کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Lutherbibel 2017 | 1.Samuel 26

1.Samuel 26 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

داوود باز هم از كشتن شائول چشمپوشی میكند

1 اهالی زيف به جبعه رفتند تا به شائول بگويند كه داوود به بيابان رفته و در كوه حخيله پنهان شده است. 2 پس شائول با سه هزار نفر از بهترين سربازان خود به تعقيب داوود پرداخت. 3 شائول در كنار راهی كه در كوه حخيله بود اردو زد. داوود در اين هنگام در بيابان بود و وقتی از آمدن شائول باخبر شد، مأمورانی فرستاد تا ببينند شائول رسيده است يا نه. 5 شبی داوود به اردوی شائول رفت و محل خوابيدن شائول و ابنير، فرماندهٔ سپاه را پيدا كرد. شائول درون سنگر خوابيده بود و ابنير و سربازان در اطراف او بودند. داوود خطاب به اخيملک حيتی و ابيشای (پسر صرويه، برادر يوآب) گفت: «كدام يک از شما حاضريد همراه من به اردوی شائول بياييد؟» ابيشای جواب داد: «من حاضرم.» پس داوود و ابيشای شبانه به اردوگاه شائول رفتند. شائول خوابيده بود و نيزهاش را كنار سرش در زمين فرو كرده بود. 8 ابيشای آهسته در گوش داوود گفت: «امروز ديگر خدا دشمنت را به دام تو انداخته است. اجازه بده بروم و با نيزهاش او را به زمين بدوزم تا ديگر از جايش بلند نشود!» 9 داوود گفت: «نه، او را نكش، زيرا كيست كه بر پادشاه برگزيدهٔ خداوند دست بلند كند و بیگناه بماند؟ 10 مطمئناً خود خداوند، روزی او را از بين خواهد برد؛ وقتی اجلش برسد او خواهد مرد، يا در بستر و يا در ميدان جنگ. 11 ولی من هرگز دست خود را بر برگزيدهٔ خداوند بلند نخواهم كرد! اما اكنون به تو میگويم چه كنيم. نيزه و كوزهٔ آب او را برمیداريم و با خود میبريم!» 12 پس داوود نيزه و كوزهٔ آب شائول را كه كنار سرش بود برداشته، از آنجا بيرون رفت و كسی متوجهٔ او نشد، زيرا خداوند همهٔ افراد شائول را به خواب سنگينی فرو برده بود. 13 داوود از دامنهٔ كوه كه مقابل اردوگاه بود بالا رفت تا به يک فاصلهٔ بیخطر رسيد. 14 آنگاه داوود سربازان شائول و ابنير را صدا زده، گفت: «ابنير، صدايم را میشنوی؟» ابنير پرسيد: «اين كيست كه با فريادش پادشاه را بيدار میكند؟» 15 داوود به او گفت: «مگر تو مرد نيستی؟ آيا در تمام اسرائيل كسی چون تو هست؟ پس چرا از آقای خود شائول محافظت نمیكنی؟ يک نفر آمده بود او را بكشد! 16 به خداوند زنده قسم به خاطر اين بیتوجهی، تو بايد كشته شوی، زيرا از پادشاه برگزيدهٔ خداوند محافظت نكردی. كجاست كوزهٔ آب و نيزهای كه در كنار سر پادشاه بود؟» 17 شائول صدای داوود را شناخت و گفت: «پسرم داوود، اين تو هستی؟» داوود جواب داد: «بلی سرورم، من هستم. چرا مرا تعقيب میكنيد؟ مگر من چه كردهام؟ جرم من چيست؟ 19 ای پادشاه! اگر خداوند شما را عليه من برانگيخته است، قربانی تقديم او میكنم تا گناهم بخشيده شود، اما اگر اشخاصی شما را عليه من برانگيختهاند، خداوند آنها را لعنت كند، زيرا مرا از خانهٔ خداوند دور كردهاند تا در اين بيابان، بتهای بتپرستان را عبادت كنم. 20 آيا من بايد دور از حضور خداوند، در خاک بيگانه بميرم؟ چرا پادشاه اسرائيل همچون كسی كه كبک را بر كوهها شكار میکند، به تعقيب يک كک آمده؟» 21 شائول گفت: «من گناه كردهام. پسرم، به خانه برگرد و من ديگر آزاری به تو نخواهم رساند، زيرا تو امروز از كشتنم چشم پوشيدی. من حماقت كردم و اشتباه بزرگی مرتكب شدم.» 22 داوود گفت: «نيزهٔ تو اينجاست. يكی از افراد خود را به اينجا بفرست تا آن را بگيرد. 23 خداوند هر كس را مطابق نيكوكاری و صداقتش پاداش دهد. او تو را به دست من تسليم نمود، ولی من نخواستم به تو كه پادشاه برگزيدهٔ خداوند هستی آسيبی برسانم. 24 چنانكه من به تو رحم نمودم، خداوند نيز بر من رحم كند و مرا از همهٔ اين سختیها برهاند.» 25 شائول به داوود گفت: «پسرم داوود، خدا تو را بركت دهد. تو كارهای بزرگی خواهی كرد و هميشه موفق خواهی شد.» پس داوود به راه خود رفت و شائول به خانه بازگشت.

