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Gute Nachricht Bibel

Schnell erschwindelter Reichtum verliert sich

1 Ein verständiger Sohn hört darauf, wenn sein Vater ihn zurechtweist; aber ein Taugenichts überhört jeden Tadel.
2 Ein Mensch, der Gutes sagt, lebt auch gut davon; aber Verbrecher kommen nicht aus ohne Gewalttätigkeit.
3 Wer den Mund halten kann, bewahrt sein Leben; wer ihn zu weit aufreißt, bringt sich ins Verderben.
4 Der Faulpelz kommt um vor Begier und bleibt hungrig; aber der Fleißige isst sich satt.
5 Ein guter Mensch hasst die Lüge; ein schlechter setzt Gerüchte in die Welt.
6 Das Rechte befolgen bewahrt die Vollkommenen; aber Unrecht stürzt die Sünder ins Verderben.
7 Der eine spielt den Reichen und ist bettelarm; der andere spielt den Armen und ist steinreich.
8 Der Reiche kann sein Leben freikaufen; beim Armen hat der Erpresser nichts zu holen.
9 Ein redlicher Mensch gleicht einem hell brennenden Licht; der unredliche ist wie eine erlöschende Lampe.
10 Überheblichkeit bringt nichts als Zank und Streit; wenn du klug bist, nimmst du guten Rat an.
11 Schnell erschwindelter Reichtum verliert sich, langsam erarbeiteter vermehrt sich.
12 Langes Warten macht das Herz krank; aber ein erfüllter Wunsch gibt ihm neues Leben.
13 Wer guten Rat verachtet, muss teuer dafür bezahlen; wer ihn befolgt, wird belohnt.
14 Die Worte eines weisen Lehrers sind eine Quelle des Lebens; sie helfen, den Fallen des Todes zu entgehen.
15 Leute mit klarem Verstand finden Zustimmung; Treulose gehen einen Weg voller Stolpersteine.
16 Alles, was ein kluger Mensch tut,1 zeigt sein Wissen. Was ein Dummkopf tut, zeigt seine Unwissenheit.
17 Ein untreuer Bote bringt sich ins Unglück; aber ein zuverlässiger bringt verfahrene Dinge wieder in Ordnung.
18 In Armut und Schande gerätst du, wenn du Zurechtweisung ablehnst; wenn du Tadel annimmst, kommst du zu Ehren.
19 Wenn dein Wunsch in Erfüllung geht, freust du dich. Wenn ein Narr von seiner Verbohrtheit lassen soll, ärgert er sich.
20 Wer sich zu Klugen gesellt, wird klug; wer sich mit Dummköpfen befreundet, ist am Ende selbst der Dumme.
21 Unglück verfolgt die Unheilstifter; Glück belohnt alle, die das Rechte tun.
22 Ein guter Mensch kann seinen Besitz auf Kinder und Enkel vererben; die Sünder werden beerbt von den Rechtschaffenen.2
23 Auch auf den kümmerlichen Feldern der Armen wächst reichlich zu essen; trotzdem kommen viele um, weil ihr Recht missachtet wird.3
24 Wer den Stock schont, hasst seinen Sohn; wer seinen Sohn liebt, erzieht ihn beizeiten.
25 Wer das Rechte tut, hat genug zu essen; wer das Unrecht liebt, muss hungern.
1 So mit alten Übersetzungen; H Jeder Kluge.
2 Natürlich unfreiwillig! Sie sterben ohne Nachkommen; vgl. Ijob 27,13-17; 20,10.
3 Der Vers ist nicht sicher zu deuten; wörtlich Der Neubruch der Armen gibt (viel) Nahrung, aber mancher geht durch Ungerechtigkeit zugrunde.
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