کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر | Gute Nachricht Bibel 2018 | Jeremia 24

Jeremia 24 | کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

دو سبد انجير

1 پس از آنكه نبوكدنصر، پادشاه بابل، يهوياكين (پسر يهوياقيم) پادشاه يهودا را همراه با بزرگان يهودا و صنعتگران و آهنگران به بابل به اسارت برد، خداوند در رؤيا، دو سبد انجير به من نشان داد كه در مقابل خانهٔ خداوند در اورشليم قرار داشت. 2 در يک سبد انجيرهای رسيده و تازه بود و در سبد ديگر انجيرهای بد و گنديدهای كه نمیشد خورد. 3 خداوند به من فرمود: «ارميا، چه میبينی؟» جواب دادم: «انجير! انجيرهای خوب خيلی خوبند؛ ولی انجيرهای بد آنقدر بدند كه نمیشود خورد.» 4 آنگاه خداوند فرمود: «انجيرهای خوب نمونهٔ اسيرانی است كه از راه لطف به بابل فرستادهام. 6 من بر آنان نظر لطف انداخته، مراقب خواهم بود كه در آنجا با ايشان خوشرفتاری شود و ايشان را به اين سرزمين باز خواهم گرداند؛ من نخواهم گذاشت ايشان ريشهكن و نابود شوند بلكه ايشان را حمايت كرده، استوار خواهم ساخت. 7 به ايشان دلی خواهم داد كه مشتاق شناخت من باشد؛ آنها قوم من خواهند شد و من خدای ايشان، چون با تمام دل نزد من باز خواهند گشت. 8 «ولی انجيرهای بد، نمونهٔ صدقيا، پادشاه يهودا، اطرافيان او و بقيهٔ مردم اورشليم است كه در اين سرزمين باقی ماندهاند و يا در مصر ساكنند. من با ايشان همان كاری را خواهم كرد كه با انجيرهای گنديدهٔ بیمصرف میكنند. 9 ايشان را مورد نفرت تمام مردم دنيا قرار خواهم داد و در هر جايی كه ايشان را آواره كنم، مورد تمسخر، سرزنش و نفرين واقع خواهند شد. 10 همه را گرفتار جنگ و قحطی و بيماری خواهم نمود تا از سرزمين اسرائيل كه آن را به ايشان و به پدرانشان دادم، محو و نابود شوند.»

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Gute Nachricht Bibel 2018

Die Verbannten sind besser als die im Land Verbliebenen

1 Der HERR zeigte mir in einer Vision zwei Körbe voll Feigen, die vor dem Tempel standen. Es war in der Zeit, nachdem der Babylonierkönig Nebukadnezzar König Jojachin von Juda, den Sohn Jojakims, samt den hohen Beamten und den Bau- und Metallhandwerkern aus Jerusalem weggeführt und nach Babylonien gebracht hatte. 2 Die Feigen in dem einen Korb waren sehr gut, wie die ersten reifen Feigen des Jahres; die in dem andern aber waren so schlecht, dass man sie nicht essen konnte. 3 Der HERR fragte mich: »Was siehst du, Jeremia?« Ich antwortete: »Feigen! Die einen sind sehr gut, die andern schlecht und ungenießbar.« 4 Da erging an mich das Wort des HERRN, er sagte zu mir: 5 »Wie die Menschen Freude haben beim Anblick der guten Feigen, so habe ich, der Gott Israels, Freude beim Anblick der Leute aus Juda, die ich nach Babylonien fortgetrieben habe. 6 Ich werde mich ihnen wieder zuwenden und sie in dieses Land zurückholen; ich werde sie aufbauen und nicht niederreißen, sie sollen neu eingepflanzt und nicht mehr ausgerissen werden. 7 Ich gebe ihnen ein verständiges Herz, damit sie mich erkennen und begreifen, dass ich der HERR bin. Mit ganzem Herzen werden sie zu mir umkehren. Sie werden mein Volk sein und ich werde ihr Gott sein. 8 Aber mit König Zidkija von Juda und seinen hohen Beamten und den restlichen Leuten Jerusalems – ob sie nun im Land geblieben sind oder sich in Ägypten niedergelassen haben – werde ich tun, was man mit Feigen macht, die zum Essen zu schlecht sind, ich, der HERR! 9 Alle Völker der Erde werden entsetzt sein, wenn sie das sehen. Überall, wohin ich diese Leute zerstreue, werden sie mit Hohn und Spott überschüttet werden; ihr Unglück wird sprichwörtlich werden und wer jemand verfluchen will, wird sagen: ›Es soll dir gehen wie den Leuten von Jerusalem!‹* 10 Ich lasse Krieg und Hunger und Pest gegen sie wüten, bis sie ganz verschwunden sind aus dem Land, das ich ihren Vorfahren und ihnen selbst gegeben hatte.«