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Lutherbibel 2017

Neue evangelistische Übersetzung

التفسير التطبيقي للكتاب المقدس

کتاب مقدس، ترجمه تفسیری

Josef deutet die Träume des Pharao

1 Und nach zwei Jahren hatte der Pharao einen Traum, und siehe, er stand am Nil,
2 und aus dem Wasser stiegen sieben schöne, fette Kühe; die weideten im Grase.
3 Und siehe, nach diesen stiegen sieben andere Kühe aus dem Wasser; die waren hässlich und mager und traten neben die Kühe am Ufer des Nils.
4 Und die hässlichen und mageren Kühe fraßen die sieben schönen, fetten Kühe. Da erwachte der Pharao.
5 Und er schlief wieder ein. Und ihm träumte abermals: Sieben Ähren wuchsen aus einem Halm, voll und dick.
6 Und siehe, sieben dünne Ähren gingen auf, die waren vom Ostwind versengt.
7 Und die mageren Ähren verschlangen die sieben dicken und vollen Ähren. Da erwachte der Pharao und merkte, dass es ein Traum war.
8 Und als es Morgen wurde, war sein Geist bekümmert, und er schickte aus und ließ rufen alle Wahrsager in Ägypten und alle Weisen und erzählte ihnen seine Träume. Aber da war keiner, der sie dem Pharao deuten konnte.
9 Da redete der Oberste der Mundschenken zum Pharao und sprach: Ich muss heute an meine Sünden denken:
10 Als der Pharao zornig wurde über seine Knechte und mich mit dem Obersten der Bäcker ins Gefängnis legte im Hause des Obersten der Leibwache,
11 da träumte uns beiden in einer Nacht einem jeden sein Traum, dessen Deutung ihn betraf.
12 Da war bei uns ein hebräischer Jüngling, der Knecht des Obersten der Leibwache, dem erzählten wir's. Und er deutete uns unsere Träume, einem jeden nach seinem Traum.
13 Und wie er uns deutete, so ist's gekommen; denn ich bin wieder in mein Amt gesetzt, aber jener wurde aufgehängt.
14 Da sandte der Pharao hin und ließ Josef rufen, und sie ließen ihn eilends aus dem Gefängnis. Und er ließ sich scheren und zog andere Kleider an und kam hinein zum Pharao.
15 Da sprach der Pharao zu ihm: Ich habe einen Traum gehabt und es ist niemand, der ihn deuten kann. Ich habe aber von dir sagen hören, wenn du einen Traum hörst, so kannst du ihn deuten.
16 Josef antwortete dem Pharao und sprach: Das steht nicht bei mir; Gott wird jedoch dem Pharao Gutes verkünden.
17 Der Pharao sprach zu Josef: Mir träumte, und siehe, ich stand am Ufer des Nils,
18 und aus dem Wasser stiegen sieben schöne, fette Kühe; die weideten im Grase.
19 Und siehe, nach diesen stiegen sieben dürre, sehr hässliche und magere Kühe heraus. Ich hab in ganz Ägyptenland nicht so hässliche gesehen.
20 Und die mageren und hässlichen Kühe fraßen die sieben ersten, fetten Kühe auf.
21 Sie verschwanden in ihrem Bauch, aber man merkte es den mageren nicht an; sie waren so hässlich wie zuvor. Da wachte ich auf.
22 Dann sah ich in meinem Traum sieben Ähren auf einem Halm wachsen, voll und dick.
23 Und siehe, sieben dürre Ähren gingen auf, dünn und vom Ostwind versengt.
24 Und die sieben dünnen Ähren verschlangen die sieben dicken Ähren. Und ich habe es den Wahrsagern gesagt, aber die können's mir nicht deuten.
25 Josef antwortete dem Pharao: Beide Träume des Pharao bedeuten das Gleiche. Gott verkündet dem Pharao, was er vorhat.
26 Die sieben schönen Kühe sind sieben Jahre, und die sieben guten Ähren sind dieselben sieben Jahre. Es ist ein und derselbe Traum.
27 Die sieben mageren und hässlichen Kühe, die nach jenen aufgestiegen sind, das sind sieben Jahre, und die sieben mageren und versengten Ähren sind sieben Jahre des Hungers.
28 Das meinte ich, wenn ich gesagt habe zum Pharao, dass Gott dem Pharao zeigt, was er vorhat.
29 Siehe, sieben reiche Jahre werden kommen in ganz Ägyptenland.
30 Und nach ihnen werden sieben Jahre des Hungers kommen, sodass man vergessen wird alle Fülle in Ägyptenland. Und der Hunger wird das Land verzehren,
31 dass man nichts wissen wird von der Fülle im Lande vor der Hungersnot, die danach kommt; denn sie wird sehr schwer sein.
32 Dass aber dem Pharao zweimal geträumt hat, bedeutet, dass Gott solches gewiss und eilends tun wird.
33 Nun sehe der Pharao nach einem verständigen und weisen Mann, den er über Ägyptenland setze,
34 und sorge dafür, dass er Amtleute verordne im Lande und nehme den Fünften in Ägyptenland in den sieben reichen Jahren
35 und lasse sie sammeln den ganzen Ertrag der guten Jahre, die kommen werden, dass sie Getreide aufschütten im Auftrag des Pharao zum Vorrat in den Städten und es verwahren.
36 Der Ertrag diene dem Land als Vorrat in den sieben Jahren des Hungers, die über Ägyptenland kommen werden, dass das Land nicht vor Hunger verderbe.

