Jesaja 14 | English Standard Version Gute Nachricht Bibel 2018

Jesaja 14 | English Standard Version

The Restoration of Jacob

1 For the Lord will have compassion on Jacob and will again choose Israel, and will set them in their own land, and sojourners will join them and will attach themselves to the house of Jacob. 2 And the peoples will take them and bring them to their place, and the house of Israel will possess them in the Lord’s land as male and female slaves.* They will take captive those who were their captors, and rule over those who oppressed them.

Israel’s Remnant Taunts Babylon

3 When the Lord has given you rest from your pain and turmoil and the hard service with which you were made to serve, 4 you will take up this taunt against the king of Babylon: “How the oppressor has ceased, the insolent fury* ceased! 5 The Lord has broken the staff of the wicked, the scepter of rulers, 6 that struck the peoples in wrath with unceasing blows, that ruled the nations in anger with unrelenting persecution. 7 The whole earth is at rest and quiet; they break forth into singing. 8 The cypresses rejoice at you, the cedars of Lebanon, saying, ‘Since you were laid low, no woodcutter comes up against us.’ 9 Sheol beneath is stirred up to meet you when you come; it rouses the shades to greet you, all who were leaders of the earth; it raises from their thrones all who were kings of the nations. 10 All of them will answer and say to you: ‘You too have become as weak as we! You have become like us!’ 11 Your pomp is brought down to Sheol, the sound of your harps; maggots are laid as a bed beneath you, and worms are your covers. 12 “How you are fallen from heaven, O Day Star, son of Dawn! How you are cut down to the ground, you who laid the nations low! 13 You said in your heart, ‘I will ascend to heaven; above the stars of God I will set my throne on high; I will sit on the mount of assembly in the far reaches of the north;* 14 I will ascend above the heights of the clouds; I will make myself like the Most High.’ 15 But you are brought down to Sheol, to the far reaches of the pit. 16 Those who see you will stare at you and ponder over you: ‘Is this the man who made the earth tremble, who shook kingdoms, 17 who made the world like a desert and overthrew its cities, who did not let his prisoners go home?’ 18 All the kings of the nations lie in glory, each in his own tomb;* 19 but you are cast out, away from your grave, like a loathed branch, clothed with the slain, those pierced by the sword, who go down to the stones of the pit, like a dead body trampled underfoot. 20 You will not be joined with them in burial, because you have destroyed your land, you have slain your people. “May the offspring of evildoers nevermore be named! 21 Prepare slaughter for his sons because of the guilt of their fathers, lest they rise and possess the earth, and fill the face of the world with cities.” 22 “I will rise up against them,” declares the Lord of hosts, “and will cut off from Babylon name and remnant, descendants and posterity,” declares the Lord. 23 “And I will make it a possession of the hedgehog,* and pools of water, and I will sweep it with the broom of destruction,” declares the Lord of hosts.

An Oracle Concerning Assyria

24 The Lord of hosts has sworn: “As I have planned, so shall it be, and as I have purposed, so shall it stand, 25 that I will break the Assyrian in my land, and on my mountains trample him underfoot; and his yoke shall depart from them, and his burden from their shoulder.” 26 This is the purpose that is purposed concerning the whole earth, and this is the hand that is stretched out over all the nations. 27 For the Lord of hosts has purposed, and who will annul it? His hand is stretched out, and who will turn it back?

An Oracle Concerning Philistia

28 In the year that King Ahaz died came this oracle: 29 Rejoice not, O Philistia, all of you, that the rod that struck you is broken, for from the serpent’s root will come forth an adder, and its fruit will be a flying fiery serpent. 30 And the firstborn of the poor will graze, and the needy lie down in safety; but I will kill your root with famine, and your remnant it will slay. 31 Wail, O gate; cry out, O city; melt in fear, O Philistia, all of you! For smoke comes out of the north, and there is no straggler in his ranks. 32 What will one answer the messengers of the nation? “The Lord has founded Zion, and in her the afflicted of his people find refuge.”

The ESV® Bible (The Holy Bible, English Standard Version®) copyright ©2001 by Crossway Bibles, a publishing ministry of Good News Publishers. ESV® Text Edition: 2016. The ESV® text has been reproduced in cooperation with and by permission of Good News Publishers. Unauthorized reproduction of this publication is prohibited. All rights reserved. The ESV® Bible (The Holy Bible, English Standard Version®) is adapted from the Revised Standard Version of the Bible, copyright Division of Christian Education of the National Council of the Churches of Christ in the U.S.A. All rights reserved.

