1ای خداوند، ای خدای نجات من، شب و روز در حضور تو گريه و زاری كردهام.2دعای مرا بشنو و به نالهام توجه فرما.3زندگی من پر از رنج و مصيبت است؛ جانم به لب رسيده است!4رمقی در من نمانده است؛ مانند مرده شدهام،5مانند كشتهای كه به قبر سپرده شده، مانند مردهای كه ديگر به ياد نخواهی آورد و لطف خود را شامل حالش نخواهی فرمود.6تو مرا به اعماق تاريكی انداختهای7غضب تو بر من سنگينی میكند؛ طوفان خشم تو مرا در بر گرفته است.8آشنايانم را از من دور كردهای و آنها را از من بيزار ساختهای. چنان گرفتار شدهام كه نمیتوانم برای خلاصی خود چارهای بينديشم.9چشمانم از شدت گريه ضعيف شدهاند. ای خداوند، هر روز از تو درخواست كمک نموده و دست نياز به سويت دراز میكنم تا بر من رحم كنی.10وقتی بميرم، ديگر معجزات و كمک تو برايم چه فايده خواهد داشت؟ آنگاه ديگر چگونه میتوانم تو را ستايش كنم؟11مگر آنانی كه در قبر هستند میتوانند از رحمت و وفاداری تو سخن بگويند؟12آيا معجزهٔ تو در آن مكان تاريک ديده میشود؟ آيا میتوان در عالم خاموشی از وفاداری و عدالت تو سخن گفت؟13خداوندا، نزد تو فرياد برمیآورم و كمک میطلبم. هر روز صبح به پيشگاه تو دعا میكنم.14چرا مرا ترک نموده و روی خود را از من برگردانيدهای؟15از اوان كودكی تاكنون، در رنج و خطر مرگ بودهام و هميشه از دست تو تنبيه شدهام.16خشم شديد تو مرا پريشان كرده و از ترس تو بيجان شدهام.17خشم تو و ترس از تو تمام روز چون سيل از هر سو مرا احاطه میكند.18دوستان و عزيزانم را از من دور كردهای؛ تاريكی تنها مونس من است.
Gute Nachricht Bibel 2018
Gebet in Verlassenheit und Todesnot
1Ein Gedicht des Esrachiters Heman, aus der Sammlung der Korachiter, zu singen nach schwermütiger Weise.*2HERR, mein Gott und Retter, Tag und Nacht schreie ich zu dir!3Lass mein Gebet zu dir dringen, höre meinen Hilferuf!4Ich habe mehr als genug gelitten, mit einem Fuß stehe ich schon im Grab.5Alle meinen, mit mir sei es aus; die Kräfte schwinden mir, ich kann nicht mehr.6Man hat mich aufgegeben wie einen Toten; mir geht es wie den Erschlagenen, die man ins Massengrab geworfen hat – du sorgst nicht mehr für sie, deine Hilfe erreicht sie nicht mehr.7In den tiefsten Abgrund hast du mich gestürzt, wo ewige Dunkelheit mich einschließt.8Dein Zorn drückt mich zu Boden, in schweren Wogen rollt er über mich hin.9Meine Freunde hast du mir entfremdet, sie wenden sich voll Abscheu von mir ab. Ich bin im Elend gefangen und finde keinen Ausweg;10vor Schmerzen wird mir schwarz vor Augen. Tag für Tag schreie ich zu dir, HERR, und strecke meine Hände zu dir aus!11Tust du auch für Tote noch Wunder? Stehen die Schatten auf, um dich zu preisen?12Erzählt man im Grab von deiner Güte, in der Totenwelt von deiner Treue?13Weiß man dort in der Finsternis noch, welche Wunder du tust für dein Volk?* Denkt bei den Vergessenen noch jemand daran, wie treu du deine Zusagen einlöst?14Ich aber schreie zu dir, HERR; jeden Morgen bestürme ich dich mit Bitten.15Warum hast du mich verstoßen, HERR? Warum verbirgst du dich vor mir?16Solange ich denken kann, bin ich gequält und dem Tode nah. Du erschreckst mich mit immer neuen Plagen, sodass ich an dir fast irrewerde.17Dein Zorn ist über mich gekommen wie ein Feuersturm, deine furchtbaren Angriffe zerschlagen mich.18Sie bedrohen mich von allen Seiten, täglich dringen sie auf mich ein wie tödliche Fluten.19Freunde und Nachbarn hast du mir entfremdet; mein einziger Begleiter ist die Finsternis.
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