Josefs Aufstieg

37 Die Rede gefiel dem Pharao und allen seinen Knechten gut.
38 Und der Pharao sprach zu seinen Knechten: Wie könnten wir einen Mann wie diesen finden, in dem der Geist Gottes ist?
39 Und der Pharao sprach zu Josef: Weil dir Gott dies alles kundgetan hat, ist keiner so verständig und weise wie du.
40 Du sollst über mein Haus sein, und deinem Wort soll all mein Volk gehorsam sein; allein um den königlichen Thron will ich höher sein als du.
41 Und weiter sprach der Pharao zu Josef: Siehe, ich habe dich über ganz Ägyptenland gesetzt.
42 Und er tat seinen Siegelring von seiner Hand und gab ihn Josef an seine Hand und kleidete ihn in kostbares Leinen und legte ihm eine goldene Kette um seinen Hals
43 und ließ ihn auf seinem zweiten Wagen fahren und ließ vor ihm her ausrufen: Auf die Knie! Und setzte ihn über ganz Ägyptenland.
44 Und der Pharao sprach zu Josef: Ich bin der Pharao, aber ohne deinen Willen soll niemand seine Hand oder seinen Fuß regen in ganz Ägyptenland.
45 Und er nannte ihn Zafenat-Paneach und gab ihm zur Frau Asenat, die Tochter Potiferas, des Priesters zu On. Also zog Josef aus, das Land Ägypten zu besehen.
46 Und Josef war dreißig Jahre alt, als er vor dem Pharao stand, dem König von Ägypten. Und er ging hinweg vom Pharao und zog durch ganz Ägyptenland.

Josefs Fürsorge für Ägypten. Die Geburt seiner Söhne

47 Und das Land trug in den sieben reichen Jahren die Fülle.
48 Und Josef sammelte die ganze Ernte der sieben Jahre, da Überfluss im Lande Ägypten war, und tat sie in die Städte. Was an Getreide auf dem Felde rings um eine jede Stadt wuchs, das tat er hinein.
49 So schüttete Josef das Getreide auf, über die Maßen viel wie Sand am Meer, sodass er aufhörte zu zählen; denn man konnte es nicht zählen.
50 Und Josef wurden zwei Söhne geboren, bevor die Hungerzeit kam; die gebar ihm Asenat, die Tochter Potiferas, des Priesters zu On.
51 Und er nannte den ersten Manasse; denn Gott, sprach er, hat mich vergessen lassen all mein Unglück und mein ganzes Vaterhaus.
52 Den andern nannte er Ephraim: Denn Gott hat mich wachsen lassen in dem Lande meines Elends.
53 Als nun die sieben reichen Jahre um waren im Lande Ägypten,
54 da fingen an die sieben Hungerjahre zu kommen, wie Josef gesagt hatte. Und es ward eine Hungersnot in allen Landen, aber in ganz Ägyptenland war Brot.
55 Als nun ganz Ägyptenland auch Hunger litt, schrie das Volk zum Pharao um Brot. Aber der Pharao sprach zu allen Ägyptern: Geht hin zu Josef; was der euch sagt, das tut.
56 Als nun im ganzen Lande Hungersnot war, tat Josef alle Kornhäuser auf und verkaufte den Ägyptern; denn der Hunger ward je länger je größer im Lande.
57 Und alle Welt kam nach Ägypten, um bei Josef zu kaufen; denn der Hunger war groß in allen Landen.

Die Träume des Pharao

1 So vergingen zwei Jahre. Da träumte der Pharao, dass er plötzlich am Nil stand.
2 Aus dem Strom stiegen sieben schöne, wohlgenährte Kühe und weideten im Riedgras.
3 Auf einmal stiegen sieben andere Kühe aus dem Strom, hässlich und mager, und stellten sich neben sie.
4 Und die hässlichen, mageren Kühe fraßen die sieben schönen, wohlgenährten auf. Da erwachte der Pharao.
5 Er schlief aber wieder ein und hatte noch einen Traum. Er sah, wie sieben dicke, volle Ähren auf einem einzigen Halm wuchsen.
6 Nach ihnen wuchsen sieben andere Ähren auf, mager und vom Ostwind versengt.
7 Und die mageren Ähren verschlangen die sieben dicken und vollen Ähren. Da erwachte der Pharao und merkte, dass es ein Traum war.
8 Am Morgen war er sehr beunruhigt und ließ alle Gelehrten und Magier1 Ägyptens rufen. Er erzählte ihnen, was er geträumt hatte, doch keiner von ihnen konnte es ihm deuten.
9 Da sagte der oberste Mundschenk zum Pharao: "Ich muss heute an meine Verfehlung erinnern.
10 Als der Pharao über seine Diener aufgebracht war, ließ er mich im Gefängnis des Befehlshabers der Leibwache festsetzen, mich und den Oberbäcker.
11 Dort hatte jeder von uns in einer Nacht einen Traum, der für ihn von Bedeutung war.
12 Nun war dort ein junger Hebräer bei uns, ein Sklave des Befehlshabers der Leibwache. Ihm erzählten wir unsere Träume, und er deutete sie jedem von uns.
13 Und so, wie er es uns gedeutet hatte, traf es auch ein: Ich wurde wieder in mein Amt eingesetzt und der andere wurde gehängt."
14 Da schickte der Pharao nach Josef. Man holte ihn schnell aus dem Gefängnis. Er ließ sich Haar und Bart scheren und wechselte die Kleidung. Dann trat er vor den Pharao.
15 Der sagte zu Josef: "Ich habe etwas geträumt, aber niemand kann mir sagen, was es bedeutet. Nun wurde mir von dir berichtet, dass du einen Traum nur hören musst, um ihn zu deuten."
16 "Nein, nicht ich", erwiderte Josef, "Gott wird eine Antwort geben, die dem Pharao zum Guten ist."
17 Da sagte der Pharao: "In meinem Traum stand ich am Nil
18 und sah sieben schöne, wohlgenährte Kühe aus dem Strom steigen und im Riedgras weiden.
19 Auf einmal stiegen sieben andere Kühe aus dem Strom, dürr und sehr hässlich. Sie waren bis auf die Knochen abgemagert. Ich habe in ganz Ägypten noch nie so hässliche gesehen.
20 Und die mageren, hässlichen Kühe fraßen die sieben wohlgenährten auf.
21 Als sie diese verschlungen hatten, merkte man nichts davon, dass sie in ihren Bauch gekommen waren. Sie waren so hässlich wie zuvor. Da wachte ich auf.
22 Danach sah ich im Traum, wie sieben dicke, volle Ähren auf einem einzigen Halm wuchsen.
23 Nach ihnen wuchsen sieben andere Ähren auf, mager und vom Ostwind versengt.
24 Und die mageren Ähren verschlangen die sieben schönen Ähren. Ich habe es den Magiern erzählt, aber keiner konnte mir sagen, was es bedeutet."
25 Da sagte Josef zum Pharao: "Die beiden Träume bedeuten dasselbe. Gott hat dem Pharao mitgeteilt, was er tun will.
26 Es ist eigentlich ein einziger Traum. Die sieben schönen Kühe und die sieben schönen Ähren bedeuten sieben Jahre.
27 Auch die sieben mageren und hässlichen Kühe, die nach ihnen kamen, bedeuten sieben Jahre, genauso wie die sieben kümmerlichen, vom Ostwind versengten Ähren: Es werden sieben Hungerjahre sein.
28 Wie ich es dem Pharao schon gesagt habe: Gott hat ihn sehen lassen, was er tun will.
29 In den nächsten sieben Jahren wird in ganz Ägypten Überfluss herrschen.
30 Aber dann kommen sieben Hungerjahre, wo aller Überfluss in Ägypten vergessen sein wird. Die Hungersnot wird das Land erschöpfen.
31 Man wird nichts mehr von dem Überfluss merken, der vorher im Land war. Die Hungersnot wird sehr schwer sein.
32 Dass der Pharao zweimal die gleiche Botschaft im Traum erhalten hat, bedeutet: Gott ist fest entschlossen, seinen Plan unverzüglich auszuführen."

