Matthäus 26 | Neue Genfer Übersetzung کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

Matthäus 26 | Neue Genfer Übersetzung

Jesus kündigt zum letzten Mal sein Leiden und Sterben an

1 Als Jesus alle diese Dinge gelehrt und seine Rede* beendet hatte, sagte er zu seinen Jüngern: 2 »Ihr wisst, dass in zwei Tagen das Passafest beginnt. Dann wird der Menschensohn verraten* und gekreuzigt werden.«

Pläne des Hohen Rates gegen Jesus

3 Etwa um die gleiche Zeit* versammelten sich die führenden Priester und die Ältesten des ´jüdischen` Volkes im Palast des Hohenpriesters Kajafas 4 und berieten miteinander, zu welcher List sie greifen könnten, um Jesus festzunehmen und dann umzubringen. 5 »Auf keinen Fall darf es während des Festes geschehen«, sagten sie, »sonst gibt es einen Aufruhr im Volk.«

Die Salbung in Betanien

6 Jesus war in Betanien bei Simon dem Aussätzigen zu Gast*. 7 Während der Mahlzeit trat eine Frau mit einem Alabastergefäß voll kostbarem Salböl zu ihm und goss ihm das Öl über den Kopf. 8 Die Jünger waren empört, als sie das sahen: »Was soll diese Verschwendung? 9 Man hätte das Öl teuer verkaufen und das Geld den Armen geben können!« 10 Jesus merkte, ´wie ärgerlich sie waren`. »Warum macht ihr es der Frau so schwer?«, sagte er zu ihnen. »Sie hat ein gutes Werk an mir getan. 11 Arme wird es immer bei euch geben. Mich aber habt ihr nicht mehr lange bei euch*. 12 Indem sie dieses Salböl über mich gegossen hat, hat sie meinen Körper im Voraus für mein Begräbnis gesalbt*. 13 Ich sage euch: Überall in der Welt, wo man das* Evangelium verkünden wird, wird man sich auch an sie erinnern und von dem reden, was sie getan hat.«

Judas wird zum Verräter

14 Danach ging einer der Zwölf, Judas Iskariot, zu den führenden Priestern 15 und sagte: »Was gebt ihr mir, wenn ich dafür sorge, dass ihr Jesus in eure Gewalt bringen könnt*?« Sie zahlten* ihm dreißig Silberstücke. 16 Von da an suchte er nach einer günstigen Gelegenheit, Jesus an sie zu verraten.

Vorbereitung des Passamahls

17 Am ersten Tag des Festes der ungesäuerten Brote kamen die Jünger zu Jesus und fragten: »Wo sollen wir das Passamahl für dich vorbereiten?« 18 Er antwortete: »Geht in die Stadt zu folgendem Mann« – ´er nannte ihnen den Namen` – »und sagt zu ihm: ›Der Meister lässt dir ausrichten: Meine Stunde ist gekommen.* Ich will mit meinen Jüngern bei dir das Passamahl feiern.‹« 19 Die Jünger führten alles so aus, wie Jesus es ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Passamahl vor.

Ankündigung des Verrats

20 Als es Abend geworden war, setzte sich Jesus mit den Zwölf zu Tisch. 21 Während des Essens erklärte er: »Ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten.« 22 Die Jünger waren zutiefst bestürzt, und einer nach dem anderen sagte zu ihm: »Ich bin es doch nicht etwa, Herr?« 23 Jesus erwiderte: »Einer, der* mit mir das Brot* in die Schüssel getaucht hat, wird mich verraten. 24 Der Menschensohn geht zwar den Weg, der ihm in der Schrift vorausgesagt ist; doch wehe dem Menschen, durch den er verraten wird! Für diesen Menschen wäre es besser, er wäre nie geboren worden.« 25 Da sagte Judas, der Verräter*, zu ihm: »Ich bin es doch nicht etwa, Rabbi?« – »Du selbst hast es ausgesprochen«, erwiderte Jesus.