Gute Nachricht Bibel 2018

Der Sturz des Tyrannen

1 Der HERR wird sich über die Nachkommen Jakobs erbarmen; er wird Israel noch einmal erwählen und es in sein Land zurückbringen. Fremde werden Anschluss beim Volk Israel suchen und finden. 2 Andere Völker werden die verschleppten Israeliten abholen und in ihr Land zurückbringen. Dort im Land des HERRN werden sie den Leuten von Israel als Sklaven und Sklavinnen dienen. Die Israeliten werden die gefangen nehmen, die sie in Gefangenschaft weggeführt haben; sie werden über ihre früheren Unterdrücker herrschen. 3 Israel, der HERR wird deiner Sklaverei ein Ende machen! Nach allen Leiden und Unruhen sollst du wieder aufatmen können. Wenn das geschieht, 4 wirst du über den König von Babylonien ein Spottlied singen: »Der Unterdrücker nahm ein böses Ende, mit seiner Schreckensherrschaft* ist es aus! 5 Der HERR zerbrach die Macht der Unheilstifter, den Stock, den der Tyrann geschwungen hatte. 6 In blinder Wut schlug er damit die Völker, versetzte ihnen grausam Schlag auf Schlag. Er unterdrückte sie in wildem Zorn und ließ sie alle rücksichtslos verfolgen. 7 Doch nun herrscht wieder Ruhe auf der Erde und alle brechen laut in Jubel aus. 8 Selbst die Zypressen freuen sich darüber, die Zedern jauchzen auf dem Libanon: ›Seit du gefallen bist und unten liegst, kommt niemand mehr herauf, um uns zu fällen!‹ 9 Die ganze Totenwelt ist in Bewegung, bereit, um dich gebührend zu empfangen. Die Schatten stört man deinetwegen auf, sie, die einst Herrscher auf der Erde waren. Man schreckt die Könige der Völker hoch, sie alle springen auf von ihren Thronen. 10 Da stehen sie und heißen dich willkommen, der Chor der Schatten ruft dir spöttisch zu: ›Sieh da, nun bist auch du für immer hier, ganz ohne Macht, genauso schwach wie wir!‹ 11 Dahin ist nun die Pracht, die dich umgab, dahin die rauschende Musik der Harfen, hinunter in die dunkle Totenwelt. Das Bett, auf dem du liegen darfst, sind Maden, und Würmer sind die Decke über dir. 12 Du Morgenstern, wie konnte es geschehen, dass du vom hohen Himmel niederstürztest? Du hast so viele Völker unterworfen, jetzt liegst du selbst zerschmettert auf der Erde! 13 In deinem Herzen hattest du beschlossen: ›Ich steige immer höher, bis zum Himmel. Dort oben will ich meinen Thron errichten, ich will noch höher sein als Gottes Sterne. Ich setze mich im Rat der Götter nieder, im fernsten Norden, auf dem Götterberg. 14 Ich steige höher, als die Wolken reichen, dann endlich gleiche ich dem Allerhöchsten!‹ 15 Doch in den Abgrund wurdest du geworfen, bis auf den tiefsten Grund der Totenwelt! 16 Wer dich so liegen sieht, der starrt dich an, noch glaubt er seinen Augen nicht zu trauen: ›Ist das der Mann, vor dem die Erde bebte, der Königreiche aus den Angeln hob? 17 War er es, der die Welt zur Wüste machte, der ganze Städte einfach ausradierte und nie Gefangenen die Freiheit gab?‹ 18 Die andern Herrscher setzt man prachtvoll bei, in Ehren ruhen sie in ihrer Gruft. 19 Doch du liegst ohne Grab auf freiem Feld, dort hingeworfen wie ein dürrer Zweig, wie ein Kadaver, der zertreten wird, bedeckt mit Kriegern, die das Schwert durchbohrte. Mit denen, die in ihrer Steingruft liegen, 20 mit deinen Vätern, wirst du nie vereint! Dein eigenes Land hast du zugrunde gehen, dein eigenes Volk im Krieg verbluten lassen. Darum soll deine Sippe von Verbrechern in alle Ewigkeit vergessen sein! 21 Die Söhne dieses Königs müssen sterben; sie sollen sühnen für die Schuld der Väter! Lasst sie nicht noch einmal die Welt erobern und auf der ganzen Erde Städte bauen! Macht euch bereit und bringt sie alle um!« 22 Der HERR, der Herrscher der Welt,* sagt: »Ich werde ihnen entgegentreten und Babylon mit Stumpf und Stiel ausrotten, ich will ihnen weder Söhne noch Erben lassen. 23 Ich mache Babylon zu einem großen Sumpf, den die Reiher* in Besitz nehmen. Ich kehre es aus mit eisernem Besen, sodass nichts mehr von ihnen übrig bleibt. Das sage ich, der Herrscher der Welt!«

Assyriens Macht wird zerbrochen

24 Der HERR, der Herrscher der Welt, hat geschworen: »Es bleibt dabei: Was ich geplant habe, trifft ein; was ich beschlossen habe, wird ausgeführt! 25 Ich zerbreche die Macht Assyriens in meinem Land, auf meinen Bergen trete ich sie in den Staub. Dann wird das Joch der Assyrer vom Nacken meines Volkes verschwinden und ihre Last wird von seinen Schultern gleiten.« 26 Gottes Beschluss gilt der ganzen Erde, seine Hand ist ausgestreckt gegen alle Völker. 27 Wenn der HERR, der Herrscher der Welt, sich etwas vorgenommen hat, wer kann es dann verhindern? Wenn er seine Hand ausgestreckt hat, wer kann sie dann wieder abwenden?

Drohung gegen die Philister

28 In dem Jahr, als König Ahas starb, verkündete der Prophet folgende Botschaft: 29 »Freut euch nicht zu früh, ihr Philister! Zwar ist der Stock, der euch geschlagen hat, zerbrochen;* aber aus der toten Schlange geht eine Viper hervor und aus der Viper ein Drache. 30 Die Ärmsten in Israel werden genug zu essen haben; die vom Unglück Verfolgten werden endlich in Ruhe und Sicherheit leben. Euch aber wird Gott vor Hunger umkommen lassen, und was von euch noch übrig bleibt, das wird der Drache umbringen. 31 Schreit Zeter und Mord, ihr Wächter an den Toren! Ruft Ach und Weh, ihr Bewohner der Städte! Lasst alle Hoffnung fahren, ihr Philister alle miteinander! Aus dem Norden naht sich eine Rauchwolke, ein geschlossenes Heer, von dem keiner zurückbleibt.* 32 Was soll man den Boten der Philister sagen? Dies ist unsere Antwort: ›Der HERR selbst hat den Zionsberg gegründet. Dort finden die Armen seines Volkes sicheren Schutz!‹«