2.Samuel 19 | Lutherbibel 2017 Библия, синодално издание

2.Samuel 19 | Lutherbibel 2017
1 Da erbebte der König und ging hinauf in das Obergemach des Tores und weinte, und im Gehen rief er: Mein Sohn Absalom! Mein Sohn, mein Sohn Absalom! Wollte Gott, ich wäre für dich gestorben! O Absalom, mein Sohn, mein Sohn! 2 Und es wurde Joab angesagt: Siehe, der König weint und trägt Leid um Absalom. 3 So wurde aus dem Sieg an diesem Tag eine Trauer unter dem ganzen Kriegsvolk; denn das Volk hatte an diesem Tage gehört, dass sich der König um seinen Sohn gräme. 4 Und das Kriegsvolk stahl sich weg an diesem Tage in die Stadt, wie sich Kriegsvolk wegstiehlt, das sich schämen muss, weil es im Kampf geflohen ist. 5 Der König aber hatte sein Angesicht verhüllt und schrie laut: Ach, mein Sohn Absalom! Absalom, mein Sohn, mein Sohn! 6 Joab aber kam zum König ins Haus und sprach: Du hast heute schamrot gemacht alle deine Knechte, die dir heute das Leben gerettet haben und deinen Söhnen, deinen Töchtern, deinen Frauen und Nebenfrauen, 7 weil du lieb hast, die dich hassen, und hasst, die dich lieb haben. Denn du lässt heute merken, dass dir nichts gelegen ist an den Hauptleuten und Knechten. Ja, ich merke heute wohl: Wenn nur Absalom lebte und wir heute alle tot wären, das wäre dir recht. 8 So mache dich nun auf und komm heraus und rede mit deinen Knechten freundlich. Denn ich schwöre dir bei dem HERRN: Wirst du nicht herauskommen, so wird kein Mann bei dir bleiben diese Nacht. Das wird für dich ärger sein als alles Übel, das über dich gekommen ist von deiner Jugend auf bis hierher.

Davids Rückkehr nach Jerusalem

9 Da stand der König auf und setzte sich ins Tor. Und man sagte es allem Kriegsvolk: Siehe, der König sitzt im Tor. Da kam alles Volk vor den König. Als Israel geflohen war, ein jeder zu seinen Zelten, 10 stritt sich alles Volk in allen Stämmen Israels, und sie sprachen: Der König hat uns errettet aus der Hand unserer Feinde und uns erlöst aus der Hand der Philister und hat jetzt aus dem Lande fliehen müssen vor Absalom. 11 Aber Absalom, den wir über uns gesalbt hatten, ist gefallen im Kampf. Warum seid ihr nun so still und holt den König nicht wieder zurück? 12 Es kam aber die Rede ganz Israels vor den König. Und der König sandte zu den Priestern Zadok und Abjatar und ließ ihnen sagen: Redet mit den Ältesten in Juda und sprecht: Warum wollt ihr die Letzten sein, den König zurückzuholen in sein Haus? 13 Ihr seid meine Brüder, von meinem Gebein und Fleisch; warum wollt ihr denn die Letzten sein, den König zurückzuholen? 14 Und zu Amasa sprecht: Bist du nicht von meinem Gebein und Fleisch? Gott tue mir dies und das, wenn du nicht Feldhauptmann sein sollst vor mir dein Leben lang an Joabs statt. 15 Und er wandte das Herz aller Männer Judas wie eines Mannes Herz, und sie sandten hin zum König: Komm zurück, du und alle deine Knechte! 16 So kam der König zurück. Und als er an den Jordan kam, waren die Männer Judas nach Gilgal gekommen, um dem König entgegenzuziehen und den König über den Jordan zu führen. 17 Und Schimi, der Sohn Geras, der Benjaminiter, der in Bahurim wohnte, zog eilends mit den Männern von Juda hinab dem König David entgegen 18 und mit ihm tausend Mann von Benjamin, dazu auch Ziba, der Knecht des Hauses Saul, mit seinen fünfzehn Söhnen und zwanzig Knechten, und sie gelangten an den Jordan, bevor der König kam, 19 und durchschritten die Furt, damit sie das Haus des Königs hinüberführten und täten, was ihm gefiele. Schimi aber, der Sohn Geras, fiel vor dem König nieder, als dieser über den Jordan gehen wollte, 20 und sprach zum König: Mein Herr rechne es mir nicht als Schuld an und denke nicht mehr daran, dass dein Knecht sich an dir vergangen hat an dem Tage, da mein Herr, der König, aus Jerusalem ging, und der König nehme es nicht zu Herzen. 