کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | Hiob 21

Hiob 21 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

ايوب پاسخ میدهد: بدكاران اغلب بدون مجازات میمانند

1 آنگاه ايوب پاسخ داد: 2 به من گوش دهيد! تنها تسلیای كه میتوانيد به من بدهيد اينست كه بگذاريد حرفم را بزنم. پس از آن اگر خواستيد، مرا مسخره كنيد. 4 من از خدا شكايت دارم، نه از انسان. بیتابی من به همين دليل است. 5 به من نگاه كنيد و از تعجب دست روی دهان بگذاريد و سكوت نماييد. 6 خودم هم وقتی آنچه را كه بر من گذشته به ياد میآورم، از ترس به لرزه میافتم. 7 واقعيت اين است كه بدكاران تا سن پيری و كهولت زنده میمانند و كامياب میشوند. 8 فرزندان و نوههايشان بزرگ میشوند و دورشان را میگيرند. 9 خانههای آنها از هر خطری در امان است و خدا ايشان را مجازات نمیكند. 10 گلههای آنها زاد و ولد میكنند و زياد میشوند. 11 فرزندانشان از خوشحالی مانند گوسفندان جست و خيز میكنند و میرقصند 12 و با صدای ساز و آواز به شادی میپردازند. 13 آنها روزهای خود را در سعادتمندی به سر میبرند و راحت میميرند، 14 در حالی كه هرگز طالب خدا نبودهاند و نخواستهاند راههای خدا را بشناسند. 15 شروران میگويند: «قادر مطلق كيست كه او را عبادت نماييم؟ چه فايده اگر دست دعا به سويش دراز كنيم؟» 16 گناهكاران به هر كاری دست بزنند موفق میشوند! ولی من نمیخواهم با آنها سروكار داشته باشم. 17 تا به حال چند بار اتفاق افتاده كه چراغ بدكاران خاموش شود و آنها به بدبختی دچار گردند؟ و يا چند بار اتفاق افتاده كه خدا آنها را مجازات كند، 18 و ايشان را مثل كاه در برابر باد و مانند خاک در برابر طوفان پراكنده سازد؟ 19 ولی شما میگوييد: «خدا فرزندان مرد شرور را مجازات میكند!» اما من میگويم كه خدا بايد خود شرور را مجازات كند! بگذار مزهٔ مجازات را خودش بچشد! 20 بلی، بگذار مرد شرور خودش به سزای اعمالش برسد و پيالهٔ خشم خدای قادر مطلق را سر بكشد. 21 وقتی انسان میميرد ديگر چه احساسی میتواند دربارهٔ خانوادهاش داشته باشد؟ 22 كيست كه بتواند خدا، آن داور بزرگ را سرزنش كند؟ 23 او از يک سو اشخاص قوی و سالم، مرفه و ثروتمند را هلاک میكند 25 و از سوی ديگر كسانی را كه در شدت فقر و تنگدستی به سر میبرند و در زندگی هرگز طعم خوشی را نچشيدهاند از بين میبرد. 26 هر دو دسته در خاک دفن میشوند و كرمها بدن آنها را میخورند. 27 من میدانم میخواهيد چه بگوييد! 28 میخواهيد بگوييد: «اشخاص ثروتمند و شرور برای گناهانشان دچار بلا و بدبختی شدهاند.» 29 ولی من میگويم: «از هر فرد دنيا ديدهای كه بپرسيد خواهد گفت 30 كه آدم بدكار معمولاً در روز بلا و مصيبت در امان است و جان به در میبرد. هيچكس مرد شرور را رودررو متهم نمیكند و كسی وی را به سزای اعمالش نمیرساند. حتی بعد از مرگش او را با احترام به خاک میسپارند و بر سر قبرش نگهبان قرار میدهند؛ 33 بسياری در مراسم تدفين او شركت میكنند و با خاک نرم او را میپوشانند.» 34 شما چگونه میتوانيد با اين ياوهگويیها و دروغها مرا دلداری دهيد؟

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Lutherbibel 2017

Hiobs zweite Antwort an Zofar

1 Hiob antwortete und sprach: 2 Hört doch meiner Rede zu und lasst mir das eure Tröstung sein! 3 Ertragt mich, dass ich rede, und danach spottet über mich! 4 Geht denn gegen einen Menschen meine Klage, oder warum sollte ich nicht ungeduldig sein? 5 Kehrt euch her zu mir; ihr werdet erstarren und die Hand auf den Mund legen müssen. 6 Wenn ich daran denke, so erschrecke ich, und Zittern ergreift meinen Leib. 7 Warum bleiben die Frevler am Leben, werden alt und nehmen zu an Kraft? 8 Ihr Geschlecht ist sicher um sie her, und ihre Nachkommen sind bei ihnen. 9 Ihr Haus hat Frieden ohne Furcht, und Gottes Rute ist nicht über ihnen. 10 Ihr Stier bespringt und es missrät nicht; ihre Kuh kalbt und wirft nicht fehl. 11 Ihre Knaben lassen sie hinaus wie eine Herde, und ihre Kinder springen umher. 12 Sie jauchzen mit Pauken und Harfen und sind fröhlich mit Flöten. 13 Sie werden alt bei guten Tagen, und still ziehen sie in das Totenreich hinab, 14 und doch sagen sie zu Gott: »Weiche von uns, wir wollen von deinen Wegen nichts wissen! 15 Wer ist der Allmächtige, dass wir ihm dienen sollten? Oder was nützt es uns, wenn wir ihn anrufen?« 16 »Doch siehe, ihr Glück steht nicht in ihren Händen, und der Rat der Gottlosen ist ferne von mir.« 17 Wie oft verlischt denn die Leuchte der Frevler und kommt ihr Unglück über sie? Teilt er Schmerzen zu in seinem Zorn, 18 dass sie werden wie Stroh im Wind und wie Spreu, die der Sturmwind mit sich nimmt? 19 Spart Gott sein Unheil auf für die Kinder des Frevlers? Er vergelte es ihm selbst, dass er’s einsehe! 20 Mit eigenen Augen möge er sein Verderben sehen, und vom Grimm des Allmächtigen möge er trinken! 21 Denn was liegt ihm an seinem Hause, wenn er dahin ist, wenn die Zahl seiner Monde zu Ende ist? 22 Wer will Gott Weisheit lehren, der auch die Hohen richtet? 23 Der eine stirbt frisch und gesund in allem Reichtum und voller Genüge, 24 sein Melkfass ist voll Milch, und sein Gebein wird gemästet mit Mark; 25 der andere aber stirbt mit verbitterter Seele und hat nie vom Glück gekostet, 26 miteinander liegen sie im Staub, und Gewürm deckt sie zu. 27 Siehe, ich kenne eure Gedanken und eure Ränke, mit denen ihr mir Unrecht antut. 28 Denn ihr sprecht: »Wo ist das Haus des Fürsten, und wo ist die Hütte, in der die Frevler wohnten?« 29 Habt ihr nicht befragt, die des Weges kommen, und nicht auf ihre Zeichen geachtet, 30 dass der Böse erhalten wird am Tage des Verderbens und am Tage des Grimms bleibt? 31 Wer sagt ihm ins Angesicht, was er verdient? Wer vergilt ihm, was er getan hat? 32 Wird er doch zu Grabe geleitet, und man hält Wache über seinem Hügel! 33 Süß sind ihm die Schollen des Grabes, und alle Menschen ziehen ihm nach, und die ihm vorangehen, sind nicht zu zählen. 34 Wie tröstet ihr mich mit Nichtigkeiten, und von euren Antworten bleibt nichts als Trug!