Einsetzung des Abendmahls

26 Im weiteren Verlauf des Essens nahm Jesus Brot*, dankte Gott dafür*, brach es in Stücke und gab es den Jüngern mit den Worten: »Nehmt und esst, das ist mein Leib.« 27 Dann nahm er einen* Becher ´mit Wein`, sprach ein* Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sagte: »Trinkt alle daraus! 28 Das ist mein Blut, das Blut des Bundes*, das für viele zur Vergebung der Sünden vergossen wird. 29 Ich sage euch: Von jetzt an werde ich nicht mehr vom Saft der Reben trinken bis zu dem Tag, an dem ich den neuen Wein* im Reich meines Vaters mit euch trinken werde.« 30 Nachdem sie dann ein* Loblied gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.

Jesus kündigt an, dass Petrus ihn verleugnen wird

31 Unterwegs sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Heute Nacht werdet ihr euch alle von mir abwenden*. Denn es heißt in der Schrift: ›Ich werde den Hirten töten, und die Schafe der Herde werden sich zerstreuen.‹* 32 Aber nach meiner Auferstehung werde ich euch nach Galiläa vorausgehen.« 33 Doch Petrus versicherte: »Und wenn alle sich von dir abwenden – ich niemals!« 34 Jesus erwiderte: »Ich sage dir: Noch heute Nacht, bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.« 35 Da erklärte Petrus: »Und wenn ich mit dir sterben müsste – ich werde dich niemals verleugnen!« Dasselbe beteuerten auch alle anderen Jünger.

In Getsemane

36 Jesus kam nun mit seinen Jüngern an eine Stelle ´am Ölberg`, die Getsemane genannt wird. Dort sagte er zu ihnen: »Setzt euch hier ´und wartet`! Ich gehe noch ein Stück weiter*, um zu beten.« 37 Petrus jedoch und die beiden Söhne des Zebedäus nahm er mit. Traurigkeit und Angst wollten ihn überwältigen, 38 und er sagte zu ihnen: »Meine Seele ist zu Tode betrübt.* Bleibt hier und wacht mit mir!« 39 Er selbst ging noch ein paar Schritte weiter, warf sich zu Boden, mit dem Gesicht zur Erde, und betete: »Mein Vater, wenn es möglich ist, lass diesen bitteren Kelch an mir vorübergehen! Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst.« 40 Als er zu den Jüngern zurückkam, schliefen sie. Da sagte er zu Petrus: »Ihr konntet also nicht einmal eine einzige Stunde mit mir wach bleiben? 41 Wacht und betet, damit* ihr nicht in Versuchung geratet! Der Geist ist willig, aber die menschliche Natur* ist schwach.« 42 Jesus ging ein zweites Mal weg und betete: »Mein Vater, wenn es nicht anders sein kann und ich diesen Kelch trinken muss*, dann soll dein Wille geschehen.« 43 Als er zurückkam, waren sie wieder eingeschlafen; sie konnten die Augen vor Müdigkeit nicht offen halten. 44 Er ließ sie schlafen, ging wieder weg und betete ein drittes Mal dasselbe Gebet. 45 Dann kehrte er zu den Jüngern zurück und sagte: »Wollt ihr noch länger schlafen und euch ausruhen?* Seht, die Stunde ist da, in der der Menschensohn in die Hände der Sünder gegeben wird. 46 Steht auf, lasst uns gehen! Der, der mich verrät, ist da.«

Die Gefangennahme Jesu

47 Noch während Jesus redete, kam Judas, einer der Zwölf, mit einer großen Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren. Sie waren von den führenden Priestern und den Ältesten des ´jüdischen` Volkes geschickt worden. 48 Der Verräter hatte mit seinen Begleitern ein Zeichen vereinbart: »Der, den ich mit einem Kuss begrüßen werde*, der ist es. Den müsst ihr festnehmen.« 49 Judas ging sofort auf Jesus zu. »Sei gegrüßt, Rabbi!«, sagte er und gab ihm einen Kuss*. 50 Jesus sagte zu ihm: »Mein Freund, tu, wozu du gekommen bist!*« Und schon traten die Männer heran, packten Jesus und nahmen ihn fest. 51 Da griff einer von Jesu Begleitern nach seinem Schwert, ging damit auf den Diener des Hohenpriesters los und schlug ihm ein Ohr ab. 52 Doch Jesus sagte zu ihm: »Steck dein Schwert zurück! Denn alle, die zum Schwert greifen, werden durchs Schwert umkommen. 53 Oder glaubst du nicht, dass ich meinen Vater um Hilfe bitten könnte und dass er mir sofort mehr als zwölf Legionen* Engel zur Seite stellen würde? 54 Wie würden sich dann aber die Voraussagen der Schrift erfüllen, nach denen es so geschehen muss?« 55 Dann wandte sich Jesus zu der Schar der bewaffneten Männer und sagte*: »Mit Schwertern und Knüppeln seid ihr ausgezogen, um mich gefangen zu nehmen, als wäre ich ein Verbrecher*. Dabei saß ich doch Tag für Tag im Tempel und lehrte, und ihr habt mich nicht festgenommen. 56 Aber das alles ist geschehen, damit sich erfüllt, was die Propheten in der Schrift vorausgesagt haben*.« Da ließen ihn alle seine Jünger im Stich und flohen.

