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Lutherbibel 2017

Neue evangelistische Übersetzung

التفسير التطبيقي للكتاب المقدس

کتاب مقدس، ترجمه تفسیری

Erste Reise der Söhne Jakobs nach Ägypten

1 Als aber Jakob sah, dass Getreide in Ägypten zu haben war, sprach er zu seinen Söhnen: Was seht ihr euch lange an?
2 Siehe, ich höre, es sei in Ägypten Getreide zu haben; zieht hinab und kauft uns Getreide, dass wir leben und nicht sterben.
3 Da zogen hinab zehn Brüder Josefs, um in Ägypten Getreide zu kaufen.
4 Aber den Benjamin, Josefs Bruder, ließ Jakob nicht mit seinen Brüdern ziehen; denn er sprach: Es könnte ihm ein Unfall begegnen.
5 So kamen die Söhne Israels, Getreide zu kaufen, samt andern, die mit ihnen zogen; denn es war Hungersnot im Lande Kanaan.
6 Aber Josef war der Regent im Lande und verkaufte Getreide allem Volk im Lande. Als nun seine Brüder kamen, fielen sie vor ihm nieder zur Erde auf ihr Antlitz.
7 Und er sah sie an und erkannte sie, aber er stellte sich fremd gegen sie und redete hart mit ihnen und sprach zu ihnen: Woher kommt ihr? Sie sprachen: Aus dem Lande Kanaan, Getreide zu kaufen.
8 Aber wiewohl er sie erkannte, erkannten sie ihn doch nicht.
9 Und Josef dachte an die Träume, die er von ihnen geträumt hatte, und sprach zu ihnen: Ihr seid Kundschafter und seid gekommen, zu sehen, wo das Land offen ist.
10 Sie antworteten ihm: Nein, mein Herr! Deine Knechte sind gekommen, Getreide zu kaufen.
11 Wir sind alle eines Mannes Söhne. Wir sind redlich. Deine Knechte sind keine Kundschafter.
12 Er sprach zu ihnen: Nein, sondern ihr seid gekommen, zu sehen, wo das Land offen ist.
13 Sie antworteten ihm: Wir, deine Knechte, sind zwölf Brüder, eines Mannes Söhne im Lande Kanaan, und der jüngste ist noch bei unserm Vater, und der eine ist nicht mehr.
14 Josef sprach zu ihnen: Es ist, wie ich euch gesagt habe: Kundschafter seid ihr.
15 Daran sollt ihr geprüft werden: So wahr der Pharao lebt – ihr sollt nicht von hier wegkommen, es komme denn her euer jüngster Bruder!
16 Sendet einen von euch hin, der euren Bruder hole, ihr aber sollt gefangen sein. Daran will ich prüfen eure Rede, ob ihr mit Wahrheit umgeht. Andernfalls – so wahr der Pharao lebt! – seid ihr Kundschafter!
17 Und er ließ sie zusammen in Gewahrsam legen drei Tage lang.
18 Am dritten Tage aber sprach er zu ihnen: Wollt ihr leben, so tut nun dies, denn ich fürchte Gott:
19 Seid ihr redlich, so lasst einen eurer Brüder gebunden liegen in eurem Gefängnis; ihr aber zieht hin und bringt heim, was ihr gekauft habt für den Hunger in euren Häusern.
20 Und bringt euren jüngsten Bruder zu mir, so will ich euren Worten glauben, sodass ihr nicht sterben müsst. Und sie gingen darauf ein.