Josefs Rat

33 "Deshalb rate ich dem Pharao, sich nach einem einsichtigen und weisen Mann umzusehen, dem man die Verantwortung über Ägypten übertragen kann.
34 Dann sollte der Pharao in den sieben Jahren des Überflusses den fünften Teil der Ernte als Steuer erheben. Dazu sollte er Aufseher über das Land einsetzen,
35 die das Getreide in den guten Jahren einsammeln und in den Städten als Nahrungsmittel speichern.
36 Dann ist ein Vorrat da für die sieben Jahre des Hungers, die über Ägypten kommen werden, und das Land wird nicht an Hunger zugrunde gehen."

Josef wird Herr über Ägypten

37 Die Rede gefiel dem Pharao und allen seinen Beratern.
38 Er sagte zu ihnen: "Werden wir noch so einen Mann wie diesen finden, in dem der Geist Gottes wohnt?"
39 Zu Josef sagte er: "Nachdem dich Gott das alles hat wissen lassen, gibt es keinen, der so einsichtig und weise wäre wie du.
40 Du also sollst über mein Haus gesetzt sein, und deinem Wort soll sich mein ganzes Volk beugen; nur um den Thron will ich höher sein als du.
41 Hiermit stelle ich dich über das ganze Land Ägypten!"
42 Mit diesen Worten zog der Pharao seinen Siegelring vom Finger und steckte ihn Josef an. Dann ließ er ihn in feinstes ägyptisches Leinen kleiden und legte ihm eine goldene Halskette um.
43 Er ließ ihn auf seinen zweiten Wagen steigen und vor ihm her ausrufen: "Abrek, Achtung!2" So machte er ihn zum Herrn über ganz Ägypten.
44 "Ich bin und bleibe der Pharao", sagte er zu Josef, "aber ohne deine Erlaubnis soll keiner in Ägypten Hand oder Fuß rühren."
45 Er verlieh Josef den Namen Zafenat-Paneach3 und gab ihm Asenat, die Tochter des Priesters von Heliopolis,4 zur Frau. So wurde Josef Herr über ganz Ägypten.

Josefs Macht über Ägypten

46 Josef war dreißig Jahre alt, als er in den Dienst des Pharao, des Königs von Ägypten, trat. Bald darauf verließ er den Königshof und bereiste das ganze Land.
47 Die sieben Jahre des Überflusses brachten dem Land überreiche Ernten.
48 Josef ließ während dieser Jahre alle Nahrungsmittel in die Städte bringen, das heißt den Ertrag der Felder, die in ihrem Umkreis lagen.
49 Josef speicherte Getreide wie Sand am Meer. Die Menge überstieg jedes Maß, sodass man mit Zählen und Messen aufhörte.
50 Bevor die Hungerjahre herankamen, gebar Asenat, die Tochter des Priesters von Heliopolis, Josef zwei Söhne.
51 Den Ältesten nannte Josef Manasse, Vergessen-Macher. "Denn Gott", sagte er, "hat mich alle Not und den Verlust meines Vaterhauses vergessen lassen."
52 Den zweiten nannte er Efraïm, Fruchtbar-Macher. "Denn Gott hat mich im Land meines Elends fruchtbar gemacht", sagte er.
53 Dann waren die sieben Jahre des Überflusses vorüber,
54 und die Hungerjahre begannen, wie es Josef vorausgesagt hatte. In allen Ländern ringsherum herrschte Hungersnot, nur im Land Ägypten gab es Brot.
55 Als nun der Hunger in Ägypten begann und die Menschen zum Pharao nach Brot schrien, ließ dieser verkünden: "Wendet euch an Josef und tut, was er euch sagt!"
56 Die Hungersnot erstreckte sich über das ganze Land. Da öffnete Josef die Kornspeicher und verkaufte den Ägyptern Getreide. Die Hungersnot aber wurde immer drückender in Ägypten.
57 Und alle Welt kam, um bei Josef Getreide zu kaufen, denn auch in den anderen Ländern herrschte der Hunger.
1 Die Magier waren sternkundige Priester, die auch die Hieroglyphenschrift Ägyptens beherrschten. Sie standen in dem Ruf, die Zukunft voraussagen zu können.
2 Vielleicht: Achtung! Die genaue Bedeutung des Begriffs ist bis heute unbekannt.
3 Das heißt vielleicht: "Gott spricht: Er lebt!" oder nach einer anderen Deutung: "Retter des Weltkreises".
4 Heliopolis, Sonnenstadt. Die Stadt lag 16 km nordöstlich des modernen Kairo. Dort stand ein Tempel für die Verehrung des Sonnengottes Ra.