21 Denn dein Knecht erkennt, dass ich gesündigt habe. Und siehe, ich bin heute als Erster vom ganzen Hause Josef gekommen, dass ich meinem Herrn, dem König, entgegenzöge. 22 Aber Abischai, der Sohn der Zeruja, hob an und sprach: Sollte Schimi nicht sterben, da er doch dem Gesalbten des HERRN geflucht hat? 23 David aber sprach: Was hab ich mit euch zu schaffen, ihr Söhne der Zeruja, dass ihr mir heute zum Satan werden wollt? Sollte heute jemand sterben in Israel? Meinst du, ich wisse nicht, dass ich heute wieder König über Israel geworden bin? 24 Und der König sprach zu Schimi: Du sollst nicht sterben. Und der König schwor es ihm. 25 Mefi-Boschet, der Sohn Sauls, kam auch herab, dem König entgegen. Und er hatte seine Füße und seinen Bart nicht gereinigt und seine Kleider nicht gewaschen von dem Tage an, da der König weggegangen war, bis zu dem Tag, da er wohlbehalten zurückkäme. 26 Als er nun nach Jerusalem kam, dem König zu begegnen, sprach der König zu ihm: Warum bist du nicht mit mir gezogen, Mefi-Boschet? 27 Und er sprach: Mein Herr und König, mein Knecht hat mich betrogen. Dein Knecht dachte: Ich will einen Esel satteln und darauf reiten und zum König ziehen, denn dein Knecht ist lahm. 28 Dazu hat er deinen Knecht verleumdet vor meinem Herrn, dem König. Aber mein Herr, der König, ist wie der Engel Gottes; tu, was dir wohlgefällt. 29 Meines Vaters ganzes Haus hätte ja den Tod erleiden müssen von meinem Herrn, dem König; du aber hast deinen Knecht gesetzt unter die, die an deinem Tisch essen. Was hab ich weiter für Recht oder Anspruch, zum König um Hilfe zu schreien? 30 Der König sprach zu ihm: Was redest du noch weiter? Nun bestimme ich: Du und Ziba, teilt das Ackerland miteinander. 31 Mefi-Boschet sprach zum König: Er nehme ihn auch ganz, nachdem mein Herr und König wohlbehalten heimgekommen ist. 32 Und Barsillai, der Gileaditer, kam herab von Roglim und zog mit dem König an den Jordan, um ihn über den Jordan zu geleiten. 33 Und Barsillai war sehr alt, achtzig Jahre. Er hatte den König versorgt, als er in Mahanajim war; denn er war ein Mann von großem Vermögen. 34 Und der König sprach zu Barsillai: Du sollst mit mir ziehen, ich will dich versorgen bei mir in Jerusalem. 35 Aber Barsillai sprach zum König: Was ist’s noch, das ich zu leben habe, dass ich mit dem König hinaufziehen sollte nach Jerusalem? 36 Ich bin heute achtzig Jahre alt. Wie kann ich noch unterscheiden, was gut oder böse ist, und schmecken, was ich esse oder trinke, und hören, was die Sänger oder Sängerinnen singen? Warum sollte dein Knecht meinen Herrn, den König, noch beschweren? 37 Dein Knecht wird ein kleines Stück mit dem König über den Jordan gehen. Warum will mir der König so reichlich vergelten? 38 Lass deinen Knecht umkehren, dass ich sterbe in meiner Stadt bei meines Vaters und meiner Mutter Grab. Siehe, da ist dein Knecht Kimham, den lass mit meinem Herrn, dem König, ziehen und tu ihm, was dir wohlgefällt. 39 Der König sprach: Kimham soll mit mir ziehen, und ich will ihm tun, was dir wohlgefällt; auch alles, was du von mir begehrst, will ich dir tun. 40 Und als das ganze Volk über den Jordan gegangen war und der König auch, küsste der König den Barsillai und segnete ihn. Und er kehrte zurück an seinen Ort. 41 Und der König zog hinüber nach Gilgal, und Kimham zog mit ihm. Und das ganze Volk von Juda hatte den König hinübergeführt und auch die Hälfte des Volks von Israel. 