Jesaja 33 | New International Version Gute Nachricht Bibel 2018

Jesaja 33 | New International Version

Distress and help

1 Woe to you, destroyer, you who have not been destroyed! Woe to you, betrayer, you who have not been betrayed! When you stop destroying, you will be destroyed; when you stop betraying, you will be betrayed. 2 Lord, be gracious to us; we long for you. Be our strength every morning, our salvation in time of distress. 3 At the uproar of your army, the peoples flee; when you rise up, the nations scatter. 4 Your plunder, O nations, is harvested as by young locusts; like a swarm of locusts people pounce on it. 5 The Lord is exalted, for he dwells on high; he will fill Zion with his justice and righteousness. 6 He will be the sure foundation for your times, a rich store of salvation and wisdom and knowledge; the fear of the Lord is the key to this treasure.* 7 Look, their brave men cry aloud in the streets; the envoys of peace weep bitterly. 8 The highways are deserted, no travellers are on the roads. The treaty is broken, its witnesses* are despised, no-one is respected. 9 The land dries up and wastes away, Lebanon is ashamed and withers; Sharon is like the Arabah, and Bashan and Carmel drop their leaves. 10 ‘Now will I arise,’ says the Lord. ‘Now will I be exalted; now will I be lifted up. 11 You conceive chaff, you give birth to straw; your breath is a fire that consumes you. 12 The peoples will be burned to ashes; like cut thorn-bushes they will be set ablaze.’ 13 You who are far away, hear what I have done; you who are near, acknowledge my power! 14 The sinners in Zion are terrified; trembling grips the godless: ‘Who of us can dwell with the consuming fire? Who of us can dwell with everlasting burning?’ 15 Those who walk righteously and speak what is right, who reject gain from extortion and keep their hands from accepting bribes, who stop their ears against plots of murder and shut their eyes against contemplating evil – 16 they are the ones who will dwell on the heights, whose refuge will be the mountain fortress. Their bread will be supplied, and water will not fail them. 17 Your eyes will see the king in his beauty and view a land that stretches afar. 18 In your thoughts you will ponder the former terror: ‘Where is that chief officer? Where is the one who took the revenue? Where is the officer in charge of the towers?’ 19 You will see those arrogant people no more, people whose speech is obscure, whose language is strange and incomprehensible. 20 Look on Zion, the city of our festivals; your eyes will see Jerusalem, a peaceful abode, a tent that will not be moved; its stakes will never be pulled up, nor any of its ropes broken. 21 There the Lord will be our Mighty One. It will be like a place of broad rivers and streams. No galley with oars will ride them, no mighty ship will sail them. 22 For the Lord is our judge, the Lord is our lawgiver, the Lord is our king; it is he who will save us. 23 Your rigging hangs loose: the mast is not held secure, the sail is not spread. Then an abundance of spoils will be divided and even the lame will carry off plunder. 24 No-one living in Zion will say, ‘I am ill’; and the sins of those who dwell there will be forgiven.

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Gute Nachricht Bibel 2018

Sichere Zeiten für den Zionsberg

1 Weh dir, Verwüster, der du noch nie verwüstet worden bist, du Hinterlistiger, den noch niemand hintergangen hat! Wenn du alles verwüstet hast, wirst du selber verwüstet. Wenn du jeden hintergangen hast, wirst du selbst ein Opfer der Hinterlist. 2 HERR, wende uns dein Erbarmen zu! Wir setzen unsere Hoffnung auf dich! Sei jeden Morgen unser Schutz, komm uns zu Hilfe in Zeiten der Not! 3 Wenn die Völker deine Stimme hören, HERR, dann ergreifen sie die Flucht. Wenn du aufstehst, zerstieben sie in alle Winde. 4 Dann stürzen wir uns auf die Beute, wir fallen darüber her wie ein Schwarm von Heuschrecken über alles Grün. 5 Der HERR ist mächtig und erhaben, denn er wohnt hoch oben im Himmel. Er sorgt dafür, dass auf dem Zionsberg Recht und Treue zu finden sind. 6 Dann werdet ihr in Sicherheit leben, ihr Leute von Jerusalem. Die ganze Fülle von Rettung, Weisheit, Erkenntnis werdet ihr haben, und die Ehrfurcht vor dem HERRN wird euer größter Reichtum sein.