21 Sie sprachen aber untereinander: Das haben wir an unserem Bruder verschuldet! Denn wir sahen die Angst seiner Seele, als er uns anflehte, und wir wollten ihn nicht erhören; darum kommt nun diese Trübsal über uns.
22 Ruben antwortete ihnen und sprach: Sagte ich's euch nicht, als ich sprach: Versündigt euch nicht an dem Knaben, doch ihr wolltet nicht hören? Nun wird sein Blut gefordert.
23 Sie wussten aber nicht, dass es Josef verstand; denn er redete mit ihnen durch einen Dolmetscher.
24 Und er wandte sich von ihnen und weinte. Als er sich nun wieder zu ihnen wandte und mit ihnen redete, nahm er aus ihrer Mitte Simeon und ließ ihn binden vor ihren Augen.
25 Und Josef gab Befehl, ihre Säcke mit Korn zu füllen und ihnen ihr Geld wiederzugeben, einem jeden in seinen Sack, dazu auch Zehrung auf den Weg; und so tat man ihnen.
26 Und sie luden ihr Getreide auf ihre Esel und zogen von dannen.
27 Als aber einer seinen Sack auftat, dass er seinem Esel Futter gäbe in der Herberge, sah er sein Geld, das oben im Sack lag,
28 und sprach zu seinen Brüdern: Mein Geld ist wieder da, siehe, in meinem Sack ist es! Da stockte ihnen das Herz, und sie sprachen erschrocken zueinander: Was hat Gott uns angetan?
29 Als sie nun heimkamen zu ihrem Vater Jakob ins Land Kanaan, sagten sie ihm alles, was ihnen begegnet war, und sprachen:
30 Der Mann, der im Lande Herr ist, redete hart mit uns und hielt uns für Kundschafter.
31 Und wir antworteten ihm: Wir sind redlich, wir sind keine Kundschafter,
32 sondern zwölf Brüder, unseres Vaters Söhne; der eine ist nicht mehr, und der jüngste ist noch bei unserm Vater im Lande Kanaan.
33 Da sprach der Herr im Lande zu uns: Daran will ich merken, ob ihr redlich seid: Einen eurer Brüder lasst bei mir und nehmt für eure Häuser, wie viel ihr bedürft, und zieht hin
34 und bringt euren jüngsten Bruder zu mir, so merke ich, dass ihr nicht Kundschafter, sondern redlich seid; dann will ich euch auch euren Bruder wiedergeben und ihr mögt im Lande Handel treiben.
35 Und als sie die Säcke ausschütteten, fand ein jeder seinen Beutel Geld in seinem Sack. Und als sie sahen, dass es die Beutel mit ihrem Geld waren, erschraken sie samt ihrem Vater.
36 Da sprach Jakob, ihr Vater, zu ihnen: Ihr beraubt mich meiner Kinder! Josef ist nicht mehr da, Simeon ist nicht mehr da, Benjamin wollt ihr auch wegnehmen; es geht alles über mich.
37 Ruben antwortete seinem Vater und sprach: Wenn ich ihn dir nicht wiederbringe, so töte meine zwei Söhne. Gib ihn nur in meine Hand, ich will ihn dir wiederbringen.
38 Er sprach: Mein Sohn soll nicht mit euch hinabziehen; denn sein Bruder ist tot, und er ist allein übrig geblieben. Wenn ihm ein Unfall auf dem Wege begegnete, den ihr reist, würdet ihr meine grauen Haare mit Herzeleid hinunter zu den Toten bringen.