Jesus vor dem Hohen Rat

57 Die, die Jesus festgenommen hatten, führten ihn zum Hohenpriester Kajafas, wo bereits die Schriftgelehrten und die Ältesten versammelt waren*. 58 Petrus folgte Jesus in einiger Entfernung bis zum hohepriesterlichen Palast. Er ging in den Innenhof und setzte sich zu den Dienern, um zu sehen, wie alles ausgehen würde. 59 Die führenden Priester und der gesamte Hohe Rat suchten nun nach einer falschen Zeugenaussage gegen Jesus, die es rechtfertigen würde, ihn zum Tod zu verurteilen*. 60 Doch sie konnten nichts finden, obwohl viele falsche Zeugen gegen ihn aussagten. Schließlich traten zwei Männer vor 61 und erklärten: »Dieser Mensch hat behauptet: ›Ich kann den Tempel Gottes niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen.‹« 62 Der Hohepriester erhob sich und fragte Jesus: »Hast du darauf nichts zu sagen? Wie stellst du dich zu dem*, was diese Leute gegen dich vorbringen?« 63 Aber Jesus schwieg. Da sagte der Hohepriester zu ihm: »Ich nehme dich vor dem lebendigen Gott unter Eid. Sag uns: Bist du der Messias*, der Sohn Gottes?« – 64 »Du selbst hast es ausgesprochen«, erwiderte Jesus. »Und ich sage euch: Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn an der rechten Seite des Allmächtigen* sitzen sehen, und ihr werdet sehen, wie er auf den Wolken des Himmels kommt.*« 65 Da zerriss der Hohepriester ´vor Empörung` sein Gewand und rief: »Das ist Gotteslästerung! Wozu brauchen wir noch Zeugen? Ihr habt ja selbst gehört, wie er Gott gelästert hat. 66 Was ist eure Meinung?« – »Er muss sterben!«, antworteten sie. 67 Dann spuckten sie ihm ins Gesicht und schlugen ihn mit Fäusten. Einige gaben ihm Ohrfeigen* 68 und sagten: »Messias, du bist doch ein Prophet! Sag uns*: Wer hat dich geschlagen?«

Petrus verleugnet Jesus

69 Petrus saß noch draußen im Hof, als eine Dienerin auf ihn zutrat und sagte: »Du warst doch auch mit diesem Jesus aus Galiläa zusammen!« 70 Aber Petrus stritt es vor allen Leuten ab. »Ich weiß nicht, wovon du redest«, sagte er. 71 Als er danach zum Eingangstor ging, sah ihn eine andere Dienerin und sagte zu denen, die dort standen: »Der war auch mit diesem Jesus von Nazaret zusammen.« 72 Wieder stritt Petrus es ab, ´diesmal sogar` mit einem Schwur: »Ich kenne den Menschen nicht!« 73 Doch es dauerte nicht lange, da traten die Umstehenden auf ihn zu und sagten: »Natürlich bist du auch einer von ihnen; deine Sprache verrät dich.« 74 Petrus begann, Verwünschungen auszustoßen, und schwor: »Ich kenne den Menschen nicht!« In diesem Augenblick krähte ein Hahn. 75 Da erinnerte sich Petrus daran, wie Jesus zu ihm gesagt hatte: »Bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.« Und er ging hinaus und weinte in bitterer Verzweiflung*.

Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ). © Neues Testament und Psalmen: Genfer Bibelgesellschaft Romanel-sur-Lausanne, Schweiz. © Altes Testament: Genfer Bibelgesellschaft Romanel-sur-Lausanne, Schweiz, Brunnen Verlag GmbH Gießen, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.

