کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | Jeremia 21

Jeremia 21 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

پاسخ خدا به درخواست صدقيا

1 روزی صدقيای پادشاه، دو نفر از درباريان يعنی فشحور (پسر ملكيا) و صفنيای كاهن (پسر معسيا) را نزد من فرستاد تا به من بگويند: «نبوكدنصر، پادشاه بابل به ما اعلان جنگ داده است! تو از خداوند درخواست كن تا ما را ياری كند؛ شايد بر ما لطف فرمايد و مانند گذشته معجزهای كرده، نبوكدنصر را وادار به عقبنشينی نمايد.» 3 آنگاه من فرستادگان پادشاه را نزد او بازگرداندم تا به وی بگويند كه خداوند، خدای اسرائيل چنين میفرمايد: «من سلاحهای شما را كه در جنگ عليه پادشاه بابل و سپاهش به کار میبريد بیاثر خواهم ساخت و ايشان را كه شهر را محاصره كردهاند به قلب شهر خواهم آورد. 5 من خود با تمام قدرت و با نهايت خشم و غضب خود عليه شما خواهم جنگيد، 6 و تمام ساكنان شهر را، از انسان و حيوان، به وبای وحشتناكی مبتلا كرده، خواهم كشت. 7 سرانجام خود صدقيا، پادشاه يهودا و شما درباريان و همهٔ آنانی را كه از وبا و شمشير و قحطی جان به در برده باشند به دست نبوكدنصر، پادشاه بابل و لشكريانش خواهم سپرد، به دست كسانی كه تشنهٔ خونتان هستند تا بدون ترحم و دلسوزی همه را بكشند.» 8 سپس خداوند به من فرمود كه به مردم چنين بگويم: «اينک دو راه پيش روی شما میگذارم، يكی راه زنده ماندن و ديگری راه مرگ! 9 يا در اورشليم بمانيد تا در اثر جنگ و قحطی و بيماری هلاک شويد، و يا شهر را ترک كرده، خود را به محاصره كنندگانتان، بابلیها تسليم كنيد تا زنده بمانيد. 10 زيرا من تصميم دارم اين شهر را نابود كنم و به هيچ وجه تصميمم را تغيير نخواهم داد. پادشاه بابل اين شهر را تسخير كرده، با آتش آن را از بين خواهد برد.»

مكافات خاندان سلطنتی

11 خداوند به خاندان پادشاه يهودا كه از نسل داوود هستند، چنين میفرمايد: «به هنگام داوری، همواره با عدل و انصاف قضاوت كنيد؛ از مظلوم در مقابل ظالم حمايت كنيد؛ در غير اين صورت خشم من به سبب شرارتتان افروخته خواهد شد و كسی نخواهد توانست آن را خاموش كند. 13 ای مردم اورشليم، من بر ضد شما هستم و با شما خواهم جنگيد. شما با تكبر میگوييد: ”كيست كه بتواند به ما حمله كند و شهر ما را به تصرف درآورد؟“ 14 بنابراين من شما را به سزای گناهانتان خواهم رسانيد و در جنگلهايتان چنان آتشی بر پا خواهم نمود كه هر چه در اطرافش باشد، بسوزاند.»

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Lutherbibel 2017

Jeremia kündigt Zedekia die Zerstörung Jerusalems an

1 Dies ist das Wort, das vom HERRN geschah zu Jeremia, als der König Zedekia zu ihm sandte Paschhur, den Sohn Malkijas, und Zefanja, den Sohn Maasejas, den Priester, und ihm sagen ließ: 2 Befrage doch den HERRN für uns; denn Nebukadnezar, der König von Babel, führt Krieg gegen uns. Vielleicht wird der HERR doch an uns tun wie bei all seinen früheren Wundern, sodass jener von uns abzieht. 3 Jeremia sprach zu ihnen: So sagt zu Zedekia: 4 Das spricht der HERR, der Gott Israels: Siehe, ich will die Waffen gegen euch wenden, die ihr in euren Händen habt, mit denen ihr außen vor der Mauer kämpft gegen den König von Babel und gegen die Chaldäer, die euch belagern, und will sie sammeln mitten in dieser Stadt. 5 Und ich selbst will wider euch streiten mit ausgestreckter Hand, mit starkem Arm, mit Zorn und Grimm und ohne Erbarmen 6 und will die Bürger dieser Stadt schlagen, Menschen und Tiere, dass sie sterben sollen durch eine große Pest. 7 Und danach, spricht der HERR, will ich Zedekia, den König von Juda, samt seinen Großen und dem Volk, das in dieser Stadt von Pest, Schwert und Hunger übrig gelassen wird, in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babel, geben und in die Hand ihrer Feinde und in die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten. Er wird sie mit der Schärfe des Schwerts schlagen schonungslos, ohne Gnade und Erbarmen. 8 Und zu diesem Volk sage: So spricht der HERR: Siehe, ich lege euch vor den Weg zum Leben und den Weg zum Tode. 9 Wer in dieser Stadt bleibt, der wird sterben müssen durch Schwert, Hunger und Pest; wer sich aber hinausbegibt und überläuft zu den Chaldäern, die euch belagern, der soll am Leben bleiben und soll sein Leben als Beute behalten. 10 Denn ich habe mein Angesicht gegen diese Stadt gerichtet zum Unheil und nicht zum Heil, spricht der HERR. Sie soll dem König von Babel übergeben werden, dass er sie mit Feuer verbrenne.

Worte an die Könige von Juda

11 Und zum Hause des Königs von Juda sage: Höret des HERRN Wort, 12 ihr vom Hause David! So spricht der HERR: Haltet alle Morgen gerechtes Gericht und errettet den Beraubten aus des Frevlers Hand, auf dass nicht mein Grimm ausfahre wie Feuer und brenne, ohne dass jemand löschen kann, um eurer bösen Taten willen. 13 Siehe, spricht der HERR, ich will an dich, du Stadt, die du wohnst im Talgrund, du Fels in der Ebene. Ihr sprecht: Wer will uns überfallen, und wer will in unsere Feste kommen? 14 Ich will euch heimsuchen, spricht der HERR, nach der Frucht eures Tuns; ich will ein Feuer in ihrem Wald anzünden, das soll alles umher verzehren.