Josefs Brüder kommen nach Ägypten

1 Als Jakob erfuhr, dass es in Ägypten Getreide gab, sagte er zu seinen Söhnen: "Was seht ihr euch einander an?
2 Ich habe gehört, dass es in Ägypten Getreide gibt. Zieht hin und kauft uns welches, damit wir nicht verhungern!"
3 Da zogen die zehn Brüder Josefs nach Ägypten.
4 Nur Benjamin, den direkten Bruder Josefs, schickte Jakob nicht mit, denn er fürchtete, dass ihm etwas zustoßen könnte.
5 So waren auch die Söhne Jakobs unter denen, die in Ägypten Getreide kaufen wollten, denn die Hungersnot herrschte auch in Kanaan.
6 Josef war der Machthaber im Land; er war es, der den Getreideverkauf an das Volk überwachte. Als nun die Brüder Josefs kamen, warfen sie sich vor ihm auf den Boden.
7 Er erkannte sie sofort, ließ sich aber nichts anmerken und redete hart mit ihnen. "Wo kommt ihr her?", fragte er sie. "Aus dem Land Kanaan", erwiderten sie. "Wir möchten Getreide kaufen."
8 Josef erkannte zwar seine Brüder, aber sie begriffen nicht, wer er war.
9 Da musste er daran denken, was er von ihnen geträumt hatte, und fuhr sie an: "Spione seid ihr! Ihr seid nur gekommen, um das Land auszukundschaften!"
10 "Nein, Herr!", riefen sie. "Deine Diener sind nur gekommen, um Nahrungsmittel zu kaufen.
11 Wir alle sind Söhne eines einzigen Mannes, ehrliche Leute. Deine Diener sind keine Spione!"
12 "Das glaube ich nicht!", sagte er. "Ihr wollt nur das Land auskundschaften!"
13 Sie erwiderten: "Deine Diener sind zwölf Brüder, Söhne eines einzigen Mannes aus dem Land Kanaan. Der Jüngste blieb bei unserem Vater und einer – er ist nicht mehr da."
14 "Nein, ihr seid Spione, wie ich es gesagt habe!
15 Ich werde eure Behauptung prüfen! Und ich schwöre euch beim Leben des Pharao, dass ihr hier nicht wieder herauskommt, wenn ihr nicht euren jüngsten Bruder herbeischafft!
16 Einer von euch soll euren Bruder holen! Ihr anderen bleibt so lange gefangen. Dann wird man ja sehen, ob ihr die Wahrheit gesagt habt! Und wenn nicht: Beim Pharao, dann seid ihr doch Spione!"
17 Dann ließ er sie für drei Tage ins Gefängnis schaffen.
18 Doch am dritten Tag sagte er zu ihnen: "Wenn ihr tut, was ich euch sage, bleibt ihr am Leben, denn ich fürchte Gott.
19 Wenn ihr wirklich aufrichtig seid, dann lasst einen von euch hier im Gefängnis zurück. Ihr anderen kehrt heim und nehmt das Getreide für den Hunger in euren Häusern mit.
20 Aber ihr müsst mir euren jüngsten Bruder herbringen, damit sich zeigt, ob ihr die Wahrheit gesagt habt, und ihr nicht sterben müsst!" Sie gingen darauf ein,
21 sagten aber zueinander: "Das büßen wir für unseren Bruder. Wir sahen, welche Angst er hatte, als er um Erbarmen flehte. Aber wir haben nicht darauf gehört. Deshalb sind wir jetzt in diese Bedrängnis gekommen."
22 Ruben entgegnete ihnen: "Ich habe euch doch gesagt: 'Vergreift euch nicht an dem Jungen!' Aber ihr wolltet nicht hören! Jetzt müssen wir für sein Blut büßen."
23 Sie ahnten nicht, dass Josef sie verstand, denn er hatte durch einen Dolmetscher mit ihnen gesprochen.
24 Er wandte sich von ihnen ab und weinte. Als er wieder sprechen konnte, ließ er Simeon festnehmen und vor ihren Augen fesseln.
25 Dann befahl er, ihre Säcke mit Getreide zu füllen und jedem sein Geld, das er bezahlt hatte, wieder oben hinein zu legen. Außerdem sollte man ihnen Verpflegung für die Reise mitgeben. Als das geschehen war,
26 luden die Brüder das Getreide auf ihre Esel und zogen davon.
27 Als einer von ihnen an dem Platz, wo sie übernachten wollten, seinen Sack öffnete, um dem Esel Futter zu geben, da sah er obenauf sein Geld liegen.
28 "Mein Geld ist zurückgegeben worden!", berichtete er seinen Brüdern. "Seht, hier im Sack!" Da verließ sie der Mut. Erschrocken sahen sie sich an und sagten: "Was hat Gott uns da angetan?"
29 So kamen sie zu ihrem Vater Jakob zurück und berichteten ihm alles, was passiert war. Sie sagten:
30 "Der Mann, der in Ägypten die Macht hat, fuhr uns hart an und behandelte uns wie Spione.
31 Wir sagten zwar zu ihm: 'Wir sind ehrliche Leute, keine Spione.
32 Zwölf Brüder sind wir, Söhne unseres Vaters. Einer von uns ist nicht mehr, und der Jüngste ist bei unserem Vater im Land Kanaan.'
33 Aber der Mann sagte zu uns: 'Ich werde sehen, ob ihr ehrliche Leute seid. Lasst einen eurer Brüder bei mir; ihr anderen kehrt heim und nehmt mit, was ihr für den Hunger in euren Häusern braucht.
34 Aber euren jüngsten Bruder müsst ihr mir herbringen! Dann sehe ich, dass ihr keine Spione, sondern ehrliche Leute seid. Und dann werde ich euch euren anderen Bruder zurückgeben, und ihr könnt euch ungehindert im Land bewegen.'"
35 Als sie ihre Säcke ausschütten wollten, fand jeder den Geldbeutel oben im Sack. Und als sie sahen, dass es ihre Beutel waren, erschraken sie und ihr Vater auch.
36 Jakob rief: "Ihr raubt mir meine Kinder! Josef ist weg, Simeon ist weg und Benjamin wollt ihr mir wegnehmen! Nichts bleibt mir erspart!"
37 Da sagte Ruben zu seinem Vater: "Wenn ich ihn dir nicht wiederbringe, darfst du meine beiden Söhne töten. Vertraue ihn mir an! Ich bringe ihn dir zurück!"
38 "Mein Sohn wird nicht mit euch ziehen", sagte Jakob. "Sein Bruder1 ist tot, und ich habe nur noch ihn. Sollte ihm unterwegs etwas zustoßen, würdet ihr mein graues Haar mit Kummer ins Totenreich bringen."
1 Gemeint ist der von der gleichen Mutter geborene Josef.