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Lutherbibel 2017

David verschont Saul zum zweiten Mal

1 Die Sifiter aber kamen zu Saul nach Gibea und sprachen: David hält sich verborgen auf dem Hügel Hachila, der Jeschimon gegenüberliegt. 2 Da machte sich Saul auf und zog hinab zur Wüste Sif und mit ihm dreitausend ausgewählte Männer aus Israel, um David in der Wüste Sif zu suchen. 3 Und Saul lagerte sich auf dem Hügel Hachila, der Jeschimon gegenüberliegt am Wege. David aber blieb in der Wüste. Und als er merkte, dass Saul ihm nachkam in die Wüste, 4 sandte er Kundschafter aus und erfuhr, dass Saul gewiss gekommen wäre. 5 Und David machte sich auf und kam an den Ort, wo Saul sein Lager hielt, und sah die Stätte, wo Saul lag mit seinem Feldhauptmann Abner, dem Sohn Ners. Saul aber lag in der Wagenburg und das Kriegsvolk um ihn her. 6 Da hob David an und sprach zu Ahimelech, dem Hetiter, und zu Abischai, dem Sohn der Zeruja, dem Bruder Joabs: Wer will mit mir hinab zu Saul ins Lager? Abischai sprach: Ich will mit dir hinab. 7 So kam David mit Abischai des Nachts zum Lager. Und siehe, Saul lag und schlief in der Wagenburg, und sein Spieß steckte in der Erde zu seinen Häupten. Abner aber und das Volk lagen um ihn her. 8 Da sprach Abischai zu David: Gott hat deinen Feind heute in deine Hand gegeben; so will ich ihn nun mit dem Spieß stechen, in die Erde mit einem Mal, dass es keines zweiten mehr bedarf. 9 David aber sprach zu Abischai: Bring ihn nicht um; denn wer könnte die Hand an den Gesalbten des HERRN legen und ungestraft bleiben? 10 Weiter sprach David: So wahr der HERR lebt: Der HERR wird ihn schlagen, oder es kommt sein Tag, dass er sterbe oder in den Krieg ziehe und umkomme. 11 Von mir lasse der HERR fern sein, dass ich meine Hand sollte an den Gesalbten des HERRN legen. Nimm nun den Spieß zu seinen Häupten und den Wasserkrug und lass uns gehen. 12 So nahm David den Spieß und den Wasserkrug zu Häupten Sauls, und sie gingen weg, und es war niemand, der es sah oder merkte oder der erwachte, sondern sie schliefen alle; denn es war ein tiefer Schlaf vom HERRN auf sie gefallen. 13 Als nun David auf die andere Seite hinübergekommen war, stellte er sich auf den Gipfel des Berges von ferne, sodass ein weiter Raum zwischen ihnen war. 14 Und David schrie zum Kriegsvolk und zu Abner, dem Sohn Ners, und sprach: Antwortest du nicht, Abner? Und Abner antwortete: Wer bist du, dass du so schreist zum König hin? 15 Und David sprach zu Abner: Bist du nicht ein Mann? Und wer ist dir gleich in Israel? Warum hast du denn deinen Herrn, den König, nicht bewacht? Denn es ist einer vom Volk hineingekommen, deinen Herrn, den König, umzubringen. 16 Das war nicht recht, was du getan hast. So wahr der HERR lebt: Ihr seid Kinder des Todes, weil ihr euren Herrn, den Gesalbten des HERRN, nicht bewacht habt! Nun sieh doch nach, wo der Spieß des Königs ist und der Wasserkrug, der zu seinen Häupten war. 17 Da erkannte Saul die Stimme Davids und sprach: Ist das nicht deine Stimme, mein Sohn David? David sprach: Es ist meine Stimme, mein Herr und König. 18 Und sprach weiter: Warum verfolgt denn mein Herr seinen Knecht? Was habe ich getan? Und was ist Böses in meiner Hand? 19 So höre doch nun mein Herr, der König, die Worte seines Knechts: Reizt dich der HERR gegen mich, so lasse man ihn ein Speisopfer riechen; tun’s aber Menschen, so seien sie verflucht vor dem HERRN, weil sie mich heute verstoßen und nicht an dem Erbteil des HERRN teilhaben lassen und sprechen: Geh hin, diene andern Göttern! 20 So fließe nun mein Blut nicht auf die Erde fern vom Angesicht des HERRN! Denn der König von Israel ist ja ausgezogen, zu suchen einen einzelnen Floh, wie man ein Rebhuhn jagt auf den Bergen. 21 Und Saul sprach: Ich habe gesündigt; komm wieder, mein Sohn David, ich will dir hinfort nichts Böses mehr tun, weil mein Leben heute teuer gewesen ist in deinen Augen. Siehe, ich habe töricht und sehr falsch gehandelt. 22 David antwortete und sprach: Siehe, hier ist der Spieß des Königs; es komme einer von den Männern herüber und hole ihn. 23 Der HERR aber wird einem jeden seine Gerechtigkeit und Treue vergelten. Denn der HERR hat dich heute in meine Hand gegeben, ich aber wollte meine Hand nicht an den Gesalbten des HERRN legen. 24 Und siehe, wie heute dein Leben in meinen Augen wert geachtet war, so werde mein Leben wert geachtet in den Augen des HERRN, und er errette mich aus aller Not! 25 Saul sprach zu David: Gesegnet seist du, mein Sohn David; du wirst’s ausführen und vollenden. Und David zog seine Straße; Saul aber kehrte zurück an seinen Ort.