُ، وَكَيْفَ نُبْرِيءُ أَنْفُسَنَا؟ إِنَّ اللهَ قَدْ فَضَحَ إِثْمَ عَبِيدِكَ. فَنَحْنُ وَمَنْ عُثِرَ مَعَهُ عَلَى الْكَأْسِ عَبِيدٌ لِسَيِّدِي».
17 فَقَالَ: «حَاشَا لِي أَنْ أَفْعَلَ هَذَا؛ إِنَّمَا الرَّجُلُ الَّذِي عُثِرَ مَعَهُ عَلَى الْكَأْسِ هُوَ يَكُونُ لِي عَبْداً، أَمَّا أَنْتُمْ فَامْضُوا إِلَى أَبِيكُمْ بِأَمَانٍ».

يهوذا يتشفع لبنيامين

18 فَتَقَدَّمَ مِنْهُ يَهُوذَا وَقَالَ: «يَاسَيِّدِي، دَعْ عَبْدَكَ يَنْطِقُ بِكَلِمَةٍ فِي مَسْمَعِ سَيِّدِي، وَلاَ يَحْتَدِمْ غَضَبُكَ عَلَى عَبْدِكَ، لأَنَّ سُلْطَتَكَ مُمَاثِلَةٌ لِسُلْطَةِ فِرْعَوْنَ.
19 لَقَدْ سَأَلَ سَيِّدِي عَبِيدَهُ: أَلَكُمْ أَبٌ أَوْ أَخٌ؟
20 فَأَجَبْنَا سَيِّدِي: لَنَا أَبٌ شَيْخٌ، وَابْنُ شَيْخُوخَةٍ صَغِيرٌ مَاتَ أَخُوهُ الشَّقِيقُ وَبَقِيَ هُوَ وَحْدَهُ مِنْ أُمِّهِ، وَأَبُوهُ يُحِبُّهُ.
21 فَقُلْتَ لِعَبِيدِكَ: أَحْضِرُوهُ إِلَيَّ لأَرَاهُ بِعَيْنَيَّ.
22 فَقُلْنَا لِسَيِّدِي: لاَ يَقْدِرُ الْغُلاَمُ أَنْ يَتْرُكَ أَبَاهُ لِئَلاَّ يَمُوتَ أَبُوهُ إِذَا فَارَقَهُ.
23 فَقُلْتَ لِعَبِيدِكَ: مَا لَمْ تُحْضِرُوا أَخَاكُمْ إِلَيَّ لاَ تَرَوْنَ وَجْهِي بَعْدُ.
24 فَعِنْدَمَا قَدِمْنَا عَلَى عَبْدِكَ أَبِي، أَخْبَرْنَاهُ بِحَدِيثِ سَيِّدِي.
25 فَقَالَ أَبُونَا: ارْجِعُوا وَاشْتَرُوا لَنَا بَعْضَ الطَّعَامِ.
26 فَأَجَبْنَا: لاَ يُمْكِنُنَا أَنْ نَذْهَبَ إِلَى هُنَاكَ مَا لَمْ نَأْخُذْ أَخَانَا مَعَنَا، لأَنَّنَا لاَ نَقْدِرُ أَنْ نُقَابِلَ الرَّجُلَ مَا لَمْ يَكُنْ أَخُونَا الصَّغِيرُ مَعَنَا.
27 فَقَالَ لَنَا عَبْدُكَ أَبُونَا: أَنْتُمْ تَعْلَمُونَ أَنَّ زَوْجَتِي قَدْ أَنْجَبَتْ لِيَ ابْنَيْنِ،
28 فَقَدْتُ أَحَدَهُمَا وَقُلْتُ: إِنَّمَا هُوَ قَدِ افْتُرِسَ افْتِرَاساً. وَلَمْ أَرَهُ إِلَى الآنَ.
29 فَإِنْ أَخَذْتُمْ هَذَا مِنِّي، وَلَحِقَهُ مَكْرُوهٌ، تُنْزِلُونَنِي إِلَى الْقَبْرِ بِشَيْبَةٍ شَقِيَّةٍ.