إخوة يوسف في مصر

1 وَعِنْدَمَا رَأَى يَعْقُوبُ أَنَّ الْقَمْحَ مُتَوَافِرٌ فِي مِصْرَ، قَالَ لأَبْنَائِهِ: «مَا بَالُكُمْ تَنْظُرُونَ بَعْضُكُمْ إِلَى بَعْضٍ؟
2 لَقَدْ سَمِعْتُ أَنَّ الْقَمْحَ مُتَوَافِرٌ فِي مِصْرَ. فَانْحَدِرُوا إِلَى هُنَاكَ وَاشْتَرُوا لَنَا قَمْحاً لِنَبْقَى عَلَى قَيْدِ الْحَيَاةِ وَلاَ نَمُوتَ».
3 فَذَهَبَ عَشَرَةٌ مِنْ إِخْوَةِ يُوسُفَ لِيَشْتَرُوا قَمْحاً مِنْ مِصْرَ،
4 أَمَّا بَنْيَامِينُ أَخُو يُوسُفَ فَلَمْ يُرْسِلْهُ يَعْقُوبُ مَعَ إِخْوَتِهِ خَوْفاً مِنْ أَنْ يَنَالَهُ مَكْرُوهٌ.

لقاء يوسف الأول بإخوته

5 فَقَدِمَ أَبْنَاءُ إِسْرَائِيلَ إِلَى مِصْرَ مَعَ جُمْلَةِ الْقَادِمِينَ لِيَشْتَرُوا قَمْحاً، لأَنَّ الْمَجَاعَةَ كَانَتْ قَدْ أَصَابَتْ أَرْضَ كَنْعَانَ أَيْضاً.
6 وَكَانَ يُوسُفُ هُوَ الْمُتَسَلِّطُ عَلَى مِصْرَ، وَالْقَائِمُ عَلَى بَيْعِ الْقَمْحِ لأَهْلِهَا جَمِيعاً. فَأَقْبَلَ إِخْوَةُ يُوسُفَ وَسَجَدُوا لَهُ بِوُجُوهِهِمْ إِلَى الأَرْضِ.
7 فَلَمَّا رَآهُمْ عَرَفَهُمْ، وَلَكِنَّهُ تَنَكَّرَ لَهُمْ وَخَاطَبَهُمْ بِجَفَاءٍ وَسَأَلَهُمْ: «مِنْ أَيْنَ جِئْتُمْ؟» فَأَجَابُوهُ: «مِنْ أَرْضِ كَنْعَانَ لِنَشْتَرِيَ طَعَاماً».
8 وَمَعَ أَنَّ يُوسُفَ عَرَفَهُمْ، إِلاَّ أَنَّهُمْ لَمْ يَعْرِفُوهُ.