کتاب مقدس، ترجمۀ معاصر

توطئه قتل عيسی

1 چون عيسی سخنان خود را به پايان رساند، به شاگردانش گفت: «همانطور كه میدانيد، دو روز ديگر عيد پِسَح آغاز میشود. در اين عيد مرا دستگير كرده، بر صليب خواهند كشت.» 3 در اين هنگام، روحانيون و مشايخ قوم در خانهٔ قيافا، كاهن اعظم، گرد آمدند، 4 و با يكديگر مشورت كردند كه با چه حيلهای عيسی را دستگير كرده، بكشند؛ 5 ولی تصميم گرفتند اين كار را به هنگام عيد نكنند تا آشوبی به راه نيفتد.

تدهين عيسی در بيتعنيا

6 اما عيسی به بيتعنيا، به خانهٔ شمعون كه قبلاً جذامی بود، رفت. 7 سر سفره، زنی با يک شيشه عطر گرانبها وارد شد و عطر را بر سر عيسی ريخت. 8 شاگردانش وقتی اين عمل را ديدند، اوقاتشان تلخ شد و گفتند: «حيف از اين عطر كه تلف شد. او میتوانست آن را به قيمت خوبی بفروشد و پولش را به فقرا بدهد.» 10 عيسی كه میدانست به يكديگر چه میگويند، فرمود: «چرا از اين زن ايراد میگيريد؟ او خدمت بزرگی به من كرد. 11 فقرا هميشه دور و بر شما هستند، ولی من هميشه با شما نمیباشم. 12 اين زن در واقع با ريختن عطر روی من، بدن مرا برای دفن آماده كرد. 13 باور كنيد در هر نقطهٔ جهان كه انجيل موعظه شود، خدمتی نيز كه اين زن به من كرد، ذكر خواهد شد.»

خيانت يهودا به عيسی

14 آنگاه يهودا اسخريوطی كه يكی از دوازده شاگرد عيسی بود، نزد كاهنان اعظم رفت 15 و گفت: «چقدر به من میدهيد تا عيسی را به شما تحويل دهم؟» آنان سی سكهٔ نقره به او دادند. 16 از آن هنگام، او به دنبال فرصت مناسبی بود تا عيسی را به ايشان تسليم كند.

آخرين شام عيسی با شاگردان

17 روز اول عيد كه طی آن همهٔ يهوديان نانهای غير فطير را از خانههای خود دور میكردند، فرا رسيد. شاگردان عيسی نزد او آمده، پرسيدند: «شام مخصوص عيد را كجا آماده كنيم و بخوريم؟» 18 او در جواب گفت كه به شهر نزد فلان شخص رفته، بگويند: «استاد ما میگويد وقت من رسيده است، و من و شاگردانم در منزل شما شام مخصوص عيد را خواهيم خورد.» 19 شاگردان اطاعت كردند و شام را در آنجا تدارک ديدند. 20 شب، عيسی با دوازده شاگرد خود سر ميز نشست. هنگام خوردن شام او به ايشان گفت: «يكی از شما به من خيانت میكند.» 22 همه از اين سخن غمگين شدند، و هر يک با اندوه زياد پرسيدند: «آيا من اين كار را خواهم كرد؟» 23 او جواب داد: «آنكه دستش را اول با دست من به سوی بشقاب دراز كرد، همان كسی است كه به من خيانت میكند. 24 البته من بايد مطابق پيشگويیها رحلت كنم، اما وای به حال كسی كه مرا به مرگ تسليم كند. بهتر بود كه اصلاً اين شخص به دنیا نمیآمد.» 25 يهودا نيز كه بعداً به او خيانت كرد، از او پرسيد: «استاد، آيا آن شخص منم؟» عيسی جواب داد: «بلی، خودت گفتی!» 26 وقتی شام میخوردند، عيسی يک تكه نان برداشت و شكر نمود؛ سپس آن را تكهتكه كرد و به شاگردان داد و فرمود: «بگيريد بخوريد، اين بدن من است.» 27 پس از آن، جام را برداشت و شكر كرد، و به آنها داده، فرمود: «هر يک از شما از اين جام بنوشيد. 28 چون اين خون من است كه با آن، اين پيمان جديد را مهر میكنم. خون من ريخته میشود تا گناهان بسياری بخشيده شود. 29 اين سخن مرا فراموش نكنيد: من ديگر از اين محصول انگور نخواهم نوشيد تا روزی كه آن را تازه با شما در ملكوت پدرم بنوشم.» 30 پس از آن، سرود مخصوص عيد را خواندند و به سوی كوه زيتون رفتند.