أحلام فرعون

1 وَبَعْدَ انْقِضَاءِ سَنَتَيْنِ رَأَى فِرْعَوْنُ حُلْماً، وَإِذَا بِهِ وَاقِفٌ بِجُوَارِ نَهْرِ النِّيلِ
2 وَإِذَا بِسَبْعِ بَقَرَاتٍ حِسَانِ الْمَنْظَرِ وَسَمِينَاتِ الأَبْدَانِ، صَاعِدَاتٍ مِنَ النَّهْرِ أَخَذَتْ تَرْعَى فِي الْمَرْجِ،
3 ثُمَّ إِذَا بِسَبْعِ بَقَرَاتٍ أُخْرَى قَبِيحَاتِ الْمَنْظَرِ وَهَزِيلاَتٍ تَصْعَدُ وَرَاءَهَا مِنَ النَّهْرِ وَتَقِفُ إِلَى جُوَارِ الْبَقَرَاتِ الأُولَى عَلَى ضَفَّةِ النَّهْرِ.
4 وَالْتَهَمَتِ الْبَقَرَاتُ الْقَبِيحَاتُ الْبَقَرَاتِ السَّبْعَ الْحَسَنَاتِ الْمَنْظَرِ وَالسَّمِينَاتِ. وَأَفَاقَ فِرْعَوْنُ.
5 ثُمَّ نَامَ، فَحَلُمَ ثَانِيَةً، وَإِذَا بِسَبْعِ سَنَابِلَ نَابِتَةٍ مِنْ سَاقٍ وَاحِدَةٍ زَاهِيَةٍ وَمُمْتَلِئَةٍ
6 ثُمَّ رَأَى سَبْعَ سَنَابِلَ عَجْفَاءَ قَدْ لَفَحَتْهَا الرِّيحُ الشَّرْقِيَّةُ نَابِتَةً وَرَاءَهَا،
7 فَابْتَلَعَتِ السَّنَابِلُ الْعَجْفَاءُ السَّبْعَ السَّنَابِلَ الزَّاهِيَةَ الْمُمْتَلِئَةَ. وَأَفَاقَ فِرْعَوْنُ، وَأَدْرَكَ أَنَّهُ حُلْمٌ.
8 وَلَمَّا كَانَ الصَّبَاحُ اسْتَوْلَى الانْزِعَاجُ عَلَى فِرْعَونَ فَأَرْسَلَ وَاسْتَدْعَى جَمِيعَ سَحَرَةِ مِصْرَ وَكُلَّ حُكَمَائِهَا، وَسَرَدَ عَلَيْهِمْ حُلْمَهُ، فَلَمْ يَجِدْ مَنْ يُفَسِّرُهُ لَهُ.
9 عِنْدَئِذٍ قَالَ رَئِيسُ السُّقَاةِ لِفِرْعَوْنَ: «إِنِّي أَذْكُرُ الْيَوْمَ ذُنُوبِي.
10 لَقَدْ سَخَطَ فِرْعَوْنُ عَلَى عَبْدَيْهِ، فَزَجَّنِي وَرَئِيسَ الْخَبَّازِينَ فِي مُعْتَقَلِ بَيْتِ رَئِيسِ الْحَرَسِ.
11 فَحَلُمَ كُلٌّ مِنَّا حُلْماً فِي نَفْسِ اللَّيْلَةِ، وَكَانَ تَفْسِيرُ كُلِّ حُلْمٍ يَتَّفِقُ مَعَ أَحْوَالِ رَائِيهِ.
12 وَكَانَ مَعَنَا هُنَاكَ غُلاَمٌ عِبْرَانِيٌّ، عَبْدٌ لِرَئِيسِ الْحَرَسِ، فَسَرَدْنَا عَلَيْهِ حُلْمَيْنَا فَفَسَّرَهُمَا لِكُلٍّ مِنَّا حَسَبَ تَعْبِيرِ حُلْمِهِ.
13 وَقَدْ تَمَّ مَا فَسَّرَهُ لَنَا. فَرَدَّنِي فِرْعَوْنُ إِلَى وَظِيفَتِي وَأَمَّا ذَاكَ فَعَلَّقَهُ (عَلَى خَشَبَةٍ»).