30 فَإِذَا عُدْتُ إِلَى عَبْدِكَ أَبِي الَّذِي تَعَلَّقَتْ نَفْسُهُ بِنَفْسِ الْغُلاَمِ، وَلَمْ يَكُنِ الْغُلاَمُ مَعَنَا،
31 وَرَأَى أَنَّ الْغُلاَمَ مَفْقُودٌ، فَإِنَّهُ يَمُوتُ، وَيُوَارِي عَبِيدُكَ شَيْبَةَ عَبْدِكَ أَبِيهِمْ بِشَقَاءٍ فِي الْقَبْرِ.
32 لأَنَّ عَبْدَكَ ضَمِنَ الْغُلاَمَ لأَبِي، وَقُلْتُ: إِنْ لَمْ أُرْجِعْهُ إِلَيْكَ أَكُنْ مُذْنِباً إِلَيْكَ مَدَى الْحَيَاةِ.
33 فَأَرْجُو مِنْ سَيِّدِي أَنْ يَتَّخِذَنِي عَبْداً لَهُ بَدَلاً مِنْ الْغُلاَمِ، وَدَعِ الْغُلاَمَ يَمْضِي مَعَ بَقِيَّةِ إِخْوَتِهِ،
34 إِذْ كَيْفَ يُمْكِنُنِي أَنْ أَرْجِعَ إِلَى أَبِي وَالْغُلاَمُ لَيْسَ مَعِي وَأَشْهَدَ مَا يَحِلُّ بِهِ مِنَ الشَّرِّ؟».
1 Damit ist nicht gesagt, dass Josef wirklich Wahrsagerei betrieb, doch sollte er den Brüdern als echter ägyptischer Herrscher erscheinen, der so etwas zu tun pflegte.

جام گمشده‌ء يوسف

1 وقتی برادران يوسف آمادهٔ حركت شدند، يوسف به ناظر خانه خود دستور داد كه كيسه‌های آنها را تا حدی كه می‌توانستند ببرند از غله پُر كند و پول هر يک را در دهانه‌ء كيسه‌اش بگذارد.
2 همچنين به ناظر دستور داد كه جام نقره‌اش را با پولهای پرداخت شده در كيسه بنيامين بگذارد. ناظر آنچه كه يوسف به او گفته بود انجام داد.
3 برادران صبح زود برخاسته، الاغهای خود را بار كردند و به راه افتادند.
4-5 اما هنوز از شهر زياد دور نشده بودند كه يوسف به ناظر گفت: «بدنبال ايشان بشتاب و چون به آنها رسيدی بگو: «چرا بعوض خوبی بدی كرديد؟ چرا جام مخصوص سَروَر مرا كه با آن شراب می‌نوشد و فال می‌گيرد دزديديد؟»»
6 ناظر چون به آنها رسيد، هر آنچه به او دستور داده شده بود، به ايشان گفت.
7 آنها به وی پاسخ دادند: «چرا سَروَر ما چنين سخنانی می‌گويد؟ قسم می‌خوريم كه مرتكب چنين عمل زشتی نشده‌ايم.
8 مگر ما پولهايی را كه دفعه‌ء پيش در كيسه‌های خود يافتيم نزد شما نياورديم؟ پس چطور ممكن است طلا يا نقره‌ای از خانه‌ء اربابت دزديده باشيم؟
9 جام را پيش هر كس كه پيدا كردی او را بكش و بقيهٔ ما هم برده‌ء سَروَرمان خواهيم شد.»
10 ناظر گفت: «بسيار خوب، ولی فقط همان كسی كه جام را دزديده باشد، غلام من خواهد شد وبقيه‌ء شما می‌توانيد برويد.»
11 آنگاه همگی با عجله كيسه‌های خود را از پشت الاغ بر زمين نهادند و آنها را باز كردند.
12 ناظر جستجوی خود را از برادر بزرگتر شروع كرده، به كوچكتر رسيد و جام را در كيسه‌ء بنيامين يافت.