يوسف يستجوب إخوته

9 ثُمَّ تَذَكَّرَ يُوسُفُ أَحْلاَمَهُ الَّتِي حَلُمَهَا بِشَأْنِهِمْ، فَقَالَ لَهُمْ: «أَنْتُمْ جَوَاسِيسُ، وَقَدْ جِئْتُمْ لاكْتِشَافِ ثُغُورِنَا غَيْرِ الْمَحْمِيَّةِ»
10 فَقَالُوا لَهُ: «لاَ يَاسَيِّدِي إِنَّمَا قَدِمَ عَبِيدُكَ لِشِرَاءِ الطَّعَامِ،
11 فَنَحْنُ كُلُّنَا أَبْنَاءُ رَجُلٍ وَاحِدٍ، نَحْنُ أُمَنَاءُ وَلَيْسَ عَبِيدُكَ جَوَاسِيسَ».
12 وَلَكِنَّهُ قَالَ لَهُمْ: «لاَ! أَنْتُمْ قَدْ جِئْتُمْ لاكْتِشَافِ ثُغُورِنَا غَيْرِ الْمَحْمِيَّةِ»
13 فَأَجَابُوهُ: «إِنَّ عَبِيدَكَ اثْنَا عَشَرَ أَخاً، أَبْنَاءُ رَجُلٍ وَاحِدٍ مُقِيمٍ فِي أَرْضِ كَنْعَانَ. وَقَدْ بَقِيَ أَخُونَا الصَّغِيرُ عِنْدَ أَبِينَا الْيَوْمَ، وَالآخَرُ مَفْقُودٌ».
14 فَقَالَ لَهُمْ: «إِنَّ الأَمْرَ كَمَا قُلْتُ لَكُمْ! أَنْتُمْ جَوَاسِيسُ.
15 وَحَيَاةِ فِرْعَوْنَ إِنَّكُمْ لَنْ تُغَادِرُوا هُنَا حَتَّى تَأْتُوا بِأَخِيكُمُ الأَصْغَرِ، وَبِذَلِكَ تُثْبِتُونَ صِدْقَكُمْ.
16 أَوْفِدُوا وَاحِداً مِنْكُمْ لِيَأْتِيَ بِأَخِيكُمْ، أَمَّا بَقِيَّتُكُمْ فَتَمْكُثُونَ فِي السِّجْنِ حَتَّى تَثْبُتَ صِحَّةُ كَلاَمِكُمْ إِنْ كُنْتُمْ صَادِقِينَ. وَإِلاَّ فَوَحَيَاةِ فِرْعَوْنَ أَنْتُمْ لَسْتُمْ سِوَى جَوَاسِيسَ».
17 وَطَرَحَهُمْ فِي السِّجْنِ مَعاً ثَلاَثَةَ أَيَّامٍ.
18 وَفِي الْيَوْمِ الثَّالِثِ قَالَ لَهُمْ: «افْعَلُوا مَا أَطْلُبُهُ مِنْكُمْ فَتَحْيَوْا، فَأَنَا رَجُلٌ أَتَّقِي اللهَ.
19 إِنْ كُنْتُمْ حَقّاً صَادِقِينَ فَلْيَبْقَ وَاحِدٌ مِنْكُمْ رَهِينَةً، بَيْنَمَا يَأْخُذُ بَقِيَّتُكُمُ الْقَمْحَ وَيَنْطَلِقُونَ إِلَى بُيُوتِكُمُ الْجَائِعَةِ.
20 وَلَكِنْ إِيتُونِي بِأَخِيكُمُ الأَصْغَرِ فَأَتَحَقَّقَ بِذَلِكَ مِنْ صِدْقِكُمْ وَلاَ تَمُوتُوا». فَوَافَقُوا عَلَى ذَلِكَ.
21 وَقَالُوا: «حَقّاً إِنَّنَا أَذْنَبْنَا فِي حَقِّ أَخِينَا. لَقَدْ رَأَيْنَا ضِيقَةَ نَفْسِهِ عِنْدَمَا اسْتَرْحَمَنَا فَلَمْ نَسْمَعْ لَهُ. لِذَلِكَ أَصَابَتْنَا هَذِهِ الضِّيقَةُ»
22 فَقَالَ رَأُوبَيْنُ: «أَلَمْ أَقُلْ لَكُمْ لاَ تَجْنُوا عَلَيْهِ فَلَمْ تَسْمَعُوا؟ وَالآنَ هَا نَحْنُ مُطَالَبُونَ بِدَمِهِ».
23 وَلَمْ يَعْلَمُوا أَنَّ يُوسُفَ كَانَ فَاهِماً حَدِيثَهُمْ، لأَنَّهُ كَانَ يُخَاطِبُهُمْ عَنْ طَرِيقِ مُتَرْجِمٍ.
24 فَتَحَوَّلَ عَنْهُمْ وَبَكَى، ثُمَّ رَجَعَ إِلَيْهِمْ وَخَاطَبَهُمْ، وَأَخَذَ شِمْعُونَ وَقَيَّدَهُ أَمَامَ عُيُونِهِمْ.