Gott greift ein

7 Die Bewohner Jerusalems* laufen schreiend durch die Straßen. Die Boten, die schon Frieden angekündigt haben, weinen verzweifelt. 8 Die Landstraßen sind leer, kein Reisender wagt sich hinaus. Der feindliche Herrscher hat den Vertrag gebrochen und die Urkunden* missachtet. Menschenleben zählen nicht für ihn. 9 Auch das Land trauert und verdorrt, der Libanon verwelkt vor Scham, die fruchtbare Scharon-Ebene sieht aus wie eine Wüste, im Baschan und auf dem Karmel verlieren die Bäume ihr Laub. 10 »Jetzt stehe ich auf«, sagt der HERR, »jetzt greife ich ein und zeige mich in meiner ganzen Macht! 11 Was ihr euch ausdenkt, ist Heu, und was dabei herauskommt, ist Stroh. Und euer zorniges Schnauben ist ein Feuer, das euch verbrennen wird. 12 Die Völker werden zu Pulver verbrannt, ins Feuer geworfen wie abgehauenes Dornengestrüpp. 13 Ihr Völker alle, fern und nah, hört, was ich tue, erkennt meine Macht!« 14 Auf dem Zionsberg erschrecken die Sünder; Zittern befällt alle, die Gott vergessen haben. »Wer kann denn neben einem lodernden Feuer wohnen?«, fragen sie. »Wer hält es aus bei dieser Glut, die nicht aufhört?« 15 Nur wer in allem tut, was recht ist, wer stets die Wahrheit spricht, wer sich nicht durch Unterdrückung anderer bereichert, wer sich nicht durch Geschenke kaufen lässt, wer nicht zuhört und mitmacht, wo man Mordpläne ausheckt, wer nicht beifällig zusieht, wo Unrecht geschieht. 16 Alle, die sich an diese Regel halten, werden auf sicheren Höhen wohnen und in Bergfestungen Zuflucht finden. Ausreichende Nahrung ist ihnen sicher und auch an Wasser wird es ihnen nie fehlen.

»Der Herr ist unser König«

17 Einst werdet ihr Gott als König sehen in seiner ganzen Pracht und Schönheit; eure Augen erblicken ein weites Land. 18 Nur noch Erinnerung ist dann, was euch früher in Schrecken versetzte: Wo sind sie denn, die Unterdrücker, die Steuern und Tribut eintrieben und eure Befestigungen kontrollierten? 19 Ihr müsst dieses anmaßende Volk nicht mehr sehen, diese Leute von unverständlicher Sprache mit gestammelten Worten, die keiner begreift. 20 Richtet den Blick auf die Zionsstadt, in der wir unsere Feste feiern! Seht Jerusalem, diesen sicheren Ort: ein Zelt, das an seiner Stelle bleibt, dessen Pflöcke niemand mehr ausreißt, dessen Seile niemand mehr löst. 21 Dort wird der HERR seine Größe zeigen. Der HERR selbst ist unser Herrscher, er ist es, der uns führt. Der HERR selbst ist unser König, er ist es, der uns hilft. Dann liegt die Zionsstadt an einem Strom mit mächtigen, breiten Armen. Doch Rudergaleeren gibt es dort nicht, kein feindliches Schiff darf darauf segeln. 23 Wenn sich trotzdem eines dort sehen lässt, dann hängen die Taue schlaff herab; sie können den Mast nicht aufrecht halten, das Segel können sie nicht mehr spannen. Seine Ladung fällt den Bewohnern zur Beute; selbst Blinde und Lahme bekommen reichlich davon ab.* 24 Kein Mensch im Land wird noch klagen, er sei von Krankheit und Schwäche geplagt; denn die Schuld des Volkes ist vergeben.