کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | Jeremia 20

Jeremia 20 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

منازعه با فشحور

1 فشحور كاهن، پسر امير، كه رئيس ناظران خانهٔ خداوند بود، وقتی سخنان مرا شنيد، 2 دستور داد مرا بزنند و در كنار دروازهٔ بالايی بنيامين كه نزديک خانهٔ خداوند بود، در كنده قرار دهند. 3 آنها تمام شب مرا در آنجا نگه داشتند. روز بعد، وقتی فشحور مرا آزاد میكرد، به او گفتم: «فشحور، خداوند نام تو را عوض كرده است؛ او نام تو را ”ساكن در وحشت“ نهاده است. 4 خداوند تو و دوستانت را دچار هراس و وحشت خواهد ساخت. آنها را خواهی ديد كه با شمشير دشمن كشته میشوند. خداوند اهالی يهودا را به پادشاه بابل تسليم خواهد كرد و او اين قوم را به بابل به اسارت خواهد برد و يا خواهد كشت. 5 خداوند اجازه خواهد داد كه دشمنان، اورشليم را غارت كنند و تمام ثروت و اشیا قيمتی شهر و جواهرات سلطنتی يهودا را به بابل ببرند. 6 و تو ای فشحور، با تمام اعضای خانوادهات اسير شده، به بابل خواهيد رفت و در همانجا خواهيد مرد و دفن خواهيد شد هم تو و هم تمام دوستانت كه برای آنها به دروغ پيشگويی میكردی كه اوضاع خوب و آرام است!»

گلهٔ ارميا از خداوند

7 خداوندا، تو به من وعده دادی كه كمكم كنی، ولی مرا فريفتهای؛ اما من مجبورم كلام تو را به ايشان اعلام نمايم، چون از من نيرومندتری! من مسخرهٔ مردم شدهام و صبح تا شب همه به من میخندند. 8 هيچگاه نتوانستهام سخنی تشويقآميز از جانب تو به ايشان بگويم، بلكه هميشه از بدبختی و ظلم و غارت صحبت كردهام. برای همين است كه اينقدر مرا سرزنش و اهانت میكنند. 9 از طرف ديگر اگر نخواهم كلام تو را اعلام كنم و از جانب تو سخن بگويم، آنگاه كلام تو در دلم مثل آتش، شعلهور میشود كه تا مغز استخوانهايم را میسوزاند و نمیتوانم آرام بگيرم. 10 از هر طرف صدای تهديد آنها را میشنوم و بدنم میلرزد. حتی دوستانم میگويند كه از دست من شكايت خواهند كرد. آنها منتظرند كه بيفتم، و به يكديگر میگويند: «شايد او خودش را به دام بيندازد؛ آن وقت میتوانيم از او انتقام بگيريم.» 11 ولی خداوند همچون يک مرد جنگی، نيرومند و توانا، در کنارم ايستاده است؛ پس دشمنانم به زمين خواهند افتاد و بر من چيره نخواهند شد. ايشان شكست خواهند خورد و اين رسوايی هميشه بر آنها خواهد ماند. 12 ای خداوند قادر متعال كه مردم را از روی عدل و انصاف میآزمايی و از دلها و افكار ايشان آگاهی، بگذار تا انتقام تو را از ايشان ببينم، چون داد خود را نزد تو آوردهام. 13 برای خداوند سرود شكرگزاری خواهم خواند و او را تمجيد خواهم كرد، زيرا او مظلومان را از دست ظالمان رهايی میدهد.

يأس ارميا

14 نفرين بر آن روزی كه به دنیا آمدم! لعنت بر آن روزی كه مادرم مرا زاييد! 15 لعنت بر آن كسی كه به پدرم مژده داد كه او صاحب پسری شده و با اين مژده او را شاد ساخت! 16 ای كاش مثل شهرهای قديم كه خداوند بدون ترحم زير و رويشان كرد، او هم نابود شود و صبح تا شب از صدای جنگ در وحشت باشد، 17 زيرا به هنگام تولدم مرا نكشت! ای كاش در شكم مادرم میمردم و رحم مادرم گور من میشد! 18 اصلاً چرا به دنیا آمدم؟ آيا تنها برای اينكه در تمام زندگی شاهد سختی و اندوه باشم و عمر خود را در شرمساری و رسوايی به سر برم؟