عودة أبناء يعقوب إلى أبيهم

25 ثُمَّ أَمَرَ يُوسُفُ مُوَظَّفِيهِ أَنْ يَمْلَأُوا أَكْيَاسَهُمْ بِالْقَمْحِ، وَأَنْ يَرُدُّوا فِضَّةَ كُلِّ وَاحِدٍ مِنْهُمْ إِلَى عِدْلِهِ، وَأَنْ يُعْطُوهُمْ زَاداً لِلطَّرِيقِ. فَفَعَلُوا ذَلِكَ.
26 فَحَمَّلُوا حَمِيرَهُمُ الْقَمْحَ وَانْطَلَقُوا مِنْ هُنَاكَ.
27 وَحِينَ فَتَحَ أَحَدُهُمْ عِدْلَهُ فِي الْخَانِ لِيَعْلِفَ حِمَارَهُ، لَمَحَ فِضَّتَهُ لأَنَّهَا كَانَتْ مَوْضُوعَةً فِي فَمِ الْعِدْلِ.
28 فَقَالَ لإِخْوَتِهِ: «لَقَدْ رُدَّتْ إِلَيَّ فِضَّتِي، انْظُرُوا هَا هِيَ فِي عِدْلِي». فَغَاصَتْ قُلُوبُهُمْ، وَتَطَلَّعَ بَعْضُهُمْ إِلَى بَعْضٍ مُرْتَعِدِينَ وَقَالُوا: «مَا هَذَا الَّذِي فَعَلَهُ اللهُ بِنَا؟».
29 وَعِنْدَمَا قَدِمُوا عَلَى أَبِيهِمْ يَعْقُوبَ فِي أَرْضِ كَنْعَانَ قَصُّوا عَلَيْهِ مَا حَلَّ بِهِمْ، وَقَالُوا:
30 «الرَّجُلُ الْمُتَسَلِّطُ عَلَى مِصْرَ خَاطَبَنَا بِجَفَاءٍ، وَظَنَّ أَنَّنَا جَوَاسِيسُ عَلَى الأَرْضِ،
31 فَقُلْنَا لَهُ: نَحْنُ أُمَنَاءُ وَلَسْنَا جَوَاسِيسَ.
32 نَحْنُ اثْنَا عَشَرَ أَخاً أَبْنَاءُ أَبِينَا. أَحَدُنَا مَفْقُودٌ، وَالأَصْغَرُ بَقِيَ الْيَوْمَ مَعَ أَبِينَا فِي أَرْضِ كَنْعَانَ.
33 فَقَالَ لَنَا الرَّجُلُ سَيِّدُ الْبِلاَدِ: لِكَيْ أَتَحَقَّقَ أَنَّكُمْ أُمَنَاءُ. دَعُوا أَخاً وَاحِداً مِنْكُمْ عِنْدِي رَهِينَةً وَخُذُوا طَعَاماً لِبُيُوتِكُمُ الْجَائِعَةِ وَامْضُوا،
34 ثُمَّ أَحْضِرُوا لِي أَخَاكُمُ الأَصْغَرَ، وَبَذَلِكَ أَعْرِفُ أَنَّكُمْ لَسْتُمْ جَوَاسِيسَ بَلْ قَوْماً أُمَنَاءَ، فَأُطْلِقَ لَكُمْ أَخَاكُمْ وَتَتَّجِرُونَ فِي الأَرْضِ».
35 وَإِذْ شَرَعُوا فِي تَفْرِيغِ عِدَالِهِمْ وَجَدَ كُلُّ وَاحِدٍ مِنْهُمْ فِضَّتَهُ فِي عِدْلِهِ، وَمَا إِنْ رَأَوْا هُمْ وَأَبُوهُمْ ذَلِكَ حَتَّى اسْتَبَدَّ بِهِمِ الْخَوْفُ.
36 فَقَالَ لَهُمْ أَبُوهُمْ: «لَقَدْ أَثْكَلْتُمُونِي أَوْلاَدِي. يُوسُفُ مَفْقُودٌ، وَشِمْعُونُ مَفْقُودٌ، وَهَا أَنْتُمْ تَأْخُذُونَ بَنْيَامِينَ بَعِيداً! كُلُّ هَذِهِ الدَّوَاهِي حَلَّتْ بِي!»
37 فَقَالَ لَهُ رَأُوبَيْنُ: «اقْتُلِ ابْنَيَّ إِنْ لَمْ أَرْجِعْ بِهِ إِلَيْكَ. اعْهَدْ بِهِ إِلَيَّ وَأَنَا أَرُدُّهُ إِلَيْكَ».
38 فَقَالَ: «لَنْ يَذْهَبَ ابْنِي مَعَكُمْ، فَقَدْ مَاتَ أَخُوهُ، وَهُوَ وَحْدَهُ بَاقٍ. فَإِنْ نَالَهُ مَكْرُوهٌ فِي الطَّرِيقِ الَّتِي تَذْهَبُونَ فِيهَا، فَإِنَّكُمْ تُنْزِلُونَ شَيْبَتِي بِحُزْنٍ إِلَى قَبْرِي».
1 Gemeint ist der von der gleichen Mutter geborene Josef.

