Schließen
“The Lord is risen…” Lk 24:34—only one of many good news on BibleServer. 25 € will help us to secure this years funding.
Help

Gute Nachricht Bibel

Elberfelder Bibel

Neue Genfer Übersetzung

Neue evangelistische Übersetzung

Gott hasst zweierlei Gewicht

1 Der Wein macht zum Großmaul und das Bier zum Krakeeler; wer sich ständig betrinkt, wird niemals weise.
2 Ein König ist so bedrohlich wie ein knurrender Löwe; seinen Zorn zu wecken wäre Selbstmord.
3 Es ehrt einen Mann, sich aus einem Streit herauszuhalten; nur ein Dummkopf stürzt sich hinein.
4 Im Herbst mag der Faulpelz nicht pflügen; später will er ernten und kann nichts finden.
5 Guter Rat liegt tief im Menschenherzen wie Wasser in einem Brunnen; wer Verstand hat, holt ihn herauf.
6 Viele reden von ihrer Treue; aber finde mal einen Menschen, auf den Verlass ist!
7 Wer rechtschaffen ist und untadelig lebt, dessen Kinder können von Glück reden!1
8 Wenn der König Gericht hält, findet sein Blick jeden Verbrecher heraus.
9 Welcher Mensch kann von sich behaupten: »Ich habe ein reines Gewissen, ich bin meine Fehler losgeworden«?
10 Zweierlei Maß, zweierlei Gewicht: Der Herr hasst beides.
11 Schon einen jungen Menschen erkennst du an seinen Taten; du siehst daran, ob er Charakter hat.
12 Das Ohr ist zum Hören und das Auge zum Sehen, dazu hat der Herr beide geschaffen.
13 Liebst du den Schlaf, so bist du bald arm. Mach die Augen früh auf, dann hast du immer satt zu essen!
14 »Viel zu teuer!«, sagt der Käufer; doch wenn er weggeht, reibt er sich die Hände.
15 Gold und edle Steine gibt es haufenweise, aber einsichtsvolle Worte sind eine Seltenheit.
16 Wenn einer so dumm war, für einen Fremden zu bürgen, dann nimm ruhig sein Obergewand als Pfand, wenn er von dir etwas borgen will.2
17 Wer von Betrug lebt, findet anfangs Geschmack daran; aber hinterher hat er den Mund voll Sand.
18 Durch Beratung kommen Pläne zum Ziel; wenn du in den Kampf ziehen willst, brauchst du einen guten Plan.
19 Wer jedes Gerücht weiterträgt, plaudert auch Geheimnisse aus. Darum meide Leute, die zu viel reden!
20 Wenn du deinen Vater oder deine Mutter verfluchst, wird es dir ergehen wie einem, dessen Lampe in dunkelster Nacht erlöscht.
21 Wenn du zu schnell nach deinem Erbe greifst, bringt es dir am Ende kein Glück.
22 Nimm dir nicht vor, erlittenes Unrecht selber zu vergelten! Vertrau auf den Herrn, er wird dir Recht verschaffen!
23 Der Herr hasst zweierlei Gewicht, und falsche Waage heißt er nicht gut.
24 Der Herr bestimmt jeden unserer Schritte. Wie kann ein Mensch wissen, welche Richtung sein Leben nimmt?3
25 Wenn du Gott etwas versprichst und erst dann überlegst, wie du es erfüllen kannst, begibst du dich in eine ausweglose Falle.
26 Ein weiser König findet die Verbrecher heraus und bestraft sie ohne Erbarmen.
27 Der Lebensgeist ist die Lampe des Herrn;4 mit ihr durchleuchtet er das Menschenherz und seine Gedanken.5
28 Gottes Güte und Treue beschützen den König, und durch Güte festigt der König seine Herrschaft.
29 Junge Männer können stolz sein auf ihre Kraft und die Alten auf ihr graues Haar.
30 Striemen sind ein Heilmittel gegen die Bosheit, Schläge bessern den Charakter.6
1 Vgl. Ps 112,1-2.
2 Wer durch eine unbedachte Bürgschaft in Schwierigkeiten kommt, verdient nicht einmal die Schonung, die das Gesetz den Armen gewährt (Ex 22,25-26; Dtn 24,12-13). Vgl. die Anmerkung zu 6,1.
3 Die Weisheit im Umkreis des alten Israels lehrt: Der Mensch hat sein Glück selbst in der Hand; vgl. 3,13-17. Dem wird hier entgegengehalten, dass es letzten Endes von Gott abhängt, ob der Weg des Menschen zum erwarteten Erfolg führt.
4 H eine Lampe des Herrn.