فرعون يقص أحلامه على يوسف

14 فَبَعَثَ فِرْعَوْنُ وَاسْتَدْعَى يُوسُفَ، فَأَسْرَعُوا وَأَتَوْا بِهِ مِنَ السِّجْنِ فَحَلَقَ وَاسْتَبْدَلَ ثِيَابَهُ وَمَثَلَ أَمَامَ فِرْعَوْنَ.
15 فَقَالَ فِرْعَوْنُ لِيُوسُفَ: «لَقَدْ رَأَيْتُ حُلْماً وَلَيْسَ هُنَاكَ مَنْ يُفَسِّرُهُ، وَقَدْ سَمِعْتُ عَنْكَ حَدِيثاً أَنَّكَ إِنْ سَمِعْتَ حُلْماً تَقْدِرُ أَنْ تُفَسِّرَهُ».
16 فَأَجَابَ يُوسُفُ: «لاَ فَضْلَ لِي فِي ذَلِكَ، بَلْ إِنَّ اللهَ هُوَ الَّذِي يُعْطِي فِرْعَوْنَ الْجَوَابَ الصَّائِبَ».
17 فَقَالَ فِرْعَوْنُ لِيُوسُفَ: «رَأَيْتُ نَفْسِي فِي الْحُلْمِ وَإِذَا بِي أَقِفُ عَلَى ضَفَّةِ النَّهْرِ،
18 وَإِذَا بِسَبْعِ بَقَرَاتٍ حِسَانِ الْمَنْظَرِ وَسَمِينَاتِ الأَبْدَانِ صَاعِدَاتٍ مِنَ النَّهْرِ تَرْعَى فِي الْمَرْجِ،
19 ثُمَّ إِذَا بِسَبْعِ بَقَرَاتٍ أُخْرَى قَبِيحَاتِ الْمَنْظَرِ وَهَزِيلاَتٍ تَصْعَدُ وَرَاءَهَا مِنَ النَّهْرِ. لَمْ أَرَ فِي أَرْضِ مِصْرَ كُلِّهَا نَظِيرَهَا فِي الْقَبَاحَةِ.
20 فَالْتَهَمَتِ الْبَقَرَاتُ الْهَزِيلاَتُ الْقَبِيحَاتُ السَّبْعَ الْبَقَرَاتِ الأُولَى السَّمِينَاتِ.
21 وَمَعَ أَنَّهَا ابْتَلَعَتْهَا ظَلَّتْ عَجْفَاءَ وَكَأَنَّهَا لَمْ تَبْتَلِعْهَا وَبَقِيَ مَنْظَرُهَا قَبِيحاً كَمَا كَانَتْ. وَاسْتَيْقَظْتُ.
22 ثُمَّ رَأَيْتُ فِي حُلْمِي وَإِذَا بِسَبْعِ سَنَابِلَ زَاهِيَةٍ وَمُمْتَلِئَةٍ نَابِتَةٍ مِنْ سَاقٍ وَاحِدَةٍ،
23 ثُمَّ إِذَا بِسَبْعِ سَنَابِلَ يَابِسَةٍ عَجْفَاءَ قَدْ لَفَحَتْهَا الرِّيحُ الشَّرْقِيَّةُ نَابِتَةٍ وَرَاءَهَا،
24 فَابْتَلَعَتِ السَّنَابِلُ الْعَجْفَاءُ السَّبْعَ الزَّاهِيَةَ. وَلَقَدْ سَرَدْتُ عَلَى السَّحَرَةِ هَذَيْنِ الْحُلْمَيْنِ، فَلَمْ أَجِدْ بَيْنَهُمْ مَنْ يُفَسِّرُهُمَا لِي».

يوسف يفسر أحلام فرعون

25 فَقَالَ يُوسُفُ لِفِرْعَوْنَ: «حُلْمَا فِرْعَوْنَ هُمَا حُلْمٌ وَاحِدٌ. وَقَدْ أَطْلَعَ اللهُ فِرْعَوْنَ عَمَّا هُوَ فَاعِلٌ.
26 السَّبْعُ الْبَقَرَاتُ الْحِسَانُ هِيَ سَبْعُ سَنَوَاتٍ. وَالسَّبْعُ السَّنَابِلُ الزَّاهِيَاتُ هِيَ أَيْضاً سَبْعُ سَنَوَاتٍ. فَالْحُلْمَانِ هُمَا حُلْمٌ وَاحِدٌ.
27 وَالسَّبْعُ الْبَقَرَاتُ الْقَبِيحَاتُ الْهَزِيلاَتُ الَّتِي صَعِدَتْ وَرَاءَهَا هِيَ سَبْعُ سَنَوَاتٍ. وَالسَّبْعُ السَّنَابِلُ الْفَارِغَاتُ الْمَلْفُوحَاتُ بِالرِّيحِ الشَّرْقِيَّةِ سَتَكُونُ سَبْعَ سَنَوَاتِ جُوعٍ
28 وَالأَمْرُ هُوَ كَمَا أَخْبَرْتُ بِهِ فِرْعَوْنَ: فَقَدْ أَطْلَعَ اللهُ فِرْعَوْنَ عَمَّا هُوَ صَانِعٌ
29 هُوَذَا سَبْعُ سِنِينَ رَخَاءٍ عَظِيمٍ قَادِمَةٌ عَلَى كُلِّ أَرْضِ مِصْرَ،
30 تَعْقُبُهَا سَبْعُ سَنَوَاتِ جُوعٍ، حَتَّى يَنْسَى النَّاسُ كُلَّ الرَّخَاءِ الَّذِي عَمَّ أَرْضَ مِصْرَ، وَيُتْلِفُ الْجُوعُ الأَرْضَ،
31 وَيَخْتَفِي كُلُّ أَثَرٍ لِلرَّخَاءِ فِي الْبِلاَدِ مِنْ جَرَّاءِ الْمَجَاعَةِ الَّتِي تَعْقُبُهُ، لأَنَّهَا سَتَكُونُ قَاسِيَةً جِدّاً
32 أَمَّا تَكْرَارُ الْحُلْمِ عَلَى فِرْعَوْنَ مَرَّتَيْنِ فَلَأَنَّ الأَمْرَ قَدْ حَتَمَهُ اللهُ ، وَلاَبُدَّ أَنْ يُجْرِيَهُ سَرِيعاً.
33 وَالآنَ لِيَبْحَثْ فِرْعَوْنُ عَنْ رَجُلٍ بَصِيرٍ حَكِيمٍ يُوَلِّيهِ عَلَى الْبِلاَدِ،
34 وَلْيُقِمْ فِرْعَوْنُ نُظَّاراً عَلَى أَرْضِ مِصْرَ يَجْبُونَ خُمْسَ غَلَّتِهَا فِي سَنَوَاتِ الرَّخَاءِ السَّبْعِ.
35 وَلِيَجْمَعُوا كُلَّ طَعَامِ سَنَوَاتِ الْخَيْرِ الْمُقْبِلَةِ، وَيَخْزِنُوا الْقَمْحَ بِتَفْوِيضٍ مِنْ فِرْعَوْنَ وَيَحْفَظُوهُ فِي الْمُدُنِ لِيَكُونَ طَعَاماً،
36 وَمَؤُونَةً لأَهْلِ الأَرْضِ فِي سَنَوَاتِ الْمَجَاعَةِ السَّبْعِ الَّتِي سَتَسُودُ أَرْضَ مِصْرَ فَلاَ يَهْلِكُونَ جُوعاً».