13 برادران از شدت ناراحتی لباسهای خود را پاره كردند و كيسه‌ها را بر الاغها نهاده، به شهر بازگشتند.
14 وقتی يهودا و ساير برادرانش به خانه يوسف رسيدند، او هنوز در آنجا بود. آنها نزد او به خاک افتادند.
15 يوسف از ايشان پرسيد: «چرا اين كار را كرديد؟ آيا نمی‌دانستيد مردی چون من به كمک فال می‌تواند بفهمد چه كسی جامش را دزديده است؟»
16 يهودا گفت: «در جواب سَروَر خود چه بگوييم؟ چگونه می‌توانيم بی‌گناهی خود را ثابت كنيم؟ خواست خداست كه بسزای اعمال خود برسيم. اينک برگشته‌ايم تا همگی ما و شخصی كه جام نقره در كيسه‌اش يافت شده، غلامان شما شويم.»
17 يوسف گفت: «نه، فقط شخصی كه جام را دزديده است غلام من خواهد بود. بقيه شما می‌توانيد نزد پدرتان باز گرديد.»
18 يهودا جلو رفته، گفت: «ای سَروَر، می‌دانم كه شما چون فرعون مقتدر هستيد، پس بر من خشمگين نشويد و اجازه دهيد مطلبی به عرض برسانم.
19 دفعه اول كه بحضور شما رسيديم، از ما پرسيديد كه آيا پدر و برادر ديگری داريم؟
20 عرض كرديم، بلی. پدر پيری داريم و برادر كوچكی كه فرزندِ زمانِ پيری اوست. اين پسر برادری داشت كه مرده است و او اينک تنها پسر مادرش می‌باشد و پدرمان او را خيلی دوست دارد.
21 دستور داديد آن برادر كوچكتر را بحضورتان بياوريم تا او را ببينيد.
22 عرض كرديم كه اگر آن پسر از پدرش جدا شود، پدرمان خواهد مرد.
23 ولی به ما گفتيد ديگر به مصر برنگرديم مگر اين كه او را همراه خود بياوريم.
24 پس نزد غلامت پدر خويش برگشتيم و آنچه به ما فرموده بوديد، به او گفتيم.
25 وقتی او به ما گفت كه دوباره به مصر برگرديم و غله بخريم،
26 گفتيم كه نمی‌توانيم به مصر برويم مگر اين كه اجازه بدهی برادر كوچک خود را نيز همراه ببريم. چون اگر او را با خود نبريم حاكم مصر ما را بحضور نخواهد پذيرفت.
27 پدرمان به ما گفت: «شما می‌دانيد كه همسرم راحيل فقط دو پسر داشت.
28 يكی از آنها رفت و ديگر برنگشت. بدون شک حيوانات وحشی او را دريدند و من ديگر او را نديدم.
29 اگر برادرش را هم از من بگيريد و بلايی بر سرش بيايد، پدر پيرتان از غصه خواهد مُرد.»
30-31 حال، ای سَروَر، اگر نزد غلامت، پدر خود برگردم و اين جوان كه جان پدرمان به جان او بسته است همراه من نباشد، پدرم از غصه خواهد مُرد. آن وقت ما مسئول مرگ پدر پيرمان خواهيم بود.
32 من نزد پدرم ضامن جان اين پسر شدم و به او گفتم كه هرگاه او را سالم برنگردانم، گناهش تا ابد به گردن من باشد.
33 بنابراين التماس می‌كنم مرا بجای بنيامين در بندگی خويش نگاهداريد و اجازه دهيد كه او همراه سايرين نزد پدرش برود.
34 زيرا چگونه می‌توانم بدون بنيامين نزد پدرم برگردم و بلايی را كه بر سر پدرم می‌آيد ببينم؟»
1 Damit ist nicht gesagt, dass Josef wirklich Wahrsagerei betrieb, doch sollte er den Brüdern als echter ägyptischer Herrscher erscheinen, der so etwas zu tun pflegte.
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