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Einheitsübersetzung 2016

Moab

1 So spricht der HERR: Wegen der drei Verbrechen von Moab und wegen der vier nehme ich es nicht zurück: Weil Moab die Gebeine des Königs von Edom zu Kalk verbrannte,
2 darum schicke ich Feuer gegen Moab; es frisst die Paläste von Kerijot und Moab stirbt im Getümmel, im Geschrei, beim Schall der Hörner.
3 Ich vernichte den Herrscher aus seiner Mitte und erschlage zusammen mit ihm alle seine Großen, spricht der HERR.

Juda

4 So spricht der HERR: Wegen der drei Verbrechen von Juda und wegen der vier nehme ich es nicht zurück: Weil sie die Weisung des HERRN missachteten und seine Gesetze nicht bewahrten, weil sie sich irreführen ließen von ihren Lügengöttern, denen schon ihre Väter gefolgt sind,
5 darum schicke ich Feuer gegen Juda; es frisst Jerusalems Paläste.

Israel

6 So spricht der HERR: Wegen der drei Verbrechen von Israel und wegen der vier nehme ich es nicht zurück: Weil sie den Unschuldigen für Geld verkaufen und den Armen wegen eines Paars Sandalen,
7 weil sie den Kopf des Geringen in den Staub treten und das Recht der Schwachen beugen. Sohn und Vater gehen zum selben Mädchen, um meinen heiligen Namen zu entweihen.
8 Sie strecken sich auf gepfändeten Kleidern aus neben jedem Altar, Wein von Bußgeldern trinken sie im Haus ihres Gottes.
9 Dabei bin ich es gewesen, der vor ihren Augen den Amoriter vernichtete, der groß war wie die Zedern und stark wie die Terebinthen; ich habe oben seine Frucht vernichtet und unten seine Wurzeln.
10 Ich bin es gewesen, der euch aus dem Land Ägypten heraufgeführt und euch vierzig Jahre lang durch die Wüste geleitet hat, damit ihr das Land des Amoriters in Besitz nehmen konntet.
11 Ich habe einige eurer Söhne zu Propheten gemacht und einige von euren jungen Männern zu Nasiräern. Ist es nicht so, ihr Söhne Israels? - Spruch des HERRN.
12 Ihr aber habt den Nasiräern Wein zu trinken gegeben und den Propheten habt ihr befohlen: Prophezeit nicht!
13 Seht, ich lasse es unter euch schwanken, wie ein Wagen schwankt, der voll ist von Garben.
14 Dann gibt es auch für den Schnellsten keine Flucht mehr, dem Starken versagt die Kraft, auch der Held kann sein Leben nicht retten.
15 Kein Bogenschütze hält stand, dem schnellen Läufer helfen seine Beine nichts noch rettet den Reiter sein Pferd.
16 Selbst der Tapferste unter den Kämpfern, nackt muss er fliehen an jenem Tag - Spruch des HERRN.
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