يوسف يصبح حاكم مصر

37 فَاسْتَحْسَنَ فِرْعَوْنُ وَرِجَالُهُ جَمِيعاً هَذَا الْكَلاَمَ،
38 وَقَالَ فِرْعَوْنُ لِعَبِيدِهِ: «هَلْ نَجِدُ نَظِيرَ هَذَا رَجُلاً فِيهِ رُوحُ اللهِ؟»
39 ثُمَّ قَالَ فِرْعَوْنُ لِيُوسُفَ: «مِنْ حَيْثُ أَنَّ اللهَ قَدْ أَطْلَعَكَ عَلَى كُلِّ هَذَا، فَلَيْسَ هُنَاكَ بَصِيرٌ وَحَكِيمٌ نَظِيرَكَ.
40 لِذَلِكَ أُوَلِّيكَ عَلَى بَيْتِي، وَيُذْعِنُ شَعْبِي لِكُلِّ أَمْرٍ تُصْدِرُهُ، وَلَنْ يَكُونَ أَعْظَمَ مِنْكَ سِوَايَ أَنَا صَاحِبِ الْعَرْشِ».
41 ثُمَّ قَالَ فِرْعَوْنُ لِيُوسُفَ: «هَا أَنَا قَدْ وَلَّيْتُكَ عَلَى كُلِّ أَرْضِ مِصْرَ».
42 وَنَزَعَ فِرْعَوْنُ خَاتَمَهُ مِنْ يَدِهِ وَوَضَعَهُ فِي يَدِ يُوسُفَ، وَأَلْبَسَهُ ثِيَابَ كَتَّانٍ فَاخِرَةً وَطَوَّقَ عُنْقَهُ بِطَوْقٍ مِنْ ذَهَبٍ،
43 وَأَرْكَبَهُ فِي مَرْكَبَتِهِ الثَّانِيَةِ، وَنَادُوا: «ارْكَعُوا أَمَامَهُ». وَأَقَامَهُ وَالِياً عَلَى كُلِّ أَرْضِ مِصْرَ.
44 وَقَالَ فِرْعَوْنُ لِيُوسُفَ: «أَنَا فِرْعَوْنُ، وَلاَ أَحَدَ يُمْكِنُ أَنْ يُحَرِّكَ سَاكِناً فِي كُلِّ أَرْضِ مِصْرَ مِنْ غَيْرِ إِذْنِكَ».
45 وَدَعَا فِرْعَوْنُ اسْمَ يُوسُفَ صَفْنَاتَ فَعْنِيحَ (وَمَعْنَاهُ بِالْمِصْرِيَّةِ الْقَدِيمَةِ مُخَلِّصُ الْعَالَمِ أَوْ حَافِظُ الْحَيَاةِ). وَزَوَّجَهُ مِنْ أَسْنَاتَ بِنْتِ فُوطِي فَارَعَ كَاهِنِ أُونَ، فَذَاعَ اسْمُ يُوسُفَ فِي جَمِيعِ أَرْجَاءِ مِصْرَ.

سبع سنوات الخير

46 وَكَانَ يُوسُفُ فِي الثَّلاَثِينَ مِنْ عُمْرِهِ عِنْدَمَا مَثَلَ أَمَامَ فِرْعَوْنَ مَلِكِ مِصْرَ. وَبَعْدَ أَنْ خَرَجَ مِنْ حَضْرَةِ فِرْعَوْنَ شَرَعَ يَجُولُ فِي جَمِيعِ أَرْجَاءِ الْبِلاَدِ.
47 وَفِي سَنَوَاتِ الْخِصْبِ السَّبْعِ غَلَّتِ الأَرْضُ بِوَفْرَةٍ،
48 فَجَمَعَ كُلَّ طَعَامِ السَّبْعِ سَنَوَاتٍ الْمُتَوَافِرِ فِي أَرْضِ مِصْرَ وَخَزَنَهُ فِي الْمُدُنِ، فَاخْتَزَنَ فِي كُلِّ مَدِينَةٍ غَلاَتِ مَا حَوْلَهَا مِنْ حُقُولٍ.
49 وَادَّخَرَ يُوسُفُ كَمِّيَّاتٍ هَائِلَةً مِنَ الْقَمْحِ حَتَّى كَفَّ عَنْ إِحْصَائِهَا لِوَفْرَتِهَا الْعَظِيمَةِ.

أبناء يوسف

50 وَأَنْجَبَتْ أَسْنَاتُ بِنْتُ فُوطِي فَارَعَ كَاهِنِ أُونَ لِيُوسُفَ ابْنَيْنِ قَبْلَ حُلُولِ سَنَوَاتِ الْجُوعِ.
51 فَدَعَا يُوسُفُ اسْمَ الْبِكْرِ مَنَسَّى (وَمَعْنَاهُ: مَنْ يَنْسَى أَوْ الْمَنْسِيُّ) وَقَالَ: «لأَنَّ اللهَ أَنْسَانِي كُلَّ مَشَقَّتِي وَكُلَّ بَيْتِ أَبِي».
52 أَمَّا الثَّانِي فَدَعَا اسْمَهُ أَفْرَايِمَ (وَمَعْنَاهُ: الْمُثْمِرُ مُضَاعَفاً) وَقَالَ: «لأَنَّ اللهَ جَعَلَنِي مُثْمِراً فِي أَرْضِ مَذَلَّتِي».