عيسی انکار پطرس را پيشگويی میکند

31 آنگاه عيسی به ايشان فرمود: «امشب همهٔ شما مرا تنها میگذاريد. چون در كتاب آسمانی نوشته شده كه خدا چوپان را میزند و گوسفندان گله پراكنده میشوند. 32 ولی پس از آن كه زنده شدم، به جليل خواهم رفت و شما را در آنجا خواهم ديد.» 33 پطرس گفت: «اگر همه، شما را تنها بگذارند، من از كنار شما دور نخواهم شد.» 34 عيسی به او فرمود: «باور كن كه همين امشب، پيش از آنكه خروس بخواند، تو سه بار مرا انكار كرده، خواهی گفت كه مرا نمیشناسی!» 35 ولی پطرس گفت: «حتی اگر لازم باشد، با شما خواهم مرد، ولی هرگز شما را انكار نخواهم كرد!» بقيه شاگردان نيز چنين گفتند.

آخرين دعا در باغ جتسيمانی

36 پس عيسی ايشان را به بيشهای آورد كه آن را جتسيمانی میناميدند. او به ايشان فرمود: «بنشينيد و منتظر باشيد تا من كمی دورتر رفته، دعا كنم.» 37 پطرس و دو پسر زبدی يعنی يعقوب و يوحنا را نيز با خود برد. در حالی که غم و اندوه تمام وجود او را فرا گرفته بود، 38 رو به ايشان كرد و فرمود: «من از شدت حزن و غم، در آستانهٔ مرگ میباشم. شما اينجا بمانيد و با من بيدار باشيد.» 39 سپس كمی دورتر رفت و بر زمين افتاد و چنين دعا كرد: «پدر، اگر ممكن است، اين جام رنج و عذاب را از مقابل من بردار؛ اما نه به خواهش من بلكه به خواست تو.» 40 آنگاه نزد آن سه شاگرد برگشت و ديد كه در خوابند. گفت: «پطرس نتوانستی حتی يک ساعت با من بيدار بمانی؟ 41 بيدار بمانيد و دعا كنيد تا وسوسه بر شما غلبه نكند. روح انسان میخواهد آنچه درست است انجام دهد، اما طبع بشری او ضعيف است.» 42 باز ايشان را گذاشت و رفت و چنين دعا كرد: «پدر، اگر ممكن نيست اين جام از مقابل من برداشته شود، پس آن را مینوشم. آنچه خواست توست بشود.» 43 باز برگشت و ديد كه در خوابند، چون پلكهای ايشان سنگين شده بود. 44 پس برای بار سوم رفت و همان دعا را كرد. 45 سپس، نزد شاگردان بازگشت و گفت: «حالا ديگر بخوابيد و استراحت كنيد… اما نه، حالا زمان آن است كه در چنگ بدكاران گرفتار شوم. 46 برخيزيد و برويم. نگاه كنيد، اين هم شاگرد خائن من!»

دستگيری و محاكمهٔ عيسی

47 سخن عيسی هنوز به پايان نرسيده بود كه يهودا، از راه رسيد. همراه او عدهای با شمشير و چوب و چماق نيز آمده بودند. آنان از سوی سران قوم يهود فرستاده شده بودند. 48 شاگرد خائن به همراهان خود گفته بود: «هر كه را ببوسم، همان است؛ او را بگيريد.» 49 پس يهودا مستقيم به سوی عيسی رفت و گفت: «سلام استاد!» و صورت استاد خود را بوسيد. 50 عيسی گفت: «دوست من، كار خود را زودتر انجام بده!» پس آن عده جلو رفتند و عيسی را گرفتند. 51 در اين لحظه يكی از همراهان عيسی شمشير خود را كشيد و با يک ضربه، گوش غلام كاهن اعظم را بريد. 52 عيسی به او فرمود: «شمشيرت را غلاف كن. هر كه شمشير بكشد، با شمشير نيز كشته خواهد شد. 53 مگر نمیدانی كه من میتوانم از پدرم درخواست كنم تا در يک لحظه، هزاران فرشته به كمک ما بفرستد؟ 54 ولی اگر چنين كنم، پيشگويیهای كتاب آسمانی دربارهٔ من چگونه جامهٔ عمل خواهند پوشيد؟» 55 آنگاه رو به آن عده كرد و گفت: «مگر من دزد فراری هستم كه با چوب و چماق و شمشير به سراغم آمدهايد؟ من هر روز در برابر چشمانتان در خانهٔ خدا بودم و به مردم تعليم میدادم؛ چرا در آنجا مرا نگرفتيد؟ 56 بلی، میبايست اينطور میشد، چون تمام اين وقايع را انبیا در كتاب آسمانی پيشگويی كردهاند.» در اين گيرودار، تمام شاگردان، او را تنها گذاشته، فرار كردند.