5 das Menschenherz ...: wörtlich alle Kammern des Körpers.
6 den Charakter: wörtlich die Kammern des Körpers.
1 Ein Spötter ist der Wein, ein Lärmer der Rauschtrank; und jeder, der davon taumelt, ist unweise.
2 Wie das Knurren eines Junglöwen ist der Schrecken1 des Königs, wer sich seinen Zorn zuzieht, verwirkt sein Leben2.
3 Ehre ist es dem Mann, vom Streit abzulassen3, jeder Narr aber fängt Streit an4.
4 Im Winter pflügt der Faule nicht; sucht er zur Erntezeit, dann ist nichts da.
5 Tiefes Wasser ist der Ratschluss im Herzen des Mannes, aber ein verständiger Mann schöpft ihn herauf.
6 Die meisten Menschen rufen ihre eigene Frömmigkeit aus5; aber einen zuverlässigen Mann, wer findet ihn?
7 Wer in seiner Lauterkeit als Gerechter lebt6 - glücklich seine Kinder nach ihm!
8 Ein König, der auf dem Richterstuhl sitzt, sondert mit seinen Augen alles Böse aus.
9 Wer darf sagen: Ich habe mein Herz rein gehalten, ich bin rein von meiner Sünde?
10 Zweierlei Gewichtsteine, zweierlei Efa, sie sind alle beide ein Gräuel für den HERRN.
11 Schon in seinen Taten gibt sich ein Junge zu erkennen, ob sein Handeln lauter und ob es redlich ist.
12 Das hörende Ohr und das sehende Auge, der HERR hat sie alle beide gemacht.
13 Liebe nicht den Schlaf, damit du nicht verarmst; halte deine Augen offen, dann kannst du dich an Brot satt essen!
14 Schlecht, schlecht!, sagt der Käufer; und wenn er weggeht, dann rühmt er sich.
15 Es gibt Gold und viele Korallen; aber ein kostbarer Schmuck sind Lippen der Erkenntnis.
16 Nimm ihm das Gewand, denn er hat für einen Fremden gebürgt; und wegen der Ausländer7 pfände ihn!
17 Süß schmeckt dem Mann das Brot der Lüge8, aber hinterher ist sein Mund voller Kies.
18 Pläne kommen durch Beratung zustande, und mit weiser Überlegung9 führe Krieg!
19 Wer Anvertrautes preisgibt10, geht als Verleumder umher; und mit dem, der seine Lippen aufsperrt, lass dich nicht ein!
20 Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, dessen Leuchte wird erlöschen in tiefster Finsternis11!
21 Ein Erbe, schnell erworben12 im Anfang, wird an seinem Ende nicht gesegnet sein.
22 Sage nicht: Ich will Böses vergelten! Harre auf den HERRN, so wird er dich retten13!
23 Ein Gräuel sind für den HERRN zweierlei Gewichtsteine, und trügerische Waagschalen sind nicht gut.
24 Vom HERRN sind die Schritte des Mannes bestimmt; und der Mensch, wie sollte er seinen Weg verstehen?
25 Eine Falle für den Menschen ist es, vorschnell zu sagen: Geheiligt! - und erst nach den Gelübden zu überlegen.
26 Ein weiser König sondert die Gottlosen aus und lässt das Rad über sie gehen14.
27 Der Geist des Menschen ist eine Leuchte des HERRN15, durchforscht alle Kammern des Leibes.
28 Güte16 und Treue behüten den König, und durch Güte stützt er seinen Thron.
29 Der Schmuck der jungen Männer ist ihre Kraft, graues Haar aber die Zierde der Alten.
30 Blutige Striemen17 reinigen den Bösen18, und Schläge die Kammern des Leibes.
1 Andere üs. mit Textänderung: der Grimm
2 o. sündigt gegen sich selbst o. gegen seine Seele
3 o. dem Streit fernzubleiben
4 w. bricht los
5 o. preisen alle ihre Gnade an
6 w. wandelt
7 so mit der Schreibform des Mas. T. und Vulg.; mit der Leseform: wegen der Ausländerin
8 o. des Betrugs
9 o. mit kluger Lenkung
10 w. Wer geheime Beratung aufdeckt
11 w. im Augapfel der Finsternis
12 so mit der Leseform des Mas. T.; mit der Schreibform: Ein Erbe, verachtet
13 o. dir helfen
14 Andere üs. mit Textänderung: und lässt ihre Schuld über sie kommen
15 Andere üs. mit Textänderung: Der HERR bewacht den Atem des Menschen
16 o. Gnade; d. h. der Erweis der königlichen Gnade
17 w. Striemen der Wunde
18 Andere üs. mit Änderung der Vokale: reinigen den Willen