42 Und siehe, da kamen alle Männer von Israel zum König und sprachen zu ihm: Warum haben dich unsere Brüder, die Männer von Juda, gestohlen und haben den König und sein Haus über den Jordan geführt und alle Männer Davids mit ihm? 43 Da antworteten alle Männer von Juda denen von Israel: Der König steht uns doch näher; warum zürnt ihr darüber? Meint ihr, dass wir vom König Nahrung und Geschenke empfangen haben? 44 Aber es antworteten die Männer von Israel denen von Juda: Wir haben zehnfachen Anteil am König und sind auch die Erstgeborenen vor euch. Warum habt ihr uns denn so gering geachtet? Und haben wir nicht zuerst davon geredet, uns unsern König zurückzuholen? Aber die von Juda redeten noch heftiger als die von Israel.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Die Verwendung des Textes erfolgt mit Genehmigung der Deutschen Bibelgesellschaft. www.die-bibel.de

Библия, синодално издание
1 И обадиха на Иоава: ето, царят плаче и тъжи за Авесалома. 2 И победата на оня ден се обърна в плач за целия народ: защото него ден народът чу и казваше, че царят скърби за сина си. 3 Тогава народът влизаше в града скришом, както се спотайват от срам люде, побягнали от битка. 4 А царят закри лице и викаше високо: сине Авесаломе! Авесаломе, сине мой, сине! 5 И Иоав дойде при царя вкъщи и рече: ти днес посрами всичките си слуги, които избавиха днес живота ти, живота на твоите синове и дъщери, живота на твоите жени и живота на твоите наложници; 6 ти обичаш ония, които те мразят, а мразиш ония, които те обичат, понеже днес показа, че за тебе са нищо и вождове и слуги; днес разбрах, че тебе щеше да бъде по-приятно, ако Авесалом останеше жив, а ние всички бяхме измрели; 7 затова стани, излез и поговори по сърце на рабите си; защото, кълна се в Господа, че, ако не излезеш, тая нощ ни един човек не ще остане с тебе; и това ще бъде за тебе по-лошо от всички беди, каквито са те постигнали от младини доднес. 8 Стана царят и седна при портите, а на целия народ обадиха, че царят седи при портите. И целият народ дойде при царя (при портите); а израилтяните се разбягаха по шатрите си. 9 И целият народ по всички колена Израилеви се препираше и казваше: цар (Давид) ни избави от ръцете на враговете ни и ни освободи от ръцете на филистимци, а сега сам побягна от тая земя (от царството си), от Авесалома. 10 Но Авесалом, когото помазахме за цар над нас, умря в боя; а сега защо бавите, та не върнете царя? (Тия думи на цял Израил стигнаха до царя.) 11 И цар Давид прати да кажат на свещениците Садока и Авиатара: кажете на Иудините старейшини: защо искате да сте последни за връщането на царя у дома му, когато думите на цял Израил стигнаха до царя в неговия дом? 12 Вие сте мои братя, вие сте моя кост и моя плът, защо искате да сте последни за връщането на царя в дома му? 13 А на Амесая кажете: не си ли ти моя кост и моя плът? Нека Бог ми стори това и това и още повече да ми стори, ако ти не станеш при мене завинаги военачалник вместо Иоава! 14 И склони сърцето на всички иудеи като на един човек. И те пратиха да кажат на царя: върни се ти и всички твои слуги. 15 Върна се царят и стигна до Иордан, а иудеите дойдоха в Галгал да посрещнат царя и да го преведат през Иордан 16 И Семей, син на Гера, вениаминец от Бахурим, побърза и отиде с иудеите да посрещне цар Давида, 17 и заедно с него имаше хиляда души вениаминци, и Сива, слуга на Сауловия дом, с петнайсетте си синове и с двайсетте си слуги; те преминаха Иордан пред лицето на царя (и приготвиха да мине царят през Иордан). 