بداية سبع سنوات الجوع

53 ثُمَّ انْتَهَتْ سَبْعُ سَنَوَاتِ الرَّخَاءِ الَّذِي عَمَّ أَرْضَ مِصْرَ.
54 وَحَلَّتْ سَبْعُ سَنَوَاتِ الْمَجَاعَةِ كَمَا أَنْبَأَ يُوسُفُ. فَحَدَثَتْ مَجَاعَةٌ فِي جَمِيعِ الْبُلْدَانِ. أَمَّا أَرْضُ مِصْرَ فَقَدْ تَوَافَرَ فِيهَا الْخُبْزُ.
55 وَعِنْدَمَا عَمَّتِ الْمَجَاعَةُ جَمِيعَ أَرْضِ مِصْرَ صَرَخَ الشَّعْبُ إِلَى فِرْعَوْنَ طَالِبِينَ الْخُبْزَ، فَقَالَ فِرْعَوْنُ لِكُلِّ الْمِصْرِيِّينَ: «اذْهَبُوا إِلَى يُوسُفَ وَافْعَلُوا كَمَا يَقُولُ لَكُمْ».
56 وَطَغَتِ الْمَجَاعَةُ عَلَى كُلِّ أَرْجَاءِ الْبِلاَدِ فَفَتَحَ يُوسُفُ الْمَخَازِنَ وَبَاعَ الطَّعَامَ لِلْمِصْرِيِّينَ. وَلَكِنَّ وَطْأَةَ الْجُوعِ اشْتَدَّتْ فِي أَرْضِ مِصْرَ.
57 وَأَقْبَلَ أَهْلُ الْبُلْدَانِ الأُخْرَى إِلَى مِصْرَ، إِلَى يُوسُفَ، لِيَبْتَاعُوا قَمْحاً لأَنَّ الْمَجَاعَةَ كَانَتْ شَدِيدَةً فِي كُلِّ الأَرْضِ.
1 Die Magier waren sternkundige Priester, die auch die Hieroglyphenschrift Ägyptens beherrschten. Sie standen in dem Ruf, die Zukunft voraussagen zu können.
2 Vielleicht: Achtung! Die genaue Bedeutung des Begriffs ist bis heute unbekannt.
3 Das heißt vielleicht: "Gott spricht: Er lebt!" oder nach einer anderen Deutung: "Retter des Weltkreises".
4 Heliopolis, Sonnenstadt. Die Stadt lag 16 km nordöstlich des modernen Kairo. Dort stand ein Tempel für die Verehrung des Sonnengottes Ra.

خوابهای فرعون

1 دو سال بعد از اين واقعه، شبی فرعون خواب ديد كه كنار رود نيل ايستاده است.
2 ناگاه هفت گاو چاق و فربه از رودخانه بيرون آمده، شروع به چريدن كردند.
3 بعد هفت گاو ديگر از رودخانه بيرون آمدند و كنار آن هفت گاو ايستادند، ولی اينها بسيار لاغر و استخوانی بودند.
4 سپس گاوهای لاغر، گاوهای چاق را بلعيدند. آنگاه فرعون از خواب پريد.
5 او باز خوابش برد و خوابی ديگر ديد. اين بار ديد كه هفت خوشهٔ گندم روی يک ساقه قرار دارند كه همگی پُر از دانه‌های گندم رسيده هستند.
6 سپس هفت خوشه‌ء نازک ديگر كه باد شرقی آنها را خشكانيده بود، ظاهر شدند.
7 خوشه‌های نازک و خشكيده، خوشه‌های پُر و رسيده را بلعيدند. آنگاه فرعون از خواب بيدار شد و فهميد كه همه را در خواب ديده است.
8 صبح روز بعد، فرعون كه فكرش مغشوش بود، تمام جادوگران و دانشمندان مصر را احضار نمود و خوابهايش را برای ايشان تعريف كرد، ولی كسی قادر به تعبير خوابهای او نبود.
9 آنگاه رئيس ساقيان پيش آمده، به فرعون گفت: «الان يادم آمد كه چه خطای بزرگی مرتكب شده‌ام.
10-11 مدتی پيش، وقتی كه بر غلامان خود غضب نمودی و مرا با رئيس نانوايان به زندانِ رئيس محافظانِ دربار انداختی، هر دو ما در يک شب خواب ديديم.
12 ما خوابهايمان را برای جوانی عبرانی كه غلامِ رئيس محافظان دربار و با ما همزندان بود، تعريف كرديم و او خوابهايمان را برای ما تعبير كرد؛
13 و هر آنچه كه گفته بود اتفاق افتاد. من به خدمت خود برگشتم و رئيس نانوايان به دار آويخته شد.»
14 فرعون فوراً فرستاد تا يوسف را بياورند، پس با عجله وی را از زندان بيرون آوردند. او سر و صورتش را اصلاح نمود و لباسهايش را عوض كرد و بحضور فرعون رفت.
15 فرعون به او گفت: «من ديشب خوابی ديدم و كسی نمی‌تواند آن را برای من تعبير كند. شنيده‌ام كه تو می‌توانی خوابها را تعبير كنی.»
16 يوسف گفت: «من خودم قادر نيستم خوابها را تعبير كنم، اما خدا معنی خوابت را به تو خواهد گفت.»
17 پس فرعون خوابش را برای يوسف اينطور تعريف كرد: «در خواب ديدم كنار رود نيل ايستاده‌ام.
18 ناگهان هفت گاو چاق و فربه از رودخانه بيرون آمده، مشغول چريدن شدند.
19 سپس هفت گاو ديگر را ديدم كه از رودخانه بيرون آمدند، ولی اين هفت گاو بسيار لاغر و استخوانی بودند. هرگز در تمام سرزمين مصر، گاوهايی به اين زشتی نديده بودم.
20 اين گاوهای لاغر آن هفت گاو چاقی را كه اول بيرون آمده بودند، بلعيدند.
21 پس از بلعيدن، هنوز هم گاوها لاغر و استخوانی بودند. در اين موقع از خواب بيدار شدم.
22 كمی بعد باز به خواب فرورفتم. اين بار در خواب هفت خوشه‌ء گندم روی يک ساقه ديدم كه همگی پر از دانه‌های رسيده بودند.
23 اندكی بعد، هفت خوشه كه باد شرقی آنها را خشكانيده بود، نمايان شدند.
24 ناگهان خوشه‌های نازک خوشه‌های پُر و رسيده را خوردند. همه‌ء اينها را برای جادوگران خود تعريف كردم، ولی هيچ كدام از آنها نتوانستند تعبير آنها را برای من بگويند.»
25 يوسف به فرعون گفت: «معنی هر دو خواب يكی است. خدا تو را از آنچه كه در سرزمين مصر انجام خواهد داد، آگاه ساخته است.
26 هفت گاو چاق و فربه و هفت خوشهٔ پُر و رسيده كه اول ظاهر شدند، نشانهٔ هفت سالِ فراوانی است.
27 هفت گاو لاغر و استخوانی و هفت خوشه‌ء نازک و پژمرده، نشانهٔ هفت سال قحطی شديد است كه بدنبال هفت سال فراوانی خواهد آمد.
28 بدين ترتيب، خدا آنچه را كه می‌خواهد بزودی در اين سرزمين انجام دهد، بر تو آشكار ساخته است.
29 طی هفت سال آينده در سراسر سرزمين مصر محصول، بسيار فراوان خواهد بود.
30-31 اما پس از آن، چنان قحطی سختی به مدت هفت سال پديد خواهد آمد كه سالهای فراوانی از خاطره‌ها محو خواهد شد و قحطی، سرزمين را از بين خواهد برد.
32 خوابهای دوگانه تو نشانهٔ اين است كه آنچه برايت شرح دادم، بزودی به وقوع خواهد پيوست، زيرا از جانب خدا مقرر شده است.
33 من پيشنهاد می‌كنم كه فرعون مردی دانا و حكيم بيابد و او را بر ادارهٔ امور كشاورزی اين سرزمين بگمارد.
34-35 سپس مأمورانی مقرر كند تا در هفت سال فراوانی، يک پنجم محصولات را در شهرها، در انبارهای سلطنتی ذخيره كنند،
36 تا در هفت سال قحطی بعد از آن، با كمبود خوراک مواجه نشويد. در غير اين صورت، سرزمين شما در اثر قحطی از بين خواهد رفت.»