This chapter is not available in the selected translation.

1 Andere üs. mit Textänderung: der Grimm
2 o. sündigt gegen sich selbst o. gegen seine Seele
3 o. dem Streit fernzubleiben
4 w. bricht los
5 o. preisen alle ihre Gnade an
6 w. wandelt
7 so mit der Schreibform des Mas. T. und Vulg.; mit der Leseform: wegen der Ausländerin
8 o. des Betrugs
9 o. mit kluger Lenkung
10 w. Wer geheime Beratung aufdeckt
11 w. im Augapfel der Finsternis
12 so mit der Leseform des Mas. T.; mit der Schreibform: Ein Erbe, verachtet
13 o. dir helfen
14 Andere üs. mit Textänderung: und lässt ihre Schuld über sie kommen
15 Andere üs. mit Textänderung: Der HERR bewacht den Atem des Menschen
16 o. Gnade; d. h. der Erweis der königlichen Gnade
17 w. Striemen der Wunde
18 Andere üs. mit Änderung der Vokale: reinigen den Willen
1 Der Wein macht Spötter, das Bier Krakeeler. / Wer sich betrinkt, der kann nicht weise sein.
2 Das Drohen des Königs gleicht dem Brüllen des Löwen. / Wer seinen Zorn erregt, hat sein Leben verwirkt.
3 Vom Streit zu lassen, ehrt einen Mann, / doch jeder Trottel stürzt sich hinein.
4 Im Herbst mag der Faule nicht pflügen, / und wenn er ernten will, findet er nichts.
5 Guter Rat im Herzen des Menschen ist wie ein tiefes Wasser, / doch ein kluger Mann schöpft daraus.
6 Viele loben ihre eigene Frömmigkeit, / doch wer findet wirklich einen verlässlichen Mann?
7 Wer gottgefällig und rechtschaffen lebt: / glücklich die Kinder, die er hinterlässt!
8 Ein König, der auf dem Richterstuhl sitzt, / findet mit den Augen jeden Bösen heraus.
9 Wer kann schon sagen: "Mein Gewissen ist rein, / ich bin frei von jeder Schuld."?
10 Zweierlei Maß und zweierlei Gewicht, / beides verabscheut Jahwe.
11 Schon ein Junge zeigt an seinem Tun, / ob sein Handeln rein und redlich ist.
12 Das Ohr, das hört, das Auge, das sieht, / Jahwe hat beide gemacht.
13 Liebst du den Schlaf, so bist du bald arm. / Mach die Augen auf, dann hast du zu essen.
14 "Schlecht, schlecht!" sagt der Käufer, / doch wenn er weggeht, gibt er mit dem Schnäppchen an.
15 Es gibt Gold und viele Perlen – der kostbarste Schmuck ist ein verständiges Wort.
16 Nimm sein Gewand, denn er hat für den Fremden gebürgt, / pfände ihn aus diesem Grund selbst.
17 Erschwindeltes Brot schmeckt gut, / doch danach ist der Mund voller Kies.
18 Durch Beratung haben Pläne Bestand. / Zieh nur mit weiser Überlegung in den Kampf!
19 Wer als Verleumder umherzieht, gibt Anvertrautes preis. / Lass dich nicht mit einem Schwätzer ein!
20 Wer Vater oder Mutter verflucht, / dessen Lampe erlischt in Finsternis.
21 Wer das Erbe hastig an sich reißt, / wird am Ende nicht gesegnet sein.
22 Sag nicht: "Ich will das Böse vergelten!" / Warte auf Jahwe, dann hilft er dir.
23 Zweierlei Gewicht ist Jahwe ein Gräuel, / und eine falsche Waage ist nicht gut.
24 Von Jahwe werden unsere Schritte gelenkt. / Was versteht der Mensch von seinem Weg?
25 Wer vorschnell ruft: "Geweiht!" und dann erst sein Gelübde bedenkt, / der ist schon in die Falle getappt.
26 Ein weiser König sondert die Gesetzlosen aus, / als ob er das Dreschrad1 über sie führt.
27 Der Geist des Menschen ist ein Licht Jahwes, / er durchforscht des Menschen Innerstes.
28 Gnade und Treue behüten den König, / ja durch Güte stützt er seinen Thron.
29 Der Stolz der Jungen ist ihre Kraft, / der Schmuck der Alten das graue Haar.
30 Blutige Striemen bessern den Bösen / und Schläge des Menschen Inneres.
1 Das Rad des Dreschwagens, der auf der Tenne von Tieren im Kreis über das Getreide gezogen wurde, um das Korn von der Hülse zu trennen, siehe Jesaja 28,27-28.
2 o. sündigt gegen sich selbst o. gegen seine Seele
3 o. dem Streit fernzubleiben
4 w. bricht los
5 o. preisen alle ihre Gnade an
6 w. wandelt
7 so mit der Schreibform des Mas. T. und Vulg.; mit der Leseform: wegen der Ausländerin
8 o. des Betrugs
9 o. mit kluger Lenkung
10 w. Wer geheime Beratung aufdeckt
11 w. im Augapfel der Finsternis
12 so mit der Leseform des Mas. T.; mit der Schreibform: Ein Erbe, verachtet
13 o. dir helfen
14 Andere üs. mit Textänderung: und lässt ihre Schuld über sie kommen
15 Andere üs. mit Textänderung: Der HERR bewacht den Atem des Menschen
16 o. Gnade; d. h. der Erweis der königlichen Gnade
17 w. Striemen der Wunde
18 Andere üs. mit Änderung der Vokale: reinigen den Willen
© 2019 ERF Medien