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Lutherbibel 2017
1 Als aber Paschhur, der Sohn Immers, der Priester, der zum Vorsteher im Hause des HERRN bestellt war, hörte, wie Jeremia solche Worte weissagte, 2 schlug er den Propheten Jeremia und schloss ihn in den Block am oberen Benjamintor, das am Hause des HERRN ist. 3 Und am andern Morgen ließ Paschhur den Jeremia aus dem Block los. Da sprach Jeremia zu ihm: Der HERR nennt dich nicht Paschhur, sondern »Schrecken um und um«; 4 denn so spricht der HERR: Siehe, ich will dich zum Schrecken machen für dich selbst und alle deine Freunde; sie sollen fallen durchs Schwert ihrer Feinde, und du sollst es mit eigenen Augen sehen. Und ich will ganz Juda in die Hand des Königs von Babel geben; der soll sie wegführen nach Babel und mit dem Schwert töten. 5 Auch will ich alle Güter dieser Stadt und allen Ertrag ihrer Arbeit und alle Kleinode und alle Schätze der Könige von Juda in die Hand ihrer Feinde geben; die werden sie rauben, mitnehmen und nach Babel bringen. 6 Und du, Paschhur, sollst mit allen deinen Hausgenossen gefangen weggeführt werden und nach Babel kommen. Dort sollst du sterben und begraben werden samt allen deinen Freunden, denen du Lügen gepredigt hast.

Die Last des Prophetenamts (Jeremias fünfte Klage)

7 HERR, du hast mich überredet und ich habe mich überreden lassen. Du bist mir zu stark gewesen und hast gewonnen; aber ich bin darüber zum Spott geworden täglich, und jedermann verlacht mich. 8 Denn sooft ich rede, muss ich schreien; »Frevel und Gewalt!« muss ich rufen. Denn des HERRN Wort ist mir zu Hohn und Spott geworden täglich. 9 Da dachte ich: Ich will seiner nicht mehr gedenken und nicht mehr in seinem Namen predigen. Aber es ward in meinem Herzen wie ein brennendes Feuer, verschlossen in meinen Gebeinen. Ich mühte mich, es zu ertragen, aber konnte es nicht. 10 Denn ich höre, wie viele heimlich reden: »Schrecken ist um und um!« »Verklagt ihn!« »Wir wollen ihn verklagen!« Alle meine Freunde und Gesellen lauern, ob ich nicht falle: »Vielleicht lässt er sich überlisten, dass wir ihm beikommen können und uns an ihm rächen.« 11 Aber der HERR ist bei mir wie ein starker Held, darum werden meine Verfolger fallen und nicht gewinnen. Sie müssen ganz zuschanden werden, weil es ihnen nicht gelingt. Ewig wird ihre Schande sein und nie vergessen werden. 12 Und nun, HERR Zebaoth, der du die Gerechten prüfst, Nieren und Herz durchschaust: Lass mich deine Rache an ihnen sehen; denn dir habe ich meine Sache befohlen. 13 Singet dem HERRN, rühmet den HERRN, der des Armen Leben aus den Händen der Boshaften errettet! 14 Verflucht sei der Tag, an dem ich geboren bin; der Tag soll ungesegnet sein, an dem mich meine Mutter geboren hat! 15 Verflucht sei, der meinem Vater gute Botschaft brachte und sprach: »Du hast einen Sohn«, sodass er ihn fröhlich machte! 16 Der Tag soll sein wie die Städte, die der HERR vernichtet hat ohne Erbarmen. Am Morgen soll er Wehklage hören und am Mittag Kriegsgeschrei, 17 weil er mich nicht getötet hat im Mutterleibe, sodass meine Mutter mein Grab geworden und ihr Leib ewig schwanger geblieben wäre! 18 Warum bin ich doch aus dem Mutterleib hervorgekommen, wenn ich nur Jammer und Herzeleid sehen muss und meine Tage in Schmach zubringe!