برادران يوسف به مصر می‌روند

1 يعقوب چون شنيد در مصر غله فراوان است، به پسرانش گفت: «چرا نشسته، به يكديگر نگاه می‌كنيد؟
2 شنيده‌ام در مصر غله فراوان است. قبل از اين كه همه از گرسنگی بميريم، برويد و از آنجا غله بخريد.»
3 بنابراين ده برادر يوسف برای خريد غله به مصر رفتند.
4 ولی يعقوب، بنيامين برادر تنی يوسف را همراه آنها نفرستاد، چون می‌ترسيد كه او را هم از دست بدهد.
5 پس پسران يعقوب هم با ساير اشخاصی كه برای خريد غله از سرزمينهای مختلف به مصر می‌آمدند وارد آنجا شدند، زيرا شدت قحطی در كنعان مثل همه جای ديگر بود.
6 چون يوسف حاكم مصر و مسئول فروش غله بود، برادرانش نزد او رفته در برابرش به خاک افتادند.
7 يوسف فوراً آنها را شناخت، ولی وانمود كرد كه ايشان را نمی‌شناسد و با خشونت از آنها پرسيد: «از كجا آمده‌ايد؟» گفتند: «از سرزمين كنعان برای خريد غله آمده‌ايم.»
8 هر چند يوسف برادرانش را شناخت، اما ايشان او را نشناختند.
9 در اين موقع يوسف خوابهايی را كه مدتها پيش در خانه‌ء پدرش ديده بود، به خاطر آورد. او به آنها گفت: «شما جاسوس هستيد و برای بررسی سرزمين ما به اينجا آمده‌ايد.»
10 آنها گفتند: «ای سَروَر ما، چنين نيست. ما برای خريد غله آمده‌ايم.
11 همه‌ء ما برادريم. ما اشخاص درستكاری هستيم و برای جاسوسی نيامده‌ايم.»
12 يوسف گفت: «چرا، شما جاسوس هستيد و آمده‌ايد سرزمين ما را بررسی كنيد.»
13 آنها عرض كردند: «ای سَروَر، ما دوازده برادريم و پدرمان در سرزمين كنعان است. برادر كوچک ما نزد پدرمان است و يكی از برادران ما هم مرده است.»
14 يوسف گفت: «از كجا معلوم كه راست می‌گوييد؟
15 فقط در صورتی درستی حرفهای شما ثابت می‌شود كه برادر كوچكتان هم به اينجا بيايد وگرنه به حيات فرعون قسم كه اجازه نخواهم داد از مصر خارج شويد.
16 يكی از شما برود و برادرتان را بياورد. بقيه را اينجا در زندان نگاه می‌دارم تا معلوم شود آنچه گفته‌ايد راست است يا نه. اگر دروغ گفته باشيد خواهم فهميد كه شما برای جاسوسی به اينجا آمده‌ايد.»
17 آنگاه همه‌ء آنها را به مدت سه روز به زندان انداخت.
18 در روز سوم يوسف به ايشان گفت: «من مرد خداترسی هستم، پس آنچه به شما می‌گويم انجام دهيد و زنده بمانيد.
19 اگر شما واقعاً افراد صادقی هستيد، يكی از شما در زندان بماند و بقيه با غله‌ای كه خريده‌ايد نزد خانواده‌های گرسنه خود برگرديد.
20 ولی شما بايد برادر كوچک خود را نزد من بياوريد. به اين طريق به من ثابت خواهد شد كه راست گفته‌ايد و من شما را نخواهم كشت.» آنها اين شرط را پذيرفتند.
21 آنگاه برادران به يكديگر گفتند: «همه‌ء اين ناراحتی‌ها بخاطر آن است كه به برادر خود يوسف بدی كرديم و به التماس عاجزانه‌ء او گوش نداديم.»
22 رئوبين به آنها گفت: «آيا من به شما نگفتم اين كار را نكنيد؟ ولی حرف مرا قبول نكرديد. حالا بايد تاوان گناهمان را پس بدهيم.»