عيسی در برابر شورای يهود

57 پس آن گروه، عيسی را به خانهٔ قيافا، كاهن اعظم بردند. در آنجا تمام سران يهود جمع بودند. 58 در ضمن، پطرس هم از دور به دنبال عيسی میآمد تا وارد حياط خانهٔ كاهن اعظم شد و كنار سربازان نشست تا ببيند بر سر عيسی چه میآيد. 59 كاهنان اعظم، و در واقع، تمام اعضای شورای عالی يهود جمع شده بودند و به دنبال شاهدانی میگشتند كه به دروغ به عيسی تهمت بزنند، تا بتوانند به مرگ محكومش كنند. 60 ولی با اين كه چند نفر را يافتند و آنان نيز شهادت دروغ دادند، ولی سخنان ايشان با هم يكی نبود. سرانجام دو نفر را پيدا كردند كه میگفتند: «اين مرد میگفت من میتوانم خانهٔ خدا را خراب كنم، و آن را ظرف سه روز باز بنا نمايم.» 62 آنگاه كاهن اعظم برخاست و به عيسی گفت: «خوب، چه میگويی؟ آيا آنچه میگويند صحت دارد؟» 63 ولی عيسی خاموش ماند. كاهن اعظم به او گفت: «به نام خدای زنده از تو میخواهم جواب بدهی. آيا تو مسيح، فرزند خدا هستی يا نه؟» 64 عيسی جواب داد: «بلی، هستم؛ و يک روز مرا خواهيد ديد كه در دست راست خدا نشستهام و بر ابرهای آسمان به زمين باز میگردم.» 65 ناگهان كاهن اعظم لباس خود را دريد و فرياد زد: «كفر گفت! كفر گفت! ديگر چه احتياجی به شاهد داريم؟ همه شنيديد چه گفت! چه رأی میدهيد؟» همه فرياد زدند: «بايد بميرد!» 67 آنگاه به صورتش آب دهان انداخته، او را زدند. بعضی نيز به او سيلی زده، 68 با ريشخند میگفتند: «ای مسيح تو كه پيغمبری، بگو ببينم چه كسی تو را زد؟»

پطرس عيسی را انکار میکند

69 اما پطرس هنوز در حياط نشسته بود كه يكی از كنيزان كاهن اعظم نزد او آمد و گفت: «به گمانم تو نيز همراه با عيسای جليلی بودی!» 70 ولی پطرس در حضور همه منكر شد و گفت: «من اصلاً از گفتههايت سر در نمیآورم!» 71 اندكی بعد، در كنار در، كنيز ديگری به او برخورد و به آنانی كه در آنجا بودند گفت: «اين مرد نيز با عيسای ناصری بود.» 72 پطرس دوباره انكار كرد، و حتی اين بار قسم خورده، گفت: «من اصلاً اين مرد را نمیشناسم.» 73 ولی كمی بعد، كسانی كه آنجا ايستاده بودند پيش پطرس آمده، به او گفتند: «تو حتماً يكی از شاگردان او هستی، چون لهجهات جليلی است!» 74 پطرس اين بار شروع كرد به لعنت كردن و قسم خوردن و گفت: «من اصلاً اين مرد را نمیشناسم.» درست در همين هنگام خروس بانگ زد، 75 و پطرس گفتهٔ عيسی را به خاطر آورد كه گفته بود: «پيش از اينكه خروس بخواند، تو سه بار مرا انكار خواهی كرد.» پس بيرون رفت و زارزار گريست.