18 Когато прекараха кораба, за да преведат челядта на царя и да му послужат, тогава Семей, син на Гера, падна (ничком) пред царя, щом той премина Иордан, 19 и каза на царя: господарю, не ми смятай за престъпление и не спомняй онова, което съгреши рабът ти в оня ден, когато моят господар-цар излизаше из Иерусалим, и не туряй това, царю, на сърце; 20 защото рабът ти знае, че е съгрешил; и ето, от целия Иосифов дом дойдох днес първи да посрещна господаря си царя. 21 Авеса, Саруев син, отговори и каза: нима Семей няма да умре, задето злослови помазаника Господен? 22 А Давид каза: какво е мене и вам, синове Саруеви, та сега ми ставате клеветници? Днес ли трябва да убивате кого и да било от Израиля? Не зная ли, че днес съм цар над Израиля? 23 И каза царят на Семея: ти няма да умреш. И царят му се закле. 24 Излезе да посрещне царя и Мемфивостей, син на Ионатана, Саулов син. Той си не беше мил нозете, (нито рязал ноктите,) не беше се грижил за брадата си и не беше прал дрехите си от оня ден, когато царят излезе, до деня, когато се завърна смиром. 25 Когато той излезе из Иерусалим да посрещне царя, царят го попита: Мемфивостее, защо не дойде с мене? 26 Оня отговори: господарю мой, царю, моят слуга ме излъга, защото аз, рабът ти, си думах: „ще си оседлая осела, ще го възседна и ще отида с царя“, понеже рабът ти е хром. 27 А той наклевети раба ти пред господаря ми, царя. Но моят господар, царят, е като ангел Божий; прави, що ти е воля; 28 макар и целият ми бащин дом да бе заслужил смърт пред моя господар-царя, но ти постави своя раб между твоите сътрапезници; какво право имам, прочее, още да се оплаквам пред царя? 29 А царят му каза: защо говориш всичко това? Аз казах, ти и Сива да разделите помежду си нивите. 30 Но Мемфивостей отговори на царя: нека той вземе дори всичко, след като моят господар-цар се завърна смиром у дома си. 31 Дойде от Роглим и галаадецът Верзелий и премина с царя Иордан, за да го придружи отвъд Иордан. 32 А Верзелий беше много стар, на осемдесет години. Той хранеше царя, докле живееше в Маханаим, понеже беше заможен човек. 33 И царят каза на Верзелия: дойди с мене, и аз ще те храня в Иерусалим. 34 Но Верзелий отговори на царя: много ли ми остава да живея, та да отивам с царя в Иерусалим? 35 Сега съм на осемдесет години; ще различа ли добро от лошо? Ще разбере ли рабът ти вкуса на това, което ще яде и ще пие? И ще мога ли да чувам гласа на певците и на певиците? Защо, прочее, рабът ти да бъде тегота на своя цар-господар? 36 Рабът ти ще придружи още малко царя отвъд Иордан: за какво, прочее, царят ще ме награждава с такава милост? 37 Позволи на раба си да се върне и да умре в своя град, при гроба на баща си и на майка си. Но ето, рабът ти, син ми Кимхам, нека отиде с моя цар-господар, и ти постъпи с него, както ти е воля. 38 И царят каза: нека Кимхам дойде с мене, и аз ще направя за него, каквото ти е воля; и всичко, каквото ти би поискал от мене, ще направя за тебе. 39 И целият народ премина Иордан, и царят тъй също. И царят целуна Верзелия и го благослови, и той се върна у дома си. 40 И царят тръгна за Галгал; тръгна с него и Кимхам; и целият иудейски народ и половината израилски народ придружиха царя. 41 И ето, всички израилтяни дойдоха при царя и му казаха: защо нашите братя, мъжете Иудини, грабнаха тебе, и преведоха през Иордан царя и челядта му и заедно с него всички Давидови люде? 42 И всички Иудини мъже отговориха на израилтяните: затова, защото царят е нам близък; и за какво да се сърдите поради това? Нима сме изяли нещо от царя, или сме взели от него дарове? (Или ни е освободил от данъци?) 43 И израилтяните отговориха на Иудините мъже и казаха: ние сме десет части у царя, тъй също и за Давида; (ние сме първенец, а не вие;) защо, прочее, ни унизиха? Нали нам се падаше първата дума, за да върнем нашия цар? Но думата на Иудините мъже беше по-силна от думата на израилтяните.