يوسف شخص دوم مملكت می‌شود

37 فرعون و همه افرادش پيشنهاد يوسف را پسنديدند.
38 سپس فرعون گفت: «چه كسی بهتر از يوسف می‌تواند از عهده اين كار بر آيد، مردی كه روح خدا در اوست.»
39 سپس فرعون رو به يوسف نموده، گفت: «چون خدا تعبير خوابها را به تو آشكار كرده است، پس داناترين و حكيم‌ترين شخص تو هستی.
40 هم اكنون تو را بر اين امر مهم می‌گمارم. تو شخص دوم سرزمين مصر خواهی شد و فرمانت در سراسر كشور اجرا خواهد گرديد.»
41-43 سپس فرعون انگشتر سلطنتی خود را به انگشت يوسف كرد و لباس فاخری بر او پوشانيده، زنجير طلا به گردنش آويخت، و او را سوار دومين عرابه‌ء سلطنتی كرد. او هر جا می‌رفت جلو او جار می‌زدند: «زانو بزنيد!» بدين ترتيب يوسف بر تمامی امور مصر گماشته شد.
44 فرعون به يوسف گفت: «من فرعون، پادشاه مصر، اختيارات سراسر كشور مصر را به تو واگذار می‌كنم.»
45 فرعون به يوسف، نام مصری صفنات فعنيح را داد و اسنات دختر فوطی فارع، كاهن اون را به عقد وی در آورد. و يوسف در سراسر كشور مصر مشهور گرديد.
46 يوسف سی ساله بود كه فرعون او را به خدمت گماشت. او دربار فرعون را ترک گفت تا به امور سراسر كشور رسيدگی كند.
47 طی هفت سالِ فراوانی محصول، غله در همه جا بسيار فراوان بود.
48 در اين سالها يوسف محصولات مزارع را در شهرهای اطراف ذخيره نمود.
49 بقدری غله در سراسر كشور جمع شد كه ديگر نمی‌شد آنها را حساب كرد.
50 قبل از پديد آمدن قحطی، يوسف از همسرش اسنات، دختر فوطی فارع، كاهن اون صاحب دو پسر شد.
51 يوسف پسر بزرگ خود را منسی (يعنی «فراموشی») ناميد و گفت: «با تولد اين پسر خدا به من كمک كرد تا تمامی خاطره‌ء تلخ جوانی و دوری از خانه‌ء پدر را فراموش كنم.»
52 او دومين پسر خود را افرايم (يعنی «پرثمر») ناميد و گفت: «خدا مرا در سرزمينِ سختی‌هايم، پرثمر گردانيده است.»
53 سرانجام هفت سالِ فراوانی به پايان رسيد
54 و همانطور كه يوسف گفته بود، هفت سالِ قحطی شروع شد. در كشورهای همسايه‌ء مصر قحطی بود، اما در انبارهای مصر غلهٔ فراوان يافت می‌شد.
55 گرسنگی براثر كمبود غذا آغاز شد و مردمِ مصر برای طلب كمک نزد فرعون رفتند و فرعون نيز آنها را نزد يوسف فرستاده، گفت: «برويد و آنچه يوسف به شما می‌گويد انجام دهيد.»
56-57 در اين موقع، قحطی سراسر جهان را فرا گرفته بود. يوسف انبارها را گشوده، غلهٔ مورد نياز را به مصريان و به مردمی كه از خارج می‌آمدند می‌فروخت.
1 Die Magier waren sternkundige Priester, die auch die Hieroglyphenschrift Ägyptens beherrschten. Sie standen in dem Ruf, die Zukunft voraussagen zu können.
2 Vielleicht: Achtung! Die genaue Bedeutung des Begriffs ist bis heute unbekannt.
3 Das heißt vielleicht: "Gott spricht: Er lebt!" oder nach einer anderen Deutung: "Retter des Weltkreises".
4 Heliopolis, Sonnenstadt. Die Stadt lag 16 km nordöstlich des modernen Kairo. Dort stand ein Tempel für die Verehrung des Sonnengottes Ra.
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