23 البته آنها نمی‌دانستند كه يوسف سخنانشان را می‌فهمد، زيرا او توسط مترجم با ايشان صحبت می‌كرد.
24 در اين موقع يوسف از نزد آنها به جايی خلوت رفت و بگريست. پس از مراجعت، شمعون را از ميان آنها انتخاب كرده، دستور داد در برابر چشمان برادرانش او را در بند نهند.
25 آنگاه يوسف به نوكرانش دستور داد تا كيسه‌های آنها را از غله پُر كنند. ضمناً مخفيانه به نوكران خود گفت كه پولهايی را كه برادرانش برای خريد غله پرداخته بودند، در داخل كيسه‌هايشان بگذارند و توشهٔ سفر به آنها بدهند. پس آنها چنين كردند و
26 برادران يوسف غله را بار الاغهای خود نموده، روانه‌ء منزل خويش شدند.
27 هنگام غروب آفتاب، وقتی كه برای استراحت توقف كردند، يكی از آنها كيسهٔ خود را باز كرد تا به الاغها خوراک بدهد و ديد پولی كه برای خريد غله پرداخته بود، در دهانه‌ء كيسه است.
28 پس به برادرانش گفت: «ببينيد! پولی را كه داده‌ام در كيسه‌ام گذارده‌اند.» از ترس لرزه بر اندام آنها افتاده، به يكديگر گفتند: «اين چه بلايی است كه خدا بر سر ما آورده است؟»
29-30 ايشان به سرزمين كنعان نزد پدر خود يعقوب رفتند و آنچه را كه برايشان اتفاق افتاده بود برای او تعريف كرده، گفتند: «حاكم مصر با خشونت زياد با ما صحبت كرد و پنداشت كه ما جاسوس هستيم.
31 به او گفتيم كه ما مردمانی درستكار هستيم و جاسوس نيستيم؛
32 ما دوازده برادريم از يک پدر. يكی از ما مرده و ديگری كه از همه‌ء ما كوچكتر است نزد پدرمان در كنعان می‌باشد.
33 حاكم مصر در جواب ما گفت: «اگر راست می‌گوييد، يكی از شما نزد من بعنوان گروگان بماند و بقيه، غله‌ها را برداشته، نزد خانواده‌های گرسنه‌ء خود برويد
34 و برادر كوچک خود را نزد من آوريد. اگر چنين كنيد معلوم می‌شود كه راست می‌گوييد و جاسوس نيستيد. آنگاه من هم برادر شما را آزاد خواهم كرد و اجازه خواهم داد هر چند بار كه بخواهيد به مصر آمده، غله‌ء موردنياز خود را خريداری كنيد.»»
35 آنها وقتی كيسه‌های خود را باز كردند، ديدند پولهايی كه بابت خريد غله پرداخته بودند، داخل كيسه‌های غله است. آنها و پدرشان از اين پيشامد بسيار ترسيدند.
36 يعقوب به ايشان گفت: «مرا بی‌اولاد كرديد. يوسف ديگر برنگشت، شمعون از دستم رفت و حالا می‌خواهيد بنيامين را هم از من جدا كنيد. چرا اين همه بدی بر من واقع می‌شود؟»
37 آنگاه رئوبين به پدرش گفت: «تو بنيامين را بدست من بسپار. اگر او را نزد تو باز نياوردم دو پسرم را بكُش.»
38 ولی يعقوب در جواب او گفت: «پسر من با شما به مصر نخواهد آمد؛ چون برادرش يوسف مرده و از فرزندان مادرش تنها او برای من باقی مانده است. اگر بلايی بر سرش بيايد پدر پيرتان از غصه خواهد مُرد.»
1 Gemeint ist der von der gleichen Mutter geborene Josef.
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